AT139194B - Flaschenzuganordnung. - Google Patents

Flaschenzuganordnung.

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AT139194B
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  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


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  Flaschenzuganordnung. 



   Die bekannten gekapselten Blockwinden weisen in der Regel eine mit Links-und Rechtsgewinde versehene Seiltrommel und ein an vier Seilsträngen hängendes   Hakengeschirr   auf, wobei das Seil über eine an der Winde befestigte Ausgleichsrolle. Auflage od. dgL gelegt ist. Um die Herstellungskosten zu erniedrigen, geht man neuerdings dazu über, nur noch eine einfache Hakenrolle, die an zwei Seilsträngen hängt, zu verwenden und die Seiltrommel mit nur einem fortlaufenden Seilgewinde zu versehen. Die seitliche Wanderung der Last während des Hubs, die etwa die Hälfte der Trommellänge beträgt, nimmt man dabei in Kauf. 



   Während die Anordnung mit vier symmetrisch liegenden Seilsträngen für jede beliebige Trommellänge und Hubhöhe verwendbar ist, trifft dies bei der zweisträngigen Aufhängung nicht mehr zu. Es würden äusserst starke Seilablenkungen auftreten, die man besonders in der höchsten   Hakenstellung nur vermeiden könnte, wenn   man bei langen Seiltrommeln zu sehr grossen Hakenrollen   Zuflucht   nimmt, was aber nicht erwünscht ist. 



   Es ist aber auch bekannt,. bei einer Trommel mit nur einem Seilgewinde ebenfalls das zweirollige Hakengeschirr zu verwenden, wobei das Seil über eine Umlenkrolle- an der Winde geführt ist. Die Erfindung besteht nun darin. dass die Achse der Umlenkrolle für das gleichsinnig fortlaufend aufgewunden Lastseil, senkrecht zur Trommelachse in Trommelmitte an der Winde gelagert ist. Das Ende des Seils ist gewöhnlich in der Trommelmittelebene befestigt. 



  Wenn besondere Rücksichten auf die Stellung des Hakengesehirrs beim höchsten Stand, dies vorteilhaft erscheinen lassen, so kann die Befestigungsstelle des Seilendes auch nach der einen oder ändern Seite verschoben werden. 



   Die   neue Übersetzungsrolle   kann am   Windengehäuse   oder an einer mit der Winde verbundenen Laufkatze gelagert sein. Gleiches gilt von der   BefestigungssteHe   des Seilendes. Dabei liegen die Umlenkrolle und die Seilendenbefestigung auf verschiedenen Seiten der Seiltrommel. 



   Die Anordnung nach der Erfindung hat den Vorteil, dass die seitliche Wanderung der Last bei   Aufhängung   des Seilendes in der Trommelmittelebene sehr gering und-die Bauhöhe des Elektrozuges in keiner Weise vergrössert ist. Ausserdem wird das Seil geschont, da die Druckzonen an verschiedenen Stellen liegen. 



   Von besonderem Werte ist die Erfindung für   Einsehienenlaufkatzen   mit sogenannter verkürzter Bauhöhe, d. h. für Hebezeuge, bei denen sich die Winde nicht unterhalb der Laufschiene, sondern seitlich neben ihr befindet. Derartige Katzen werden vorwiegend in niederen Räumen verwendet. Bei derartigen Vorrichtungen sind die Umlenkrolle erfindungsgemäss auf der einen Seite und der Festpunkt des Lastseiles und die Trommel auf der gegenüberliegenden Seite des Fahrwerks gelagert. Bei einem Handfahrantrieb kann das Lager der Handantriebswelle zur Lagerung der Übersetzungsrolle verwendet werden. 



   In der Zeichnung sind   Ausführungsbeispiele   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Blockwinde von der Seite gesehen, Fig. 2 stellt einen Querschnitt dar. In Fig. 3 sind in schematischer Weise drei Stellungen des Hakengeschirrs in bezug auf die Seiltrommel angegeben. Fig. 4 zeigt die Stirnansicht einer Einschienenkatze. 

