AT133971B - Verfahren und Einrichtung zum Befeuchten bzw. Entkeimen des durch Haldensturz von einer Seilbahn beförderten Mülls. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Befeuchten bzw. Entkeimen des durch Haldensturz von einer Seilbahn beförderten Mülls.

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AT133971B
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    Verfahren und Einrichtung zum Befeuchten bzw. Entkeimen des durch Haldensturz von einer Seilbahn beförderten Mülls.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Haldensturz von durch eine Seilbahn aus einer Stadt nach ausserhalb befördertem Müll. 



   Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass in bestimmten regelbaren Abständen in den durch die Seilbahn betätigten Kreislauf der Müllfördergefässe mit Verteilern versehene Flüssigkeitsbehälter eingeschaltet werden, die über der Absturzstelle durch die zum Auskippen der Müllgefässe dienende Vorrichtung zur Entleerung gebracht werden.

   Das Wesen der zur Ausübung des Verfahrens dienenden Einrichtung besteht in der Vereinigung von mit absperrbaren Verteilern versehenen, auf dem Tragseil der Seilbahn durch deren Zugmittel bewegten Flüssigkeitsbehältern mit einem auf dem   Tragseil längsverschieblichen   Anschlag   (Entladefrosch), durch   den die Verteilermittel der Flüssigkeitsbehälter über der Abwurfstelle mittels Anschlägen, Steuersehienen od. dgl. geöffnet werden und mit   ortsbewegliehen,   zweckmässig auf Raupenketten gelagerten Tragseilstützen mit veränderlicher Sehuhhöhe. 



   Die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht, u. zw. zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung der Absturzstelle, während Fig. 2 einen zur Beförderung der keimtötenden Flüssigkeit dienenden Behälter zeigt, quer zur Fahrtrichtung gesehen. Fig. 3 zeigt, in Fahrtrichtung gesehen, denselben Flüssigkeitsbehälter und den mit Steuerschiene und   Zugseiltragrolle   versehenen Entladefrosch. 



   Das Tragseil 1 (Fig. 1) ruht auf dem Schuh 2 der   Stütze.   3, die, zweckmässig mittels Raupenketten 4, ortsbeweglich ist ; der Tragschuh 2 ist entweder am   Gerüst höhenverschiebbar   angeordnet oder das   Stützengerüst.   3 selbst ist, z. B. nach Art einer Nürnberger Schere, höhenverstellbar ausgebildet, so dass die Stütze unter Beibehalt der Höhenlage des Tragseils unabhängig von den Unebenheiten der Halde entsprechend dem angeschütteten und sich setzenden Kegel fortschreiten kann. 



   Über der Absturzstelle 5 ist auf das Tragseil l der   Entladefrosch   6 aufgesetzt, durch den die den Mull heranführenden Seilbahnwagen in bekannter Weise entleert werden. Durch den   Entladefrosch   6 werden mittels Steuerschiene 7 auch die   Flüssigkeitsbehälter   8 entleert. Der Entladefrosch 6 erhält durch 
 EMI1.1 
 aber hieran gehindert durch einen Seilzug 9, der zur Winde 10 in der Stütze 3 führt ; durch Nachlassen der Winde kann der Entladefrosch 6, also der Abwurfpunkt 5 während des Betriebes in Förderrichtung vorverlegt werden. Die an dem Entladefrosch 6 angebrachte Steuerschiene 7 ist   nach Höhen-   lage und Neigung verstellbar, um hiedurch die Grösse der von der verspritzten Flüssigkeit getroffenen Haldenfläche den jeweiligen Verhältnissen anpassen zu können.

   An dem Entladefrosch 6 sind noch die Zugseilrolle 11 und eine Führungsschiene 12 für die Fahrzeuggehänge angebracht. 



   Der Flüssigkeitsbehälter 8 ist in   üblicher   Weise mittels Gehänge 1. 3 am Laufwerk aufgehängt und mit einem Klemmapparat für das Zugseil versehen ; der Behälter 8 ist mit einem Bodenventil 14 ausgerüstet, das durch ein Gestänge 15 mit dem Hebel 16 verbunden ist. Dieser Hebel 16 ist um Achse 17 am Wagen drehbar und mit Rolle 18 versehen ; die Feder 19 hält Hebel 16, Gestänge 15 und Bodenventil14 ständig in der   Schliesslage.   Kommt die Rolle 18 des Hebels 16 bei der Bewegung des Wagens 8 in Pfeilrichtung mit der   Steuerschiene   7 des Entladefrosches 6 zur Wirkung, so wird das Bodenventil 14 geöffnet ; der austretende Flüssigkeitsstrahl trifft auf den Prallteller   20,   so dass eine Sprengglocke entsteht.

   Der Spritzflüssigkeit sind bakterientötende oder der Ungeziefervertilgung dienende Mittel zugesetzt. 

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   Gegenüber dem Transport von bereits in der Beladestelle angefeuchtetem Müll oder der Be- sprengung des Mülls von Hand an der Absturzstelle bietet die Erfindung, abgesehen davon, dass häufig an der Sturzstelle kein Wasser vorhanden oder eine unwirtschaftlich lange Zuleitung hiefür erforderlich ist, den Vorteil, dass der Müll in seinem ursprüglichen, mehr oder weniger trockenem Zustand befördert wird, so dass er ohne Backen aus den Bodenentleerungswagen glatt ausrutscht, ferner, dass durch das Anfeuchten des Mülls am Absturzort die Staubentwicklung verringert und der Setzvorgang der auf-   geschütteten   Stoffe beschleunigt wird, insbesondere aber, dass durch das Mitwandern der Spritzstelle mit der Kippstelle während des Betriebes die besprengte Absturzstelle entsprechend der   Grubenfüllung   stetig fortschreiten kann.

   Bei der Füllung der Spritzwagen in der Beladestation können die keimtötenden Mittel bequem zugeführt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Befeuchten bzw. Entkeimen des durch Haldensturz von einer Seilbahn beförderten Mülls od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in bestimmten Abständen in den durch die Seilbahn betätigten Kreislauf der   Müllgefässe   mit Verteilern versehene   Flüssigkeitsbehälter   eingeschaltet werden, die über der Absturzstelle durch die zum Auskippen der Müllgefässe dienende Vorrichtung entleert werden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit absperrbaren Verteilern versehene, auf dem Tragseil der Seilbahn durch deren Zugmittel bewegte Flüssigkeitsbehälter (8) im Verein mit einem auf dem Tragseil längsverschieblichen Anschlag (Entladefroseh) (6), durch den die Verteilermittel der Flüssigkeitsbehälter über der Absturzstelle mittels Anschlägen, Steuerschienen od. dgl. geöffnet werden.
    3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dessen Boden durch Federn (19) verschlossengehaltene Verteiler (14, 20) (Prallbleche, Spritzdüsen, Brausen od. dgl.), zweckmässig nach aussen abnehmbar, angeordnet sind, deren Öffnungsbewegung über ein das Absperrmittel EMI2.1 geführt wird.
    4. Entladefrosch nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an ihm (6) die zur EMI2.2
AT133971D 1931-06-29 1931-10-03 Verfahren und Einrichtung zum Befeuchten bzw. Entkeimen des durch Haldensturz von einer Seilbahn beförderten Mülls. AT133971B (de)

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