AT137896B - Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Electromotoren und zugehörige Einrichtung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Electromotoren und zugehörige Einrichtung.

Info

Publication number
AT137896B
AT137896B AT137896DA AT137896B AT 137896 B AT137896 B AT 137896B AT 137896D A AT137896D A AT 137896DA AT 137896 B AT137896 B AT 137896B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
edges
insulating layer
chamber
encapsulating
tubes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sigmund Pumpen Brueder Sigmund
Original Assignee
Sigmund Pumpen Brueder Sigmund
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sigmund Pumpen Brueder Sigmund filed Critical Sigmund Pumpen Brueder Sigmund
Application granted granted Critical
Publication of AT137896B publication Critical patent/AT137896B/de

Links

Landscapes

  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent
Nr. 131529 und die zugehörige Einrichtung. Diese weitere Ausbildung besteht darin, dass in den Ständer des Motors zunächst eine die Spannung führenden Teile der Wicklung und deren Zuleitungen kapselnde, als zusammenhängender Körper ausgebildete Isolierschichte, welche aus zwei offenen Stirnkammern und einer, der Nutenzahl entsprechenden Anzahl die Stirnkammern verbindender Röhrchen besteht, derart eingebracht wird, dass die Röhrchen in die Nuten zu liegen kommen, sodann die Bewicklung durch
Durchziehen der Drähte durch die Röhrchen und Einlegen der Stirnverbindungen in die Stirnkammern hergestellt wird, und   schliesslich   die Ränder der Stirnkammer umgebogen und wasserdicht miteinander verbunden werden. 



   In der Zeichnung ist das Verfahren gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert, u. zw. zeigt Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch den Motor, Fig. 2 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Teil der die Bewicklung kapselnden Isoliersehichte, Fig. 3 zeigt diese Isolierschicht im Grund- riss und Fig. 4 ist ein teilweiser Querschnitt durch den Ständer des Motors. 



   Die   Isolierschichte,   welche die Bewicklung des Motors kapsel, besteht aus zwei Stirnkammern 2 und 4, welche für die Aufnahme der Stirnverbindungen 5 der Bewicklung bestimmt sind und aus mehreren
Röhrchen 3, welche die Stirnkammern 2 und 4 miteinander verbinden und in diese einmünden. Die
Anzahl der Röhrchen 3 entspricht der Anzahl der Nuten des Ständers. Die kapselnde Schichte ist aus einem isolierenden und elastischen oder durch Erwärmung elastisch werdenden Baustoff, vorzugsweise aus Cellon oder vulkanisiertem Gummi als eine zusammenhängende Einheit hergestellt. 



   Zur Herstellung der Bewicklung wird zunächst die Isolierschicht so in den Ständer des Motors eingebracht, dass die Röhrchen 3 in die Nuten des Ständers zu liegen kommen. Es entsteht auf diese
Weise ein isolierender hohler Käfig, in welchen die Wicklungen eingebettet werden können. Die Bewicklung wird sodann durch Durchziehen der Drähte durch die Röhrchen 3 angebracht. Die beiden Stirnkammern 2 und 4 werden dabei, wie in Fig. 2 dargestellt, offen gehalten. Da sich die Isolierschicht beim Anbringen der Bewicklung im elastischen Zustand befindet, können während der Ausführung der Bewicklung die
Ränder der beiden Stirnkammern nach aussen umgelegt werden, so dass die Stirnverbindungen der Be- wicklung von allen Seiten frei zugänglich sind.

   Dadurch ist es möglich, die Bewicklung genau so aus- zuführen, wie bei offenen Motoren, d. h. die Stirnverbindungen können erforderlichenfalls bandagiert, lackiert und verstärkt werden. 



  Nach Aufbringung der Bewicklung wird der Motor in üblicher Weise imprägniert und ausgetrocknet. 



   Sodann werden die Ränder der beiden Kammern 2 und 4 zusammengebogen und in beliebiger Weise wasserdicht miteinander verbunden. 



