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Loehvorriehtung mit Zähleinrichtung für Registerstreifen-Lochmasehinen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein an sich bekanntes Ferntypensetzsystcm. u. zw. insbesondere auf die bei solchen Verfahren an sich bekannten Lochvorrichtungen und Zeilenraumzähler, die für die Herstellung der bekannten Lochbänder (Registerstreifen) zur automatischen Fernsteuerung von Setzmaschinen benutzt werden.
Die Eimichtung ist unter Bezugnahme auf die Vorbereitung der gelochten Bänder für die Fernsteuerung von Setzmaschinen, z. B. der Linotype-und Intertypemasehine. beschrieben. Bei solchen Maschinen sind Matrizen für jeden Buchstaben vorhanden, von denen jede eine bestimmte, aber nicht notwendigerweise für alle Buchstaben gleiche Dicke hat. Es sind ferner ausdehnbare Spatienmatrizen vorhanden, die vor dem Giessen entsprechend dem auszuschliessenden Zeilenrest auf einen gewissen Dickenwert (Breite) ausgedehnt werden. Der die Lochungen an der Sendestelle Vornehmende muss dementsprechend von der Länge des Zeilenrestes Kenntnis haben, um nicht etwa in dem Lochstreifen eine Zeile zu symbolisieren, die in der Setzmaschine nicht ausgeschlossen werden kann.
Diese Kenntnis wird in bekannter Weise durch eine Zählvorrichtung (Einheitenregistriervonichtung) vermittelt.
Die nachstehend beschriebene Zählvorrichtung gibt dem Sendenden die Gesamtdieke der Matrizen in einer Zeile während des Setzvorganges an, u. zw. getrennt für sich die Anzahl sowie die minimale, die maximale und die veränderliche Dicke der beriehtigungsfähigen (ausdehnbaren) Matrizen. Sie übt ferner eine subtraktive Funktion aus. durch die die Gesamtdicke der Matrizen und die Mindestdicke der Berichtigungsmatrizen gemeinsam von einer vorher bestimmten Zeilenlänge abgezogen werden und das Nettoergebnis auf einer Skala angezeigt wird.
Gleichzeitig wird auch die Gesamtdicke der nicht ausdehn- baren Matrizen und die Maximaldicke der Berichtigungsmatrizen (ausgedehnte Spatienbänder) gemeinsam von. einer vorher bestimmten Zeilenlänge abgezogen und das Ergebnis. sei es positiv oder negativ. auf einer Skala angezeigt.
Bisher wurde bei mit einem Tastenbrett vereinigten Bandlochvorrichtungen (wie sie z. B. das amerikanische Patant 851504 beschreibt) die Lochung sowie der Zählvorgang parallel miteinander begonnen. Beispielsweise wird durch Niederdrücken einer Taste ein einen Lochmagnet betätigender Kontakt geschlossen und ein Zähler mechanisch betätigt, wobei notwendig beide Vorrichtungen gleichzeitig wirken.
Dies wird im vorliegenden Fall dadurch erreicht, dass durch Drücken einer Taste eine Kupplung ausgelöst wird. Sobald diese Kupplung umläuft, muss sowohl das Lochen wie auch der Zählvorgang stattfinden, wobei durch einen einmaligen Tastendruck jedesmal nur eine Lochung und ein Zählvorgang veranlasst wird und die Erregungsdauer des Lochmagneten unabhängig vom Tastenansehlag ist. Ferner wird ein Klappern der Kontakte verhindert, wie es beim unmittelbaren Schliessen des Kontaktes durch die Tasten in der Regel auftritt.
Da die Breite der Matrizen bei den einzelnen Buchstaben verschieden ist, muss die Zählvorrichtung nicht nur die Anzahl der Matrizen zählen. sondern auch die Summe dieser verschiedenen Breiten registrieren Ferner kann ein Buchstabe des grossen Alphabets im sogenannten oberen Magazin (Grossbuchstaben- magazin) eine abweichende Breite gegenüber einem Buchstaben des kleinen Alphabets im unteren Magazin (Kleinbuchstabenmagazin) haben, welchem Umstande gleichfalls Rechnung getragen werden muss.
Es ist nun eine Vorrichtung bekannt, welche aus mehreren auf einer ruhenden Achse angeordneten
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und ein zwischengeschaltetes Organ (z. B. den Wagen einer Schreibmaschine) um Beträge verstellen, die für jede gedrückte Taste verschieden sind. Bei einer andern bekannten Vorrichtung steuern die Tasten eine Lochvorrichtung, ohne aber eine Kombinationenwählvorrichtung zu betätigen. Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei welchen für jeden Betrag der Berichtigung eine eigene Zeilenend- oder Be- richtigungstaste vorgesehen ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lochvorrichtung mit Zähleinrichtung für RegisterstreifenLochmaschinen, deren Stanzvorrichtung durch kreuzweise übereinandergelagerte Tastenhebel und Kombinationsschienen betätigt wird. Das wesentliche Kennzeichen dieser Lochvorrichtung besteht darin, dass die Tastenhebel mit einer zweiten Gruppe von kreuzweise übereinandergelagerten Hebeln und Schienen zur Betätigung der Zähleinrichtung verbunden werden.
Die Zähleinrichtung wird dann durch eine Längs-
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Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die Kombinationsschienen für die Stanzvorrichtung unterhalb der Tastenhebel liegen, während die Zählschienen, welche die Zähleinriehtung, und die Schwinghebel, welche die Zählschienen betätigen und durch Gelenke mit den Tastenhebeln verbunden sind, oberhalb der Tastenhebel liegen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Draufsieht auf die erfindungsgemässe Einrichtung. Fig. 2 zeigt ein Schaltungssehema der Stromkreise für die Überwachung des die Lochungen steuernden Magneten, Fig. 3 die Einrichtung in Vorderansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 4 die Tabelle nebst Index in Aufsicht. Fig. 5 veranschaulicht die abgewickelte Berichtgungstabelle. Die Fig. 6 und 7 zeigen den Schlitz im Deckel, durch den die Tabelle sichtbar ist. Fig. 8 ist ein Schnitt nach 8-8 in Fig. 6. Fig. 8a zeigt eine andere Ausführungsform des Schiebers. Die Fig. 9, 10 und 11 zeigen teils in Schnitten nach 9-9, 10-10 bzw. 11-11, teils in Seitenansicht Teile der Zählerhemmung. Fig. 12 ist eine Draufsicht auf den Auslösemechanismus für die Hemmung.
