AT133313B - Stirnräderplanetengetriebe. - Google Patents

Stirnräderplanetengetriebe.

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AT133313B
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Wilhelm Dipl Ing Stoeckicht
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Wilhelm Dipl Ing Stoeckicht
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    Stirnriillerplallctellgetricbc.   



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der bekannten   Stirnräderplanetengetriebe.   Sie besteht darin, dass ein Ausgleich der   Zahndriicke,   d. h. eine gleichmässige Lastverteilung auf die Planetenräder und ein Ausgleich der im Getriebe vorhandenen Teilungsfehler selbsttätig erzielt wird. Diese Aufgabe war bisher nur bei Kegelräderplanetengetrieben, nicht aber bei solchen mit Stirnrändern, voll gelöst worden. 



   Die Zeichnung stellt eine   Ausführungsform   der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt einen   Längsschnitt,   Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Planetengetriebe mit   schrägverzalmten Stirnrädern.   



   Um das kleine Sonnenrad 1 sind die   Planetenräder   2 angeordnet, welche ihrerseits von dem grossen Sonnenrad. 3 umfasst werden. Die Planetenräder 2 laufen auf Zapfen   4,   welche in dem Träger 5 der Umlaufräder befestigt sind, der seinerseits mit der Welle 6 verbunden ist. Das kleine Sonnenrad 1 ist mit der Welle 7 verbunden. Das grosse Sonnenrad.   J ist im Gehäuse 8   mittels eines Ringes 9 und der Zapfenpaare 10 und 11 kardanisch aufgehängt, in der Weise, dass es um den Mittelpunkt des Rädersystems pendeln kann. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Bei der Übertragung einer Leistung durch das Getriebe entstehen infolge der   Schräge   der Verzahnung an den Zahnrädern axiale   Kräfte :   bei den Planetenrädern 2 wirken diese als Kräftepaar, das jeweils durch den Zapfen   4   aufgenommen wird ; bei dem Sonnenrad 1 werden die axialen Kräfte durch die Lagerung der Welle 7, bei dem Sonnenrad 3 durch das Gehäuse 8 auf- 
 EMI1.1 
 kann, wird es sich stets so einstellen, dass die auf es wirkenden axialen Kräfte sich im Gleichgewicht befinden.

   Da nun aber diese axialen Kräfte von den   Zahndrucken   hervorgerufen werden und sich zu diesem in einem festen Verhältnis befinden, ergibt sich aus dem Gleichgewicht der   Aehsdrueke   zwangsläufig auch ein Gleichgewicht der   Zahndrücke,   was gleichbedeutend ist mit einer stets gleichmässigen Lastverteilung auf   die Umlaufräder.   Es werden also die Wirkungen der Teilungsfehler im Getriebe, u. zw. sowohl die der Zahnräder wie die des Trägers der   Umlaufräder,   selbsttätig ausgeglichen. 
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 etwas axiales Spiel gegeben, so dass das Sonnenrad. 3 sich selbsttätig auf die Getriebemitte einstellen kann. 



   Bei einer Pendelung des Sonnenrades 3 aus seiner Mittellage heraus wird sich die Tiefe des Eingriffs seiner Verzahnung in der der Planetenräder 2 etwas verändern ; da aber normalerweise die Grösse der   auszugleichenden Teilungsfehler und somit der Pendelwinkel sehr klein ist.   sind auch die Veränderungen in der Eingriffstiefe sehr gering und können leicht im Rahmen des Zulässigen gehalten werden. 



   Natürlich können auch beide Sonnenräder mit einer   Pendelungsmöglichkeit   versehen werden, auch ist die Anwendung der Erfindung nicht an Planetengetriebe mit innenverzahntem grossem Sonnenrad gebunden. Es können vielmehr alle Arten von   schrägverzahnten     Stirnräderplanetengetrieben   nach dieser Erfindung gebaut werden. 



   Der Vorteil der Erfindung äussert sich darin, dass die gleichmässige Lastverteilung auf die Planetenräder einerseits zu einem sehr ruhigen Lauf des Getriebes, anderseits zu geringen spezifischen Zahnbelastungen führt, so dass es möglich ist, diese Getriebe auch für grössere Leistungen sehr klein und infolgedessen billig zu bauen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stirnräderplanetengetriebe mit Schrägverzahnung, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder jedes der Sonnenräder mit dem jeweils sein Drehmoment aufnehmenden Teil so verbunden ist, dass es sich pendelnd einstellen kann.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sonnenrad um die Mitte des Rädersystems pendeln kann.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das pendelnde Sonnenrad (3) kardanisch aufgehängt ist.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenpaare (10 und 11) der kardanischen Aufhängung axiales Spiel haben, so dass das Sonnenrad (3) sich selbsttätig auf die Getriebemitte einstellen kann. EMI2.1
AT133313D 1931-06-23 1932-05-17 Stirnräderplanetengetriebe. AT133313B (de)

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