   Zweckmässig wird die Isolierschicht vor Einbringung der Bewicklung mittels eines schwachen
Luftdruckes auf Dichtheit geprüft. Zu diesem Zwecke werden die Ränder der Kammern 2 und 4 zusammengebogen und mittels einer Klemme 9 (Fig. 1, oben) luftdicht aneinandergepresst. Die Luftzufuhr erfolgt durch an die Stirnkammer 2 angesetzte Röhrchen 6 und 7. Nach zufriedenstellendem Verlauf dieser Dichtigkeitsprobe werden die Klemmen 9 wieder entfernt, die Ränder der   Kammern nach aussen   umgelegt und die Bewicklung angebracht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei Motoren mit halb offenen Nuten kann die kapselnde Hülle ausserhalb des Motors durch die oben erwähnten Klemmen 9 geschlossen und mittels Luftdruck auf Dichtigkeit geprüft werden. Die
Röhrchen 3 werden sodann, wie in Fig. 4 dargestellt, etwas flach gedrückt und durch die Schlitze in die
Nuten eingeschoben. 



   Cellon oder vulkanisierter Gummi, aus welchen die kapselnde Hülle vorzugsweise hergestellt wird, ertragen Formänderungen in sehr weiten Grenzen, nur ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass keine grossen Dehnungen bei diesen Formänderungen erforderlich werden. Bei der Ausbildung der Stirnkammern ist diesem Umstande dadurch Rechnung getragen, dass, wie aus der Form der Kammer 2 in Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, die innere Wand der Stirnkammer um die Stirnverbindungen herumgebogen ist, während die äussere Wand ohne wesentliche Abbiegung zur Verbindungsstelle der Ränder geführt ist. Dadurch ist es möglich, die innere Wand der Stirnkammer bei der Anbringung der Bewicklung nach innen umzuklappen und in Falten zu legen, um die Stirnverbindungen und die Nuten vollkommen frei zugänglich zu machen. 



   Weiters wird durch diese Ausbildung der Wände der Stirnkammern der Vorteil erreicht, dass die Verbindung der Ränder leicht abnehmbar hergestellt werden kann. Eine verlässliche Verbindung dieser Ränder kann nur dann erzielt werden, wenn hiezu ein mechanischer Druck auf die Verbindungsstelle ausgeübt wird, wozu jedoch eine feste Unterlage erforderlich ist. Diese Unterlage kann beispielsweise aus einem Metallring bestehen, welcher auf die Wicklungsköpfe zwischen diesen und der Verbindungsstelle der Ränder aufgezogen wird. Die Anpressung der zu verbindenden Ränder an diesen Ring kann sodann mittels Bandagen oder durch Klemmen, ähnlich wie die Klemmen 9 in Fig. 1 erreicht werden. 



  Der Ring und die Klemmen ergeben noch den weiteren Vorteil einer guten Ableitung der in den Wicklungen auftretenden Wärme. 



   Die Stirnkammer ist mit einem Röhrchen 8 für die Zuleitungen zur Bewicklung versehen, welches in einen am Motor angeordneten Klemmkasten wasserdicht mündet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   flüssigkeitsdichten Wicklungen   für Elektromotoren nach dem Patente Nr. 131529, bei dem die Spulenwicklungen samt den Zuleitungen durch Schutzschichten über der normalen Isolation umschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine als zusammenhängender Körper ausgebildete, aus zwei offenen Stirnkammern und einer der Nutenzahl des Ständers entsprechenden Anzahl die Stirnkammern verbindender Röhrchen bestehende Isolationshülle, z.

