AT137110B - Vorrichtung zur Herstellung von Zierarbeiten oder Zierstoffen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zierarbeiten oder Zierstoffen.

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AT137110B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung von Zierarbeiten oder Zierstoffen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Zierarbeiten oder-stoffen, insbesondere von plüsehartigen oder mit Fransen versehenen Stoffen, die beispielsweise als Decken oder Überzüge, wie Fussbodenbedeekungen, Kissenbezüge, Tischdecken od.   dgl.,   benutzt werden. 



   Es ist bereits bekannt, einen Faden oder ein ähnliches Material in dicht nebeneinander liegenden Schlingen um ein gegabelte Glied oder eine gegabelte Schiene herumzuwickeln, den   umgewickelten   Faden an einem Grundstoff beispielsweise durch eine oder mehrere   Stichreihen   zu befestigen, die in dem Spalt zwischen den Zinken des gegabelten Gliedes gebildet werden, worauf die Schlingen zwecks Herstellens von Noppen oder   Fadenbüscheln   aufgeschnitten werden ; bei der Herstellung von Fussboden- 
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 gebildet. 



   Es war bisher   üblich,   die Fadenschlingen von Hand mittels einer Schere aufzuschneiden, mit der aber eine Gleichförmigkeit in der Länge der Noppen und   eine Regelmässigkeit   des Flors nicht erzielt werden konnte. 



   Gemäss der Erfindung ist das gegabelte Glied oder die gegabelte Schiene an oder in der Nähe des einen Endes mit einer Schneidkante versehen oder mit einem   Mpsserblatt ausgestattet.   



   Durch das Entfernen der gegabelten Schiene aus den Fadenschlingen und nach dem Festlegen dieser Schlingen werden   letztere gleichmässig aufgeschnitten   und ein   gleichförmiger   Flor erhalten. 



   Bei der Herstellung   von Ryen"-Arbeiten   wird der Faden um ein gegabeltes Glied herumgewunden, das Zinken von ungleicher Breite hat. wobei die breitere Zinke mit einer Schneidkante versehen oder mit einer Schneidklinge   ausgerüstet   ist ; die   Nahtlinie   wird hiebei   dieJ1t   neben der äusseren Kante der schmalen Zinke gebildet, so dass eine jede Schlinge einen langen Teil auf der einen Seite der Nahtlinie und einen kurzen Teil auf der andern Seite aufweist. 



   Auf diese Weise können Schlingenreihen an einem Grundstoff in überlappender   Lage angenäht   
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 schneiden der längeren Schlingenteile einer benachbarten Reihe gebildet werden. 



   Nachdem eine jede Schlingenreihe an dem Grundstoff angenäht und die gegabelte Schiene entfernt worden ist, kann der Faden an dem Grundstoff durch eine zweite Reihe von Stichen befestigt werden. 



   Bei der Herstellung mehrfarbiger   plüschartiger   Stoffe entsprechend einem besonderen Muster 
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 oder die gegabelte Schiene entsprechend den gegebenen Vorschriften oder entsprechend einer Vorzeichnung gewickelt werden, die auf dem Grundstoff vorgesehen ist. 
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 Gabel oder eine Verbiegung der Zirken zu vermeiden, wenn der Faden herumgewickelt wird, kann ein Schieber oder ein Knopf längs des Spaltes zwischen den Zinken verschoben werden ; dieser Knopf steht in reibendem Eingriff mit den oberen und unteren Flächen sowie mit den inneren Kanten der Zinken. 
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 der Schneidkante der Klinge abgestuft sein, so dass die Schlingen etwas gelockert werden, sowie die Schneidkante mit ihnen in Eingriff kommt. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. ist 
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 Linie a-a der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie b-b der Fig. 3. 



   Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist eine gegabelte Schiene oder einen Streifen aus Metall auf, dessen Zinke   1 beträchtlich   breiter als die Zinke 2 ist, von der sie durch einen längs verlaufenden Schlitz 3 getrennt ist. 



   An ihrem freien Ende ist   die Zinke J ?   mit einer Schneidkante 4 versehen, die über die gerade 
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5 bezeichnet einen Schieber, der längs des Spaltes 3 zwischen den Zinken 1 und 2 bewegbar ist und als abstandhaltendes Glied dient. 



   Bei der abgeänderten Ausführungsform der Fig. 3 und 4 ist eine bequem abnehmbare Klinge 4, die aus einer federnden dünnen Platte besteht, auf der breiteren Zinke 1 mittels Kopfbolzen 6 befestigt, 
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 eingreifen ; ein Stift   8,   der in der Nähe des freien Endes der Zinke 1 sitzt, tritt mit einer entsprechend ausgebildeten Bohrung der Klinge in Eingriff. Die Klinge   4'ist   an ihrem Ende mit einem Lappen 9 versehen, der von einem Finger des Arbeiters erfasst werden kann, um die Klinge zu biegen und sie ausser Eingriff mit dem Stift 8 zu bringen, worauf die Klinge längs verschoben werden kann, damit die breiten Enden der   Schlitze'1 in Übereinstimmung   mit den Köpfen der Bolzen 6 gelangen, wodurch die Klinge abgenommen werden kann. 



   Die innere Kante der Zinke 1 ist von der schmalen Zinke 2 hinweg in der Nähe der Klinge   4'   abgestuft, um die Schlingen etwas zu lockern, kurz nachdem die Klinge in Eingriff mit ihnen getreten ist. 



   Ein   Messersehutz   zum Schutz der Finger des Arbeiters kann an der breiten Zinke 1 befestigt sein oder mit ihr aus einem Stück bestehen. 



   Längs des Spaltes 3 ist ein Knopf verschiebbar, der aus zwei Scheiben 51, 52 besteht, welche durch ein Halsteil 53 miteinander verbunden sind, dessen Durchmesser gleich der Breite des Spaltes 3 und dessen Länge gleich der Dicke der Zinken 1 und 2 ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Zierarbeiten oder Zierstoffen, bei der Fadenschlingen um eine gegabelte Schiene herumgewickelt und darauf die Schlingen an einem Grundstoff durch eine Reihe von Stichen befestigt werden, welche in dem Spalt zwischen den Zinken der Gabel gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene an oder in der Nähe des äusseren Endes eine Schneidkante besitzt oder mit einer Schneidklinge versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidklinge von der Schiene unmittelbar abgenommen werden kann. EMI2.3 zumindest einem in ein Augenloch auslaufenden Schlitz versehen ist, der mit einem Kopfbolzen in Eingriff kommt, welcher die Schneidklinge mit der Schiene verbindet.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei welcher die Zinken der Gabel von ungleicher Breite sind, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Kante der breiteren Zinke in der Nähe der Schneidkante oder Schneidklinge stufenförmig ausgebildet ist.
AT137110D 1931-11-27 1932-10-20 Vorrichtung zur Herstellung von Zierarbeiten oder Zierstoffen. AT137110B (de)

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AT139964B (de) 1934-12-27

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