AT138629B - Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit Hilfe eines oszillierenden Spiegels. - Google Patents

Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit Hilfe eines oszillierenden Spiegels.

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AT138629B
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Austria
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lever
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pawl
spring
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Anton Hohensinner
Franz Sochor
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Anton Hohensinner
Franz Sochor
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit Hilfe eines oszillie- renden Spiegels. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit Hilfe eines oszillierenden Spiegels. Bei derartigen Einrichtungen wird zuweilen die Bewegung des Schaukelspiegels zwangsläufig vom Antrieb des Filmbandes abgeleitet, wobei z. B. der Schaukelspiegel mittels Winkelhebel und Gestängen mit einem Schubstangenantrieb verbunden ist, der ihn in eine schaukelnde Bewegung versetzt. Bei rotierenden Spiegeln für optischen Bewegungsausgleich erfolgt auch der Antrieb durch Riemen vom Antrieb für den Filmlauf. Es sind aber auch Einrichtungen bekannt, bei denen die Schaukelbewegung des Spiegels durch Daumen und umlaufende Regelscheibe erfolgt, wobei der Daumen ständig durch Federkraft gegen die   Steuerfläche   der Kurvenscheibe gedrückt wird.

   Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Getriebe für den Schaukelspiegel mit einer Filmtrommelachse zu kuppeln, die durch den Film bewegt wird (D. R. P. Nr. 523407). 



   Diese bekannten Einrichtungen weisen den Nachteil auf, dass das unmittelbare Zusammenspiel im Lauf des Films und in der Bewegung des Spiegels durch die zwangsläufige Kupplung des letzteren mit dem Antrieb, mit dem noch andere Organe der Maschine zusammenwirken, gestört ist. Dies wirkt sich insbesondere dann störend aus, wenn im Abstand der Perforationsöffnungen zwischen den Filmbildern (einzelnen Bildflächen) Ungenauigkeiten bestehen, da z. B. die Bewegung des Spiegels schon beendet sein kann, wenn das Bild noch nicht das Fenster gänzlich passiert hat. Auch die Trägheit der bewegten Massen wirkt sich ungünstig auf die Bewegung des Spiegels aus. Überdies ist der genaue synchrone Lauf des Films mit der Bewegung des Spiegels in dem Augenblick gestört, wenn in einem der vielen Lager-und Gelenkstellen zwischen dem Antrieb und dem Lager des Spiegels Spiel ist.

   Der Gegenstand der Erfindung vermeidet diese Übelstände erfindungsgemäss dadurch, dass die Bewegung des Schaukelspiegels unmittelbar durch den jeweils durch das Bildfenster durchbewegen Filmabschnitt gesteuert wird. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung, wobei die Fig. 1 eine Ausführungsform mit einem   Greiferhäkchen   und die Fig. 2 eine andere Ausführungsform mit einem Greiferdaumen veranschaulicht. In beiden Figuren ist das Gehäuse an der dem Beschauer zugekehrten Seite weggelassen. 



   Mit 1 ist das vorzugsweise   dosenförmige   Gehäuse bezeichnet, dass einen Ansatz   1" mit   der Optik 2 aufweist. Im Zentrum dieses Gehäuses ist ein Schaukelspiegel 3 an einer Achse 4 leicht drehbar gelagert. 



  Exzentrisch von der Lagerstelle des Schaukelspiegels 3 ist bei 5 ein Stellhebel 6 gelagert, der die Lagerstelle für ein hebelartiges Organ 7 aufweist, das an einer Blattfeder 8 das   Greiferhäkchen   9 trägt. Der Stellhebel 6 ist an seinem äusseren Ende bei 10 geschlitzt, wobei zu Verstellzwecken in diesen Schlitz der Stift 11 einer Stellschraube 12 eingreift, die an einem Ansatz 13 des Gehäuses 1 angeordnet ist. Das hebelartige Organ   f   trägt einen Stift   14,   gegen welchen der Schaukelspiegel 3 unter Vermittlung der Feder 15 einen Endes angepresst wird. Eine Feder 15'ist zu einem später noch zu beschreibenden Zweck zwischen dem   Organ'1   und dem Ansatz 13 gespannt. 



