AT95863B - Vorrichtung zum Aufkapseln und Andrücken der Kapseln von Sicherheitsnadeln an den Schaft. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufkapseln und Andrücken der Kapseln von Sicherheitsnadeln an den Schaft.

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AT95863B
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capsule
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William Prym Ges Mit Beschraen
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  Vorrichtung zum   Aufkapseln   und Andriceken der Kapseln von Sicherheitsnadeln an den Schaft. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum   Aufkapseln   und   Andrücken   der Kapseln von Sicherheitsnadeln an den Schaft. Bei einer der bekannten Vorrichtungen fällt die Kapsel aus einer Rinne auf ein mit Ausnehmungen für die Kapseln versehenes Transportrad, in welche Ausnehmungen je eine Kapsel lose zu liegen kommt und wird durch Drehung des Rades an den vorgebogenen Schaft geführt und an diesen durch einen Stempel angedrückt. Diese Einrichtung hat den erheblichen Nachteil, dass die 
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 Austritt aus der Kapselrinne von einem sie   umschliessenden   Lager aufgenommen wird, so dass sie während der Zuführung zum Nadelschaft und bis zum beendeten Andrücken an denselben festgehalten wird und ihre Stellung nicht ändern kann. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht und Fig. 2 die Aufsicht der ersten Ausführung. Fig. 3-5 zeigen die zweite Ausführungsform und Fig. 6 eine Abänderung derselben. 



   Eine Zange z ist um die Achse p um   900 schwenkbar emd in   einer Führung e verschiebbar, auf die ein Hebel c unter dem Einflass eines Nockens b einwirken kann. f ist ein zweiter Nocken, der durch einen zweiten, neben dem Hebel c liegenden Hebel c2 auf einen durch die Zangenführung e hindurchgehenden Dorn g einwirken kann. Der Dorn g hat vorn zwei verschieden abgeschrägte Flächen i, i1, von denen   i   durch einen Druck auf den einen Zangenschenkel ein Öffnen des Maules der Zange   herbeiführen.   während 
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 auf die Zangenschenkel ausgeübt und das Zangenmaul je nach Umständen geöffnet oder geschlossen wird. 



   Die Vorrichtung wirkt wie folgt : In der in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Stellung der   Zange   ist der Dorn g durch den Anschlag r etwas vorgeschoben. derart, dass das Zangenmaul mittels der schrägen Fläche i geöffnet ist und die aus der Rinne a zugeführten Kapseln k aufnehmen kann. Der Hebel h ist 
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 die Kapsel k drücken kann. Dann wird die Zange z um 90  in die ausgezogen dargestellte Stellung geschwenkt. Hiebei gleitet der Dorn g von dem Anschlag   r   ab und die Feder   m   drückt ihn zurück, so dass die Feder o das Maul schliessen kann and die Kapsel k vollkommen festgehalten wird.

   Sobald die Zange   z   sich gegenüber dem Nadelschaft   d   eingestellt hat, wirkt der Nocken b auf den Hebel   c,   der gegen die Zangen-   f'ührung e drückt   und dadurch die Zange mit der Kapsel auf den vorgebogenen Schaft   d   der Sicherheitsnadel aufschiebt. Nun tritt der   Nocken f in Wirkung   und   drückt   durch den Hebel el den Dorn g so weit vor. dass er zunächst mit seiner schrägen   Fläche t'den   Hebel h mit dem Andrückstift   i !   derart dreht, dass die 
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 der Einwirk mg   der Druckfedern m und n.   die das Zurückziehen der Zangenführung e und des Dornes g herbeiführen.

   Das Zangenmaul wird durch die Wirkung der Zugfeder o geschlossen und der   Hebel h   zurückgedreht Gleichzeitig schwingt die Zange in die   punktierte   Stellung zurück. 
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 keiner Zentrifugalkraft bei Drehung der Rolle unterworfen ist. Sie besitzt einen winkelförmigen Ansatz y. auf dem der Nadelschaft d gebogen werden kann. Die Rolle w ist in dem einen Ende eines   Schlittens 1 (, 1   gelagert. der an seinem andern Ende eine Rolle   ; 2 trägt, gegen   die ein Nocken w2 anliegt.

   Durch diesen Nocken wird der   Schlitten 11) 1   mit der Rolle w nach rechts gedrückt und darauf durch eine Feder (in der Zeichnung nicht dargestellt) zurückgezogen. s ist ein in dem Schlitten   in ! gelagerter   und in die Rolle w hineinragender   Andrüekstahl   und t ein   Andrückbolzen   für das Andrücken der Kapseln   k an   den Schaft   d   der Sicherheitsnadel. In dem Schlitten w1 ist ein zweiter Schlitten      gelagert. der einen mittels einer Feder v1 federnd gelagerten Dorn v trägt. Dieser Dom v   dient zum Ausstossen   der fertigen Nadel aus der Rolle, indem er durch eine Öffnung x derselben hindurchtritt. Der Schlitten v2 wird durch einen Hebel   vi   vor-und zurückbewegt. 



