DE919260C - Auflegeplatte auf Brennstellen von Gasherden und -kochern - Google Patents

Auflegeplatte auf Brennstellen von Gasherden und -kochern

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DE919260C
DE919260C DEB16444A DEB0016444A DE919260C DE 919260 C DE919260 C DE 919260C DE B16444 A DEB16444 A DE B16444A DE B0016444 A DEB0016444 A DE B0016444A DE 919260 C DE919260 C DE 919260C
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DE
Germany
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support plate
burners
gas
cookers
gas stoves
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Expired
Application number
DEB16444A
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English (en)
Inventor
Otto Rudolf Brilke
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/10Tops, e.g. hot plates; Rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Auflegeplatten als Zusatzgeräte für Gasherde und -kocher sind bekannt. Ebenso wie die bekannten Auflegeplatten bei Herden für feste Brennstoffe sind sie an ihrer Unterseite zur Vergrößerung der Heizfläche und zur Wärmespeicherung mit Heizrippen oder Lamellen versehen. Solche Auflegeplatten müssen zur Erreichung des angestrebten Zieles ein verhältnismäßig hohes Gewicht haben.
  • Wenn eine solche kompakte Metallmasse über dem Gasbrenner angebracht wird, so verursacht sie zunächst zu ihrer eigenen Erhitzung einen erheblichen Gasverbrauch. Das Kochgut wird erst dann erhitzt, wenn die Auflegeplatte genügend Wärme aufgenommen hat; um solche abgeben zu können.
  • Bei Speisen, welche eine lange Kochzeit erfordern, wird die von einer solchen Auflegeplatte aufgenommene Hitze dem Kochgut zum größten Teil zufließen, wenn Kochtöpfe verwendet werden, deren Boden völlig plan ist.
  • Sehr unwirtschaftlich ist die Verwendung von Auflegeplatten der bekannten Art, wenn es sich um die Bereitung von Speisen mit kurzer Kochdauer handelt. In diesem Falle wird der eigentliche Kochprozeß unnötig verzögert und dadurch ein hoher Gasverbrauch verursacht.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Auflegeplatten besteht darin, daß der bei allen Herdkonstruktionen genauestens bemessene Abstand zwischen Brenneroberkante und Topfboden zwar nicht durch die oben aufliegende Platte, aber durch die an der Unterseite angebrachten Heizrippen oder Lamellen verringert wird. Diese Abstandsverringerung bewirkt eine Erschwerung der für eine einwandfreie Gasverbrennung erforderlichen Zweitluftzuführung. Durch mangelhafte Verbrennung des Gases werden die schädlichen Abgase vermehrt (Kohlenoxyd) und eine merkliche Verschlechterung der Raumluft verursacht.
  • Eine der häufigsten Unfallquellen bei Gasherden ist unbemerktes Auslöschen der Gasflamme, etwa durch Zugluft oder sonstige unkontrollierbare Zufälle. Ist bei Eintreten eines solchen Falles der Gasbrenner durch eine der bekannten Auflegeplatten überdeckt, so ist eine optische Beobachtung der Flamme nicht möglich, wodurch die Unfallgefahr vergrößert wird. Auch das Anzünden des Brenners ist nur möglich, wenn die Auflegeplatte abgenommen wird.
  • Es ist allgemein bekannt, daß ein Gasherd am wirtschaftlichsten arbeitet, wenn man Kochtöpfe mit möglichst dünnem Boden verwendet. Deshalb sollten nur Auflegeplatten verwendet werden, welche eine direkte Beheizung des Kochgutes ermöglichen. Bei einer anderen bekannten Auflegeplatte wird die Gasflamme in ihrer normalen Entwicklung gehemmt, weil sie sich vorzeitig an den Heizrippen stößt. Eine solche Störung der Verbrennung verursacht eine weitere Vermehrung der schädlichen Abgase und daneben eine Verringerung des Heizeffekts. Da heute meist nur kleine Küchenräume zur Verfügung stehen, die sich schnell mit den ungesunden Abgasen füllen, so ist die Verwendung solcher mangelhaft arbeitenden Auflegeplatten sehr bedenklich.
  • Die vorliegende Erfindung ist geeignet, alle aufgezeigten Mängel zu beseitigen, welche den bisher bekannten Auflegeplatten anhaften. Durch diese Neukonstruktion wird gleichzeitig eine direkte und indirekte Beheizung des Kochgutes möglich gemacht.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. r zeigt die Auflegeplatte in Draufsicht; Fig. 2 zeigt die Auflegeplatte in Untersicht.
  • Der Mittelteil der Auflegeplatte a und der Außenring b sind durch die Träger c miteinander verbunden. Der zwischen a und b nur durch die Träger c überbrückte Spaltraum d dient als Durchlaß für den Flammenkranz zur direkten Beheizung.
  • Der Mittelteil der Auflegeplatte a ist im Durchinesser ein wenig größer als der obere Durchmesser des darunterliegenden Gasbrenners. Er ist mit einem kegelstumpfartigen Randmantel versehen. Infolge des Leitungsdruckes schlägt der Flammenkranz über den Mittelteil der Platte a hinaus unmittelbar an den Topfboden. Dadurch wird die beste Gasauswertung gewährleistet.
  • Der äußere Plattenring bist an seiner Unterseite mit den bekannten Heizrippen oder Lamellen versehen. Hierdurch werden die durch seitliche Wärmestrahlung verlorengehenden Wärmemengen aufgefangen. An diesem Teil erfolgt die Beheizung des Kochgutes indirekt unter voller Ausnutzung der zusätzlich gewonnenen Abstrahlüngshitze.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auflegeplatte auf Brennstellen von Gasherden und -kochern, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe bei (d) zwischen ihrem Mittelteil (a.) und ihrem Außenteil (b) durchbrochen ist.
  2. 2. Platte nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (a) mit einem kegelstumpfartigen Randmantel (e) versehen ist:
  3. 3. Platte nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenteil (b) an der Unterleite mit Heizrippen und Lamellen (f) versehen ist.
DEB16444A 1951-08-24 1951-08-24 Auflegeplatte auf Brennstellen von Gasherden und -kochern Expired DE919260C (de)

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