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Schaltvorrichtung für den Kontrollstreifen an Registrierkassen u. dgl.
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des einen Schenkels 18 eines im Grundriss U-förmigen und mit einem Handgriff versehenen Einsteck- schlüssels 20 auf (Fig. 6), dessen anderer, kürzerer Schenkel 22 in eine Bohrung 21 des Tragzapfens 14 hineinragt. Zwischen dem Schenkel 18 und dem Tragzapfen 14 wird das Ende des zu bedruckenden Papierstreifens 23 eingeklemmt. Durch Drehen des Einsteckschlüssels 20 von Hand kann der Papierstreifen 23 auf die Rolle 16 aufgewickelt werden.
Zum Zwecke der Fortschaltung der Papieraufwickelrolle um den einstellbaren Druckzeileabstand ist folgende Einrichtung vorgesehen : Mit der Papieraufwickelrolle 26 ist eine mit gerändeltem Rande versehene Scheibe 231 verbunden, die mit zwei Klinken 24, 25 zusammenwirkt. Die Klinke 24 dient zum Fortschalten der Aufwickelrolle 16 unter Vermittlung der Scheibe zu während die unter der Wirkung einer Feder 26 stehende und an der Scheibe 13 angelenkte Klinke 25 eine Rückdrehung
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steht, ist auf einem Schaltarm 27 drehbar, der um den Tragzapfen-M frei schwenkbar ist. Zwischen der Scheibe 231 und dem Schaltarm 27 ist noch eine Steuerscheibe 29 vorgesehen, die einen radial stehenden Schlitz 30 aufweist, in den ein Zapfen 31 hineinragt.
Dieser Zapfen 31 ist in einen einarmigen Hebel 32 eingesetzt, der um einen Zapfen der Scheibe 13 drehbar ist, unter der Wirkung einer Feder 33 steht und am unteren Ende mit einem Fühler 34 auf dem Umfang der Papieraufwickelrolle 16 anliegt.
Um bei dicker werdender Papieraufwickelrolle 16 mittels des Fühlers 34 stets einen gleichmässigen Vorschub des zu bedruckenden Papierstreifens zu erhalten, wird unter Vermittlung des in dem Schlitz 30 gleitenden Zapfens 31 die Steuerscheibe 29 verdreht, wobei die die Schaltklinke 24 mittels eines Stiftes : J5 auslösende Steuerkante 36dieser Steuerscheibe 29 entsprechend vorgeschoben wird. An der linken Aussenwand der Registrierkasse ist ein vorstehender, fester Zapfen 37 befestigt, der bei einer Drehung der
Scheibe 13 den Weg des Schaltgrmes 27 nach links begrenzt.
Neben der drehbaren Scheibe 13 ist auf dem Tragzapfen 12 dieser Scheibe ein dreiarmiger Druckhebel 39 drehbar. Dieser dreiarmige Druckhebel trägt auf seinem einen nach vorwärts ragenden, plattenartig ausgebildeten Schenkel 40 ausser dem festen Anschlagstift 38 drei Papierführungsrollen 41, 42, 43 und eine Druckrolle 44. Der seitlich vorstehende Stift 38 begrenzt den Weg des Schaltarms bei der Rechtsdrehung der Scheibe 13. Die beiden andern, nach unten ragenden, kürzeren Schenkel 45, 46 des Druckhebels 39 weisen Führungsrollen 47, 48 auf, die mit einer Nockenscheibe 49 zusammen- wirken.
Durch die diese Nockenscheibe 49 tragende Welle 51 der Registrierkasse, die bei jeder Betätigung der Maschine in Umdrehung versetzt wird, wird die an dem dreiarmigen Hebel 39 angeordnete Druck- rolle 44 mit dem über sie laufenden Papierstreifen 23 auf die einstellbaren Drucktypen des Typenrades 52 herabgedrückt und nach der Ausführung des Druckes wieder angehoben. Der von der Papierabwickel- rolle 17 ausgehende Papierstreifen ist zunächst über eine an der Scheibe 13 sitzende Führungsrolle 53, sodann über die Rollen 43,44, 42, 41 und über eine weitere, mit der Scheibe 13 verbundene Führungs- rolle 54 und sodann zu der Papieraufwickelwalze 16 geführt.
Unter dem Papierstreifen zwischen den
Papierführungsrollen 41 und 42 ist an dem Druckhebel 39 ein Tisch 55 angeordnet, über dem sich in dem die ganze Druckvorrichtung nach aussen abschliessenden Gehäuse 56 eine Schauöffnung 57 befindet.
Die letzte Druckzeile befindet sich auf dem Papier an der Stelle a-b.
Bei der Betätigung der Registrierkasse, bei der die Antriebswelle 1 im Sinne des Uhrzeigers gedreht wird, erfolgt unter Vermittlung des Hebels 4, des Lenkers 6, des Armes 8, der Rückholstange 7, des Lenkers 10 und des Kurbelarms 11 eine Verschwenkung der Scheibe 13 aus der in Fig. 2 dargestellten
Lage in-die in Fig. 3 gezeichnete Stellung. Dabei wird der Papierstreifen zunächst um seinen Druck- zeilenabstand weitergeschoben, indem der Schaltarm 27 auf den Anhaltestift 38 des Druckhebels 39 auftrifft.
Da die Schwenkbewegung der Scheibe 13 in dieser Stellung noch nicht zu Ende geführt ist, so bewirkt die an dem Schaltarm 27 sitzende und unter der Wirkung der Feder 28 stehende Klinke 24 einen Vorschub des Papierstreifens 23, u. zw. durch den Weg, der zurückgelegt wird von der Angriffs- stelle der Klinke 24 bis zur Abhebung dieser Klinke durch die Steuerkante 36 der Steuerscheibe 29.
Bei der Weiterbewegung der Scheibe 13 gleitet die Steuerkante 36 unter den Stift 35 der Schaltklinke 24 und hebt diese aus. - Durch die Verschwenkung der Scheibe 13 wird neben der Fortschaltung des Papier- streifens um einen Druekzeilenabstand auch gleichzeitig der Papierstreifen aus der Stellung unter der
Schauöffnung 57 nach unten unter die Druckrolle 44 herabbewegt.
Nach Beendigung der Vorwärts- drehung der Scheibe 13 im Sinne des Uhrzeigers verharrt diese infolge der Ausbildung des Antriebes (Kurvenscheiben 2,3) eine Zeitlang in Ruhe. Während dieser Zeit wird durch die Nockenscheibe 49 der Druckhebel 39 herabgeschwenkt, und dadurch werden die eingestellten Typen auf den Papier- streifen aufgedruckt.
Nachdem der Druckhebel 39 während der Ruhestellung der Scheibe 13 wieder in die Lage nach
Fig. 2 zurückgeschwenkt worden ist, beginnt die Rückwärtsdrehung der Scheibe 13, wodurch die neu fertiggestellte Druckzeile in die Stellung a-b unter die Schauöffnung 5'1 des Gehäuses 56 gelangt. Bei der Gegenzeigerdrehung der Scheibe 13 trifft der Schaltarm 27 gegen den Anschlag 37, wodurch er an der Weiterbewegung mit der Scheibe 13 gehindert wird und die Schaltklinke 24 wieder in Eingriff mit
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