   Das Gehäuse 1 hat oben eine Fensteröffnung   16,   an der aussen der Film   17   vorbeiläuft. Den Film-   transportvermittelt eine ungezahnte Walzer,   die   aussen mit einem die Haftreibung vergrössernden Material   versehen ist und gegen welche der Film 17 durch eine oder mehrere Walzen oder Rollen 19 angepresst wird. Auf der Abwickelseite des Filmes ist eine gezahnte Walze 20 vorgesehen, die seitlich eine Schrägverzahnung trägt, welche mit einem kleinen Schraubenrad   21,   das auf der Achse der Blendenscheibe 22 

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   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende :
Der Filmstreifen 17, der, wie dies bei   Schmalfilmen   üblich ist, pro Bild auf jeder Seite ein Perforationsloch besitzt, wird durch die Walze 18, die zusammen mit der gezahnten Walze 20 den Film über dem Fenster 16 gespannt hält, an diesem vorbeibewegt. Bei Beginn der Projektion greift das Greifer-   häkchen   9 in ein Perforationsloch des Filmstreifens 11 und wird dadurch mitgenommen. Diese Momentanstellung ist in der Zeichnung stark ausgezogen dargestellt. Durch die Mitnahme wird auch das hebelartige 
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 Ausgangsstellung des Schaukelspiegels 3 wird begrenzt durch einen Anschlag 23, der   selbstverständlich'   so ausgebildet sein muss, dass ein Bruch des Schaukelspiegels 3 mit Sicherheit verhindert wird.

   Durch diese durch die Mitnahme des Greiferhäkchens samt hebelartigem Organ 7 bedingte oszillierende Bewegung des Schaukelspiegels 3, dessen Bewegungswinkel nach optischen Gesichtspunkten genau die Hälfte des Bildwinkels betragen muss, der ungefähr durch die Strahlen Si und   8a   in der Zeichnung angedeutet ist, wird die wandernde Bildfolge des Films 17 in eine stehende Bildfolge umgesetzt, wobei dieDunkelperiode zwischen zwei aufeinanderfolgendenBildern gegenüber   bekanntenEinrichtungen   wesentlich herabgesetzt ist. Die Blendenscheibe 22 ist zur   Unterstützung   der Dunkelperiode vorgesehen. Die Grösse des Oszillationswinkels des   Schaukelspiegels : 3   kann durch den Stellhebel 6 und durch die Stellschraube 12 eingestellt werden.

   Je nachdem, ob der Stift 11 der Stellschraube 12 im Sinne der eingezeichneten Pfeile   nach rechts odernach links verstellt wird,   wird auch die absolute Entfernung des Klemmpunktes des hebelartigen Organs am Spiegel 3 vom Zentrum des Schaukelspiegels bzw. der Achse   4   verkleinert oder vergrössert. Dadurch kann   derSchwinkungsbereich   des Schaukelspiegels 3 in kleinen Grenzen variiert werden. 



   Das Verhältnis der   Bewegungsgrösse   des das   Greiferhäkchen   tragenden hebelförmigen Organs 7 zur Bewegungsgrösse des Spiegels beträgt 2 : 1. 



   Bei der zweiten Ausführungsform gemäss Fig. 2 sind gegenüber der ersten Ausführungsform einige Einzelheiten etwas geändert ausgebildet. 



   Die Teile 1-12 sind bei dieser Ausführungsform gleich oder ähnlich ansgebildet. Der Stellhebel 6 ist jedoch im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel als bei 5 drehbarer einarmiger Hebel ausgebildet. Auch das Organ 7 ist zweiarmig ausgebildet. Es trägt eine Lagerstelle 26 für eine   Greiferklinke   27, die durch das   zweite Ende 15//der doppelarmigen   Feder 15 gegen den Film am Fenster 25 in dessen Perforationslöcher gedrückt wird. Die Feder   15a ist zwischen   einem Arm   des Hebels'1   und einer Schraube 24 am Gehäuse 1 eingespannt und wirkt entgegen der Mitnahmekraft des Films 17. Die Greiferklinke 27 besitzt ferner einen Daumen 27a, der sich bei Mitnahme der Greiferklinke durch den Film gegen das Organ 7 abstützt und dadurch ein Durchschwenken der Klinke 27 verhindert.