Fig. 13 ist ein Schnitt durch die Rollenkupplung. Die Fig. 14 und 15 zeigen Schnitte nach 14-14 bzw. 15-15 der Fig. 1.
Fig. 16 zeigt im Schnitt durch die Welle 53 eine der Nockenscheiben. Die Fig. 17,18, 19,20 zeigen Schnitte nach 17-17, 18-18, 19-19 bzw. 20-20 der Fig. 1. Fig. 21,22 und 23 zeigen teils in Ansichten, teils in Schnitten die Einrichtung zum Verschieben der Magazine.
Der Rahmen J'der Maschine (Fig. 1) weist auf der Vorderseite das Tastenbrett mit den durch Tasten 3 zu betätigenden Tastenhebeln 2 auf. Jeder Tastenhebel 2 ist bei 4 (Fig. 21) drehbar am Rahmen 1 gelagert und nahe der Lagerstelle mit einer Feder 5 versehen, die den Hebel 2 nach Betätigung in seine Normalstellung zurückführt. Jede Feder 5 ist mit dem einen Ende am Rahmen 1 und mit dem andern an einem Hebel 2 befestigt.
Unterhalb der Tastenhebel 2 sind mehrere Kombinationsschienenpaare 6,6' (Fig. 3 und 21) angeordnet, deren obere Kanten mit Kerben oder Ausschnitten 6"versehen sind. Jedes Schienenpaar 6,6' ruht auf einem Paar Schwenkglieder 7. 7', die auf Zapfen 8, 8' (Fig. 3 und 21) gelagert sind. Jedes Schwenk- glied 7 ist mit einem Lappen 9 versehen, der sich nach vorn erstreckt und eine Schiene 6 stützt, während ein anderer Lappen 9' (Fig. 3) sich nach rückwärts erstreckt und die Gegenschiene 6'stützt. In entsprechender Weise ist jedes Schwenkglied 7'mit einem Lappen für die Stützung einer Schiene 6 und einem andern Lappen für die Stützung der Gegenschiene 6'versehen.
Die Schwenkglieder 7, 7'sind bei 10 gelenkig mit einer waagrechten Schiene 11 verbunden. Diese
Schiene hat am Ende einen Lappen 12, der in einen Schlitz 13 (Fig. 3) am Ende eines Hebels 14 eingreift der bei 15 gelagert und am andern Ende 15'gelenkig mit einem Lenker 16 verbunden ist. Von den
Schienen 11 sind mehrere (nämlich eine für jedes Paar Kombinationsschienen 6,6') vorgesehen.
Die Lenker 16 sind in (nicht dargestellten) Schlitzen des Ankers 17 des Elektromagneten, 18 ver- schiebbar. Der Anker 17 ist bei 19 drehbar gelagert und trägt am Ende eine Klinke 20. Eine Feder 21 ist mit einem Ende an die Klinke 20 bei 22 angeschlossen, während ihr anderes Ende bei 23 festgelegt ist. Das andere Ende der Klinke 20 arbeitet mit einem Schaltrad 24 zusammen, das an einem Vorschubrad 25 befestigt ist, dessen Zähne mit den Vorschublochungen des Bandes 26 zusammenarbeiten, um das Band vorzuschieben. Mehrere Stanzstifte 87 dienen dazu, das Band 26 in Übereinstimmung mit der
Betätigung der Tasten 3 des Tastenbrettes zu lochen. Ein Stanzstift zum Lochen der Vorschublöcher arbeitet jedesmal, wenn ein Gruppe von Lochungen ausgeführt wird.
Wird nämlich eine Taste 3 niedergedrückt, so tritt ihr Hebel 2 mit den oberen Kanten der Kom- binationsschienen6. 6'in Eingriff, und die derart in Eingriff gebrachten Schienen werden niedergedrückt.
Es versteht sich, dass für jede niedergedrückt Taste 3 eine verschiedene Kombination von Schienen 6. 6' betätigt wird.
Es muss bemerkt werden, dass die Relativbewegung der Schienen 6,6'derart vor sich geht, dass das Niederdrücken einer dieser beiden Schienen zur Folge hat, dass durch Vermittlung der Schwenk- glieder 7 und 7'eine Aufwärtsbewegung der Gegenscheine erfolgt.
Wenn eine Schiene 6 niedergedrückt wird, tritt ihre untere Kante mit den Lappen 9 der Schwenk- glieder 7, 7'in Eingriff, wodurch die letzteren um ihre Zapfen 8 geschwenkt werden und gleichzeitig eine
Aufwärtsbewegung der andern Lappen 9'der Schwenkglieder 7, 7'und dementsprechend eine Aufwärts- bewegung der Gegenschiene 6'herbeigeführt wird. Diese Aufwärtsbewegung der Schiene 6'ist deshalb
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möglich, weil die obere Kante der Schiene 6'an Stellen ausgeschnitten ist, wo die obere Kante der Schiene 6 nicht ausgeschnitten ist und umgekehrt. Die Schienen 6,6'werden bei der Abwärtsbewegung von den Schlitzen 30 durch Vermittlung eines auf dem Zapfen 8'sitzenden Bolzens 8" vertikal geführt.
Die Schienen 6, die durch den Tastenhebel 2 niedergedrückt wurden, schwenken ihre Schwenkglieder 7,7'so, dass die von ihnen getragenen Schienen 11 nach rechts schwingen, wodurch ihre Hebel 1'4 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und ihre Lenker 16 (Wähler) nach links verschoben werden. Dadurch gelangen die Wähler 16 unter die Lochstifte 27 (Fig. 3). Nunmehr wird der Magnet 18 durch eine Vorrichtung erregt, die weiter unten beschrieben werden wird. Die Erregung des Magneten hat zur Folge, dass der Anker 17 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch die Wähler 16 nach oben gegen die Lochstifte 27 gedrängt werden und das Band 26 gelocht wird. Gleichzeitig mit dem Lochvorgang bewegt sich durch den Anker 17 die Klinke 20 nach oben, um mit dem nächsten Zahn des Schaltrades 24 in Eingriff zu kommen.
