AT140202B - Maschine zum Verschließen von Flaschen. - Google Patents

Maschine zum Verschließen von Flaschen.

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AT140202B
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Mawriki Tiesch
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Mawriki Tiesch
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Description


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  Maschine zum Verschliessen von Flaschen. 



   Es sind bereits Maschinen zum Verschliessen von Flaschen vorgeschlagen worden, in welchen eine aus einem Bande ausgeschnittene Scheibe in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen auf die Flaschen- mündung gelegt, durch einen   Andrücker   gehalten und durch einen elastischen Ziehstempel über den
Flaschenmund gestülpt und   angepresst   wird. Die Erfindung bezieht sich auf solche Maschinen und bezweckt eine Vereinfachung der Bauart, die gleichwohl einen raschen Arbeitsvorgang ermöglicht. 



   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass der Ober-und Unterteil des Schneidwerkzeuges, der Andrücker und die Presshülse für das Stauchen des elastischen Ziehstempels unter der Wirkung von
Federn stehen, die gegen eine die Hubbewegungen ausführende Hülse abgestützt und hinsichlich ihrer
Federkraft so bemessen sind, dass während des Spannens der Federn durch gegenseitige Annäherung der Flasche und Hülse bis zur Endstellung alle zur Formung der Kapseln zum Verschliessen der Flasche not- wenigen Vorgänge erfolgen. Die Erfindung erstreckt sich ferner auf bauliehe Ausgestaltungen der
Maschine, die im Zusammenhang mit der vorstehend gekennzeichneten Bauart die Arbeitsleistung günstig beeinflussen. 



   Unter Hubbewegungen der Hülse sind die Relativbewegungen zwischen Hülse und Flasche zu verstehen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht. Die
Fig. 1 und 2 zeigen die zur Bildung der Kapsel dienenden Teile der Vorrichtung in zwei zueinander senk- rechten Schnitten teilweise in Ansicht. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie   III-Ill   der Fig. 2,
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. l, Fig. 5 zeigt einen Querschnitt nach der
Linie V-V der Fig. 2, Fig. 6 einen   Längsschnitt   hiezu. Fig. 7 zeigt einen Schnitt ähnlich Fig. 2, jedoch in andererStellung der Teile, die Fig. 8,9 und 10 Einzelheiten. 



   Die Vorrichtung bildet vorteilhaft einen Teil einer auch die Zu-und Abführung der Flaschen selbsttätig besorgenden   Verschluss111aschine   und ist an einem Auslegerarm 1 (Fig. 2 und 7) befestigt, der mittels einer geschlitzten Hülse 2 mittels einer Klemmvorrichtung 3 an einer Stange 4 befestigt werden kann, die über ein Exzenter auf-und abwärts bewegt wird. Der die Vorrichtung tragende Arm ist gegen
Drehung gesichert und ist am freien Ende zu einer Hülse 5 ausgebildet, die mit ihren Hubbewegungen die zur Bildung der Kapsel erforderlichen Bewegungen der wirkenden Teile hervorruft. In der Hülse 5 ist eine Hülse 6 verschiebbar gelagert, die unter der Wirkung einer Feder 7 steht, welche sich mit ihrem oberen Ende gegen die Hülse 5 abstützt.

   In einen Schlitz 8 der Hülse 6 greift ein an der Hülse   5   befestigter
Keil 9 ein, wodurch die Bewegungen der Hülse 6 begrenzt sind. Das untere Ende der Hülse 6 ist als Schneid- messer 10 zum Ausschneiden der Scheibe aus einem Bande für die Kapsel ausgebildet. Der Unterteil des
Schneidwerkzeuges besteht aus einem Ring   11,   der in ein Gussstück 12 eingesetzt ist, das durch eine weiter unten beschriebene Verriegelungseinriehtung mit einem Gussstück 13 verbunden werden kann, welches mit dem   Gussstück   12 bzw. mit dem Ring 11 einen Schlitz 14 für den Durchtritt eines Metallbandes 15 bildet.

