AT133203B - Doppelklemme und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Doppelklemme und Verfahren zur Herstellung derselben.

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AT133203B
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double
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Robert Hans Ing Walter
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Robert Hans Ing Walter
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    Doppelklemme ulltl Verfahren   zur Herstellung derselben. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Doppelklemme, welche an beiden Enden mit Klemmbacken derart ausgestattet ist, dass durch Auseinanderpressen der Klemmbacken des einen Endes ein Auseinanderpressen der   Klemmbacken   des andern Endes bewirkt wird. Hiezu findet ein als Spann- 
 EMI1.1 
   flachkeilartiger   oder ähnlicher Form Verwendung, der also ausser dem zu klemmenden Körper eben- falls festgeklemmt wird. 



   Die Doppelklemme ist an beiden Enden mit Klemmbacken ausgestattet, die der Gestalt des zu klemmenden Körpers, von denen einer als   Spannkörper wirksam   ist, angepasst sind. Durch besondere federnde Ausbildung des Klemmenkörpers selbst ist es erfindungsgemäss möglich, mit einem einzigen, unzerlegbaren Klemmkörper einen Effekt zu erzielen, der bisher nur durch Anwendung von Gelenken,
Scharnieren, Federn u. dgl. bei aus mehreren Einzelteilen bestehenden, komplizierteren Klemmen möglich war. Aus dem vorstehenden ergibt sich die Möglichkeit einfachster Herstellung der Doppel- klemme, und das Verfahren hiezu bildet einen Teil der Erfindung. 



   Somit ist durch die Erfindung eine leicht herzustellende, ohne besonderen Bewegungsmechanismus wirkende Doppelklemme von geringem Gewicht und guter Handlichkeit geschaffen. 



   In den Fig. 1-10 ist der Erfindungsgegenstand in einigen   Ausfuhrungsformen   dargestellt, u. zw. betreffen die Fig. 1-5 und 10 aus einem einzigen   Stück   hergestellte Doppelklemmen gemäss der Er- findung, die Fig. 6 und 7 zeigen die Netze einer aus zwei Teilen herzustellenden Doppelklemme und die
Fig. 8 und 9 beziehen sich auf eine   Ausfuhrungsart   der Klemme durch federnde Verbindung aus zwei
Einzelteilen. Hiebei sind die Fig. 1, 5 und 8 Seitenansichten, die Fig.   2,   3,9 und 10 Vorderansichten und die Fig. 4,6 und 7 Netzdarstellungen verschiedener möglicher Ausführungsformen des Erfindung- gegenstandes. 



   In allen Figuren bedeuten 1 die Klemmfeder, 2 die   Klemmbacken an   einem Ende, 3 die zur Auf- nahme des Spannkörpers ausgestalteten   Klemmbacken   am andern Ende der Doppelklemme, 4 den durch die Klemmbacken 2 gefassten Gegenstand und   5   den die   KlemmbackPn : 3 auseinandertreibenden   und von diesen gehaltenen Spannkörper. 



   Die Doppelklemme wird aus einem ebenen Blechstreifen hergestellt, wie ihn die Fig. 4 in Drauf- sicht zeigt. In dieses Blechstück, das hier mit rechteckiger Form angenommen ist, werden in seiner
Symmetrielinie 10-10 die Einschnitte 8 und die an diese   ungefähr rechtwinkelig ansehliessenden   Ein- schnitte 9 vorgenommen, was in einfachster Weise bei gleichzeitigem Abschneiden des Blechstücke von einem fortlaufenden   Bleehstreifen   durch Stanzen möglich ist ; hiebei werden gleichzeitig an den
Stellen 3 konkave Vertiefungen, z.   B.   im Gesenk, gebildet.

   Nun erfolgt um die Linie 10-10 ein Gegen- einanderfalten der beiden Teile, so dass die in Fig. 2 dargestellte Form erreicht wird, wenn noch der den
Zusammenhang des ungeteilten Körpers bewahrende, in der Fig. 4 mit 1 bezeichnete Teil zur Klemmfeder   1   in Fig. 2 zusammengerollt wird, während die im Netz (Fig. 4) mit 2 bezeichneten Teile unver- ändert bleiben und die Klemmbacken 2 (Fig.   1)   bilden. Die Teile 2 und    nehmen zunächst   die spannungs- lose, strichliert angedeutete Lage (Fig. 1) ein. Der zwischen die Klemmbacken 2 eingeschobene, z.

