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Vorrichtung zur hydraulischen Entladung von Runkelrüben.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur hydraulischen Entladung von Runkelrüben aus Waggons seitlich zum Schienenweg.
Man kennt schon ein Verfahren, bei welchem man sich der Strahlwirkung eines Druckwasserstrahles bedient, mittels dessen der Arbeiter die Runkelrüben aus einem Waggon in eine Rinne seitlich des Geleises stossenkann. Dieses bekannte Verfahren weist aber vielN achtei1e auf und erfordert verwickelte mechanische Einrichtung. Nach der Erfindung ordnet man einen auf dem Geleise laufenden Wasserbehälter mit höherem Niveau als die Plattform des Waggons an, so dass man eine grosse Menge von Wasser als Masse und ohne Druck auf die Runkelrüben giessen kann, um den Waggon sehr schnell ohne Beschädigung der Rüben zu entleeren.
Der Wasserbehälter ist mit Schützen oder Ventilen versehen, um den Wasserabfluss regeln zu können, ferner mit Rohren weiten Durchmessers, um bei Öffnung des entsprechenden Schützens das Wasser auf den zu entleerenden Waggon leiten zu können.
Der Apparat nach der Erfindung ist so ausgebildet, dass ein einziger Mann ihn handhaben und dabei das Wasser auf die verschiedenen aufeinanderfolgenden Abteile der Waggonfläche leiten kann, selbst wenn es sich um einen sehr langen Waggon handelt, so dass die Entleerung ausserordentlich schnell vor sich geht.
Im Wesentlichen besteht die Erfindung aus einem weiten, kegelstumpfförmigen Rohr oder Trichter von passender Länge, welches durch einen selbstsperrenden Mechanismus in bezug auf eine Plattform schräg eingestellt werden kann, wobei diese Plattform um den Wasserbehälter herum um eine senkrechte Achse geschwenkt werden kann.
In der Zeichnung ist in beispielsweiser Ausführungsform eine Einrichtung nach der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 stellt eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 einen Schnitt nach II II der Fig. 1, und Fig. 3 einen Grundriss dar.
Gemäss der Zeichnung ist 1 ein Rohrstück von grossem Durchmesser, welches unter Zwischenschaltung eines Schützens an den höher gelagerten Wasserbehälter angeschlossen ist, und welches den Kopf des sonst üblichen Gerinnes ersetzt. An dieses Rohr 1 von grossem Durchmesser ist z. B. durch Vorschraubung eine Mufle 2 starr befestigt, welche mit einem Flansch 3 versehen ist. Dieser Flansch dient als stütz-und Laufpfanne für eine auf ihm drehbare Platte 4. Zwischen dem Flansch 3 und der Platte 4 sind Kugeln angeordnet, um die Drehung der Platte 4 längs vertikaler Achse zu erleichtern.
An der Platte 4 ist ein Trichter 5 aus Blech zweckmässig mit kegelförmiger Verjüngung an einer
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derselben mitmachen muss.
Ferner ist auf der Welle 7 ein Schneckenrad 9 befestigt, welches durch eine Schnecke 10 angetrieben wird. Die Schnecke 10 sitzt in festen Lageraugen 11 der Platte 4 und wird durch ein Ilandrad 12 angetrieben Dreht man das Handrad 12, so dreht sich auch das Schneckenrad 9 um einen bestimmten Winkel und schwenkt den Trichter 5 entsprechend aus (Fig. 1). Wenn man die Welle 13 genügend lang macht, so kann der auf einer um das Wasserzuleitungsrohr verlaufenden Plattform stehende Arbeiter den Apparat
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