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 EMI2.1 
 durch Traversen   4,   5, 6, 7 miteinander-verbunden. Mit 8 ist der bekannte Seilführungsring bezeichnet. Im gezeichneten   Ausführungsbeispiel,   ist die Rolle 9 an der Traverse 7 mittels einer Achse 10 lose drehbar gelagert.   Pas-vordere   Ende der Achse 10 kann in einer mit der 
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   endenbefestigungsstelle   12'ist in Fig. 1 der Deutlichkeit halber etwas seitlich gezeichnet. 



  Gewöhnlich befindet sich diese Befestigungsstelle in der Trommelmittelebene, also in der Richtung der kleinen Achse 10. 



   In Fig. 3 sind die schematisch angegebenen Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1, 2 bezeichnet. Die Seilendenbefestigung 12 liegt in der Trommelmittelebene. 



  In Fig. 3 sind drei Stellungen des Hakengeschirrs 16 gezeichnet, u. zw. am Anfang, in der Mitte und am Ende des Hubes. Die drei Darstellungen in Fig. 3 zeigen deutlich, dass nur eine kleine seitliche Wanderung der Last während eines Hubes eintritt. 



   Wird die Winde mit einer Laufkatze zusammengebaut, so können die Rolle 9 und gegebenenfalls auch die Befestigungsstelle 12 an der Laufkatze selbst angeordnet sein. 



   In Fig. 4 ist eine Einschienenkatze mit verkürzter Bauhöhe dargestellt. Die Trommel   17   ist seitlich an einer Laufkatze 18 befestigt, die mit ihren Rollen 19 auf einer Schiene   20   verfahrbar ist. Im gezeichneten Beispiel ist die Laufkatze 18 auf der der Trommel 17 gegen- überliegenden Seite mit einem Fahrmotor 21 und einem Getriebegehäuse 22 zum Antrieb der Räder 19 versehen. Bei einer derartigen Laufkatze befindet sich die Übersetzungsrolle 9'auf der der Trommel gegenüberliegenden Seite der'Laufschiene 20. Hiedurch ist erreicht, dass sich das Hakengeschirr 16 stets genau unter der Mitte der Laufschiene 20 befindet. Zur Lagerung der Rolle 9'dient im gezeichneten Beispiel das Getriebegehäuse 22.

   Die Rolle   2'   besteht nur'noch aus einem   Rollenkranz,   der zweckmässig mittels eines Rollenlagers 23 auf dem Gehäuse. 22 gelagert ist. Die Lagerung der Rolle 9'kann auf jedem dazu geeigneten
Teil'der Laufkatze 18 erfolgen, so dass eine besondere Lagerung dieser Rolle 9'überflüssig ist. Handelt es sich um eine Laufkatze mit Handfahrantrieb, so kann die Rolle 9'beispielsweise aussen auf dem Lager der Handantriebswelle angeordnet sein. Die Führung des Seils 13 ist aus Fig. 4 ohne weiteres verständlich. Die Seilendenbefestigung 12'befindet sich auf der der Rolle   9'gegenüberliegenden   Seite in der Trommelmittelebene. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1.   Flaschenzuganordnung,   mit einem auf der Seiltrommel gleichsinnig fortlaufend aufgewundenen Lastseil, das von der Seiltrommel über die eine Unterflaschenrolle zu einer sich dauernd mitdrehenden Umlenkrolle an der Winde und von da weiter über die zweite Unterflaschenrolle zu einem Festpunkt an der Winde geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse   (10)   der Umlenkrolle (9) senkrecht zur Trommelachse in Trommelmitte gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Flaschenzuganordnung nach Anspruch 1, bei einer Einschienenkatze, dadurch gekennzeichnet, dass der Festpunkt des Lastseiles auf der einen Seite und die Umlenkrolle auf der andern Seite des Fahrwerkes angeordnet sind.
    3. Flaschenzuganordnung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Motor-oder Getriebegehäuse des Fahrwerkes als Drehzapfen der Umlenkrolle dient.
AT139194D 1932-07-07 1933-06-28 Flaschenzuganordnung. AT139194B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE139194T 1932-07-07

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AT139194B true AT139194B (de) 1934-10-25

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ID=34257160

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AT139194D AT139194B (de) 1932-07-07 1933-06-28 Flaschenzuganordnung.

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