AT136785B - Schutzüberzug für Radioröhren u. dgl. - Google Patents
Schutzüberzug für Radioröhren u. dgl.Info
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- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Um Störeinflüsse elektrischer oder magnetischer Art von Radioröhren u. dgl. abzuhalten, bedient man sich bisher entweder besonderer, von der Röhre unabhängiger Metallzylinder, welche den Röhrenballon und auch den Röhrensockel umgeben, oder aber von dem Glasballon der Röhre unmittelbar getragener Metallüberzüge, welch letztere Überzüge vorzugsweise nach dem Schoopschen Metallspritzverfahren auf den Glasballon der Röhre aufgetragen wurden. Dabei bedeckte dieser Metallüberzug nur den Ballon der Röhre oder eventuell noch-unerwünschterweise-das oberste Ende des Röhrensockels. An Stelle eines auf den Ballon aufgespritzten Metallüberzuges wurde gelegentlich auch eine den Glasballon eng umschliessende Metallhülle verwendet, die wieder den Sockel freiliess. Ferner ist es bekannt, Radioröhren in eine becherförmige Metallhülle einzusetzen, welche auch einen Teil der Höhe des Sockels umgibt und an letzterem mittels einer besonderen Befestigungseinrichtung festgehalten wird. Die von dem Glasballon der Röhre unmittelbar getragenen Schutzüberzüge haben zwar gegenüber den vorhin erwähnten unabhängigen Metallzylindern oder-bechern den Vorteil, dass sie kein besonderes Konstruk- tionselement des Radiogerätes od. dgl. darstellen und demnach auch keine besonderen Vorkehrungen zu ihrer Befestigung erfordern, doch hat sich gezeigt, dass sie die ihnen zugedachte Aufgabe der Abschirmung nur teilweise zu lösen vermögen. Beispielsweise hat sich ergeben, dass bei in der Nähe des Sockels einer mit dem erwähnten Baiionüberzug versehenen Röhre vorbeiführenden Leitungen, z. B. der Antennenzuleitung, eine Selektivitätsverminderung dadurch eintrat, dass die in der Antennenzuleitung fliessende Energie durch kapazitive oder induktive Kopplung in einem grösseren oder kleineren Ausmasse auf die im Innern des Röhrensockels verlaufenden Elektrodenzuführungsdrähte einwirkte. Um auch solche Störeinflüsse zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung ausser dem Röhrenballon auch der zylindrische Teil des Röhrensockels über seine ganze Höhe mit einem auf ihm direkt aufgetragenen metallischen Schutz- überzug versehen, d. h. der Schutzüberzug erstreckt sich sowohl über den Glasballon, als auch über den Sockel der Röhre bis auf die untere Fläche des Sockels, aus welcher die Anschlussstifte hervorragen. Bei solchen Röhrentypen, bei welchen, wie dies bei Mehrgitterröhren häufig der Fall ist, eine oder mehrere Elektrodenzuführungen am oder nahe dem oberen Ende des Ballons vorgesehen sind, wobei die zur Herstellung des Anschlusses dienenden Schrauben und Muttern mit Isolierstoff überzogen sind, werden auch diese ausserhalb des Ballons liegenden isolierten Anschlussstellen mit dem Srhutzüberzug versehen. Dabei ist natürlich dafür Sorge zu tragen, dass dieser Schutzüberzug so aufgebracht wird, dass sich keine leitende Verbindung desselben mit den Kontaktteilen der Anschlussstelle ergibt. Es ist bei den heute üblichen Sockelausbilduhgen im allgemeinen nicht möglich, die Röhre vermittels der Sockelstifte so in die die Sockelfassungen tragende Metallgrundplatte einzusetzen, dass der zylindrische Teil des Sockels unmittelbar auf der genannten Grundplatte aufsitzt. Vielmehr befindet sieh der untere Rand des zylindrischen Teiles des Sockels gewöhnlich einige Millimeter oberhalb der Grundplatte. Der auf diese Weise vorhandene Spalt würde nun auch noch in einem gewissen Masse eine Störbeeinflussung der durch die Sockelstifte geführten Elektrodenzuführungsdrähte ermöglichen, trotzdem der Sockel über seine ganze Höhe mit dem Schutzüberzug versehen ist. Gemäss der Erfindung wird nun der zwischen Unterkante des Sockels und der Grundplatte vorhandene Spalt durch eine kurze zylindrische Hülse abgedeckt, in welche der Sockel möglichst knapp hineinpasst. Es genügt, wenn diese zylindrische Hülse nur ganz knapp über den Unterrand des in die Grundplatte eingesteckten Sockels vorragt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schutzüberzug für Radioröhren zur Abschirmung derselben gegen äussere Störeinflüsse, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug nicht nur auf dem Röhrenballon, sondern auch auf dem zylindrischen Teil des Röhrensockels direkt aufgetragen ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Schutzüberzug nach Anspruch 1 für Röhren mit an oder nahe dem oberen Ende des Röhrenballons vorgesehenen, von Isoliermaterial umgebenen Elektrodenzuführungsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Isoliermaterial der Elektrodenzuführungsstellen mit dem metallischen Überzug versehen ist.3. Anordnung von mit einem Schutzüberzug nach Anspruch 1 oder 2 versehenen Radioröhren u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem metallischen Sehutzüberzug versehene Sockel an seinem untersten Teile von einer kurzen Metallhülse umgeben ist, die den Spalt zwischen Soekelunter- kante und Apparatgrundplatte abdeckt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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|---|---|---|---|
| AT136785T | 1932-08-26 |
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|---|---|
| AT136785B true AT136785B (de) | 1934-03-10 |
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ID=3639391
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|---|---|---|---|
| AT136785D AT136785B (de) | 1932-08-26 | 1932-08-26 | Schutzüberzug für Radioröhren u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT136785B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898784C (de) * | 1938-06-25 | 1953-12-03 | Rca Corp | Metallroehre mit Glasboden |
-
1932
- 1932-08-26 AT AT136785D patent/AT136785B/de active
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