DE649795C - Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Schraubenfedern ungleicher Steigung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Schraubenfedern ungleicher Steigung

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DE649795C
DE649795C DEE46921D DEE0046921D DE649795C DE 649795 C DE649795 C DE 649795C DE E46921 D DEE46921 D DE E46921D DE E0046921 D DEE0046921 D DE E0046921D DE 649795 C DE649795 C DE 649795C
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DE
Germany
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spring
coil springs
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cylindrical coil
pitch
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Expired
Application number
DEE46921D
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English (en)
Inventor
Dr Walter Schlemper
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Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Original Assignee
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • B21F3/04Coiling wire into particular forms helically externally on a mandrel or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/06Bending into helical or spiral form; Forming a succession of return bends, e.g. serpentine form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Die zunehmende Verwendung von Schraubenfedern im Fahrzeugbau hat die Aufgabe mit sich gebracht, Druckfedern herzustellen, welche bei verschiedenen Belastungsstufen eine veränderliche Charakteristik zeigen. Da besonders im Automobilbau einerseits mit großen Stückzahlen zu rechnen ist, andererseits die Federarten häufig wechseln, also auch verschiedenartige Federn hergestellt werden müssen, so ist ein Herstellungsverfahren erwünscht, welches in einfachster Weise Federn verschiedenster Arten ohne großen Kostenaufwand erzeugt.
Schraubenfedern mit veränderlicher Charakteristik lassen sich am einfachsten in der Weise gewinnen, daß die Ganghöhe der einzelnen Federwindungen, die gewöhnlich gleichmäßig für die ganze Feder ist, ungleichmäßig gestaltet wird.
Die bisher bekannten Verfahren, um derartige Schraubenfedern herzustellen, beruhen auf dem Grundsatz, die Ganghöhe der Schraubenfeder bereits beim Wickeln zweckentsprechend zu beeinflussen. Die hierfür erforderlichen Vorrichtungen an den Wickelmaschinen sind jedoch umständlich und teuer. Ferner verursacht der Übergang zu einer anderen Federform wieder kostspielige Änderungen an der Wickelmaschine, so daß ein Verfahren erwünscht ist, welches diese Nachteile vermeidet.
Nach dem der Erfindung zugrunde liegenden Verfahren wird die Feder zunächst in. bekannter'Weise mit gleichmäßiger Steigung gewickelt. Hierbei wird die Ganghöhe mindestens so groß gewählt, wie sie der weitesten bei der Feder beabsichtigten Windung entspricht. Eine derartige Feder ist in Fig. 1 dargestellt. Für den nun folgenden Arbeitsgang wird die Feder zwecks leichter Verformung auf Rotglut gebracht und unter Zwischenschaltung von den herzustellenden, ungleichen Ganghöhen entsprechenden Zwischenstücken zwischen die einzelnen Windungen so zusammengedrückt, daß diese Zwischenstücke überall zur Anlage kommen, wie es in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Hierbei nimmt die Feder zwischen den einzelnen Windungen die Ganghöhe an, welche durch die Zwischenstücke gegeben ist. Da das Zusammendrücken sehr schnell geschieht, läßt sich nunmehr die Feder in gleicher Hitze härten.
Der Vorteil dieses Verfahrens ist hauptsächlich in der außerordentlichen Vereinfachung der Formgebung zu suchen, da dies nicht durch umständliche Vorrichtungen auf der-Wickelbank geschieht, sondern in einer sehr einfach zu handhabenden und sehr einfach auf eine andere Federart umstellbaren Vorrichtung erfolgt. Der Übergang von einer bestimmten Federform auf eine andere würde
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Walter Schlemper in Wehrden, Saar.
an der Wickelbank nach dem bisherigen Verfahren umfangreiche und kostspielige Änderungen erfordern, während bei dem Verfahren nach der Erfindung lediglich die Zwischen-. stücke gegen neue ausgetauscht werden. Die Einfachheit der Formgebung und die große Einfachheit und Billigkeit der hierfür erforderlichen Werkzeuge stellen also die Hauptmerkmale des neuen Verfahrens dar.
ίο Die praktische Durchführung kann in der verschiedensten Weise erfolgen. Z. B. ist in den Fig. 3, 4 und 5 eine einfache Vorrichtung im Grundriß, Aufriß und Seitenriß dargestellt, mit deren Hilfe eine laufende Herstellung nach dem neuen Verfahren möglich ist. Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem Druckstück a, welches in dem Prisma b und der Führungsplatte c genau geführt ist. Die Vor- und Rückwärtsbewegung des Druckstückes α geschieht durch die Spindel d mit dem Handrad e. Als Widerlager dient die Platte /. Die Zwischenstücke g· sind an Blechstreifen h angebracht, welche ihrerseits auf den Schwenkarmen i befestigt sind. Diese Schwenkarme sind in den Lagern k drehbar angebracht und lassen sich durch die Handgriffe m um etwa i8o° schwenken.
Die Arbeitsweise dieser Maschine ist so, daß die Feder n, nachdem sie auf Rotglut gebracht ist, in die Prismenführung b gegen das Widerlager/ gelegt wird. Das Druckstück α ist hierbei ganz zurückgezogen. Dann werden die Schwenkarme i mit den Zwisehenstückhaltern h und Zwischenstücken g so eingeschwenkt, daß diese zwischen die einzelnen Windungen der Feder zu liegen kommen. Jetzt wird mit Hilfe der Spindel d das Druckstück α gegen die Feder gedrückt und diese zusammengedrückt, bis sämtliche Zwischenstücke g TAxr Anlage an den Federwindungen gelangt sind. Danach, wird die Spindel d gelöst. Die Feder springt eine Kleinigkeit zurück, so daß die Zwischenstücke g leicht wieder ausgeschwenkt werden können, und die Feder kann nunmehr zum Zwecke 'des Härtens herausgenommen werden.
Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß sich beliebige Ganghöhen bei der Schraubenfeder erreichen lassen, da diese lediglich von den Abmessungen der Zwischenstücke g abhängig sind. Auch ist es leicht möglich, die verschiedenen Ganghöhen an verschiedene Stellen der Feder zu verlegen, z. B. so, daß die Federenden eine geringe Ganghöhe, die Fedennitte eine große Ganghöhe erhalten.
Bei einer entsprechenden Maschine können die im vorstehenden beschriebenen Arbeitsvorgänge an Stelle von Hand, auch mechanisch durch die Maschine selbst vorgenommen werden. Die Formgebung der Schraubenfeder würde in einer derartigen Maschine so schnell vor sich gehen, daß die Feder in der Wickelhitze verformt und auch gehärtet werden könnte. 6g
Die beschriebenen Vorrichtungen stellen lediglich ein Ausführungsbeispiel dar und erschöpfen nicht die technischen Möglichkeiten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Schraubenfedern ungleicher Steigung, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit gleichmäßiger Steigung gewickelte Schraubenfeder im rotwarmen Zustand unter Zwischenschaltung von den herzustellenden, ungleichen Ganghöhen entsprechenden Zwischenstücken zwischen die einzelnen Windungen so weit zusammengedrückt wird, bis die einzelnen Windungen an den Zwischenstücken anliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE46921D 1935-05-04 1935-05-04 Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Schraubenfedern ungleicher Steigung Expired DE649795C (de)

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