AT134695B - Rost für Gaskocher. - Google Patents
Rost für Gaskocher.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Rost fiir Gaskocher. Es ist bereits bekannt, Gasbrenner mit katalytischen Zündeinrichtungen zu versehen, um ein selbsttätiges Zünden der Gasflamme zu erzielen. Die Anbringung solcher Zündeinrichtungen bot jedoch gewisse Schwierigkeiten. Wird der Selbstzünder unmittelbar am Brenner angebracht, so ist zwar die EMI1.1 zn sehr der Hitze der Flammen ausgesetzt ist. Wird hingegen der Selbstzünder auf eigenen Tragvorrich- tungen vom Brenner entfernt aufgestellt, so geht der Anordnung die Einfachheit und die Sicherheit des Funktionierens verloren. Dies besonders, wenn die Zündeinrichtung, wie wiederholt vorgeschlagen wurde, zur Zündung einer Hilfsflamme verwendet wird, durch welche erst die Hauptflamme entzündet wird. Bei Gaskochern ergibt sich noch die weitere Schwierigkeit, dass die Zündeinrichtung gegen Verunreinigungen aller Art, besonders durch überkochende Speisen, geschützt, sein muss, um ein regelmässiges Zünden zu erreichen. Die Erfindung betrifft einen Rost für Gaskocher und besteht im wesentlichen darin, dass an der Unterseite des Rostes eine katalytische Zündeinrichtung angebracht ist. Die Anordnung des Selbstzünders auf dem Rost hat einerseits den Vorteil grösster Einfachheit, anderseits schafft sie die Möglichkeit, das zur Zündung erforderliche Gasluftgemisch leicht an die Zündstelle zu bringen und dabei den Zünd- körper doch wirksam gegen nachteilige Einflüsse zu schützen. Erfindungsgemäss ist zum Schutz des Zündkörpers an der Unterseite eines der Tragarme des Rostes eine Sehutzkappe vorgesehen, die gegen die Mitte des Rostes zu und nach unten hin offen ist. Vorteilhaft ist innerhalb der Schutzkappe ein nach abwärts ragender Zapfen freistehend angeordnet, so dass eine annähernd U-förmige Kammer entsteht, in welcher der Zündkörper hinter dem Zapfen eingesetzt ist. Zur Verwendung an Herstellen mit bereits vorhandenen Rosten wird der Erfindungsgegenstand zweckmässig als Aufsatzring ausgebildet, der auf die Tragarme des Hauptrostes aufgelegt wird und durch besonders ausgeteilte Ansätze an der Unterseite des Ringes in der Gebrauchslage gesichert ist. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt den als Aufsatzring ausgebildeten Rost in Draufsicht, Fig. 2 zeigt denselben im Querschnitt, Fig. 3 in Kreuzriss. Der Rost besteht aus einem Ring a von dem sich nach innen zu symmetrisch verteilt mehrere Tragarme d erstrecken, die zum Aufstellen von Koehgefässen geeignet sind. Sie reichen möglichst weit gegen die Ringmitte, so dass auch ganz kleine Kochgefässe Verwendung finden können. An der Unterseite eines der Tragarme d ist eine Schutzkappe c angeordnet, die eine nur gegen die Ringmitte und nach unten hin offene Kammer bildet. Sowohl die Seitenwände als auch die obere Abdeckwand der Kammer weisen kleine Öffnungen e und el auf, die einerseits als Durchzugsöffnungen für Gas und Luft dienen, anderseits wahlweise zur Befestigung des Zündkörpers h verwendet werden können. Der Zündkörper besteht aus einigen feinen Platindrähten, die eine oder mehrere Platinmoorpillen tragen und auf einem kleinen Drahtrahmen aufgespannt sind. Der Rahmen ist an der Schutzkappe c so befestigt, dass er frei und dem zu zündenden Gas leicht zugänglich, in die von der Schutzkappe gebildete Kammer ragt. In dieser ist ferner ein von der oberen Abdeckwand frei herabragender Zapfen g angeordnet, so dass die Kammer eine annähernd U-förmige Gestalt erhält. Der Zapfen hat die Form eines gegen die Ringmitte gerichteten Keiles. Die Seitenwände der Schutzkappe verlaufen annähernd parallel zu den Keilflanken des Zapfens. Die Abdeckwand der Kappe ist gegen die Ringmitte zu schwach geneigt. Der an die Abdeckwand gegen das Ringinnere anschliessende Teil des Tragarmes bildet eine nach unten offene Rinne. Der Tragarm <Desc/Clms Page number 2> und die Abdeckwand der Schutzkappe sind an der Oberseite als ebene Tragfläche ausgebildet und weisen flache Rinnen f auf, die von den Durchzugsöffnungen e1 bis zum Rande der Tragfläche fuhren. An der Unterseite