   B. flache Körper, wie Stoff u.   dgl.,   wird nun durch Einpressen des   Spannkörpers in   die diesen umfassenden
Klemmbacken 3 festgeklemmt ; hiebei werden die   Teile ; 3 auseinandergepresst und   finden infolge Nachgiebigkeit der Feder 1 erst an den Vorderkanten der Klemmbacken 2 einen festen Stützpunkt, weil sich um diese als Drehpunkt beide, durch die Feder 1 zusammenhängenden Hälften der Doppelklemme als einarmige Hebel zu verdrehen suchen. Infolgedessen wird einerseits der Körper (z. B. Stoff)   4   durch 

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 die Klemmbacken 2   aussergewöhnlich   stark festgeklemmt, anderseits aber auch der   Spannkörper   5 durch die Klemmbacken 3 selbst festgehalten. 



   Die Doppelklemme selbst ist vorteilhaft aus einem an sich federnden oder nach der Bearbeitung, z. B. durch Härten u. dgl., federnd gemachten, sonst aber beliebigen Material hergestellt. 



   Ein besonderer Spannkörper wird praktisch nicht zur Anwendung kommen, sondern es wird die Doppelklemme gemäss der Erfindung in der Regel zur Verbindung zweier Körper Verwendung finden, von denen einer die Eigenschaften und Wirkungsweise eines Spannkörpers zu   übernehmen   imstande ist ; eine körperhafte, vorteilhaft   stangenähnliche   Form und   Widerstandsfähigkeit gegen   Zusammendrucken sind hiefür Voraussetzungen. Je nach der besonderen Form der beiden zu klemmenden Körper können die Klemmbacken 2 und 3 von der in den Figuren dargestellten Form abweichend ausgebildet werden.

   In allen Fällen aber ist die Klemmverbindung trotz ihrer Festigkeit mit einem Handgriff herstellbar bzw. lösbar und dadurch ausgezeichnet, dass jedwede   Beschädigung   der beiden miteinander verbundenen Körper ausgeschlossen bleibt, was bei allen bisher bekannten Klemmen, welche infolge ihrer viel geringeren   Klemmwirkung   auf eine Verzahnung u. dgl. der   Klemmflächen   angewiesen sind, nachteilig empfunden wird. 



   Im nachfolgenden sollen nun noch einige Herstellungsmöglichkeiten der Doppelklemme an Hand der Zeichnung angedeutet werden. 



   Aus zwei zu beiden Seiten der   Symmetrielinie   10-10 (Fig. 4) gelegenen Teilen nach Fig. 4 kann nach   Zusammensehweissen,-löten   oder andenn Verbinden längs der Linie 11 auf dem vorher beschriebenen Wege eine   Doppelklemme nach Fig. l,   2 erhalten werden. 



   Wird im Netz nach Fig. 4 an Stelle der Einschnitte 8 der Schlitz   H zwischen   den beiden Schlitzen 9 ausgeführt, so kommt man nach der Faltung bzw.   Zusammenrollung der entsprechenden   Teile zu der in Fig. 3 dargestellten Doppelklemme, bei welcher zwei seitliche Federn   1   und ein mittleres Klemmbackenpaar 2 vorhanden sind. In Fig. 5 ist bei einer ähnlich hergestellten Doppelklemme eine für besondere Fälle vorteilhaft verdrehte Stellung z. B. des Klemmbackenpaares 2 angedeutet. 



   Aus den Netzen nach Fig. 6 und 7 lässt sich durch Übereinanderlegen der beiden Hauptteile 2, 3 und nachherige gleichsinniges Umfalten der abstehenden Teile 6 um die Hauptteile aus zwei Grundelementen eine Doppelklemme mit der   erfindungsgemässen   Wirkung herstellen ; hiebei kann die Einheitlichkeit z. B. durch Punktschweissung an einer einzigen Stelle der umgerollten Fortsätze 6 beider Teile in einfachster Weise bewirkt werden. 



