AT139261B - Anordnung zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen. - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen.Info
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Description
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Anordnung zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von Elektronenröhren mit einer zwischen Gitter und Anode gelegenen Hilfs-Elektrode (Schirmgitterröhre) zur Erzeugung von Empfängerschwingungen, insbesondere solcher sehr hoher Frequenz.
Bei den meisten Schaltungen zur Erzeugung von kurzen Wellen stösst die Verwendung von Schirmgitterröhren deshalb auf Schwierigkeiten, weil das Schirmgitter, das ja hochfrequenzmässig mit der Kathode verbunden ist, die Gitter-Kathoden-und Anoden-Kathoden-Kapazität und dadurch die eigenen Wellen des Gitter-und Anodenkreises vergrössert. Es sind aber Schaltungen bekannt, bei denen die erzeugte Wellenlänge lediglich von der resultierenden Gitter-Anoden-Kapazität, d. h. von der Kombinationskapazität aus der Reihenschaltung der Gitter-Kathoden-und Anoden-Kathoden-Kapazität und der zu dieser Reihenschaltung parallel liegenden Gitter-Anoden-Kapazität abhängt.
Letztere Kapazität ist in derartigen Schaltungen möglichst auf ein Mindestmass zu beschränken. In der Gitter-KathodenKapazität und in der Kathoden-Anoden-Kapazität seien stillschweigend die Kapazitäten der zwischen Gitter und Kathode bzw. der zwischen Kathode und Anode liegenden Teile des Schwingkreises mit verrechnet.
Eine Schaltung, bei der die Wellenlänge lediglich von der oben definierten resultierenden GitterAnoden-Kapazität abhängt, erhält man z. B., indem man Gitter und Anode durch die Schwingkreisspule bzw. im Falle sehr kurzer Wellen durch einen einfachen Drahtbügel verbindet, wobei die Rückkopplung durch die inneren Röhrenkapazitäten erfolgt. Die Figur zeigt eine solche Schaltung. Der Kondensator 1 wird hiebei lediglich als Blockkondensator benutzt und dient zur Fernhaltung der Anoden-Gleichspannung vom Gitter. 2 und 3 sind Drosseln für die Zuführung der Gitter-und Anoden-Gleichspannung.
Die resultierende Gitter-Anoden-Kapazität, welche die Wellenlänge dieser Schaltungen allein bestimmt, ist nun bei einer Schirmgitterröhre nicht wesentlich und unter gewissen, noch anzugebenden Bedingungen überhaupt nicht grösser als bei einer Röhre, die durch Entfernung des Schirmgitters daraus entstehen würde, also gleiche Gitter-und Anoden-Dimensionen hätte. Die kleinste erzielbare Wellenlänge wird also durch den Einbau des Schirmgitters bei dieser Schaltung nicht vergrössert. Allerdings ist aber der Durchgriff wesentlich kleiner, während der Rückkoppelfaktor nicht geringer ist als bei einer normalen Dreielektroden-Röhre mit gleichen Dimensionen.
Eine Betrachtung der Rückkopplungsgleichung ergibt, dass infolgedessen die Erzeugung von Schwingungen noch bei Frequenzen möglich ist, bei denen die kleine Impedanz der Schwingungskreise eine Erregung der Schwingungen durch normale Röhren unmöglich machen würde.
Die Erfindung besteht also erstens in der Verwendung von Schirmgitterrohren mit Schaltungen in der beschriebenen Art und zweitens in einer Dimensionierung, welche die direkte Gitter-und AnodenKapazität der Röhre auf ein Mindestmass herabsetzt. Diese Dimensionierung ergibt sieh aus der Überlegung, dass bei einer normalen Röhre die für maximal (n Wirkungsgrad optimale Gitter-und AnodenWechselspannung einen Phasenunterschied von 1800 aufweist, so dass zwischen Gitter und Anode eine Fläche konstanten Potentials existiert. Bringt man in diese Fläche ein metallisches Drahtnetz, das mit der Kathode verbunden ist, so kann sich offenbar an der Verteilung der hochfrequenten Potentiale und daher an der Gitter-Anoden-Kapazität überhaupt nichts ändern.
Erfindungsgemäss wird nun das Schirmgitter in diese Fläche konstanten Potentials gelegt.
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Es ist leicht einzusehen, dass bei einer derartigen Röhre die Kapazität Csa zwischen Schirmgitter und Anode sich zur Kapazität Cgs zwischen Steuergitter und Schirmgitter verhält wie die optimale Steuergitterwechselspannung E zur optimalen Anodenweehselspannung Ei" :
EMI2.1
Für eine zylindrische Anordnung ergibt sich hieraus
EMI2.2
wobei)'; rs und ! y die Radien von Anode, Schirmgitter und Gitter bedeuten. Für einen planparallelen Aufbau findet man :
EMI2.3
wobei d den Schirmgitter-Anoden-Abstand und dgs den Gitter-Schirmgitter-Abstand bedeutet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen kurzer Wellenlänge in einer Schaltung, bei welcher die Steuergitter-Anoden-Kapazität als wesentliche, die Wellenlänge bestimmende Schwingkreiskapazität wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schirmgitterröhre verwendet wird.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausmasse de3 Schirmgitters derart gewählt sind, dass das Verhältnis der Schirmitter-Anoden-Kapazität zur Schirmgitter-Steuer- gitter-Kapazität ungefähr dem Verhältnis der optimalen Betriebswechselspannungen von Steuergitter und Anode entspricht.3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage und Form des Schirmgitters angenähert übereinstimmen mit denen einer Fläche, in welcher das Potential für die optimalen Werte der Steuergitter-und Anodenwechselspannung der Röhre zeitlich konstant, d. h. keine Wechselspannung vorhanden ist.4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, wobei die Elektroden der Sehirmgitterröhre vorwiegend kreiszylindrische Form besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Logarithmus vom Durchmesserverhältnis von Anode zum Schirmgitter sich zum Logarithmus vom Durchmesserverhältnis von Schirmgitter zu Steuergitter angenähert verhält wie die optimale Anodenwechselspannung zur optimalen Steuergitterwechselspa nnung.5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei der die Elektroden vorwiegend flache Form besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung d zwischen Schirmgitter und Anode sich zur Entfernung dgs zwischen Steuergitter und Schirmgitter angenähert verhält wie die optimale AnodenwechselspannungEazuroptimalenSteurgitterwechselspannungEg. EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139261T | 1932-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT139261B true AT139261B (de) | 1934-11-10 |
Family
ID=34257166
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT139261D AT139261B (de) | 1932-06-28 | 1933-05-23 | Anordnung zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT139261B (de) |
-
1933
- 1933-05-23 AT AT139261D patent/AT139261B/de active
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