AT136074B - Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb. - Google Patents

Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb.

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AT136074B
AT136074B AT136074DA AT136074B AT 136074 B AT136074 B AT 136074B AT 136074D A AT136074D A AT 136074DA AT 136074 B AT136074 B AT 136074B
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Schweizerische Lokomotiv
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    . Lenkgestell-Schienentriebwagen für Sehnellbetrieb.   



   Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei welchen Schienenfahrzeuge von angetriebenen Deichselgestellen getragen werden, während die Kraftquelle oder die Elektromotoren auf einem die Deichselgestelle steuernden, zwischen diese eingebauten Lenkgestell sitzen. Bei elektrischem Antrieb der Achsen liegen die Motoren auf dem Lenkgestell und treiben   über Kardanwellen   auf die   Deichselgestellachsen,   bei Antrieb durch Verbrennungsmotoren sind der oder die Motoren auf dem Lenkgestell gelagert, treiben 
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 motoren ab. 



   Wenn bei elektrischem Antrieb die ganze elektrische Grossapparatur, bei Wechselstrom auch der
Transformator, überdies auch die Antriebsmotoren auf dem Lenkgestell untergebracht werden müssen, so ergibt sich ein sehr grosser Achsstand für dieses Gestell Das Gleiche tritt ein, wenn zwei Verbrennungs- kraftmotoren nebst Generator, Druckluftpumpe, Hilfsapparaten usw., einzubauen sind. Der Kurvenlauf eines solchen Untergestelles bzw. Lenkgestelles wäre vor allem bei Schnellbetrieb, sehr schlecht und müsste zu Entgleisungen führen. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diesem Übelstande abzuhelfen. Dies wird bei der Anordnung gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das Lenkgestell zwei mit Deichsel versehene, in die Geleisekrümmungen einstellbare Achsen besitzt, die durch kugelige, Längsverschiebungen gestattende Zwischenstücke, welche   beschränkte   Federung, hauptsächlich in senkrechter Richtung, zulassen, mit den Deichsel verbunden sind, so dass bei Kurvenlauf jede Deichselachse durch ihr Deichselgestell mittels der Deichsel auf ihre zugehörige Lenkachse wirkt bzw. dieselbe steuert und umgekehrt. 



   Dank dieser Ausbildung wird das Lenkgestell, das nun keinen starren Achsstand mehr hat, befähigt' die Krümmungen leicht zu durchlaufen. Die Lenkgestellachsen sind   zweckmässigerweise   in Doppelachskisten gelagert, welche in ihrer Mitte einen nach oben führenden, im Laufgestellrahmen sich drehenden Zapfen tragen. Dieser Zapfen gestattet, dass der Lenkgestellrahmen dem Spiele der zwischen diesem Rahmen und der Doppelachskiste eingebauten Federn folgen kann. 



   Die im Lenkgestell gelagerten Motoren treiben zweckmässigerweise über Kardanwellen auf die zugehörige Lenkgestellachse. Müssen die Motoren in die Deichselgestelle verlegt werden, so können sie entweder die Deichselgestell-oder die Lenkgestellachse antreiben. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt und zeigt : Fig. 1 das Fahrzeug im Aufriss ; Fig. 2 das Fahrzeug im Grundriss, in die Krümmung eingestellt ; Fig. 3 das halbe Fahrzeuguntergestell im Aufriss ; Fig. 4 das halbe Fahrzeuguntergestell im Grundriss und Fig. 5 eine Stirnansicht der Lenkgestellachse in Richtung der Gleisachse. 



   Der Wagenkasten A ruht mittels der Drehpfannen h auf den einachsigen Deichselgestellen a. 



  Die Deichselgestelle a sind mittels Kugelgelenken d mit dem Lenkgestell b verbunden. Die Achslager 
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   Doppelaehskiste     i   trägt oben einen Zapfen   Z,   welcher im Rahmen b gleitet, so dass die Federn   m   frei spielen können. Bei e sind die Deichsel k der Doppelachskisten   i   bzw. der schwenkbaren Achsen e, mit den   Deichselgestellen a durch kugelige Zapfen dreh-und längsverschiebbar, gegebenenfalls mit Federung zwischen Deichselgestellrahmen a und Deichsel k der Doppelachskiste i, verbunden. Die Motoren f und   

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 wellen n auf die in den   Doppelachskistengehäusen   i eingebauten Zahnradgetriebe bzw. auf die Lenkgestellachsen   c.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1.   Lenkgestell-Schienentriebwagen   für Schnellbetrieb, bei welchem der Wagenkasten von zwei Deichselgestellen getragen wird, welche durch kugelige, allseitig bewegliche Gelenke mit dem Lenkgestell gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkgestell (b) zwei mit Deichsel (k) versehene, in die Geleisekrümmungen einstellbare Achsen   (e)   besitzt, die durch kugelige,   Längsverschiebungen   gestattende Zwischenstücke (e), welche eine beschränkte Federung, hauptsächlich in senkrechter Richtung, zulassen, mit den Deichsel (a) verbunden sind, so dass bei Kurvenlauf jede Deiehselaehse durch ihr Deichselgestell (a) mittels der Deichsel (k) auf ihre zugehörige Lenkachse (e) wirkt bzw. dieselbe steuert und umgekehrt.

Claims (1)

  1. 2. Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkgestell (b) die Antriebsmaschine mit Getrieben und Schaltapparaten oder die elektrischen Motoren (f) die elektrische Grossapparatur (g), bei Wechselstrombetrieb auch den Transformator sowie den Kompressor usw. trägt. EMI2.2
AT136074D 1931-11-06 1932-11-04 Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb. AT136074B (de)

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AT136074D AT136074B (de) 1931-11-06 1932-11-04 Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012321B (de) * 1955-03-30 1957-07-18 Schweizerische Lokomotiv Querkupplungsverbindung der Fahr- oder Drehgestelle eines Schienenfahrzeugs mit drei mindestens zweiachsigen Fahr- oder Drehgestellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012321B (de) * 1955-03-30 1957-07-18 Schweizerische Lokomotiv Querkupplungsverbindung der Fahr- oder Drehgestelle eines Schienenfahrzeugs mit drei mindestens zweiachsigen Fahr- oder Drehgestellen

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