AT135270B - Einrichtung für die Zuführung von Zusatzluft in das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen beim Drosseln der Brenngaszufuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Einrichtung für die Zuführung von Zusatzluft in das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen beim Drosseln der Brenngaszufuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
AT135270B
AT135270B AT135270DA AT135270B AT 135270 B AT135270 B AT 135270B AT 135270D A AT135270D A AT 135270DA AT 135270 B AT135270 B AT 135270B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drive
throttle
control
sense
linkage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Stary
Original Assignee
Ferdinand Stary
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ferdinand Stary filed Critical Ferdinand Stary
Priority to AT135270T priority Critical
Application granted granted Critical
Publication of AT135270B publication Critical patent/AT135270B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung für die Zuführung von   Zusatztuft   in das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen beim
Drosseln der Brenngaszufuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge. 
 EMI1.1 
 Brennkraftmaschinen, insbesondere solcher für Kraftfahrzeuge, beim Drosseln der Brenngaszufuhr und besteht darin, dass das Antriebsgestänge für das Drosselorgan bei Bewegung im Sinne einer Schliessung dieses Organs über ein Mitnehmerorgan auf das Steuerorgan für die Zusatzluft einwirkt und dessen Öffnungsbewegung mechanisch einleitet sowie durch gleichzeitigen Kontaktschluss die Erregung eines Elektromagneten bewirkt, durch den das Steuerorgan in die Öffnungsstellung gebracht und in ihr so lange erhalten wird,

   bis bei   Rückbewegung   des Antriebsgestänges im Sinne der Öffnung des Drosselorgans der Kontaktschluss aufgehoben und das Steuerorgan durch Wirkung einer Feder in die   Luftabschlussstellung   gebracht wird. Die Arbeitsweise der Vergaser von Fahrzeugbrennkraftmasehinen ist dadurch gekennzeichnet, dass bei zunehmender Öffnung der Drosselklappe im Ansaugrohr und dementsprechend ansteigendem Unterdruck eine mit der geforderten Leistungszunahme anwachsende Brennstoffgemisehlieferung des Vergasers erfolgt. Wird nun bei einer beliebigen Motordrehzahl zwecks Verlangsamung der Fahrgeschwindigkeit 
 EMI1.2 
 eine gegenüber der geforderten Motorleistung zu grosse Brennstoffmenge angesaugt, also Brennstoff vergeudet.

   Diese Vergeudung und die auch in andern Fällen des Betriebszustandes eintretende Brennstoffverschwendung zu vermeiden, ist der Zweck der Einrichtung nach der Erfindung. 



   Es ist bekannt, dass man eine solche Vergeudung dadurch vermeiden kann, dass man zugleich mit der Rückstellung der Drosselklappe Zusatzluft in das Ansaugrohr   einfuhrt, wodurch   der Unterdruck und damit auch die angesaugte Brennstoffmenge vermindert, also die   Brennstoffokonomie   erhöht wird. 



   Um die Zufuhr solcher Zusatzluft selbsttätig bei jeder Motordrosselung eintreten zu lassen, hat man Hilfseinrichtungen ausgeführt, bei welchen ein Lufteinlassorgan in zwangläufiger Verbindung mit dem Gestänge für die Drosselklappenbewegung betätigt wird. Diese Einrichtungen besitzen jedoch den Nachteil, dass Zusatzluft auch bei zunehmender Drosselklappenöffnung angesaugt und das Brennstoffgemisch bei steigendem Leistungsbedarf verschlechtert wird. 



   Wird dagegen, wie bei andern derartigen Einrichtungen, das   Lufteinlassorgan   derart mit dem Drosselklappenantriebsgestänge verbunden, dass es bei Bewegung im Sinne des Öffnens der Drosselklappe geschlossen und bei Bewegung im Sinne des Schliessens derselben geöffnet wird, was z. B. durch Einschaltung eines Totganges zwischen den Teilen des Luftabschlussorgans möglich ist, so hat dies wieder den Nachteil, dass das   Abschlussorgan   auch bei starker Gemischdrosselung voll geöffnet bleibt und dem Ansaugrohr so viel Luft zugeführt wird, dass der Motor ein zu   brennstoffarmes   Gemisch erhält und zum Stehen kommt. 



   Durch die erfindungsgemässe Einrichtung werden die genannten Nachteile vermieden, indem durch sie dem Ansaugrohr Zusatzluft immer nur dann zugeführt wird, wenn die in einer beliebigen Stellung befindliche Drosselklappe infolge Betätigung des   Antriebsgestänges   eine   Schliessbewegung macht,   Luft dagegen niemals bei einer Bewegung im Sinne weiteren Öffnens zugelassen und von einer unteren Grenze der Motordrehzahl ab jeder weitere Zutritt von Luft verhindert wird, so dass der Motor nicht infolge Luft- überschusses zum Stehen kommen kann. 



