DE428231C - Kohlenstaubfeuerung mit waermespiegelnden Flaechen - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung mit waermespiegelnden Flaechen

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Publication number
DE428231C
DE428231C DED41960D DED0041960D DE428231C DE 428231 C DE428231 C DE 428231C DE D41960 D DED41960 D DE D41960D DE D0041960 D DED0041960 D DE D0041960D DE 428231 C DE428231 C DE 428231C
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DE
Germany
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coal dust
heat
slag
dust firing
vault
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Expired
Application number
DED41960D
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Witz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/08Cooling thereof; Tube walls

Description

  • Kohlenstaubfeuerung mit wärmespiegelnden Flächen. Es ist bereits vorgeschlagen, den denFeuerraum begrenzenden Wandungen eine derartige Neigung zu einer wärmespiegelnden Fläche zu geben, daß die von ihnen ausgehenden Wärtnestrahlen auf die zu beheizende Fläche zurückgestrahlt werden. Gemäß der Erfindung soll ein Teil der wärmestrahlenden Flächen die Umgebung der Schlackenabflußstelle bestrahlen, um den flüssigen Zustand der Schlacke bei ihrem Abfluij zu sichern.
  • Deshalb ist über den Schlaclcenausfluß ein Gewölbe mit entsprechend angeordneten Flächen vorgesehen, die die auf das Gewölbe fallenden Strahlen nach dein Schlackenauslauf reflektieren.
  • In der Zeichnung ist die neue Feuerung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch die Feuerung, Abb.2 einen wagerechten Schnitt nach Linie a-a der Abb. i, Abb.3 einen senkrechten Querschnitt nach Linie b-b der Abb. i.
  • Die die Wasserröhren i enthaltenden Endkaminern 2 eines Wasserröhrenkessels ruhen auf Trägern 3. Unterhalb des vorderen Teiles des Wasserröhrensv stems ist der Feuerraum vorgesehen. Dieser besteht aus einer Anzahl im @Vinkil zueinander angeordneter, den Feuerraum begrenzender Flächen 4, 5, 6, ,~.. An der Stelle, wo die Flächen 5 und 6 zusammenstoßen, ist eine Öffnung 8 vorgesehen, die für den Abfluß der Schlacke dient. Oberhalb dieser Öffnung 8 ist ein Gewölbe 9 vorgesehen. Dieses enthält einen Kanal io, durch den Kühlluft hindurchgeführt wird. Die Unterseite des Gewölbes besitzt zwei Flächen i i, 12, die derart mit Bezug zur Schlakkenabflußöffnung 8 und zu den Flächen 5 und 6 angeordnet sind, daß von diesen Flächen ausgehende Wärmestrahlen nach dem TZande der Abflußöffnung 8 zurückgestrahlt «-erden, um diesen Teil so stark zu erwärmen, daß die Schlacke flüssig erhalten bleibt und abfließen kann. Dies wäre sonst nicht der Fall, da sich gerade die Abflußstelle verhältnismäßig weit vom Feuerstrahle befindet und dann nicht mehr genügend Wärme hätte, um den Abfluß der Schlacke zu sichern.
  • Das Gewölbe 9 ist mit einem solchen Radius geschlagen, daß der Ausgangspunkt desselben mit den Schnittlinien der Verlängerung der seitlichen Begrenzungsflächen des Feuerraums zusammenfällt (s. Abb. 3), so daß dadurch die Bestrahlung der ganzen Länge der Umgebung der Öffnung 8 sichergestellt ist.
  • Ferner sind die verschiedenen den Verbrennungsraum begrenzenden Flächen so divergierend angeordnet, daß die von ihnen ausgehenden Wärmestrahlen den Kohlenstaubstrahl mehrfach durchkreuzen, aber schließlich doch aus dem Feuerraum heraus unter die Kesselheizfläche geführt werden. Die verschiedenen Strahlungsvorgänge sind in Abb. i dargestellt.
  • Wie aus Abb. z und 3 hervorgeht, sind selbstverständlich auch die seitlichen Begrenzungsflächen divergierend angeordnet, um in derselben Weise zu wirken wie die oberen und unteren Begrenzungsflächen.
  • Die eine Fläche 6 ist nun derart zur Mitte des Kohlenstaubstrahles vorgesehen, daß sie ihre Wärme senkrecht auf die Kohlenstaubstrahlmitte ausstrahlen läßt und infolgedessen. eine möglichst schnelle Vergasung der einzelnen Kohlenstaubteilchen gesichert ist. Damit diese scharfe, von der Fläche 6 dem Kohlenstaubstrahl entgegengehende Wärme der Einführungsstelle 13 nicht schädlich ist, ist diese mit Bezug auf das Gewölbe 9 derart angeordnet, daß sie einer direkten Bestrahlung entzogen ist.

Claims (3)

  1. P AT FNT-ANSPRL CHF: i. Kohlenstaubfeuerung nach Patent .1.1490i mit wärmespiegelnden Flächen, die die Wärmestrahlen auf die zu beheizende Fläche werfen, dadurch gekennzeichnet, daß über der Ausflußöffnung (8) für die Schlacke ein Gewölbe (9) mit derartig angeordneten Flächen vorgesehen ist, daß diese eine verstärkte Bestrahlung der Umgebung dieser Öffnung bewirken, um den Abfluß der Schlacke zu erleichtern.
  2. 2. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewölbe (9) mit einem Radius gewölbt ist, der seinen Ursprung im Schnittpunkte der Verlängerung der seitlichen Begrenzungswände des Feuerraumes besitzt.
  3. 3. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (6) annähernd senkrecht zur Kohlenstaubstrahlmitte angeordnet ist.
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