   Das   Schneidmesser trägt   zwei gegenüberliegende Nasen 16 (Fig. 5), die beim Ausschneiden der
Scheibe mit entsprechenden Ausnehmungen 17 im Ring 11 zusammenwirken (Fig. 1), wodurch die üblichen
Reisslappen gebildet werden. Die Nasen 16 greifen in Nuten des Gussstückes 13 ein (Fig. 5 und 6) und sichern dasselbe in der in Fig. 2 gezeichneten Lage. Zwischen Hülse 5 und dem Gussstück 13 ist eine Feder 18 vorgesehen. Das Messer 10 weist knapp hinter der Schneide eine Schulter 19 auf, auf welcher ein Gummi- ring 20 aufgesetzt ist, über dem eine mehrfach   stufenförmig   abgesetzte, in der Hülse 6 geführte Hülse 21 

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 angeordnet ist.

   Der abgesetzte Teil der Hülse 21 ist klauenartig ausgenommen und dient zur Führung einer mit entsprechenden Gegenausnehmungen versehenen Hülse 22 (Fig. 2 und 5), in deren Boden eine Stange 23 eingeschraubt ist, die durch die Hülsen 21, 6 und 5 hindurchgeführt am freien Ende (rewind 
 EMI2.1 
 aus nachgiebigem Material befestigt, der sich auf die Mündung der zu verschliessenden Flasche   27   (Fig.   2   und 7) aufsetzen kann. Zwischen den Hülsen   21   und 22 ist eine Feder 28 angeordnet, welche die Hülse 21 vor dem Schneidvorgang gegen eine stufenförmige Absetzung 29 der Hülse 6 drückt.

   Auf die oberste Abstufung 31 der Hülse 21 ist ein Hebel. 32 aufgesetzt, der mit   Wälzfläehen   30 an einem Hals derselben 
 EMI2.2 
 eine Ausnehmung 35 der Hülse 6 und liegt an einem   in Träger 1 geführten durch   eine Feder   36 mit regel-   barer Spannung nach abwärts gedrückten Stempel 37 an. 



   Am Gussstück 13 ist ein Bolzen   8   (Fig. 1) eingesetzt, der durch eine Bohrung eines seitlichen Ansatzes 39 der Hülse 5 ragt und als Führung der gegeneinanderbeweglichen Teile 5, 13 dient. In einem Ansatz 40 der Hülse 5 ist ein Kopfbolzen 41 geführt, der an seinem unteren Ende einen in einer Bohrung des   Gussstückes   geführten Prägestempel 42 trägt, welcher mit einem am Gussstück 12 auswechselbar angeordneten Unterteil   4.'3   zusammenwirkt. Am Bolzen 41 ist ein Stellring 44 vorgesehen, auf dem eine Feder 45 aufruht. 



   Am Gussstück   13   sind zwei Walzen 45 gelagert, die mit je einer Walze 46 zusammenwirken, deren Zapfen auf in vertikalen Bohrungen 47 (Fig. 4) geführten Kolben   48   gelagert sind, die unter der Wirkung von Federn die Walzen 46 gegen die Walzen 45   drücken.   Die aus Gummi bestehenden Walzen 4.   5   sind je auf einer Hülse 49 aufgezogen, die mit einem Bolzen 50 verbunden ist, der an einem Ende lose drehbar ein Zahnrad 51 trägt und am andern Ende durch eine Kappe gesichert ist. In der hohl ausgebildeten Nabe des Zahnrades 51 ist eine um den Bolzen 50 streng gewundene Feder   52   angeordnet, von der das eine Ende in einen Schlitz der Nabe des Zahnrades gehalten wird und die Drehbewegungen desselben daher mitmachen muss.