   Noch einfacher ist die Herstellung nach den Fig. 8 und 9, in welcher die Doppelklemme in Anwendung bei Vollkörpern eine gegen die vorbeschriebenen Figuren abweichende Form der Klemmbacken aufweist ; an Stelle der Feder 1 sind hier z. B. die Verbindungsstellen 7 angeordnet ; auch hier wirken infolge der elastischen Nachgiebigkeit des Klemmenmaterials die Vorderkanten der Klemmbacken 2 als Abstiitzung bei der durch die Auseinanderspreizung der Klemmbacken. 3 bewirkten gegenseitigen Verdrehung der Hälften der Doppelklemme. Die Verbindung an den Stellen ?'kann beispielsweise durch   Verschweissung,   Verlötung, Vernietung oder   Verschraubung   u. dgl. erfolgen. 



   In Fig. 10 ist eine Doppelklemme dargestellt, bei welcher die   Klemmbacken   2 in der Richtung der Achse der Feder 1 vom Klemmenkörper abstehen, was wiederum für Sonderfälle von Vorteil sein kann. 



   Die elastische Nachgiebigkeit der Feder 1 oder des sie ersetzenden Teiles hat bei allen   Ausführungs-   formen zur Folge, dass jede Hälfte der Doppelklemme im ungespannten Zustand als doppelarmiger Hebel mit dem Drehpunkt in der Nähe der Feder   1   oder des sie ersetzenden Teiles, im gespannten Zustand aber als einarmiger Hebel mit dem Drehpunkt an der Vorderkante der   Klemmbacken     :   bei gegenseitiger Abstützung an diesen wirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Doppelklemme, dadurch gekennzeichnet, dass die   Klemmbaekenpaare   an den Enden zweier, einander nicht zugehörige Klemmbacken enthaltenden Teile angeordnet sind, welche zwischen ihren Enden scharnier- und gelenklos federnd zu einem einheitlichen, unzerlegbaren Körper derart verbunden sind, dass das Auseinanderpressen der Klemmbacken des einen Endes ein Aneinanderpressen der Klemmbacken des andern Endes bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung einer Doppelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem einzigen ebenen Blechstiieke nach gleichzeitigem Einstanzen zweier im Grundriss T-förmiger (8, 9) (Fig. 4) oder eines Doppel-T-förmigen (9, 11) Schlitzes in der Symmetrielinie (10-10) um dieselbe zusammengefaltet wird, worauf an der (11) oder den (8) verbleibenden Verbindungskanten ein Einrollen des (1) oder der (2) nicht als Klemmbacken benutzten Teile zu einer oder mehreren Federn (1) (Fig. 2, 3) erfolgt, so dass an verschiedenen Seiten der Einrollachse dieser Federn die Klemm- backenpaare und erhalten werden.
    3. Verfahren zur Herstellung einer Doppelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei gleichen, ebenen Blechstücken gebildet wird, die nach Einstanzen von zwei zu ihren EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> schlitzungen unmittelbar aneinanderstossen, worauf nach Verbindung der Stosskanten durch Verschweissung Verlötung, Vernietung u. dgl. zwischen den Einschlitzungen (9) oder ausserhalb dieser eine Umfaltung um die Symmetrielinie (10-10) und ein Einrollen der Feder oder Federn (1) erfolgt.
    4. Verfahren zur Herstellung einer Doppelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei mit je einem bandartigen Fortsatz (6) versehenen Blechstücke gebildet wird, indem nach Aufeinanderlegen dieser Blechstücke die Fortsätze (6) um diese mehrmals gleichsinnig gefaltet und vor oder nach der Faltung an einer oder mehreren Stellen fest verbunden werden, so dass derart eine federnd nachgiebige Verbindung der beiden Hälften der Doppelklemme erfolgt.
    5. Verfahren zur Herstellung einer Doppelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften der Doppelklemme durch Punktverbindung (z. B. Verschweissung an der Stelle (7)) miteinander vereinigt werden.
    6. Verfahren zur Herstellung einer Doppelklemme nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Netz oder an der fertigen Klemme die Klemmbacken des einen Endes (in (Fig. 5,10) derart angeordnet oder abgebogen werden, dass sie mit den Klemmbacken des andern Endes nicht in einer geraden Verbindungslinie gelegen sind. EMI3.1
AT133203D 1931-10-07 1931-10-07 Doppelklemme und Verfahren zur Herstellung derselben. AT133203B (de)

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