AT139989B - Anordnung zur Leistungserzeugung von ultrakurzen Wellen. - Google Patents
Anordnung zur Leistungserzeugung von ultrakurzen Wellen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Anordnung zur Leistungserzeugung von ultrakurzen Wellen. Mit der Fremdsteuerung von ultrakurzen Wellen sind bisher keine erheblichen Erfolge erzielt worden. Dieses lag daran, dass bei diesen hohen Frequenzen die Zufuhr einer merklichen Gitterwechselspannung an das System der Verstärkerröhre fast ebensoviel Leistung erfordert, als dem System an Anodenleistung entnommen werden kann. Die wesentlichen Verlustquellen für den Gitterkreis waren dabei sämtliche Berührungsstellen des Gitterschwingungskreises mit dielektrischen Materialien, insbesondere die Durchführung der Gitterleitung durch den Glaskolben und die Stützung des Gitters mit dielektrischem Material. In zweiter Linie erzeugt der lange Zuführungsweg durch den Kolben hindurch zum Gitter eine so grosse Gitterkathodenkapazität, dass eine erhebliche Spannung an dieser Kapazität grosse Blindströme erfordert, die ihrerseits erhebliche Verluste in den leitenden Teilen des Gitterschwingungskreises zur Folge haben. Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, wird erfindungsgemäss folgende Anordnung vorgeschlagen : Der auf die zu verstärkende ultrakurze Welle in sich abgestimmte Gitterschwingungskreis ist gar nicht durch die Kolbenwand hindurchgeführt, sondern innerhalb des Kolbens selbst aufgebaut. Seine Befestigung am Dielektrikum des Röhrenaufbaues erfolgt dabei so, dass nur Teile mit niedrigem Potential dem Dielektrikum nahekommen, während die hohe Spannung führenden Teile des Schwingungskreises frei im Vakuum verlaufen. Um die Leistung für diesen Schwingungskreis zu liefern, wird in den gleichen Kolben eine Quelle für ultrakurze Wellen eingebaut, welche diejenige Frequenz liefert, für die der Gitterkreis dimensioniert ist. Diese Quelle kann entweder eine auf der ultrakurzen Welle selbsterregte oder eine Barkhausen-Kurzanordnung sein, oder sie kann als Vervielfachungsstufe ausgeführt sein, die entweder auf einer niedrigen Frequenz selbst erregt sein kann oder von einem ausserhalb des Kolbens stehenden Generator her mit Wechselspannung niedriger Frequenz gesteuert wird. Wegen der im letzten Fall relativ zu der Frequenz einer Ultrakurzwelle niedrigen Frequenz ist die Steuerung dieser Röhre durch die Kolbenwand hindurch wesentlich einfacher als im Falle der direkten Steuerung einer Ultra- kurzwellenröhre. Es ist zweckmässig, die Verstärkerröhre so durchzubilden, dass die Zuführungen durch den Kolben hindurch von Hochfrequenz entlastet sind. Dies kann man sowohl durch Einbau von Drosseln innerhalb des Kolbens erreichen als auch durch Verwendung von Systemen, bei welchen die Batterieanschlüsse am hochfrequenzspannungsfreien Punkte des Systems angreifen. Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung gibt Fig. 1. Das Gitter 6 der Hauptsenderröhre 1 wird durch einen metallisch leitenden Bügel 2 und Schelle 3 am Quetschfuss 4 der Hauptröhre befestigt. Der Gitterschwingungskreis ist gebildet durch den Bügel 2, den kapazitiven Übergang von der Schelle 3 auf die Heizzuleitungen im Quetschfuss 4, die Kathode 5 und die Kapazität zwischen der Kathode und dem Gitter 6. Dieser Schwingungskreis ist induktiv gekoppelt mit dem Anodenstromkreis der Röhre 7, in welchem die koppelnde Anodenleitung 8 mit der Kapazität von Anode zu Kathode der Röhre 7 wiederum auf die Betilebsfrequenz abgestimmt sein kann. In diesem Beispiel ist angenommen, dass die Röhre als Vervielfachungsstufe arbeitet. Fig. 2 zeigt eine Gegentaktanordnung, bei der die Mitte des Gitterschwingungskreises, d. h. die Mitte des die beiden Gitter 6 verbindenden Bügels 2, die keine Hochfrequenzspannung führt, am Quetschfuss 4 befestigt. und eben von diesem Befestigungspunkte aus nach aussen abgeleitet ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anordnung zur Leistungserzeugung von ultrakurzen Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Quelle für solche Wellen und ein als Leistungsverstärker dienendes Mehrelektrodensystem in einen gemeinsamen Röhrenkolben eingeschlossen sind.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Generator eine Barkhausen- Kurzschaltung dient.3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Quelle für die ultrakurzen Wellen eine auf einer niedrigeren Frequenz selbsterregte Röhre benutzt wird, von der die gewünschte ultrakurze Welle eine Vielfache ist'---.4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Quelle für die ultrakurzen Wellen eine Vervielfachungsanordnung dient, die durch die gemeinsame Kolbenwand hindurch mit einer niedri- geren Frequenz'erregt wird.5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, -dadurch gekennzeichnet, -dass der Gitterschwingungs- kreis den dielektrischen Aufbau der Röhre an solchen Punkten berührt, die in der Nähe solcher Stellen liegen, wo seine Spannung Null ist.6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Leistungsverstärker- system eine Gegentaktanordnung benutzt wird, EMI2.1
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