Wird der Magnet-M stromlos, so zieht die Feder 21 die Klinke 20 nach unten, so dass das Schaltrad 24 um einen Zahn gedreht und das Band 26 entsprechend vorgeschoben wird. Dadurch wird es für den nächsten Lochvorgang eingestellt. Auf diese Weise wird das Band 26 in Übereinstimmung mit der Betätigung der Tastenhebel 2 gelocht. Wie ersichtlich, nimmt die Schiene 6 die tiefstmögliehe, ihre Gegenschiene 6'hingegen die höchstmögliche Lage ein. Soll jedoch keine Lochung stattfinden, so werden die Schienen 6 und 6'veranlasst, ihre entgegengesetzten Stellungen einzunehmen. Die angehobene Schiene 6' wird dann durch Betätigung der nächsten Taste niedergedrückt, wenn eine ihrem Schienenpaar korrespon- dierende Lochung nicht stattfinden soll.
Nunmehr mögen die Verbindungen beschrieben werden, die von den Tastenhebeln 2 zu dem Zähl- mechanismus führen. Jeder Tastenhebel 2 ist durch einen Lenker 28 mit einem Hebel 29 (Fig. 3, 21) verbunden. Die Hebel 29 sind Seite an Seite nebeneinander angeordnet und laufen parallel mit den Tastenhebeln 2. Unterhalb der Hebel 29, u. zw. parallel zu den Kombinationsschienen 6, 6', sind vier Schienen 31 (Fig. 21) angeordnet. die in der Ausführung den Schienen 6'ähnlich sind, mit dem Unterschiede, dass sie an ihrem oberen Rande keine Ausschnitte aufweisen.
Die Hebel 29 sind aber an ihren unteren Rändern mit Ausschnitten 29'versehen (Fig. 21). Diese Ausschnitte sind so ausgeführt, dass, wenn ein Hebel 29 niedergedrückt wird, seine untere Kante nur mit einer der Schienen 31 in Eingriff tritt, indem die Ausschnitte 29'Platz für die andere Schiene 31 lassen. Die Einrichtung ist eine solche, dass das Niederdrücken einer Taste zwecks Lochung des Symbols eines breiten Buchstabens, beispielsweise des AXA. das Niederdrücken einer der Schienen M, das Niederdrücken einer Taste zwecks Setzens eines Buchstabens von mittlerer Breite, z.
B. des S, ein Niederdrücken einer zweiten Schiene 31 und das Niederdrücken einer Taste zwecks Sendung eines schmalen Buchstabens, beispielsweise des 1, ein Niederdrücken der dritten Schiene 31 zur Folge hat.
Jede dieser Schienen 31 ruht auf den Lappen zweier Schwenkglieder 32 und 32' (Fig. 3). die den Schwenkgliedern 7, 7'entsprechen. Für jede Schiene 31 ist eine Schiene 33 vorgesehen, an deren einem Ende eine Feder 34 zur Rückführung der Schiene 33 in ihre normale Stellung angeschlossen ist. Jede Schiene 33 ist an dem andern Ende mit einem Hebel 35 verbunden (Fig. 3), der bei 35'gelagert ist und dessen zweites Ende mit einem Lenker 36 in Verbindung steht. Drei dieser Lenker 36 sind mit je einem Arm eines Winkelhebels 37 (Fig. 12) in Verbindung. An dem andern Arm dieser Winkelhebel 37 ist das eine Ende einer Feder 38 angeschlossen, deren anderes Ende mit einem festen Punkt des Maschinenrahmens verbunden ist.
Die Winkelhebel 37 haben Schlitzverbindungen mit Stiften 39, die an Hemmungklinken 40 (Fig. 9,10 und 11) befestigt sind.
Die vierte Schiene 31, die über ihren Hebel 35 mit einem Hebel 36'gekuppelt ist. wird jedesmal betätigt. wenn eine Taste, beispielsweise eine Leer-oder Löschtaste, die den Zähler nicht betätigt, niedergedrückt wird. Die Leertaste ist deshalb so genannt, weil sie immer dann verwendet wird, wenn ein Fortschalten des Bandes erwünscht ist, ohne dass Lochungen desselben stattfinden sollen, d. h., wenn das Band .. leer" bleiben soll.
Die Löschtaste, hingegen wird zum Löschen eines falschen Buchstabens, dessen Lo- c11Ungell bereits vorliegen. in folgender Weise verwendet : Unmittelbar nachdem die Lochungen des falschen Buchstabens erfolgt sind, holt der Bedienungsmann das Band in bekannter Weise um einen Schritt zurück, so dass die durch Betätigung einer falschen Taste entstandene Kombination von Lochungen unmittelbar vor die Lochstempel zu liegen kommt. Nun wird die Löschtaste gedrückt, mit der Wirkung, dass alle Stempel durch das Band gedrückt werden. Die so entstandene Lochungskombination bleibt am Empfangsapparat wirkungslos und entspricht daher einer Löschung des falschen Buchstabens.
Durch Betätigung dieser vierten Schiene werden die zugehörigen Schwenkglieder 32 und 32', die Schiene 33, der Hebel 35, der Lenker 36 und der Winkelhebel 36'betätigt, so dass die Kontakte 215 (Fig. 12) in Eingriff miteinander treten. Dadurch wird einer der in Fig. 2 veranschaulichten Parallelstromkreise für den Magnet M geschlossen und der Magnet 18 erregt, so dass das Band 26 in Übereinstimmung mit der gedrückten Löschtaste gelocht wird. Dabei wird kein Teil des Zählmechanismus betätigt.
Die Hemmungsklinken 40 (Fig. 9-11 und 1) überwachen drei Reibungsmechanismen 57, 58 und 59, die auf einer Welle 53 angebracht sind. Diese Welle 53 ist in am Rahmen 1 sitzenden Böcken 54 und 55 (Fig. 1, 3) gelagert. Die Welle 53 wird mit geeigneter Geschwindigkeit von einem Motor 50 aus durch
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die Zahnräder 51 und 52 angetrieben. Ausser den Teilen 57, 58 und 59 sind zwei weitere Reibungs- mechanismen 56 und 60 auf der Welle 53 angeordnet. Die Ausführung dieser Mechanismen 56 und 60 wird weiter unten beschrieben werden.