   Bei einer Drehung des Zahnrades in der Windungsrichtung der Feder wird diese fest an den Bolzen 50 gespannt und daher denselben mitnehmen, während in der andern Richtung keine Mitnahme stattfindet. Am andern Ende des Bolzen 50 ist eine entgegengesetzt gewundene   Feder 5 : J   angeordnet, von der ein Ende in einem Schlitz einer am Gussstück 13 festsitzenden Hülse gehalten ist. 



  Mit dem Zahnrad 50 steht je ein Zahnbogen eines Zahnsegmentes 54 in Eingriff   (Fig.   3), das auf einem 
 EMI2.3 
 greift in einen Schlitz 57 des Zahn segmentes 54 ein und begrenzt dessen Drehbewegung. An einem Ansatz 58 der Hülse 5 ist eine Hülse 59 festgeklemmt, durch die ein Schraubenbolzen 60 geführt und gegen die Hülse durch eine Feder 61 abgestützt ist. Der Kopf 62 des Bolzen 60 wirkt mit einem seitlich an das Zahnsegment   54   angesetzten Zapfen 63 zusammen. An einem am Gussstück   1. 3   befestigten Träger 64 sind zwei Rollen 65, 66 gelagert, von welchen die eine den Vorrat des Bandes 15 für die Kapsel trägt, die andere das ausgestanzte Band aufnimmt. Auf der Rolle 66 ist eine federnde Klinke 67 schwenkbar gelagert. die in ein Sperrad 68 eingreift, welches mit einem Zahnrad 69 fest verbunden ist.

   In dieses greift ein Zahnsegment 70 ein, das am Träger 64 gelagert ist und durch eine an ihrem Drehbolzen 71 angeordnete Torsionsfeder 72 im Uhrzeigersinn   (Fig. 3)   zu drehen gesucht wird. Ein in einen Schlitz 73 eingreifender Zapfen 74 des Trägers 64 begrenzt die Hubbewegung des Zahnsegmentes, das an einem Arm 75 einen mit einer Stange 76 der Hülse 5 zusammenwirkenden Zapfen 77 aufweist. 



   Das   Gussstück   12 (Fig. 1 und 3) ist zwecks leichter   Einführung   des Bandes 15 vom   Gussstück     13   abnehmbar, wozu folgende Einrichtung vorgesehen ist. Im   Gussstück 13   sind zwei parallele Bolzen 78 gelagert (Fig.   l,   8 und 9), die im mittleren Teile je mit einer Abflachung 79 versehen sind, gegen welche ein in einer Querbohrung geführter federnder Kolben 80 drückt. Das   Gussstück   12 weist zwei Paare von Bolzen 81 auf, die in zu den Bolzen 78 quer verlaufende und im Bereiche derselben liegende Bohrungen eingeführt werden können. An der Kreuzungsstelle sind die Bolzen 78 und 81 entsprechend abgenommen. 



  Je nach der Stellung des auf dem Bolzen 78 sitzenden Stellhebels 82   (Fig.   2 und 8) wird das Gussstüek 12 vom   Gussstüek   13 festgehalten oder freigegeben. 



   An der unteren stufenförmig abgesetzten Fläche des   Gussstückes   12 ist ein Rahmen 83 mit einem Einlagering 84 aus nachgiebigem Material festlegbar, der sich auf die Schulter der Flasche aufsetzt und dieselbe während des   Verschliessens   festhält. Da die Schulter der Flasche den Anschlag für den Unterteil des Schneidwerkzeuges bildet und die   Einrichtung für sämtliche   vorkommenden Flaschenformen Anwendung finden soll, ist jeder Maschine ein Satz auswechselbarer Rahmen 83 beigegeben. 



