AT133527B - Verfahren zur Trocknung von pflanzlichen Stoffen. - Google Patents

Verfahren zur Trocknung von pflanzlichen Stoffen.

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drying vegetable
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  Verfahren zur Trocknung von pflanzlichen Stoffen. 



   Die Verhinderung der Oxydasenwirkung beim Trocknen pflanzlicher Stoffe mittels Chloriden ist bekannt. Dabei treten gewisse Farb- und Geschmacksveränderungen auf, welche die Eigenschaften des Produktes ungünstig beeinflussen. 



   Es ist weiters bekannt, dass die Oxydasenwirkung beim Trocknen der Kartoffeln dadurch unwirksam gemacht wird, dass die Kartoffeln bei 3 Atm. Druck gedämpft werden. In diesem Fall ist die Oxydase 
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 wünscht ist und das Produkt für backtechnische Zwecke ungeeignet macht. 



   Weiters ist auch die Konservierung von Lebensmitteln, insbesondere Kartoffeln durch sogenannte Schwefelung bekannt   (E.   Parow,   Kartoffeltroeknerei,   Berlin-Parey 1907, S. 27, 3.   Abs.).   Nach dem dort beschriebenen Verfahren von Saare werden die Kartoffeln in Scheiben geschnitten und über brennenden Schwefel gelegt, bis sie nach schwefeliger Säure riechen, und dann bei einer Temperatur von 50 bis 560 C getrocknet. Bei dieser Behandlung, ebenso bei Behandlung nach österr. Patent   Nr.   89791   wird     licherweise   auch eine teilweise Zerstörung der Oxydasen stattfinden ; es ergibt sich aber dabei eine Reihe von sehr wesentlichen Nachteilen.

   So riecht das Trockengut noch stark nach schwefeliger Säure, ganz abgesehen davon, dass in den meisten Fällen die Konservierung keine durchgreifende ist und partielle Zersetzungen des behandelten Gutes stattfinden. Diese Nachteile der bekannten Verfahren waren der 
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 ungünstig beeinflusst. 



   Das Verfahren der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, in den zu trocknenden Pflanzenstoffen die Oxydasen durch geringe, der jeweiligen Menge von Oxydasen angepasste Mengen von Sehwefeldioxyd oder dessen Verbindungen unschädlich zu machen. Da es sich hier nicht um Konservierung, sondern lediglich um die Zerstörung der Oxydasen handelt, ist besonders darauf Bedacht zu nehmen, dass   kein Überschuss   von Schwefeldioxyd angewendet wird, der den Geschmack des Produktes nachteilig 
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 S02 sehr günstige Beschaffenheit erhalten. 



   Ein Ausführungsbeispiel zur Anwendung des angemeldeten Verfahrens für die Kartoffeltrocknung ist das folgende : 
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 gefähr   60 mg S02   pro Kilogramm in freier oder gebundener Form versetzt. Bei der herrschenden Temperatur sind die Oxydasen bald zerstört. Mittels einer Breischnecke wird der so behandelte Kartoffelbrei auf eine Trockenwalze geführt und bei ungefähr 80-130  C getrocknet, wobei auch das Schwefeldioxyd entweicht und höchstens minimale Spuren davon zurückbleiben. Die Behandlung mit   S02 kann auch   auf der Troekenwalze erfolgen. Das Fertigprodukt enthält daher nur geringfügige Mengen an sehwefeliger Säure oder deren Verbindungen, so dass diese keine konservierende Wirkung ausübt.

   Eine solche Wirkung ist aber auch beim vorliegenden Verfahren gar nicht beabsichtigt und vollkommen überflüssig, weil durch die breiige Beschaffenheit des Trockengutes und dessen   Verarbeitung auf der Trockenwalze   die Trocknung 
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 zu dem vorerwähnten von Saare. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Trocknung von pflanzlichen Stoffen unter Verwendung von schwefeliger Säure, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hintanhaltung der Oxydasenwirkung das Trockengut einem Dämpfprozess unterworfen und lediglieh mit so viel schwefeliger Säure oder derenVerbindungen behandelt wird, dass dadurch die Oxydasen zerstört werden, worauf die Trocknung bei einer Temperatur von 80 bis] 3W (' durchgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT133527D 1932-03-02 1932-03-02 Verfahren zur Trocknung von pflanzlichen Stoffen. AT133527B (de)

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