AT122824B - Selbsttätiges Übersetzungsgetriebe. - Google Patents
Selbsttätiges Übersetzungsgetriebe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Selbsttätiges Übersetzungsgetriebe. Die Erfindung bezieht sich auf ein Übersetzungsgetriebe, bei welchem gleiehachsig angeordnete treibende und angetriebene Wellen vorgesehen sind und die Antriebswelle auf radialen Zapfen Planetenräder trägt, welche mit einem Sonnenrad auf der angetriebenen Welle kämmen. Die Planetenräder können sich insoweit frei auf ihren Zapfen drehen, als ihrer Drehung nicht von den durch die Drehung umihre Achsen hervorgerufenen Trägheits- und gyroskopischen Kräften Widerstand entgegengesetzt wird. Gemäss vorliegender Erfindung wird der von der Trägheits- und Kreiselwirkung herrührende Widerstand gegen die Drehung der Planetenräder um ihre Achsen durch Widerstandsorgane ergänzt, welche vorzugsweise in Form einer Fliehkraftkupplung gebildet sind, welche sich. schliesst, wenn die Geschwindigkeit der Antriebswelle einen gewissen Betrag überschreitet. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Die Antriebswelle 1 und die getriebene Welle 2 sind in Lagern J und gelagert. Die Antriebswelle ragt ausserdem mit ihrem Zapfen la in die Bohrung in der getriebenen Welle hinein. Auf dieser Welle sitzt ein Kegelzahnrad 5, das mit Kegelrädern 6 kämmt, die auf Wellen 7, welche auf gegenüberliegenden, von der Welle 1 getragenen Armen 8 sitzen, frei drehbar sind. Dreht sich die Antriebswelle 1 langsam, so rollen die Kegelräder 6 einfach auf dem Kegelrad-5, das von der getriebenen Welle : 2 getragen wird, ab. Diese Welle bleibt praktisch in Ruhe, es besteht jedoch schon hier eine Antriebstendenz, die durch die Kreiselwirkung veranlasst wird, welche durch die Drehung der Achsen der Räder 6 entsteht. Jedes Planetenrad 6 besitzt einen hülsenartigen Ansatz 6a, auf dem ein Glied einer Kegelkupplung sitzt. Dieses Glied weist eine Innenhülse.' ? auf, die mit dem Ansatz 6a auf Drehung gekuppelt ist und durch die Muter 3j festgehalten wird. An die Hülse. JC schliesst sich die Ringplatte ; J1 an, an der der EMI1.1 Die Radialwelle 7 trägt das zweite Glied 34 der Kegelkupplung und in dessen Innerem eine Anschlagplatte 35, unter der eine Druckfeder 36 angeordnet ist, die auf dem Laufring 37, der sich auf der Platte 31 abstützt, aufliegt. Bei langsamem Lauf der Maschine ist die Kupplung geöffnet, wie in der Zeichnung dargestellt. Steigert sich jedoch die Geschwindigkeit der Welle 1, so bewegt sich das Kupplungsglied 32 entgegen der Wirkung der Feder 6 nach aussen im Kupplungssinne. Bevor der Eingriff erfolgt, wird bereits Kraft auf die getriebene Welle durch den Widerstand übertragen, der durch die gyroskopische Wirkung der Räder 6 entsteht. Es soll dabei innerhalb eines beträchtlichen Bereiches der niederen Geschwindigkeiten der Antriebswelle die Kraftübertragung nur auf diese Weise erfolgen, wodurch während der Ingangsetzung ein sehr nachgiebiges Übersetzungsverhältnis erhalten wird. Später werden dann die Kupplungsglieder in Eingriff treten, wobei die Innigkeit der Kupplung sich entsprechend der Zentrifugalkraft ändert, die auf das Kupplungsglied und den Belastungsring,'33 wirkt. Das Planetenrad 6 wird somit mit der Welle 7 mit einer von der Geschwindigkeit der Welle j ! abhängigen Kraft gekuppelt, so dass, wenn die Belastung der getriebenen Welle steigt und damit die Geschwindigkeit der Welle 1 sinkt, Gleiten auftritt. Die Kraftübertragung von dem Planetenrad 6 erfolgt durch das Sonnenrad 5, und zweckmässig werden mehrere Paare oder auch nur eines von Radialwellen 7 angeordnet. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 und 11 besteht und zweckmässig eine quer verlaufende Teilungsfuge aufweist und in dem das ganze Getriebe eingeschlossen ist. Eine mit Schrauben 13 befestigte Tür 12 dient zur Beaufsichtigung und Einstellung der Kupplung und des Getriebes. Das Getriebe ist in seiner Wirkung als automatisches, von dem Widerstand der getriebenen Welle abhängiges Übersetzungsgetriebe abhängig von dem gyroskopisches Widerstand, der durch die Rotation der Räder 6 gleichzeitig mit der Revision der Achse erzeugt wird. EMI2.2 Welle verkeilt sein und nur die Hülse auf ihr gleitbar sein. Bei entsprechender Bemessung des Ringes 33 kann seine Trägheit zur Kraftübertragung innerhalb eines grossen Gesehwindigkeitsbereiches verwendet werden, und die Kupplung kann dann darauf beschränkt werden, nur bei den höchsten Geschwindigkeiten eine feste Verbindung herzustellen, oder kann auch ganz fortfallen. Auf diese Weise erzielt man ein sanftes Ansprechen auf Änderungen der Geschwindigkeit der Antriebswelle. Das Getriebe kann allein oder zusammen mit einem gewöhnlichen Getriebekasten verwendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.3 und Umlaufrädern (6), vorzugsweise in Verbindung mit Belastungsgewichten (33), die ein Kegelrad (05) treiben, dadurch gekennzeichnet, dass Organe vorgesehen sind, welche einen zu dem durch die Trägheitsund Kreiselwirkung hervorgerufenen Widerstand zusätzlichen Widerstand gegen die Drehung der Umlaufräder (6) hervorrufen.
Claims (1)
- 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe für den zusätzlichen Widerstand eine Fliehkraftkupplung enthalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB29777/28A GB328000A (en) | 1928-10-15 | 1928-10-15 | Improvements in or relating to transmission gearing |
Publications (1)
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|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT122824D AT122824B (de) | 1928-10-15 | 1929-10-07 | Selbsttätiges Übersetzungsgetriebe. |
Country Status (6)
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Families Citing this family (4)
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Also Published As
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