   Um den Hub, der die Kapsel erzeugenden Teile zu verkürzen, kann der Unterteil des Schneidwerkzeuges gegenüberliegende Schultern   83'   (Fig. 10) aufweisen, die so weit voneinander entfernt sind, dass ein seitliches Einführen der Flasche möglich ist. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Nach der Zuführung der von der Füllvorrichtung kommenden zu   verschliessenden   Flasche wird die Stange 4 vom nichtdargestellten Exzenter samt der am Träger 1 befestigten   Verschlusseinrichtung   gesenkt, bis der Ring 84 auf der Schulter der Flasche aufsitzt. In diesem Augenblick wird der Unterteil des Schneidwerkzeuges (Ring 11 und   Gussstüeke     12,   13) an der weiteren Abwärtsbewegung gehemmt. Da die Hülse 5 ihre Bewegung jedoch fortsetzt. wird die 

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   zwischen ihr und dem Gussstück M befindliche Feder 18 gespannt und daher die Flasche 27 durch den Ring 84 gegen den Tisch gepresst und festgehalten.

   An der Abwärtsbewegung nimmt auch die Hülse 6 und das Schneidwerkzeug 10 teil. bis die Schneide desselben am Band. M ein Hindernis findet und etwas zurückbleibt, wobei die Feder 7 durch die Hülse 5 gespannt wird. Ist die Federkraft so gross geworden. dass sie den Schnittwiderstand übersteigt, so wird die Platine aus dem Band ausgeschnitten, wobei durch die. gespannte Feder 7 ein Nacheilen des Schneidmessers 10 samt den Hülsen 21 und 22 erfolgt. Die Platine wird in weiterer Folge zwischen dem Ring. 26 der Hülse 22 und der Flaschenmündung festgehalten, während das Schneidmesser samt der Hülse 21 unter Spannung der Feder 28 sich so lange weitersenken, bis die stufenförmige Absetzung 29 der Hülse 6 auf der Hülse 22 aufsitzt (Fig. 7).

   Da die Hülse 5 sich aber noch weiter nach abwärts bewegt, wird der in der nunmehr stillstehenden Hülse 6 gelagerte Hebel 32 durch   
 EMI3.1 
 so dass der auf der Schulter 19 des Messers 10 aufsitzende Gummiring 20 gestaucht wird und die vorher über den seitlichen Rand der Flaschenmündung zur Kapsel geformte Platine eine Rille des   Flaschen111unde   hintergreift und dadurch dicht mit der Flasche verbunden wird. 



  Beim Niedergehen des   Armes 1 trifft nach de111   Stillstand des Unterteiles des Schneidmessers der Kopf 62 des Bolzens 60 auf den Zapfen   6J des Zahnsegmentes-54 und versehwenkt   dieses in die strich- punktiert gezeichnete Stellung in   Fig. 3,   wobei die   Zahnräder 51   in der Richtung angetrieben werden, in der die Federn 52 (Fig. 4) auf ihrem durch die   Federn 5 : 3 gehaltenen   Bolzen 50 schleifen, ohne die Rollen 45 zu beeinflussen. Ist der Hub des   Rahmens grosser   als der durch den Schlitz 57 und den Zapfen 56 begrenzte Schwenkweg des Zahnsegmentes   54,   so wird der Bolzen 60 (Fig. 3) in der Hülse 59 unter Spannung der
Feder 61 verschoben.

   Die Stange 76 (Fig. 3) des Armes 1 trifft auf den Zapfen 77 des Zahnsegmentes 70. das unter Spannung der Torsionsfeder 72 verschwenkt wird und das Zahnrad 69 samt dem Sperrad 68 im Uhrzeigersinn (Fig. 3) antreibt. Die Klinke 67 gleitet über die Sperrzähne hinweg, ohne die Aufwickel- rolle 66 zu beeinflussen. Der Kopfbolzen 41 (Fig. 1) setzt sich mit dem Prägestempel 42 beim Senken der Hülse 5 auf das Band 15 auf. Nach   de111 Auftreffen   des Ansatzes 40 auf die Feder 45 wird der Präge- stempel im weiteren Verlaufe unter Federkraft gegen den Unterteil   43 gedrückt, wodurch   das Band an der beim nächsten Schritt zum Ausstanzen gelangenden Stelle eine Prägung erhält. 