   Die Vorrichtung wirkt wie folgt : Die Rolle M'nimmt in der Stellung der Fig. 3 die aus der Rinne   a     zugeführten   Kapseln k so auf, dass sie in der Rollenachse liegen und wird dann um   900 um   ihre Achse in die Stellung der Fig. 5 gedreht. Vermittels des Nockens w3 wird der Schlitten   l mit   der Rolle w vorgestossen und damit die in der   Rolle'10 lagernde   Kapsel k auf den vorgebogenen Schaft d der Sicherheitsnadel aufgeschoben (Fig. 5). Durch den in der Rolle   w   axial gelagerten   Andrückstahl   s wird nun vermittels des   Andrückbolzens   t, der beliebig in Tätigkeit gesetzt werden kann, ein kräftiger Druck gegen die Kapsel k 
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 Rolle w aus (Fig. 5). 



   Nach sofortigem Zurückziehen des Dornes v mittels des Hebels    und Zurückdrehen   der Rolle w in   ihreAusgangslage   wird nun auf dem besonders dazu ausgebildeten Ansatz y der letzteren das Umbiegen eines neuen Nadelschaftes bewirkt, indem ein Werkzeug p (Fig. 3) auf den   Schaft drückt und   ihn rechtwinkelig entsprechend der Form des Ansatzes y umbiegt. 



   Unter Fortlassung des Ansatzes y der Rolle w kann die Umbiegung des Nadelschaftes   d   auch durch 
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 auf den halben Durchmesser abgeflacht. Seine flache Seite liegt oben. Der Schaft d wird auf den Stahl u aufgeschoben und dann dieser in Pfeilrichtung gedreht, so dass Punkt 1 in Punkt 11 zu liegen kommt. Hiebei dreht sich gleichzeitig und   in abhangigkeit   von der Drehung des Stahles   1l   die Rolle   10   in die zur 
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 hat, verhütet das Anheben des Schaftes. Nach dem Umbiegen des Schaftes geht der Stempel   qu mach   oben, der Stahl u wird zur Seite gezogen und es dreht sich dann die Rolle w zurück, um auf den Schaft gehoben zu werden. 



   Statt der Vorschiebung der Rolle   1   kann die vorgebogene Nadel   d   gegen die Rolle w zu vorgeschoben werden, um das Kapselaufschieben zu bewerkstelligen, ebenso wie auch bei der   ersten Ausführung   statt der Verschiebung der Zange die des Nadelschaftes erfolgen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Aufkapseln und Andrücken der Kapseln von Sicherheitsnadeln an den Schaft. dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln   (k)   beim Austritt aus der Zuführung (a) von einem sie umschliessenden Lager aufgenommen werden, von dem sie bis nach beendetem Andrücken an den Nadel-   schaft (d) vollkommen unverrückbar   festgehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kapseln aufnehmende Lager aus dem Maul einer verschwenkbaren Zange besteht, das nach Aufnahme der Kapsel geschlossen wird und in diesem geschlossenen Zustande bis zum erfolgten Andrücken der Kapsel an den Nadelschaft verbleibt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (h) zum Andrücken der Kapsel an den Nadelschaft drehbar an der Zange sitzt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei unter Einfluss von EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 gleiten des Dornes von diesem Anschlag durch eine den einen Zangenschenkel betätigende Feder ( (1) bewirkt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1. unter Verwendung einer drehbaren Rolle zur Aufnahme de@ Kapseln, dadurch gekennzeichnet. dass der aufnahmeschlitz für die Kapseln in der drehbaren Rolle bis zu ihrer Drehachse durchgeführt ist.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7. gekennzeichnet durch einen in der Rolle axial gelagerten Andrückstahl (s). der das Andrucken der Kapseln (k) an den Schaft (d) in der Rolle (w) bewirkt.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 7. dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Rolle (w) am Ende eines Schlittens (w1) angeordnet und in diesem ein zweiter Sehlitten (.) verschiebbar ist. EMI3.2 für die aufgekapselten Xadeln trägt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (w) mit einem winkelförmigen Ansatz (y) versehen ist, auf dem das Umbiegen des Nadelschaftes (d) erfolgt. EMI3.3 EMI3.4
AT95863D 1920-05-06 1920-12-27 Vorrichtung zum Aufkapseln und Andrücken der Kapseln von Sicherheitsnadeln an den Schaft. AT95863B (de)

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