DE550262C - Modulationsschaltung, bei der die Modulationsfrequenz an dem Gitter der Modulationsstufe durch Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Steuerroehre liegenden Widerstand eingefuehrt wird - Google Patents

Modulationsschaltung, bei der die Modulationsfrequenz an dem Gitter der Modulationsstufe durch Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Steuerroehre liegenden Widerstand eingefuehrt wird

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DE550262C
DE550262C DET37989D DET0037989D DE550262C DE 550262 C DE550262 C DE 550262C DE T37989 D DET37989 D DE T37989D DE T0037989 D DET0037989 D DE T0037989D DE 550262 C DE550262 C DE 550262C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/16Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes
    • H03C1/18Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid
    • H03C1/22Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid modulating signal applied to same grid

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  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Modulationsschaltung, bei der die Modulationsfrequenz an dem Gitter der Modulationsstufe durch Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Steuerröhre liegenden Widerstand eingeführt wird Die bekannten Gittergleichstrommodula tionsschaltungen haben den Nachteil, daß die Kathode des Modulationsrohres mit dem Gitter des Hochfrequenzrohres verbunden sein muß. Dieser Umstand erfordert für die Heizung des Modulationsrohres eine von der Kathodenheizung des Senderohres und von der der evtl. vorhandenen Niederfrequenzkaskaden elektrisch isolierte Heizbatterie, die 'zudem Hochfrequenzpotential gegen Erde besitzt und die infolge ihrer unvermeidlichen Erdkapazität eine unerwünschte Dämpfung, insbesondere hoher Modulationsfrequenzen, wie sie z. B. bei Bildtelegraphie und beim Fernsehen auftreten, mit sich bringt. Es ist. bereits. vorgeschlagen worden, bei Modulationsschaltungen die Modulationsfrequenz am Gitter der Modulationsstufe durch den Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Niederfrequenzsteuerröhre liegenden Widerstand zu erzeugen. Man hat dabei eine Kondensatorkopplung des Anodenwiderstandes des Niederfrequenzvorverstärkers mit dem Modulationsrohr vorgenommen.
  • Erfindungsgemäß ist Kondensatorkopplung dadurch vermieden, daß die Spannungsquelle im Anodenkreis der Steuerröhre zwischen Anode und Widerstand angeordnet ist.
  • Die Abbildung zeigt eine erfindungsgemäße, im folgenden beschriebene Schaltung. Das Gitter der beispielsweise direkt auf eine Antenne wirkenden Hochfrequenzröhre i wird über Kopplungselemente 3 hochfrequenzmäßig vorn Steuersender 2 erregt. Natürlich kann durch eine kleine Schaltungsänderung, die hier nicht beschrieben zu werden braucht, auch Selbsterregung des Senders vorgesehen werden. Der bei Einstellung eines guten Wirkungsgrades stets vorhandene Gittergleichstrom kann über einen oder induktiven Widerstand 4 abfließen, der für die Hochfrequenz vorteilhaft durch ein auf die Sendewelle abgestimmtes Serienresonanzglied 5 überbrückt wird. Um nun die Modulation zu erzielen, befindet sich der Widerstand 4 außerdem noch im Anodenkreis einer mit besonderer Anodenspannungsquelle 6 versehenen Steuerröhre 7, die ihrerseits etwa über eine Widerstandskondensatorkopplung 8 von einem Vorverstärker her mit der Modulationswechselspannung gesteuert wird. Man erkennt, daß durch den Wechselspannungsabfall am Widerstand 4, der durch den niederfrequent variablen Anodetistrom der Röhre 7 erzeugt wird, die Schwingröhre i eine veränderliche Gittervorspannung erhält, die die gewünschte Modulation zur Folge hat. Sämtliche niederfrequenten und hochfrequenten Röhrenkaskaden, evtl. auch des Steuersenders, können kathodenseitig an Erde gelegt und aus einer gemeinsamen Batterie geheizt werden. Störende Erdkapazitäten sind nicht vorhanden; nötigenfalls kann die Anodenstrotnquelle 6, die ein niederfrequentes Potential gegen Erde besitzt, in bekannter Weise durch einen Kondensator ersetzt werden, der seinerseits über Drosselspulen gespeist wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Modulationsschaltung, bei der die Modulationsfrequenz an denn Gitter der Modulationsstufe durch den Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Steuerröhre liegenden Widerstand eingeführt wird, wobei die Kathode derselben mit der Kathode des Hochfrequenzrohres und evtl. mit der Erde leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle im Anodenkreis der Steuerröhre zwischen Anode und Widerstand angeordnet ist.
  2. 2. Modulationsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß der Widerstand durch ein auf die Sendewelle abgestimmtes Serienresonanzglied überbrückt ist.
DET37989D 1929-12-11 Modulationsschaltung, bei der die Modulationsfrequenz an dem Gitter der Modulationsstufe durch Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Steuerroehre liegenden Widerstand eingefuehrt wird Expired DE550262C (de)

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