Der Mechanismus 57 (Fig. 9) besteht aus einem Zahnrade 61, einem sechszähnigen Schaltrad 62 und einer sechszähnigen Nockenscheibe 63, die sämtlich starr miteinander verbunden sind und lose auf der Welle 53 sitzen. Auf der Welle 53 ist weiter mit Hilfe der Schraube 67 eine Scheibe 64 befestigt. Das
Ende der Schraube 67 greift in eine Nut der Welle 53 ein, so dass die Scheibe 64 sich mit der Welle 53 drehen muss, sich aber in der Längsrichtung der Welle 53 verschieben kann. Zwischen der Scheibe 64 und der Nockenscheibe 63 ist eine Reibscheibe 65 (Fig. 1) vorgesehen.
Wie Fig. 1 erkennen lässt, ist parallel zu der Welle 53 eine weitere Welle 80 in Bücken 64 und 81 gelagert. Auf der Welle 80 sitzen lose drei Zahnräder 82, 83, 84, die mit den Zahnrädern der durch Reibung angetriebenen Mechanismen 57, 58 bzw. 59 zusammenwirken. So wirkt, wie Fig. 9 erkennen lässt, das
Zahnrad 82 mit dem Zahnrad 61 des Mechanismus 57 zusammen. An dem Zahnrade 82 ist eine Nocken- scheibe 85 befestigt, die drei Ausschnitte 86 besitzt, von denen jeder eine Rolle 87 trägt, die durch eine
Feder 88 gegen den Rand einer Trommel 89 gedrückt wird, die ihrerseits auf der Welle 80 befestigt ist.
Jedes der Zahnräder 83 und 84 ist mit einer Nockenscheibe ausgerüstet, die Ausschnitte, eine Rolle, eine
Feder und eine Trommel besitzt, die der in Verbindung mit dem Zahnrade 82 beschriebenen Einrichtung entsprechen.
Wird das Rad 82 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so klemmt die Nockenscheibe 85 die Rolle 87 zwischen sich und der Trommel 89 ein, so dass die Trommel 89 und die Welle 80, auf der sie sitzt, zusammen mit dem Rade 82 umläuft. Wenn anderseits die Welle 80 durch das Rad 83 oder 84 in der Drehrichtung des Uhrzeigers entgegengesetztem Sinn gedreht wird, so läuft die Trommel 89 des Rades 82 mit der Welle um, so dass die Rolle 87 leer läuft und das Rad 82 stehenbleibt. Es kann also die Welle 80 durch irgend- eines der Zahnräder 82, 83 oder 84 angetrieben werden, und wenn eines dieser Räder die Welle 80 antreibt, bleiben die andern beiden Räder stehen.
Die Nockenscheibe 63 (Fig. 9) auf Welle 53 des Mechanismus 57 kann mit einem Lappen 70 einer
Kontaktfeder 71 in Eingriff treten, die einen Kontakt 72 trägt und mit einem Kontakt 73 eines Kontakt- trägers 74 zusammenwirkt. Der Kontaktmechanismus 70-74 ist in geeigneter Weise isoliert und wird von einem Bocke 75 getragen, der am Maschinenrahmen 1 befestigt ist.
Die Mechanismen 58 und 59 sind von dem Mechanismus 57 entsprechender Bauart bis auf den
Unterschied, dass die Zähnezahl der Schalträder 62'und 62"sowie der Nockenscheiben 63'und 63"dieser
Mechanismen nicht dieselbe ist wie die des Schaltrades 62 bzw. der Nockenscheibe 63 des Mechanismus 57.
Das Schaltrad 62'und die Nockenscheibe 63'des Mechanismus 58 hat nämlich je acht und das Schaltrad 62" sowie die Nockenscheibe 63"des Mechanismus 59 je zwölf Zähne (Fig. 10, 11).
Es leuchtet nun ein, dass der Mechanismus 57 bei jedem Bewegungssehritt sich um 60 , der
Mechanismus 58 um 45 und der Mechanismus 59 um 300 bewegt. Diese Mechanismen, die die Welle 80 mittels ihrer Zahnräder 82, 83 bzw. 84 betätigen, sind imstande, die Welle 80 in drei verschiedenen Phasen zu drehen, je nachdem, welcher der betreffenden Mechanismen 57-59 betätigt wird. Da die Breite der übertragenen Buchstaben die Auswahl des Mechanismus 57, 58 oder 59 bestimmt, wird die Breite des übertragenen Buchstabens ihrerseits den Bewegungswinkel der Welle 80 bestimmen. Diese Welle ist so angeordnet, dass sie eine Anzeigevorrichtung betätigt, die nachstehend beschrieben wird.
Bekanntlich ist das Mass der möglichen Berichtigung einer gesetzten Maternzeile bestimmt durch die Zahl der Spatienbänder in dieser Zeile. Ein Spatienband besteht aus einem der Buchstabenmater ähnlichen Teil, mit dem ein keilförmiger Teil verschiebbar verbunden ist, um die Spatienbänder vor dem
Giessen auf verschiedene Dicke einstellen zu können. Die Ausdehnbarkeit der Spatienbänder ist dabei durch den Unterschied zwischen dem dünnen und dem dicken Ende des keilförmigen Teiles bestimmt.
Damit die Spatienbänder eine Zeile wirksam berichtigen können, muss der Unterschied zwischen der
Summe der Breiten der Matern und ungedehnten Spatien in der Zeile und der vorherbestimmten Länge der Zeile gleich oder geringer sein als die Summe aller Dickenunterschiede (Ausdehnungsbeträge) der
Spatien dieser Zeile. Wenn man den keilförmigen Teil längs des maternähnlichen Teiles, der mit den übrigen Matern in der Zeile festgehalten wird, verschiebt, wird der freie Raum zwischen der letzten Mater und dem Begrenzungsanschlag, welcher die Länge der Zeile misst, ausgefüllt. Dasselbe Ergebnis wird erzielt, wenn zwei oder mehrere Spatienbänder in der Zeile enthalten sind.
Die Spatienbänder werden die Zeile dann wirksam berichtigen, wenn der Unterschied zwischen der Summe der Maternbreiten in der Zeile und der Zeilenlänge geringer ist als die Summe der Dickenunterschiede oder der Ausdehnbarkeit der Spatienbänder.