des Ringes sind Ansätze b angebracht, die ein festes Aufsitzen des Rostes auf allen Gaskochern sicherstellen, deren Roste eine gebräuchliche Armzahl (d. h. 3, 4, 5, 6,8 Arme) haben. Die Ansätze sind entsprechend gedachten regelmässigen, mindestens einen gemeinsamen Eckpunkt aufweisenden Vielecke ausgeteilt und so angeordnet, dass sie bei Auflage auf dem jeweiligen Armsystem möglichst viele Arme von beiden Seiten erfassen. Der Aufsatzrost wird bei Gebrauch auf die Rostarme des Gaskochers aufgelegt. Hiebei wird durch die Ansätze b erzielt, dass er sich zentrisch über dem Gasbrenner befindet und in dieser Lage sicher ge- EMI2.1 Rinne geleitet in die Kammer der Schutzkappe c, wo es an den keilförmigen Anlaufflächen des Zapfens g gegen den Zündkörper h geführt wird. Die Durehzugsöffnungen verhindern Stauungen dieser Gasströmung und bewirken, dass in der Kammer rasch und sicher das zur Zündung nötige Gasluftgemisch herrscht. Damit die in der Abdeekwand der Schutzkappe befindlichen Löcher cl bei aufgestellten Kochtöpfen nicht verschlossen und ihre Wirksamkeit dadurch beeinträchtigt wird, bilden die flachen Rinnen einen Kanal, der von den Löchern e, bis zum Rand der Tragfläche führt und auch bei abgedeckter Trag- fläche einen Durchzug ermöglicht. In dem Gasluftstrom entzündet sich der Zündkörper in kürzester Zeit mit Sicherheit. Trotzdem ist der Zündkörper durch die gegen die Ringmitte sich verjüngende Form der Schutzkappe und durch den Zapfen g wirksam gegen die direkte Einwirkung der Flammen geschützt. Auch gegen jede Verunreinigung bietet die Kappe einen sicheren Schutz. Selbst ein Ansammeln von Kondensationswasser an der Decke der Kappe und einAbtropfen desselben auf den Zündkörper wird durch EMI2.2 allen Anforderungen auf ständige Gebrauchsfähigkeit, Einfachheit der Handhabung und Vielseitigkeit der Verwendung entsprechende Zündeinrichtung für Gaskocher dar. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rost für Gaskocher, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Rostes eine katalytisehe Zündvorrichtung angebracht ist. EMI2.3
Claims (1)
- körpers (h) an der Unterseite eines der Tragarme des Rostes eine Kappe (e) vorgesehen ist, die gegen die Mitte des Rostes zu und nach unten hin offen ist.3. Rost für Gaskocher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Schutzkappe (e) ein abwärts ragender Zapfen (g) frei stehend angeordnet ist, so dass eine annähernd U-förmige Kammer entsteht, in der der Zündkörper (h) hinter dem Zapfen (g) eingesetzt ist.4. Rost für Gaskocher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (g) einen gegen die Rostmitte gerichteten Keil bildet und die seitlichen Kammerwände annähernd parallel zu den Keilflanken verlaufen.5. Rost für Gaskocher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Schutzkappe nach innen vorstehende Teil des Tragarmes eine nach unten offene Rinne aufweist, zum Zwecke die Gaszuführung zum Zündkörper (h) zu unterstützen.6. Rost für Gaskocher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schutzkappe Durchzugsöffnungen (e, cl) angeordnet sind.7. Rost für Gaskocher nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Decke der Schutzkappe bildende Teil des Rostträgers oben flach ausgebildet ist und Rillen (f) aufweist, die von den in der Decke vorgesehenen Durchzugsöffnungen (el) zum Rande führen, um auch bei aufgesetztem Kochgefäss eine Ableitung, der sieh bei der Zündung bildenden Abgase, zu sichern.8. Rost für Gaskocher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Schutzkappe nach der Ringmitte zu schwach geneigt ist, so dass Flüssigkeiten am inneren Rande der Kappe bzw. des Tragarmes abtropfen können.9. Rost für Gaskocher nach Anspruch 1, als Aufsatzrost, dadurch gekennzeichnet, dass an seiner Unterseite Ansätze an den Ecken von gedachten regelmässigen, mindestens einen gemeinsamen Eckpunkt aufweisenden geometrischen Figuren (Dreieck, Viereck, Fünfeck usw. ) vorgesehen sind, zum Zwecke den Rost auf alle gebräuchlichen Gaskocher mit beliebiger Anzahl von Tragarmen aufsetzen und in der EMI2.4
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