AT132308B - Planetenwälzgetriebe. - Google Patents

Planetenwälzgetriebe.

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AT132308B
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balls
pressure
rolling gear
ring
planetary
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Inventor
Robert Zastoupil
Original Assignee
Robert Zastoupil
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Planetenwälzgetriebe.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Planetenwälzgetriebe jener Art, bei denen zwischen zwei Lauffläehen angeordnete Wälzkörper mit einem Mitnehmerkäfig zusammenwirken und bei denen die Übertragung des Anpressdruckes an die Wälzkörper durch Dehnen des inneren Laufringes erfolgt. 



   Die Erfindung bezweckt, Planetengetriebe dieser Art in der Weise zu verbessern, dass es ermöglicht wird, den   erwünschten   Anpressdruck zu vermindern und normale   (käufliche)   Wälzlager zur Herstellung 
 EMI1.1 
 



   Sowohl dieser Ansatzteil, der vorteilhaft aus einer geschlitzten Hülse besteht, als auch der in bekannter Weise gesprengte, auf diese Buchse geschobene Laufring wird mittels eines Druck-oder Einstellorganes, beispielsweise eines kegeligen Bolzens (Dornes) od. dgl., nach aussen gespannt und so ein Druck gegen die Kugeln ausgeübt. 



   Die Erfindung ist beispielsweise in den Figuren der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Mitnehmer mit einem in seinem Fortsatz angeordneten Pfropfen im Aufriss und in der Vorderansicht, wobei aber der Fortsatz und die Mitnehmerzähne im Schnitt dargestellt sind, Fig. 2 die Lagerung des Mitnehmers im Aufriss bzw. in ähnlichem Schnitt wie die rechts befindliehe Darstellung der Fig. 1 und schliesslich Fig. 3 ein vollständiges Getriebe im Schnitt bei doppelter Anordnung von Mitnehmern nach der Erfindung. 



   Wenn z. B. ein in Verwendung stehendes Kugel-oder Walzenlager in ein Getriebe nach der Erfindung umgewandelt werden soll, dann wird der Kugel-oder Walzenkäfig entfernt und zwischen je zwei Zähnen ein Mitnehmer a hineingeschoben. Dieser Mitnehmer a kann der Zahn eines Körpers sein, der beispielsweise einem   üblichen   Klauenkäfig entspricht. Wenn nun ein Kugellager beispielsweise sechs Kugeln besitzt, dann kommt je ein Zahn zwischen zwei Kugeln zu liegen (Fig. 2), d. h. es werden sechs Zähne verwendet. Im übrigen richtet sich die Anzahl der Zähne nach der jeweiligen Konstruktion. Der Klauenkäfig kann, wie oben angeführt, einen Pfropfen e (Fig. 2) aufnehmen, zu welchem Zwecke er erfindunggemäss mit einem zylindrischen Fortsatz b, dessen Aufnahmeraum konisch verläuft, ausgebildet ist. Dieser Teil b ist mit Schlitzen d versehen.

   Der Pfropfen e hat nämlich den Zweck, den zylindrischen Teil b nach aussen zu dehnen, wobei der Druck dadurch erzielt wird, dass der konische Pfropfen breiter dimensioniert wird als die entsprechenden Innendurchmesser des Fortsatzes b. 



   Die Zähne a werden nun zwischen je zwei Kugeln gebracht, die in derselben Weise angeordnet sind, wie die um den Teil b in der Fig. 2 links dargestellten Kugeln, d. h. welche zwischen einem äusseren und einem inneren   Ring f laufen.   Das Gleiten des inneren Ringes f auf dem Teil b wird dadurch verhindert, 
 EMI1.2 
   Druckmutter g aus   einem Sperring. welcher selbstverständlich ebenfalls gesprengt sein muss. Der Laufring ist auch gesprengt, damit er durch Druckwirkung von innen nach aussen gedehnt werden kann. 