Bei Handbedienung kann der Arbeiter die Sammlung der Matern und Spatienbänder im Sammel- schlitten überwachen und selbst die Berichtigbarkeit der Zeile bestimmen. Bei automatischer Betätigung der Setzmaschine durch Lochstreifen jedoch muss die Berichtigung vorherbestimmt werden. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist demnach eine Vorrichtung vorgesehen, welche jederzeit die Beziehung zwischen der Summe der Maternbreiten in der Zeile und der möglichen Ausdehnbarkeit der Spatienbänder anzeigt.
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Die Anzeigevorrichtung (Fig. 4) umfasst zwei Hauptteile, eine Tabelle mit einer Reihe von Skalen 101 und mit einem Zeiger 102, der eine schraubenlinienförmige Kante hat. Die Tabelle ist, wie Fig. 5 erkennen lässt, in achtzehn Streifen (starke horizontale Linien in Fig. 5) eingeteilt. In jedem Streifen ist in dessen Längsrichtung eine Skala eingezeichnet, die in Abschnitte unterteilt ist. Diese stellen so- genannte"Tastenbrett-Ems" (typographische Einheiten) dar, d. h., wenn die Tasten für den Buchstaben "M" gedrückt wird, so rückt der Anzeiger, unabhängig von der Art oder der Grösse der zu benutzenden Type, um einen bestimmten Abstand auf der Skala vor. Um bei dieser Vorrichtung die Zählung zu bewirken werden die Buchstabenmatern von annähernd gleicher Breite in Gruppen (z.
B. in drei Gruppen) eingeteilt und jeder Gruppe ein Mechanismus 57, 58 bzw. 59 für die Zählung derselben zugeteilt. Der Buchstabe Ni und andere Buchstaben von ungefähr derselben Breite wurden in eine Gruppe vereinigt. Durch Drücken der dazugehörigen Taste wird der Mechanismus 57 betätigt, und der Zeiger 102 rückt auf der Skala 101 um eine Einheit vor. Durch Drücken der für die zweite bzw. dritte Gruppe bestimmten Taste wird der Mechanismus 5 bzw. 59 betätigt, und der Zeiger 102 rückt auf der Skala um drei Viertel einer Einheit bzw. um eine halbe Einheit vor. Alle achtzehn Skalen sind einander gleich mit Ausnahme der Breite der hell und dunkel schattierten Teile am rechten Ende derselben. Die dunklen Teile geben die Zahl der Spatien und die hellen Teile das maximale Mass der Ausdehnbarkeit der Spatienbänder in der Zeile an.
Die Skalen sind von rechts aus eingeteilt, so dass die Ablesung das Mass des Abstandes ergibt, der in der Zeile verbleibt, und nicht das bereits gesetzte Mass. Am rechten Ende jeder Skala. mit Ausnahme der Skalen 103 und 104, ist ein dunkel schattierter Teil 105 und ein heller schattierter Teil 106 vorhanden.
Der Teil 105 entspricht der Breite der unausgedehnten Spatie des verwendeten Spatienbandes, während der Teil 106 der Differenz zwischen der- dünnsten und dicksten Spatienbreite des Spatienbandes entspricht, so dass der Teil 106 das Mass der in einer ein Abstandband enthaltenden Zeile möglichen Berichtigung darstellt. Die Skala 107 hat einen dunkel schattierten Teil, der der Summe der zwei schwächsten Spatien
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und stärksten Spatie bzw. dem Betrage der Berichtigung entspricht, die in einer zwei Spatienbänder enthaltenden Zeile möglich ist.
Die Tabelle 101 ist auf einer Trommel 100 (Fig. 8) untergebracht. Die Trommel 100 ist dicht hinter einem Schlitz 108 gelagert, der in einem Teil des Deckels 109 der Maschine vorgesehen ist, so dass, wenn die Trommel 100 in die verschiedenen Stellungen gedreht wird. nur eine der Skalen in dem Schlitz erscheint (vgl. Fig. 3 und 8). Die Tabelle 101 ist aus zwei einander ähnlichen Hälften zusammengesetzt, von denen jede neun Skalen enthält. Die obere Skala jeder Hälfte ist für acht Spatien in einer Zeile vor- gesehen. der erfahrungsgemäss grössten für eine einzelnen Satzzeile benötigten Spatienzahl.
Die untere Skala jeder Hälfte sieht kein Spatium vor und heisst die Nullskala. Die Tabelle wird bei Beginn einer neuen Zeile auf diese Skala eingestellt. Diese Gruppen von Skalen werden abwechselnd verwendet, so dass nach Verwendung einer Skalengruppe die Tabelle so weit gedreht wird, bis die Null- skala der andern Skalengruppe die Anfangsstellung einnimmt. Die Tabelle 101 braucht daher nur eine halbe Umdrehung oder weniger, um in die Nullstellung zu gelangen, was die Arbeitsgeschwindigkeit der
Vorrichtung wesentlich erhöht. Die Tabelle 101 wird durch Niederdrücken der Spatientaste 182'schritt- weise mittels des Schaltwerkes 60 (Fig. 20) verdreht, das aus einem Hemmrad 150 mit achtzehn Zähnen besteht, was der Skalenanzahl der Tabelle 101 entspricht.
Sooft die Spatientaste beim Lochen eines
Spatiensymbols betätigt wird. wird die Tabelle 101 verdreht und um eine Zone weitergeschaltet.
Der Zeiger 102 ist an der Welle 80 befestigt, so dass er mit ihr umläuft ; er ist zwischen der Tabelle 101 und dem Deckel 109 angeordnet, so dass er beim Umlaufen schrittweise die Skala abdeckt, die gerade in dem Schlitz 108 erscheint. In der Mitte jeder Skala befindet sich eine dicke schwarze Linie, und durch
Notierung der Stelle, wo die Kante 102'des Zeigers diese Linie kreuzt. kann das Mass des Raumes, der in der zu füllenden Zeile verbleibt, bestimmt werden. Wird das Symbol für das Zeilenende gelocht. bevor die Kante 102'des Zeigers 102 den hell schattierten Teil der Skala erreicht, so wird. wenn der Lochstreifen 26 z. B. zur Steuerung einer Linotype-Zeilengiessmaschine verwendet wird, die mit ausdehnbaren Spatien- keilen arbeitet. die Zeile zum Giessen zu kurz.