   Auf der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung durch eine schematische Darstellung veranschaulicht, Die mit dem Antriebsgestänge für die Drosselklappe verbundene Stange 1 wirkt über 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein zwischen den Hebeln 2 und   4   eingeschaltetes, z. B. durch Reibung wirksames   MItiiehmerorgan M   (Reibungskupplung) auf den Betätigungshebel 7 für das als Doppelhebel ausgebildete Steuerorgan 10 für die Leitung   11,   durch deren Öffnung 21 die Zusatzluft zum Ansaugrohr eintritt. 



   Bei einer Öffnungsbewegung der Drosselklappe und ihres Gestänges bewegt sieh die Antriebsstange 1 
 EMI2.1 
 an einer gleichsinnigen Verdrehung gehindert ist. Die Verdrehung des Hebels 2 bleibt somit in diesem Fall ohne Einfluss auf das Steuerorgan 10 und dieses hält die Öffnung 21 unter der Wirkung der   Feder 1 : 2   geschlossen. Beim Öffnen der Drosselklappe von einer beliebigen Stellung aus wird somit dem Ansaugrohr Zusatzluft in keinem Fall zugeführt. 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 



   Bei dieser Bewegung des Steuerorgans 10 wird jedoch der Kontakt zwischen seinem   Ende : ? 3   und der Nase 22 wieder unterbrochen, so dass der   Magnet. M   den Steuerhebel 10 sofort wieder loslassen und die Öffnung 21 wieder geschlossen würde. Um dies zu vrhindern, wird, sobald   die Nase 22 das Ende 23   des Steuerhebels 10 berührt bzw. knapp vorher, ein   Kontakt zwischen Hebe !   7 und Kontaktfeder 19 hergestellt und der Widerstand 20 in den Stromkreis (parallel zur Unterbreehungsstelle   22-2'3) geschaltet.     Durch die Vorschaltung des Widerstandes wird der Strom gleichzeitig so weit vermindert, dass der Magnet-     kern M   den Anker 15 so lange festzuhalten vermag, bis die Motordrehzahl auf einen vorbestimmten, geringen Betrag gesunken ist.

   



   Wird bei erneuter Öffnung der Drosselklappe der Hebel 4 in Richtung zum   Anschlag 5 bewEgt, so   tritt sofort Unterbrechung des Stromes der Magnetspule beim Kontakt 19 ein, der   Magnetkern JI < S'lasst   den Anker 15 los und die Luftzufuhr zum Ansaugrohr wird wieder unterbunden. 



   Durch die einerseits mechanische, anderseits elektromagnetische Betätigung des Steuerhebels. 10 wird eine besonders präzise Wirkungsweise und Zuverlässigkeit der Steuerung des Luftzutrittes erzielt. Die durch Hebel 7 bewirkte mechanische   Betätigung   bezweckt, den sowohl durch die Feder 12 wie durch den Saugdruck an der Öffnung 21 festgehaltenen Hebel 10 mit Sicherheit und zwangläufig aus der Ruhelage zu bewegen und ihn mit seinem Anker 15 dem Magnetkern 18 so weit zu nähern, dass dieser ihn end-   gültig anziehen kann. Damit dies ebenfalls unter besonderer Kraftwirkung erfolgt, erhält die Magnetspule zunächst einen erhöhten Strom.   



   Bei praktischer Ausführung ist es nicht notwendig, den Hebeln 7 und 10 den Strom durch die Federn   8 bzw. 12 zuzufuhren,   sondern die   Stromzuführung kann natürlich   ebenso durch entsprechend ausgebildete, federnd anliegende Schleifkontakte od. dgl. erfolgen. 



   Durch die Führung des an seinem Ende abgebogenen Kontakthebels 7 entlang dem Anschlag g wird bezweckt, die Nase ? nach Unterbrechung des Kontaktes mit dem Hebelende von diesem zu entfernen. 



   Die beschriebene Einrichtung kann unverändert statt für die Steuerung der Luftzufuhr zum Ansaugrohr auch für die Steuerung der Brennstoffzufuhr   zur Vergaserdüse   verwendet werden. Zu diesem Zweck ist lediglich das Ende des Steuerhebels in geeigneter Weise, z. B. mit einer den   Brennstoffdurehtritts-   querschnitt der Düse beeinflussenden Düsennadel des Vergasers in Verbindung zu bringen.

