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Traglager für Vorhangstangen u. dgl.
Gegenstand der Erfindung ist ein als Klemme ausgebildetes Traglager für Stangen, Leisten n. dgl. beliebigen Querschnittes, das im wesentlichen aus einem mit einer zweckmässig federnden Tasche zur Aufnahme der Stangen u. dgl. ausgebildeten Stück besteht und sich von den bekannten aus Blechstreifen oder Drähten gebogenen haken-oder schellenartigen Gebilden od. dgl. durch bessere Haltbarkeit und
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möglichkeit vorteilhaft unterscheidet.
Die Erfindung besteht darin, dass das Traglager mit einer oder mehreren Taschen, aus, einem Pressstück hergestellt ist. Ein solches Lager kann in jeder gewünschten Form äusserst gleichmässig mit offenen Taschen mit verengter Einführungsöffnung für die Stangen od. dgl. und entsprechend verteilter Materialstärke für eine verlässlich wirksame Federung hergestellt werden, wobei die freistehende Taschenwand als Zierleiste zur Wirkung kommen kann.''......
Ein solches Traglager eignet sich insbesondere für die Anbringung von Trägern an Wänden, Fenstern, Türen, Möbelstücke u. dgl. ; so z. B. für die Anbringung von Stangen für Vorhang, Bilder od. dgl. an Wänden oder der Vorhangstangen an Fenstern oder von Stangen in Kasten usw.
Die gepresste Profilstange oder-leiste, aus der die Traglager gemäss der Erfindung durch Abschneiden in geeigneter Länge gewonnen sind, wird zweckmässig in der Weise hergestellt, dass ein Block des Rohmateriales sind, am besten eine geeignete Metallegierung, z. B. eine Kupferlegierung, Aluminiumlegierung od. dgl., im warmen, also zähen Zustande mittels einer hydraulischen Presse od. dgl. durch eine Form, die dem Profil der herzustellender Stange entspricht, gepresst wird. Die Herstellungsweise ist ähnlich jener von. Teigwaren, wie Nudeln u. dgl., in Teigpressen, wobei die Tasche in einer solchen Spaltbreite hergestellt wird, dass auch die stärksten der in Betracht kommenden Stangenprofile in die Tasche eingeführt werden können.
Hiebei hat man hinsichtlich der Formgebung und Oberflächenge- staltung sowie auch der Wandstärke des Endprofils den weitesten Spielraum, so dass solche Klemmen sich schon äusserlich von aus Blech gestanzten Klemmen vorteilhaft unterscheiden und gegenüber gegossenen Klemmen den Vorteil haben, dass sie mit einer Eigenfederung hergestellt werden können, durch die jedwedes Befestigungsmittel, wie Stellschrauben od. dgl., die immer hinderlich und umständlich sind, ersparrt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 zeigen eine durch Pressen hergestellte Profilstange in Ansicht und Querschnitt, die in Klemmen beliebiger Breite c (Fig. 3) zerschnitten wird. Die durch Pressen hergestellte Profilstange (Fig. 1 und 2) hat, wie der Querschnitt in Fig. 2 zeigt, die Gestalt einer Tasche mit den Wänden a, b. Diese Tasche dient als Traglager für eine Stange bzw. für einen Träger e (Fig. 3). Die freistehende, federnd ausgebildete Wand b der Tasche ist gegen die Wand a gebogen, so dass die Einführungsöffnung f der Tasche verengt ist.
In diese als Klemme wirkende Tasche wird der Träger e eingeführt. Die freisteherde Wand b der Tasche besitzt an ihrem oberen Ende einen Wulst, wodurch einerseits die Federung noch erhöht wird und anderseits auch diese wulstartigen Kanten am Ende das Halten der Tragstangen in dem Lager noch sichern.
Ein solches Traglager kann für Stangen e beliebigen Querschnittes dienen. In den Fig. 3 und 4 ist ein Ausführungsbeispiel für einen flachen hochkantig gestellten Träger gezeigt.
Die Rückwand a kann zweckmässig mit Einbuchtungen versehen sein, um einen gewissen Abstand von den Fensterrahmen od. dgl. zu erhalten.''
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An den Befestigungslappen d der Rückwand a sind Löcher, z. B. Schraubenlöcher h, für die Be- festigungsmittel angebracht.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 5 zeigt ein Lager, das mit zwei Taschen bzw. zwei federnden Taschenwanden ausgebildet ist.