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Differentialgetriebe mit zwei Differentialen.
Die Erfindung betrifft ein Differentialgetriebe mit zwei Differentialen. Solche Getriebe wurden bereits in der Weise gebaut, dass unter Einschaltung von Reibrädern od. dgl. die Wechselwirkung zwischen den Differentialen und damit die selbsttätige Änderung der Übersetzung erreicht wurde. Diese Einrich-
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wobei in den Antrieb der höher übersetzten Seite ein selbsthemmendes Schneckengetriebe eingebaut ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt. Wl ist die treibende Welle des Getriebes. Auf einem mit ihr fest verbundenen Querzapfen sitzen losl'die Mittelräder 1, 1 des Differentials A. Das Seitenrad. 2 von A ist mit der Schnecke 4 fest verbunden und sitzen drehbar auf ihrer Welle. Schnecke 4 treibt das auf Welle W2 festsitzende Schneckenrad 5 und das mit ihm verbundene Kegelrad 6.
Dieses treibt das auf Welle W3 drehbar sitzende Zahnradpaar 7, 8 und letzteres Zahnrad 9 und das mit ihm verbundene Seitenrad 10 des Differentials B, die drehbar auf der Welle aufsitzen.
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treibt das auf Welle W3 drehbar aufsitzende Zahnradpaar 12, und dieses treibt nun wieder Zahnrad 14 und das mit diesem verbundene Seitenrad 15 des Differentials B, die sich frei auf Welle W, drehen. Die Seitenräder 10, 15 in B treiben nun, beide im gleichen Drehsinne, die lose auf ihrem Zapfen sitzenden : Mittelräder 16, 16 und damit Welle W4 an. Zwischen den Seitenrädern befinden sich verschieden hohe
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können auch anders gehalten sein, doch wird dadurch die obere und untere Grenze desBelastungswechselausgleiches verschoben.
Bei dem hier angegebenen Übersetzungsverhältnis werden Belastungsunter-
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drehungen machen, so machen sie auch die Mittelräder 16, 16 in B und damit die Welle W4. Es kann also die Welle dz da sie nur ein Fünftel der Geschwindigkeit der Welle W1 besitzt fünfmal so hoch belastet sein. Steigt nun die Belastung auf mehr als das Fünffache, so werden die mit Welle W4 verbundenen Mittelräder 16, 16 den Seitenrädern 10, 15 vermehrten Widerstand entgegensetzen. Da nun die Über-
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der Seitenrâder 2, 10 und die der Seitenränder."15 steigt. Das geht so weit, dass bei der maximalen neunfachen Belastung der Welle W4 die Seitenräder 2, 10 keine Bewegung mehr erhalten.
Seitenrad. 3 erhält dann die zweifache Geschwindigkeit der Welle Wl, Seitenrad 15 (Übersetzung = 1 : 1/9) hat zwei Neuntel und die Mittelräder 16, 16, ein Neuntel der Geschwindigkeit von Das Getriebe regelt also selbsttätig das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen treibender und getriebener Welle entsprechend der Belastung
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der letzteren, innerhalb der durch die Übersetzungen gegebenen Grenzen. Der ganze Vorgang wird aber erst durch die selbsthemmende Schnecke 4 ermöglicht.
Würde das Getriebe ohne diese, nur mit Zahnrädern gebaut, so drehen die niederer übersetzten Seitenräder J,. ! J über die Mittelräder 16, 16 in B die höher übersetzten Seitenräder 2, 10 einfach zurück, ohne auf die Welle W4 Bewegung zu übertragen. Dies wird nun durch die selbsthemmende Schnecke unmöglich gemacht, da wohl Seitenrad 10 durch Seitenrad 2 vorwärtsbewegt wird, nicht aber Seitenrad 10 Seitenrad 2 zurückdrehen kann.