Befindet sich die Kante des Zeigers in dem hell schattierten
Teil, so wird die Zeile richtig gegossen, und wenn die Kante über den hell schattierten Teil in den dunkel schattierten Teil gegangen ist, so wird die Zeile zu lang zum Giessen.
Auf dem linken Ende des Zeigers 102 ist eine Gradeinteilung 120 vorgesehen, die mit einer Grad- einteilung eines Ringes 122 zusammenwirken kann. der gemäss Fig. 4, 15 auf der Welle 80 angeordnet ist. Nach Lösen der Schraube 121 (Fig. 15) kann der Zeiger 102 gegenüber dem Ring 122 gedreht werden, so dass sich die Stellung des Zeigers gegenüber der Stoppstellung der andern Teile des Mechanismus ändern lässt. Diese Justierungseinrichtung ermöglicht es, dass der Zeiger 102 durch blosses Drehen gegen- über dem Ring 122 auf jede beliebige Zeilenlänge eingestellt wird.
Im nachstehenden wird die Vorrichtung für den Magazinwechsel bzw. den Übergang von kleinen
Buchstaben auf grosse und umgekehrt unter Bezugnahme auf die Fig. 21, 22, 23 beschrieben.
Die die Registrierung des Weitenwertes einer der angeschlagene Taste 3 entsprechenden Type einleitenden Schienen 29. die auch bestimmen. welche der Schienen 31 betätigt werden bzw. wie weit der
Zeiger 102 sich auf das Niederdrücken jeder Taste hin dreht, sind in einem Träger 130 gelagert, der seiner-
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dieses Tastenhebels eine Lochung im Bande-die., Elevatorsignallochung"-, deren Funktion letzten Endes darin besteht, die Betätigung des Elevatormechanismus der Setzmaschine der Linotype-oder Intertypeklasse zu steuern. Auf diese Art werden die Rüeki'ührungs-und Lochungsvorgänge gleichzeitig durch Drücken der erwähnten Taste 184 bewirkt.
Wird der Tastenhebel 182 von der Taste 182' (Spatientaste) niedergedrückt. so wird die Klinke 163
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so dass es sich um einen Schritt dreht. Vermöge der Zahnradverbindungen kann die die Tabelle 101 tragende Trommel 100 unter der durch die Reibungskupplung 60 ausgeübten Kraftwirkung sich um einen entsprechenden Betrag bewegen.
Nunmehr möge der im einzelnen in Fig. 17 dargestellte Reibungsmechanismus 56 erläutert werden.
Er enthält zwei ineinandergefügte Reibungskupplungen. Die äussere Reibungskupplung umfasst die
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eine Nut 192'aufweisenden Nockenscheibe 192 zusammenwirkt, die durch eine Feder 198 gegen die Scheibe 190 zu gedrängt wird. Die Feder 198 liegt an einem Ring 194 an, den eine Schraube 195 auf der Welle 53 fixiert. Die Scheiben 190 und 192 können auf die Weise gegeneinander bewegt werden, so dass die Reibscheiben 199 und 200 gegeneinander gepresst werden. während die Scheiben 190 und 192 mit der Welle 53 umlaufen. Die innere Flanschscheibe 196 sowie ihre mit einem Keil versehene Nockenscheibe 192 sind lose auf dem Flansch der Scheibe 190 gelagert.
Infolge der Keilverbindung können die beiden Scheiben 196, 197 gegeneinander bewegt werden, so dass die beidseits des Zahnrades 198 angeordneten Reibscheiben 201 und 202 zusammengedrückt werden. Die beiden Scheiben 196 und 197 müssen als eine Kupplungseinheit zusammen umlaufen, zwischen ihnen ist das Zahnrad 198 auf der Scheibe 196 mittels einer Hülse aufgeschoben. Die Scheiben 190 und 192 laufen dauernd mit der Welle 53 um und veranlassen durch Vermittlung der Reibscheiben 199 und 200 die Drehung der Scheiben 196 und 197, wenn diese nicht zurückgehalten werden. Die Scheiben 196 und 197 veranlassen ihrerseits, wenn sie umlaufen, durch Vermittlung der Reibscheiben 201 und 202 die Drehung des Zahnrades 198. wenn dieses nicht zurückgehalten wird.
Die Feder 193 übt wegen der Nut-und Federverbindung der verschiedenen Teile einen Druck auf alle Reibscheiben des Reibungsmechanismus 56 aus. Die Scheibe 197 wird durch die doppelarmige Hemmklinke 203 (Fig. 14) zurückgehalten, die auf einer Schwingwelle 167 sitzt, die durch den Hebel 165 und durch den Lenker 183 vom Hebel 184 der Rückführungs-bzw. Elevatortaste betätigt wird. Das Zahnrad 198 kämmt mit dem fest auf der Welle 80 sitzenden Zahnrad 204, um den Zeiger 102 zu drehen, und wird zurückgehalten, wenn der Anschlag 205 des Zeigers 102 auf das Ende 206 des Armes 207 trifft (Fig. 18), der gleichfalls auf der Welle 167 sitzt.
Die Funktion der Rüekführungstaste 184 besteht darin, den Zeiger 102 sowie die Trommel 101 in ihre normalen dem Zeilenanfang entsprechenden Stellungen zurückzuführen sowie das Lochen des
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Lappen 206 des Armes 207 trifft.
Der Arm 207 hält den Zeiger 102 an und hält das Zahnrad 198 zmück. Die Kupplungsteile 196 und 197 fahren fort. sich zu drehen, bis der Anschlag 197'der Scheibe 197 (Fig. 16) auf den oberen
Zahn 203'der Klinke 203 trifft, worauf alle Teile zurückgehalten werden, bis die Rückholtaste 184 los- gelassen wird. Ist dies geschehen, so gibt der Arm 207 den Zeiger 102 und die Klinke 203 den Anschlag 297' frei, so dass alle Teile der Doppelkupplung zurückkehren, bis der untere Zahn 203"der Klinke 203 mit der Kerbe 197" der Scheibe 197 in Eingriff tritt. Dadurch kommen alle Teile der Kupplung mit
Ausnahme von 190 und 192 zum Stillstand.
Der Schieber 102 ist um seinen ungenutzten Winkel in seine normale Ruhelage gedreht worden und steht nunmehr in Bereitschaft für die Registrierung der nächsten Zeile.