   B. aus Cellon, vulkanisiertem Gummi od. dgl., in den Ständer derart eingelegt wird, dass die Röhrchen in die Nuten zu liegen kommen, worauf die Bewicklung durch Durchziehen der Drähte durch die Röhrchen und Einlegen der Stirnverbindungen in die Stirnkammern hergestellt wird und   schliesslich   die Ränder jeder der Stirnkammern um die Stirnverbindungen herumgelegt und wasserdicht miteinander verbunden werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrchen der kapselnden Isolierschichte im elastischen Zustande durch die Nutenschlitze eingeführt werden.
    3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wicklungen kapselnde Isolierschicht als eine zusammenhängende Einheit aus einem elastischen oder durch Erwärmung elastisch werdenden Baustoff (z. B. Cellon, vulkanisiertem Gummi od. dgl. ) her- gestellt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkammern (2, 4) der kapselnden Isolierschicht als offene Rinnen ausgebildet sind, deren Ränder nach Einbringung der Bewicklung wasserdicht miteinander verbunden sind.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Wand der Stirnkammer um die Stirnverbindungen herumgebogen ist, die äussere Wand hingegen ohne wesentliche Abbiegung zur Verbindungsstelle der Ränder geführt ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Ränder der Stirnkammer an der Aussenseite der Kammer angeordnet ist und Mittel (9) vorgesehen sind, welche die beiden Ränder wasserdicht aneinanderpressen.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkammer (4) mit einem angesetzten Röhrchen (8) für die Zuleitungen zur Bewicklung versehen ist, welche in einen am Motor angeordneten Klemmkasten wasserdicht mündet.
AT137896D 1932-02-16 1932-05-14 Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Electromotoren und zugehörige Einrichtung. AT137896B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT131529T 1932-02-16
AT137896T 1932-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137896B true AT137896B (de) 1934-06-11

Family

ID=34218409

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137896D AT137896B (de) 1932-02-16 1932-05-14 Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Electromotoren und zugehörige Einrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137896B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT137896B (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Electromotoren und zugehörige Einrichtung.
DE102021210278A1 (de) Verfahren zur Flüssigkeitsabdichtung einer Statornut eines Stators einer elektrischen Maschine und elektrische Maschine
DE620084C (de) Verfahren zur Herstellung fluessigkeitsdichter Huellen fuer die Staenderwicklung von Elektromotoren
DE754976C (de) In einem luftdicht verschlossenen starren Gefaess angeordneter, fluessigkeitsgetraenkter, elektrischer Wickelkondensator
DE1029083B (de) Staenderwicklungsanordnung fuer mit Fluessigkeit gefuellte elektrische Hochspannungsmaschinen, insbesondere fuer Hochspannungstauchpumpenmotoren
AT138316B (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Elektromotoren und zugehörige Einrichtung.
DE1440082A1 (de) Wetterschutzeinrichtung fuer Kabelkupplungen
DE630654C (de) Elektrisches Kabel, insbesondere Druckkabel
DE737768C (de) Aus fuer sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter Isolierkoerper
DE2105900C3 (de) Abdichtend verschlossene Verbindung für fluidgefüllte Kabel
DE649121C (de) Kabelendverschluss fuer elektrische Ein- oder Mehrleiterkabel
AT152162B (de) Verfahren zur Herstellung flüssigkeitsdichter Wicklungen für Elektromotoren.
DE1071217B (de)
DE2322800B2 (de) Verfahren zum herstellen einer verbindung zwischen einem ende einer metallhuelle eines elektrischen kabels und einer metallischen verbindungsmuffe oder einem endanschlussgehaeuse
DE956333C (de) Elektrischer Kondensator aus mehreren, in waermeleitender Beruehrung mit dem sie umgebenden Behaelter bestehenden Wickeln
DE904671C (de) Gehaeuse rechteckigen Querschnittes fuer elektrische Flachwickelkondensatoren
DE1113017B (de) Verfahren zur Herstellung einer Leiterisolation aus mit Kunstharz impraegnierten Isolierbaendern oder Folien
DE19646005A1 (de) Verfahren zur elektrischen Isolierung und Abdichtung der Verbindung zwischen wenigstens zwei Erdkabeln
CH357799A (de) Verfahren zur Herstellung eines Kühlmittelanschlusses für direkt gekühlte Wicklungsstäbe elektrischer Maschinen
AT131529B (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Wicklung für Elektromotoren.
DE528799C (de) Verbindungsmuffe fuer elektrische Kabel
DE2104112B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kühlkanälen in einer in Kunstharz vergossenen Wicklung
DE641797C (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Spannungswandler, mit einer die Hochspannungswicklung umgebenden festen, unter Druck und Hitze aufgebrachten Isolierhuelle
AT149538B (de) Flüssigkeitsdichte Kabelverbindung.
CH436483A (de) Verfahren zur allseitig isolierenden Umhüllung einer elektrischen Spule