   Beim   Hochgehen   des Armes 1 samt der Hülse 5 führen die zur Bildung des   Flasehenverschlusses   dienenden Teile die umgekehrte Bewegung aus. Zuerst gelangt der Hebel 32 in die Stellung nach Fig. 2   zurück,   wobei die Stauchung des Ringes 20 aufgehoben wird. Hierauf wird die Hülse 6 samt Schneid- messer 10 durch den Keil 9 der Hülse   3 mitgenommen, mit   der gleichzeitig infolge der Wirkung der Feder 28 die Hülse 21 hochgeht. Wenn die Hülse   5   an die Stellmutter 24 zur Anlage kommt, wird auch die Hülse 22 von der Flasche abgehoben. 



   Beim Hochgehen des Unterteiles des Schneidwerkzeuges, das nach dem Entspannen der Feder 18 durch die Nasen 16 erfolgt (Fig. 6), trifft ein Zapfen 85 des Zahnsegmentes auf einen festen Anschlag 86 des Maschinengestells (striehliert gezeichnet in Fig.   3),   wodurch das Zahnsegment 54 bei Aufwärtsbewegung des Trägers 1 in die vollgezeichnete Stellung (Fig. 3)   zurückverschwenkt   wird. Die Zahnräder   61   (Fig. 4) übertragen jetzt ihre Drehbewegung über die Federn 52 auf die Zapfen   50   und somit auf die Walzen 45, die das Band 15 um einen Schritt weiterschalten, wodurch die vorher geprägte Stelle über den Unterteil des Schneidwerkzeuges zu stehen kommt.

   Das aus dem Schlitz 14 (Fig. 2) austretende gelochte Bandstück wird von der Rolle 66 (Fig. 3) aufgewickelt, da die vorgespannte Feder 72 das Zahnsegment 70 beim
Hochgehen der Stange 76 verschwenkt und das Zahnrad 69 sowie das Sperrad 68 antreibt, das seine
Drehbewegung über die Klinke 67 auf die Aufwickelrolle 66 überträgt. 