Während die RÜckholtaste 184 niedergedrÜckt wurde, hat der Hebel 265 die Klinke 163 von dem
Rade 250 zurückgezogen und den Anschlag 172 in die Bahn des Anschlages- 173 bewegt. Das Kupplungs- glied 60 bewirkt nun den Antrieb der Trommel 101 bis der Anschlag 173 auf den Anschlag 172 trifft.
Beim Loslassen der Rückholtaste 184 werden die Anschläge 172 und 173 freigegeben, und die Klinke 163 tritt mit dem Rade 150 in Eingriff, um die Trommel 101 anzuhalten. die sich nunmehr in ihrer Normal- stellung und damit in Bereitschaft für die Ausführung der nächsten Zeile befindet.
Die Reibscheiben 201 und 202 sind kleiner als die Reibscheiben 199 und 200. Infolgedessen tritt, wenn der Zeiger 102 seine Ausgangsstellung erreicht, bei den Scheiben 201 und 202, nicht aber bei den
Scheiben 199 und 200 ein Schlupf auf, so dass die Scheibe 197 und die zugehörigen Teile ihre Tätigkeit vollenden können. Die beiden Reibscheibenpaare 199, 200 bzw. 201, 202 üben noch eine andere Funktion aus. Bewegt sich der Zeiger 102 vorwärts, so tritt an den kleineren Scheiben 201 und 202 Schlupf auf.
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eine Bremsungswirkung erzielt,, die ein durch die Trägheit der sich bewegenden Teile bedingtes Überschleudern verhindert.
Das Stanzen der Löcher im Bande 26 wird durch den Nocken 210 (Fig. 14) gesteuert, der die Kontaktstellen 211 (Fig. 1 und 2) schliesst. Der Stanzmagnet 18 wird zur Betätigung ausgewählter Stanzen 27 zwecks Lochung des Bandes 26 durch Schliessen des in Fig. 2 veranschaulichten Stromkreises erregt, wobei ein entsprechendes Kontaktpaar 211-216 durch das entsprechende Kontaktorgan der Wählvorrichtungen geschlossen wird.
Wenn der Mechanismus 56 betätigt wird, werden die Kontakte 211 geschlossen. Wird der Mechanismus 57 betätigt, so werden die Kontakte 212 geschlossen, und wenn der Mechanismus 5S betätigt wird, so werden die Kontakte 218 geschlossen. Beim Betätigen des Mechanismus 59 werden die Kon-
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Der Kontakt 215 wird bei Betätigung der Löschtaste und der Elevatortaste geschlossen. ebenso bei Betätigung der Umschalttaste. In Fig. 8a ist eine andere Ausführungsform des früher beschriebenen Zeigers 102 veranschaulicht. Bei dieser Ausführung ist der Zeiger als durchsichtiger Zylinder 98. 4. ausgebildet, auf dem eine Schraubenlinie 93B gezogen ist. Die Ablesung erfolgt dort, wo die starke Linie der Skala 101 sich mit der Linie 93B des Zeigers schneidet.
Die Einrichtung wirkt wie folgt : Durch Drücken einer Buchstabentaste 3 wird der zugehörige Hebel 2 betätigt, der die Kombinationsschienen 6 und 6'in der entsprechenden Kombination nieder- drückt. Die gedrückten Schienen 6 und 6'schwenken die Glieder 7 und 7', wodurch die Schienen 11 bewegt werden. Diese schwenken die Hebel 14 aus, wodurch die entsprechenden Wähler 16 unter die zugehörigen Stanzstifte 27 geschoben werden (Fig. 3).
Ausser dem Herabdrücken der Schienen 6 und 6'betätigt der Tastenhebel 2 gleichzeitig durch
Vermittlung des dem-gedrückten Tastenhebel 2 gehörigen Lenkers 28 einen dem Zählwerk angehörenden
Hebel 29. Dieser drückt eine dem Weitenmass der angeschlagene Type entsprechende Schiene 81 abwärts.
Durch die Schwenkglieder 32 und 32'wird eine Schiene 33 verschoben. Diese betätigt durch Vermittlung eines Hebels 35, eines Lenkers 36 und eines Winkelhebels 37 die entsprechende Hemmungsklinke 40 (Fig. 9-12). Diese Klinke 40 gibt von den durch Reibung angetriebenen Mechanismen 57, 58 oder 59 den ihr zugehörigen frei, der sich um einen Schritt dreht. wobei durch Vermittlung des zugehörigen Zahn- radgetriebes die Welle 80 und mit dieser der Zeiger 102 gedreht werden (Fig. 1). Bei der Betätigung eines Mechanismus 57 oder 58 oder 59 wird einer der Kontakte 72, 73 (Fig. 9) geschlossen und dadurch der Magnet 18 erregt, der das Band locht und es um einen Schritt vorschiebt.
Wenn verschiedene Buehstabentasten nacheinander gedrückt werden, dreht sich der Zeiger 102 um sich ändernde Winkel. Der Drehwinkel hängt jeweils von der Dicke (dem Einheitenwert) der Matrizen ab, für die gerade das Lochsymbol in den Streifen 26 geschlagen wird. Wenn der Zeiger 102 sich dreht, bewegt sich seine zeigende Kante 102'nach rechts in bezug auf die Skala 101 längs des Schlitzes 108, und die im Schlitz liegende Skala wird allmählich zugedeckt. An jeder Stelle bei der Betätigung der
Tasten 3 braucht der Bedienungsmann, wenn er feststellen will, wieviel Raum in der gegossenen Zeile frei ist, nur den Punkt zu beobachten, wo die Kante 102'des Zeigers 102 die dicke waagrechte Linie der
Skala schneidet.
Drückt der Bedienungsmann die Spatientaste 182'nieder, so geht der Hebel 182 abwärts, wobei die Klinke 163 durch den Winkelhebel 180 und den Lenker 181 betätigt wird, so dass das Hemmungsrad 150 freigegeben wird und sich. um einen Schritt dreht. Das mit dem Rade 150 starr verbundene Rad 151 dreht das Rad 152, wodurch die die Tabelle 101 tragende Trommel 100 um einen genügenden Betrag gedreht wird, um die nächste Skala hinter den Schlitz 108 des Deckelteiles 109 zu bringen, wodurch die
Anzahl der in der Zeile vorhandenen Spatienmatrizen gezählt wird. Gleichzeitig werden die Kontakte 216 geschlossen. die Spatienlocl1ung im Bande 26 ausgeführt und das Band um einen Schritt vorgeschoben.