   Die Fenster- öffnung 25 weist eine Schrägfläche 25a auf, auf welche der Rücken der Klinke 27 aufreitet, wodurch diese aus dem Perforationsloch des Films ausgelöst wird und das Organ 7 samt der Klinke 27 und dem
Spiegel 3 durch die Feder 15a in die Ausgangslage zurückgebracht wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäss Fig. 2 ist die gleiche wie die gemäss Fig. 1. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :..   



   1. Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit mit konstanter Geschwindigkeit durch das Bildfenster hindurchgezogenem Film mit Hilfe eines oszillierenden Spiegels, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Schaukelspiegels unmittelbar durch den jeweils durch das Bildfenster durchbewegten Filmabschnitt gesteuert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Filmbewegung betätigten Steuerorgane für den Schaukelspiegel aus einem schwingenden Hebel ('1) und einem daran federnd befestigten Greiferorgan (9) bestehen, wobei der schwingende Hebel einen Zapfen (14) und eine Feder (15) aufweist, zwischen welchen ein Ende des Schaukelspiegels lose eingelegt ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (7), der das Greiferorgan (9) trägt, an einem besonderen verschwenkbaren Stellhebel (6) angelenkt ist, dessen Einstellung durch eine mittels eines Stiftes in das'geschlitzte Ende des Stellhebels eingreifende Stellschraube (12) ermöglicht wird.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Greiferorgan als Häkchen ausgebildet ist, das mittels einer Feder, zweckmässig mittels einer Blattfeder, am schwingenden Hebel befestigt ist.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Greiferhäkchen einen Daumen aufweist, der bei Beendigung der Mitnahmebewegung durch den Film auf. eine Nase des- <Desc/Clms Page number 3> Fensters aufreitet, wodurch das Greiferhäkchen ausser Eingriff mit der Perforation des Films gelangt und dieses mit dem Schwenkhebelsamt dem mit diesem verklemmten Schaukelspiegel durch eine Feder (15) in die Ausgangslage zurückschnellt.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Greiferorgan als Klinke (27) ausgebildet ist, die am schwingenden Hebel (7) angelenkt ist, und mittels einer Feder, zweckmässig einer Blattfeder, in seine wirksame Lage gedrängt wird und einen Daumen (27 a) aufweist, mittels dessen sich die Klinke am schwingenden Hebel abstützt.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Einstellhebel ein Gummipuffer befestigt ist, gegen welchen die Greiferklinke anschlägt und der so einstellbar ist, dass die Ansclagwirkung der Greiferklinke im Perforationsloch früher abgebremst wird, bevor das freie Klinkenende in das Perforationsloch voll eingegriffen hat. EMI3.1
AT138629D 1932-06-08 1932-06-08 Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit Hilfe eines oszillierenden Spiegels. AT138629B (de)

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AT138629D AT138629B (de) 1932-06-08 1932-06-08 Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit Hilfe eines oszillierenden Spiegels.

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AT (1) AT138629B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961055C (de) * 1949-10-29 1957-03-28 Hans Werner Nissen Dipl Volksw Kinematograph mit optischem Ausgleich
DE1036633B (de) * 1954-01-19 1958-08-14 Foerderung Forschung Gmbh Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung des bei kinematographischen Geraeten kontinuierlichen Filmdurchlaufs, insbesondere in Geraeten zur Fernsehuebertragung von Filmen
US3480353A (en) * 1966-05-25 1969-11-25 Technical Operations Inc Reflecting prism camera

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961055C (de) * 1949-10-29 1957-03-28 Hans Werner Nissen Dipl Volksw Kinematograph mit optischem Ausgleich
DE1036633B (de) * 1954-01-19 1958-08-14 Foerderung Forschung Gmbh Einrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung des bei kinematographischen Geraeten kontinuierlichen Filmdurchlaufs, insbesondere in Geraeten zur Fernsehuebertragung von Filmen
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