   Die Maschine lässt verschiedene Abänderungen der Bauart zu. So könnte man gegebenenfalls den Träger 1 fest anordnen und dafür den die Flaschen tragenden Tisch auf-und abwärts bewegen, wodurch die gleiche Wirkung erzielt werden würde. Die schrittweise Bewegung des Bandes 15 könnte auch auf andere Weise von der   Auf-und Abwärtsbewegung   der zur Bildung der Kapsel dienenden Teile abgeleitet werden. Man könnte anstatt des Zahnsegmentes 54 ein Freilaufrad anordnen, das seine Drehbewegung nur nach einer Richtung auf die Zahnräder 51 überträgt. Anstatt die Hubbewegung des Auslegerarmes 1 zur Umschaltung des Doppelzahnsegmentes 54 auszunutzen, könnte dasselbe ähnlich wie das Zahn- segment 70 durch eine Feder, die bei der Abwärtsbewegung vorgespannt wird, umgeschaltet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Verschliessen von Flaschen, in welcher eine aus einem Band ausgeschnittene Scheibe in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen auf die Flaschenmündung gelegt durch einen Andrücker gehalten und durch einen elastischen Ziehstempel über den Flaschenmund gestülpt und angepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Ober-und Unterteil des Schneidwerkzeuges (6, 10) bzw.
    (11) der Andrücker (22) und die Presshülse (21) für das Stauchen des elastischen Ziehstempel (20) unter der Wirkung von Federn (7, 28, 18) stehen, die gegen eine die Hubbewegungen ausführende Hülse (5) abge- stützt und hinsichtlich ihrer Federkraft so bemessen sind, dass während des Spannens der Federn durch gegenseitige Annäherung der Flasche und Hülse bis zur Endstellung alle zur Formung der Kapseln und zum Verschliessen der Flasche notwendigen Vorgänge erfolgen. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der entsprechend den Hubbewegungen der Hülse (5) auf und nieder bewegte Unterteil des Schneidwerkzeuges (11) den Träger der Vorratsspule und gegebenenfalls der Aufwiekelspule für das bandförmige Material bildet.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (5) einen ) Fortsatz aufweist, der zur Betätigung des im Unterteil des Schneidwerkzeuges angeordneten zur schrittweisen Schaltung des bandförmigen Materials bestimmten Antriebsmechanismus dient.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Unterteil (11) des Schneid- EMI4.1 einer Achse (50) von auf gegenüberliegenden Seiten des Schneidwerkzeuges angeordneten Transportwalzenpaaren (45, 46) derart gekuppelt sind, dass sie bei dem durch einen Fortsatz (60) der auf und abwärts bewegten Hülse (5) bewirkten Verschwenken des Zahnsegmentes (54) ihre Achsen nur in einer Drehrichtung mitnehmen (Fig. 1, 3, 4).
    5. Maschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine innerhalb der hohl ausgebildeten Nabe des Zahnrades (51) angeordnete um die Achse streng gewundene Feder (52), die mit einem Ende mit dem Zahnrad verbunden ist (Fig. dz 6. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Träger (64) für die Aufwickelspule (66) um einen Bolzen (71) ein Zahnsegment (70) drehbar gelagert ist, das von einem Ansatz (76) der auf und abwärts bewegtenHülse verschwenkt, ein auf der Achse der Aufwickelrolle (66) sitzendes Zahnrad (69) antreibt, welches mit einem Sperrad (68) verbunden ist, in das eine federnde Klinke (67) der Aufwickelrolle eingreift (Fig. 3).
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der heb-und senkbare Unterteil (11) des Schneidwerkzeuges zur Hemmung der Abwärtsbewegung Anschläge (83, 84) aufweist, die vorteilhaft zum Zentrieren und Halten der zu verschliessenden Flasche eingerichtet sind (Fig. 2).
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge des heb-und senkbaren Unterteiles (11) in Form von Schultern (83') gegenüberliegend angeordnet sind, die so weit voneinander entfernt sind, dass ohne Änderung ihrer gegenseitigen Lage ein seitliches Einführen der Flasche möglich ist (Fig. 10).
    9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Andrücker (26, 22) zum Halten der Scheibe einen Ansehlag für den Oberteil (6, 10) des Schneidwerkzeuges zur Begrenzung der Abwärts- bewegung desselben bildet.
    10. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in den Oberteil (6, 10) des Schneid- werkzeuges gelagerten auf die Presshülse (21) einwirkenden Hebel (32), dessen freies Ende mit einem Ansatz der Hülse (5) zusammenwirkt (Fig. 2).
    11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Hebel (32) ein in der Hülse (5) federnd gelagerter Druckstempel (36) zusammenwirkt.
    12. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung des Reisslappens der Kapsel dienenden Nasen (16) des Oberteiles (6, 10) des Schneidwerkzeuges Anschläge für den Unter- EMI4.2 förmige Material, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Prägestempel (42) auf einem lose in der Hülse (5) geführten Kopfbolzen befestigt ist, der den Prägestempel unter der Wirkung einer beim Vorschub der Hülse (6) gespannten Feder (45) gegen das bandförmige Material drückt (Fig. 1).
AT140202D 1933-02-14 1933-02-14 Maschine zum Verschließen von Flaschen. AT140202B (de)

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AT140202D AT140202B (de) 1933-02-14 1933-02-14 Maschine zum Verschließen von Flaschen.

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AT (1) AT140202B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2684192A (en) * 1949-02-28 1954-07-20 Scotts Engineering Newport Ltd Capping head for bottle capping machines
DE1280076B (de) * 1961-05-05 1968-10-10 Paul Nofer Schliesskopf

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