Auf diese Weise dreht sich die Tabelle 101 jedesmal, wenn die Schiene 182 niedergedrückt wird, um die folgende Skala in die dem Schlitz gegenüberliegende Stellung zu bringen, womit die Anzahl der Spatien registriert ist ; ferner wird das Band gelocht und um einen Schritt vorgeschoben.
Für den Übergang von kleinen auf grosse Buchstaben wird der Tastenhebel 739 niedergedrückt.
Dabei wird durch Vermittlung des Lenkers 138 der Hebel 135 um seinen Drehzapfen 136 geschwenkt und der Lenker 134 angehoben, was eine Schwenkung des Gliedes 130 im Uhrzeigersinn zur Folge hat.
Auf diese Weise werden die Hebel 29 rückwärts bewegt, und das Niederdrücken einer Buchstabentaste hat zur Folge, dass durch die Hebel29 andere Schienen betätigt werden, als wenn der Umschaltmechanismus für den Übergang auf Grossbuchstaben nicht betätigt worden wäre. Wenn die Schienen 29 sich in der unverschobenen Stellung nach Fig. 22 befinden, hat also das Niederdrücken jeder Buchstabentaste die
Betätigung der Schiene 31C sowie die Bewegung des Zeigers 102 um eine dem"N"-Abstande ent- sprechend Etnfernung zur Folge.
Befinden sich anderseits die Schienen 29 in der verschobenen Lage nach Fig. 23, so ergibt ein Niederdrücken derselben Buchstabentaste eine Betätigung der Schienen 31 D t sowie eine Bewegung des Zeigers um eine Strecke, die einem "M" entspricht. Durch DrÜcken eines Tasten- hebels 139 werden ferner die Kombinationsschienen 6 und 6'der Umschaltkombination entsprechend eingestellt, es werden ferner die Kontakte 215 geschlossen und bewirkt, dass im Band 26 die dem Über-
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werk betätigt wird.
Die Taste 139 ist für zwei verschiedene Zwecke vorhanden. Erstens veranlasst sie im Bande 26 eine Kombination von Lochungen, die in der Setzmaschine das Abfallen von grossen Buchstabenmatern bewirkt. Zweitens veranlasst die Betätigung der Taste 139 bei der vorliegenden Vorrichtung die Bewegung des Zählmechanismus für das Anzeigen der den grossen Buchstaben entsprechenden Breiten.
Es ist ferner eine Taste 145 vorgesehen (Fig. 1), die sogenannte "Rückschalt- oder untere Magazintaste", deren Wirkungsweise ähnlich, jedoch entgegengesetzt der Wirkung der Taste 139 ist. Das Drücken der Taste 145 veranlasst eine Lochung des Bandes, die der Kombination für das untere (Kleinbuchstaben) Magazin entspricht und gleichzeitig eine Rückschaltung des Zählwerkes in seine ursprÜngliche Lage für das Anzeigen der den kleinen Buchstaben entsprechenden Weiten.
Bevor eine neue Zeile begonnen wird und nach Vollendung der früheren Zeile wird die Elevatortaste 184 gedrückt. Dadurch wird der Arm 165 betätigt und die Welle 167 gedreht, was die Betätigung des Armes 207 sowie der Klinke 203 zur Folge hat. Die Klinke 203 löst die Kupplungsglieder 196 und 197 aus, die dann durch die Welle 53 und die Antriebszahnräder 198 und 204 angetrieben werden. Dadurch wird die Welle 80 gedreht, bis der Anschlag 205 auf den Lappen 206 des Armes 207 trifft. Der Zeiger 102 wird angehalten und das Zahnrad 198 festgehalten. Die Kupplungsteile 196 und 197 fahren fort, sieh zu drehen, bis die Platte 197'auf den oberen Zahn 203'der Klinke 203 trifft, wodurch sämtliche Teile bis zum Loslassen der Elevatortaste 184 festgehalten werden.
Durch die Elevatortaste werden ferner die Schienen 6,6'in der richtigen Kombination eingestellt. um das Elevatorsignalloeh in das Band zu stanzen ; ausserdem werden durch die Elevatortaste die Kontakte 215 geschlossen, wodurch der Lochmagnet erregt wird, so dass er die Lochungen ausführt und das Band vorschiebt.
Nach Loslassen der Elevatortaste gibt der Arm 201 den Zeiger und die Klinke 203 die Platte 197 frei, so dass alle Teile der Doppelkupplung zurückkehren, bis der Zahn 203'der Klinke 203 in die Kerbe 197" der Platte 197 eingreift, wodurch alle Teile der Kupplung mit Ausnahme von 190 und 192 wieder zum Stillstand kommen. Der Schieber ist in seine normale Ruhestellung zurückgedreht worden und wieder in Bereitschaft für die nächste Zeile.
Wenn die Elevatortaste niedergedrückt wurde, zog der Hebel 165 die Klinke 163 von dem Rade 150 zurück und bewegte den Anschlag 172 in die Bewegungsbahn des Anschlages 173. Die Kupplung 60 veranlasste dann den Antrieb der Trommel 101, bis der Anschlag 173 auf den Anschlag 112 trifft. Wenn die Elevatortaste losgelassen wurde, wurden die Anschläge 172 und 173 freigegeben, und die Klinke 163 trat mit dem Rade 150 in Eingriff, um die Trommel 101 festzuhalten. Die Trommel war dann in ihrer normalen Stellung und für die Arbeit der nächsten Zeile bereit.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Lochvorrichtung mit Zähleinrichtung für Registerstreifen-Lochmaschinen, deren Stanzvorrichtung durch kreuzweise übereinandergelagerte Tastenhebel und Kombinationsschienen betätigt wird, gekennzeichnet durch die Verbindung der Tastenhebel (2) mit einer zweiten Gruppe von kreuzweise übereinandergelagerten Hebeln (29) und Schienen (31) zur Betätigung der Zähleinrichtung, die sodann durch eine Längsbewegung der Hebel (29) in einfacher Weise um die Typenbreite einer andern Type weitergeschaltet wird.