   In welcher Weise nun die dargestellte Einrichtung wirkt, geht am besten aus der Fig. 3 hervor, in der die Einrichtung doppelt angeordnet ist. Soll der Antrieb von der Welle   h   weitergeleitet werden, so ist diese an seinem Ende mit einem Mitnehmer zu versehen. Dieser Mitnehmer a wird bei seiner Verdrehung die Kugeln vor sich treiben. Die Kugeln sind-wie beschrieben-zwischen dem inneren Ring f und einem äusseren Ring angeordnet. Die im Gehäuse i befindlichen Aussenringe sind durch eine Abschlussmutter des Gehäuses in diesem   zusammengedrückt   und daher in Zwangsverbindung. Da nun der Pfropfen 
 EMI1.3 
 

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 bar gemacht ist, ausübt, werden die Kugeln auf diesem inneren Ring laufen, den äusseren Ring aber mitnehmen.

   Der äussere Ring nimmt das Gehäuse   i   mit und setzt dieses in Drehbewegung. Eine Übertragung der Bewegung auf die Welle i findet nicht statt, d.   li.   es ist dies die Leerlaufbewegung des Getriebes. 



   Soll die Welle i angetrieben werden, u.   zw.   mit einer Umlaufzahl, die grösser ist als jene der Welle h, dann muss das Gehäuse i festgehalten,   d.   h. durch beliebige Mittel am Drehen verhindert werden. In diesem Falle wird durch das Gehäuse der äussere Laufring festgehalten und die von innen gegen den äusseren Laufring gedrückten Kugeln werden sich auf dieser äusseren   Lauffläche   abrollen und den inneren Ring/ zum Verdrehen zwingen. Nachdem nun die   Bewegungsübertragung   von der Welle   h   durch Vermittlung der Kugeln stattfindet, ist eine   Geschwindigkeitserhöhung   bzw. eine erhöhte Drehzahl des Ringes t gegen- über der Drehzahl der Welle   A   erzielt.

   Nachdem nun beim Beispiel nach Fig. 3 der Ring t gleichfalls auf einem Klauenkäfig aufsitzt, so dreht sieh auch dieser mit erhöhter Geschwindigkeit und   überträgt   seine Bewegung auf eine parallel geschaltete zweite Kllgelserie, welche eine gegenüber der Drehzahl der Antriebswelle nochmals erhöhte Drehzahl an die mit ihr verbundene Welle   j weiterleitet. Sinngemäss   können selbstverständlich Mitnehmer in beliebiger Anzahl je nach der   erwünschten Übersetzung   angeordnet werden. An der Welle   1   ist kein Mitnehmer angeordnet, sondern dieser mit einem Teil verbunden, der aus Fortsatz b und dem Pfropfen e besteht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Planetenwälzgetriebe mit die Wälzkörper treibendem Käfig, dadurch gekennzeichnet. dass der Käfig mit einem Ansatzteil verbunden ist, der zwecks Übertragung des   Anpressdruckes   auf die vorangehende Wälzkörperreihe gesprengt ist.

Claims (1)

  1. 2. Planetenwälzgetriebe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz aus einer zylindrischen Büchse (b) gebildet ist, die Schlitze (d) aufweist und deren Hohlraum im wesentlichen konisch ist.
    3. Planetenwälzgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Büchse ein Einstell-und Druckorgan vorgesehen ist.
    4. Planetenwälzgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstell-und Druck- EMI2.1 mit dem Käfig verbundenen Ansatzteil und der um diesen laufenden Wälzkörperreihe ein in bekannter Weise gesprengter Laufring (i) angeordnet ist.
    6. Planetenwälzgetriebe nach Anspruch l, bestellend aus einer Serie nebeneinandergereihter Käfige und Wälzkörperreihen, welche um die mit den Käfigen verbundenen gesprengten Büchsen laufen.
    7. Planetenwälzgetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (1), auf welche die Bewegung übertragen werden soll, an ihrem Ende gleichfalls eine den Innenlaufring (tu) aufnehmende und den Kegelbolzen (e) enthaltende geschlitzte Büchse (b) besitzt. EMI2.2
AT132308D 1932-04-06 1932-02-26 Planetenwälzgetriebe. AT132308B (de)

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AT136175T 1932-04-06

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AT136175B (de) 1934-01-10

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