AT138728B - Wickelvorrichtung zur Herstellung von Torsionsstufenfedern. - Google Patents

Wickelvorrichtung zur Herstellung von Torsionsstufenfedern.

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AT138728B
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Friedrich Fuchs
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Friedrich Fuchs
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    Wickelvorriehtung   zur Herstellung von Torsionsstufenfedern. 



   Die Erfindung besteht in einer Wiekelvorrichtung zur Herstellung von sogenannten Torsionsstufenfedern, die aus mehreren Schraubenfedern verschiedenen Durchmessers, die koaxial angeordnet sind, bestehen (Fig. 3 der Zeichnung). Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist es möglich, sich unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters zu machen und die Feder wirtschaftlich herzustellen. Der Bandstreifen wird in bekannter Weise durch einen Walzenstuhl vorgestossen, u. zw. erfindungsgemäss gegen eine Formbacke, durch die der Streifen derart gerollt wird, dass er einen voraus bestimmten Durchmesser und eine genaue Steigung je nach der Art und der Anordnung der Backe erhält.

   Werden nun verschiedene derartige Backen beispielsweise auf einer Drehscheibe angeordnet und ist diese Scheibe ähnlich wie ein Revolverkopf drehbar, derart, dass vor die Mündung des Walzenstuhles jeweils eine derartige Formbacke in Anschlag gebracht wird, so ist man imstande, aus einem Band die Torsionsstufenfeder zu wickeln. Das Band wird dabei nacheinander gegen die verschieden grossen Backen gestossen, die ihm die entsprechenden Durchmesser und die entsprechende Steigung geben, ohne dass bei diesen Vorgängen eine besondere Vorkenntnis an die Bedienung der Vorrichtung gestellt wird.

   Die Handhabung beschränkt sich darauf, dass man mit Hilfe eines Walzenstuhles das Band zunächst gegen eine kleinere Backe vorstösst und so die innerste Feder rollt, hierauf den Revolverkopf dreht. bis die nächstgrössere Backe in Anschlag kommt, und die mittlere   Sehraubenfeder   rollt usw., bis die Torsionsstufenfeder fertiggestellt ist. 



   An Stelle der Drehscheibe kann auch eine andere Vorrichtung vorgesehen werden, die dem gleichen Zweck dient. Man kann z. B. die verschiedenen Backen in einer Vorrichtung kombinieren derart, dass man nach jedem vollzogenen Arbeitsvorgang die Backe so verstellt, dass sie für den   nachfolgendenprozess   die entsprechende Formgebung des Materials vornimmt. Auch kann man die manuelle Arbeitsweise durch eine vollautomatische ersetzen mit Hilfe von Einrichtungen, wie sie in der Werkzeugmaschinenindustrie hinreichend bekannt sind. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Durch den Walzenstuhl mit den beiden Walzen a wird das Band durch eine düsenartige Ausmündung nacheinander gegen die Backen   d,   e oder f vorgestossen. 



   Die Walzen werden   zwangläufig z.   B. mittels einer Kurbel durch die beiden Zahnräder 1 gegeneinander bewegt, so dass das Band einen sicheren Vorschub erhält. Die Backen haben je nach dem Durchmesser und der Steigung, die die Feder erhalten soll, eine entsprechende Form und Anordnung. Die Backe besteht, wie die Zeichnung (Fig. 4-6) zeigt, in der Hauptsache aus einem Halbzylinder, in welchem eine Art Gewindegang zur Bestimmung der Steigung des Federganges eingearbeitet ist. Zur Führung der Feder dient hiebei ein   Einsatzstück   aus dünnem Blech. Der Walzenstuhl besitzt eine Teilscheibe J und einen Zeiger k, die zum Zählen der Windungen der verschiedenen Federn dienen.

   Der Revolverkopf g besitzt Rasten, in welche eine Klinke h mittels Feder i jeweils eingeklinkt wird, wodurch die Arbeitsstellung der Backe zum Walzenstuhl festgestellt ist. Der Revolverkopf g wird in bekannter Weise durch einen Zapfen g in einer Grundplatte zentriert. 



   Der Vorgang beim Wickeln ist folgender : Das Band   c   wird in die Düse eingeführt und die Walzen a durch die Zahnräder 1 mit Hilfe einer Kurbel so gedreht, dass das Band gegen die gehärtete Backe d anläuft und hiedurch zu einer Schraubenfeder gewickelt wird. An der Teilscheibe J wird die Gangzahl abgelesen und bei erreichter Gangzahl wird der Arbeitsvorgang   zunächst   unterbrochen. Man klinkt die Klinke h aus, dreht den Revolverkopf so, dass nunmehr die Backe e in Arbeitsstellung kommt. Hiebei dient die 

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 Klinke   h   wiederum zur Arretierung des-Revolvertisches. Das Band wird nun gegen die Backe e vorgestossen, durch welche man eine Schraubenfeder grösseren Durchmessers und entgegengesetzter Steigung erhält.

   Hierauf wiederholt sich das Spiel in analoger Weise mit der   Backe f. An   Stelle des Revolvertisches, der natürlich auch mit horizontaler Achse vorgesehen sein kann, kann mit gleichem Erfolg jede andere Vorrichtung treten, die dem Zweck dient, die Backen vor die Düse des Walzenstuhles in Anschlag zu bringen. Um auf einfache Weise zu ermöglichen, dass die ineinander angeordneten Federn eine koaxiale Lage erhalten, wird erfindungsgemäss zwischen den Formbacken je eine   Hilfsbacke)     m und n   angeordnet, gegen die das Band um einen halben Schraubenfederumfang vorgestossen wird. Hiedurch wird ein allmählicher Übergang von dem einen Durchmesser zum andern Durchmesser erreicht. Eine derartige Hilfsbacke besitzt äusserlich eine den Formbacken ähnliche Gestalt, ist jedoch ohneEinrichtung für die Steigung des Materials.

   In der Hilfsbacke wird die Umkehrung von der beispielsweise linksgängigen in die rechtsgängige vorbereitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wickelvorrichtung zur Herstellung von Torsionsstufenfedern, dadurch   gekennzeichnet,   dass ein Bandstreifen mit Hilfe einer   Zuführungsvorrichtung   aufeinanderfolgend gegen Formbacken anläuft, die durch ihre Form und Anordnung den Durchmesser und die Steigung der ineinandergewickelten koaxialen Torsionsfedern bestimmen.

Claims (1)

  1. 2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Formbacken auf einem Revolverkopf oder einer ähnlichen Einstellvorrichtung angeordnet sind, welche in den verschiedenen Arbeitsstellungen der Backen festgestellt wird.
    3. Wickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsvorrichtung mit einer Teilscheibe versehen ist, welche die jeweilige Anzahl der Windungen der Federn abzulesen gestattet.
    4. Wiekelvorriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Formbacken noch Hilfsbacken angeordnet sind, welche den Verlauf des Bandstreifens von einem Durchmesser der Feder nach dem nächstgrösseren Durchmesser so regeln, dass die Achsen der verschiedenen ineinander koaxial angeordneten Federn zusammenfallen. EMI2.1
AT138728D 1932-10-24 1933-10-09 Wickelvorrichtung zur Herstellung von Torsionsstufenfedern. AT138728B (de)

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