   Der Anschluss des Antriebsgestänges an das Steuerorgan für die Drosselklappe hat in diesem Fall so zu erfolgen, dass bei einer Bewegung des letzteren im Sinne der Öffnung der Drosselklappe das Steuerorgan 10 auch eine Vergrösserung des Austrittsquerschnittes der Düsenöffnung durch die Düsennadel herbeiführt, bzw. diesen Querschnitt verkleinert, sobald der Drosselklappe eine   Schliessbewegung   erteilt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> bewirkt, durch den das Steuerorgan (10) in die Öffnungsstellung gebracht und in ihr so lange erhalten w ; rd, bis bei Rückbewegung des Antriebsgestänges im Sinne der Öffnung des Drosselorgans der Kontakt- schluss aufgehoben und das Steuerorgan (10) durch Wirkung einer Feder (12) in die Luftabschlussstellung gebracht wird.
    2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge für das Drosselorgan das Antriebselement (4) für den Antrebs- und Kontakthebel (7) nur in einer Richtung, u. zw. in derjenigen des Öffnens des Luftsteuerorgans (10), mitnimmt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge für das Drosselorgan auf das Antriebselement (4) für den Kontakthebel (7) mittels einer Reibungskupplung (16) wirkt und dass eine Bewegung dieses Antriebselementes bei einer Bewegung des Gestänges im Sinne der Öffnung des Drosselorgans, z. B. durch einen Anschlag (5), verhindert wird.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakthebel bei einer Bewegung des Antriebsgestänges des Drosselorgans im Sinne des Schliessens des letzteren mittels eines Kurvenstückes ss) entlang einem Führungsstück (9) bewegt wird, welches ihn ausser EMI3.1 des Widerstandes (20) die Anzugskraft des Elektromagneten (1. 3, 18) so weit herabgesetzt wird, dass das Steuerorgan (10) nur bis zu einer vorbestimmten, unteren Drehzahlgrenze des Brennkraftmotors festgehalten, bei deren Unterschreitung jedoch freigegeben und durch Wirkung einer Gegenfeder (12) in die Luftabschlussstellung gebracht wird.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Stromquelle für den Elektromagnet (13, 18) die Lichtmaschine (14) oder ein anderer Stromerzeuger dient, dessen Spannung von der Motordrehzahl abhängig ist.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan (10) bei Bewegung des Antriebsgestänges des Drosselorgans im Sinne des Schliessens des letzteren auf das Abschlussorgan (Nadel) der Brennstoffdüse wirkt und dieses im Sinne einer Drosselung der Brennstoff- EMI3.2 EMI3.3
AT135270D 1932-12-27 1932-12-27 Einrichtung für die Zuführung von Zusatzluft in das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen beim Drosseln der Brenngaszufuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT135270B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT135270T 1932-12-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT135270B true AT135270B (de) 1933-11-10

Family

ID=3638673

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT135270D AT135270B (de) 1932-12-27 1932-12-27 Einrichtung für die Zuführung von Zusatzluft in das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen beim Drosseln der Brenngaszufuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT135270B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT133778B (de) Handrohr für Staubsauger.
AT133566B (de) Fahrzeugrad.
AT134296B (de) Holzgasgenerator.
AT133379B (de) Isoliermatte.
AT133477B (de) Hydraulischer Stoßdämpfer mit Schließvorrichtung für Türen.
AT133938B (de) Mechanisches Fahrspielzeug.
FR757831A (fr) Dispositif de raccordement à fiche pour appareils, machines ou instruments électriques
AT134551B (de) Kolben mit Kolbenring.
AT134588B (de) Liegestuhl.
AT134028B (de) Relais für Vergaser von Brennkraftmaschinen.
AT131270B (de) Kartenhalter.
AT133607B (de) Verfahren zur Vereinigung der Ränder von in Form gearbeiteter gummielastischer Maschenware zu Strümpfen.
AT133529B (de) Wasch- und Reinigungsmittel.
AT132105B (de) Spritzdeckenverschluß für Paddelboote.
AT133207B (de) Rucksack.
AT131468B (de) Einrichtung für Injektoren mit zwei Schlabberkammern und zwei Schlabberventilen.
AT130847B (de) Beleuchtungsbesteck für stab- oder rohrförmige Taschenmikroskope.
AT134043B (de) Prallzerkleinerer.
AT131203B (de) Schaltvorrichtung, insbesondere für die bei Kraftfahrzeugen vorhandenen Signal- und Lichtstromkreise.
AT136796B (de) Vorrichtung zum Spannen von Skispitzen.
AT134720B (de) Selbstkassierer zur Ausgabe von Flüssigkeiten, insbesondere von Feuerzeugbenzin.
AT134673B (de) Fahrrad od. dgl.
AT137371B (de) Vorrichtung zur Übertragung von Streckensignalen auf den fahrenden Zug.
AT135270B (de) Einrichtung für die Zuführung von Zusatzluft in das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen beim Drosseln der Brenngaszufuhr, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
AT133346B (de) Kettenartige flexible Glasstabhalterung für verschieden geformte Leuchtröhren.