AT139937B - Pfannenbrenner. - Google Patents

Pfannenbrenner.

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AT139937B
AT139937B AT139937DA AT139937B AT 139937 B AT139937 B AT 139937B AT 139937D A AT139937D A AT 139937DA AT 139937 B AT139937 B AT 139937B
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burners
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Hans Buhn
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Hans Buhn
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  Pfannenbrenner. 



   Die Erfindung betrifft einen Pfannenbrenner mit geschlossener Brennerpfanne für Dampfback- öfen, Hauszentralheizungen mit eisernen Ofen usw. und besteht darin, dass die Brennerpfannen mit lose aufliegenden Deckeln, welche   siebartig angebrachte Düsenlöeher   oder Schlitze besitzen, abgedeckt sind und in den unter den Deckeln gebildeten Hohlräumen das Öl mittels Zerstäuberdüsen eingespritzt und durch die am Umfang gleichmässig verteilten Löcher die Verbrennungsluft eingeblasen wird. Dadurch, dass die Pfannen mittels elektrischer Heizkörper für die Zündung auf jene Temperatur vorgeheizt werden, welche für die Ölvergasung bzw. Zündung notwendig ist sowie durch die Zuführung der abgestimmten Luftmenge, entsteht in der Brennerpfanne ein Gasgemenge, welches geruchlos und rauchfrei mit bestem Wirkungsgrad verbrennt.

   Dabei ist die Flamme milde und nicht scharf wie die Stichflammen der bekannten Buschenbrenner, was nur in der Anordnung und Konstruktion der Brennerpfanne liegt, da die Flamme nicht durch Luftdruck herausgestossen wird, sondern frei durch die   Düsenlöcher   oder Schlitze der Deckel hervorlodert und die Dampfrohre und   Heizschachtwände   bestreicht. Gegenüber den offenen Pfannenbrennern besteht der grosse Vorteil darin, dass das Verbrennungsöl bei den erfindungsgemässen abgedeckten Brennerpfannen zur Gänze vergast und daher geruchlos, rauchfrei und mit seinem Höchsteffekt verbrennt, wogegen bei offenen Pfannenbrennern die Vergasung unvollkommen und daher mit starker Rauchentwicklung und dadurch bedingtem starkem Ölgeruch und auch nur mit geringem Effekt verbrennt. 



   In Fig. 1 sind erfindungsgemässe Brennerpfannen im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. Fig. 3 stellt einen Grundriss eines Deckelteils dar. In Fig. 4 ist eine Saug-und Zerstäuberdüse abgebildet. In Fig. 5 ist eine Brennerpfanne in einem Zentralheizungskessel im Längsschnitt und in Fig. 6 im Querschnitt dargestellt. 



   Die Brennerpfannen 1 sind erfindungsgemäss trogartig ausgebildet und beiderseitig mit Kanälen 4 versehen, welche zur Zuführung der Verbrennungsluft dienen, die durch gleichmässig über die ganze Pfannenlänge verteilte seitliche Löcher 2 der Kanäle in die Pfanne eingeführt wird. Die Luft wird vom Gebläse aus durch die Leitungen   I,     i   und   l2   zugeführt, welche bei f an die Pfannen angeflanscht sind. Das Rohr z für die Zerstäubungsluft zweigt bei   a   von der Leitung   l   ab und schliesst an die Zerstäubungsdüse 7 an. 



  Um eine gute Vergasung zu erzielen, sind die Brennerpfannen mit lose aufliegenden Deckeln 3 aus feuerbeständigem Material (Guss, Schamotte, Karborundum, Quarz, Graphit od. dgl.) abgeschlossen. Die Deckeln 3 sind siebartig ausgebildet und dementsprechend mit   Düsenlöchern   versehen, durch welche die Flammen des vergasten Öles   durchlodern.   Das Öl wird mittels Pumpe vom   Tages-oder Wochengefass   durch das Rohr   o der Saug-und   Zerstäubungsdüse 7 und durch diese den Brennerpfannen 1   zugeführt.   



   Da hauptsächlich Schweröl verbrannt wird, welches erst bei   90-120  C   brennt bzw. vergast, sind die Brennerpfannen mit elektrischen Heizkörpern 8 versehen, welche in gusseisernen Rahmen 9 unter dem Boden der Brennerpfannen eingebaut sind. Durch die Heizkörper werden die Pfannen vorgewärmt bzw. geheizt, wodurch das Öl beim Einspritzen sofort die erforderliche Temperatur für die Vergasung und Verbrennung bekommt. Im Stromkreis der Heizung ist ein Zeitschalter und eine Signallampe eingebaut. Der Zeitschalter wird auf die für die Zündung der Vorheizung der Pfannen nötige Zeit eingestellt. Nach Ablauf dieser Zeit schaltet sich der Zeitschalter automatisch aus, wodurch auch die Signallampe erlischt und das optische Signal zur Zündung gegeben ist.

   Wenn im Stromkreis oder im Zeitschalter eine Unterbrechung ist, leuchtet die Signallampe nicht auf, man weiss sofort, dass irgendein Defekt vorhanden ist, der behoben werden muss. Die Zündung kann mittels Lunte oder elektrischem 

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Zünder erfolgen. Der Vorgang bei der Zentralheizung ist analog der vorstehend beschriebenen Back- ofenheizung. Die Wartung kann hier leichter durch Anbringung von Thermostaten, welche auf Relais wirken, automatisiert werden. 



   Es sind bereits Ölfeuerungen mit den   verschiedensten Düsen-bzw. Busehenbrennern bekannt,   welche aber alle für Dampfbacköfen mit den Dampferzeuger bildenden Perkinsrohren nur bei Verwendung besonderer zusätzlicher Vorrichtungen, wie Abschirmungen, Flammenführungen usw. halbwegs ver- wendbar sind, da sonst durch die von den Brennern erzeugte scharfe Hitze (Stichflammen) die Rohre glühend werden, der hohen Dampfspannung nicht mehr standhalten können und dann explodieren. 



   Ferner sind auch   Ölfeuel1lngen   mit offenen Pfannenbrennern bekannt, die zwar eine milde Flamme erzeugen, bei denen aber keine Vergasung des Öles und daher eine mehr oder minder starke Rauchent- wicklung stattfindet. Der   Ölverbrauch   ist bei dieser Art Feuerung wegen nicht vollkommener Ver-   brennung,   ein grösserer. Durch die genannten Übelstände können die bekannten Brennerfeuerungen bei vielen Anlagen nicht verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Pfannenbrenner, dadurch gekennzeichnet, dass die trogartig ausgebildete Brennerpfanne durch einen lose aufliegenden, siebartig gelochten Deckel abgeschlossen ist, am Pfannenboden elektrische Heizkörper (8) zum Vorheizen der Pfanne und an den Längsseiten oder an der Stirnseite Anschluss- stellen (E, F) für die das Brennöl zuführenden Zerstäubungsdüsen (7) aufweist. EMI2.1
AT139937D 1933-03-23 1933-03-23 Pfannenbrenner. AT139937B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235492B (de) * 1960-05-14 1967-03-02 Willi Broedlin Brenner fuer fluessige Brennstoffe, insbesondere Heizoel
DE1256827B (de) * 1958-07-09 1967-12-21 Stookunie Nv Elektrische Heizeinrichtung fuer einen Regelblock bei einem Druckzerstaeuber-OElbrenner

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DE1256827B (de) * 1958-07-09 1967-12-21 Stookunie Nv Elektrische Heizeinrichtung fuer einen Regelblock bei einem Druckzerstaeuber-OElbrenner
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