AT132977B - Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren hochfrequenter Heilströme. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren hochfrequenter Heilströme.

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AT132977B
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Austria
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Adolf Razdowitz
Martin Dr Buchband
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Adolf Razdowitz
Martin Dr Buchband
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum   Dosieren     hochfrequenter   Heilströme. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf die weitere Ausgestaltung von Einrichtungen zum Dosieren hochfrequenter Ströme für   Heilzwecke   mittels eines neben dem Nutzkreise zu dessen Beeinflussung vorgesehenen, bezüglich seiner Energieaufnahme einstellbaren Regulierkreises. Sie ist gekennzeichnet durch einen Hochfrequenzgenerator, der mit dem Patientenkreis und wenigstens einem weiteren zum Generator abstimmbaren Sehwingungskreis (Resonanzkreis) induktiv gekoppelt ist. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt schematisch eine   Ausfuhr ungsform der Einrichtung   gemäss der Erfindung, Fig. 2 Diagramme der Resonanzkurve. 
 EMI1.1 
 zeugung hochfrequenter Schwingungen enthält. Mit   E1   ist ein Abstimmkreis bezeichnet, der eine ver- änderliche Kapazität C   enthält.   durch deren Betätigung dieser Kreis zum Schwingungskreis   S auf   Resonanz eingestellt oder in wählbarem Grade verstimmt werden kann. Mit W ist ein veränderlicher Ohmscher Widerstand bezeichnet, der so eingestellt wird, dass die sonst steile   Resonanzkmve   I (Fig. 2) flacher, etwa wie mit II angedeutet, ausfällt. A1 ist ein in den Resonanzkreis   R1   eingeschaltetes Amperemeter, dessen Bestimmung später erläutert   wird.

   Mit R ist   ein dritter Schwingungskreis bezeichnet. zwischen dessen Elektroden E, E der zu behandelnde Patient liegt. Dieser Kreis enthält eine veränderliche Selbstinduktion L, die es ermöglicht, ihn gleichfalls in Resonanz zum Schwingungskreis S einzustellen. Mit   : 12   ist ein in den Kreis   Rz   geschaltetes Amperemeter bezeichnet. 



   Die Dosierung der auf den Patienten einwirkenden Hochfrequenzströme (Wellen) erfolgt in   nach-   stehender Weise :
Sobald der Schwingungskreis   S in Tätigkeit   ist und bevor noch der Patient in den Kreis R2 eingeschaltet wurde, stimmt man den Kreis R1 dureh Einstellung der veränderbaren Kapazität C auf volle Resonanz zum Sender S ab, was am Instrument. li abgelesen werden kann. Nun wird der zu behandelnde Patient zwischen die Elektroden   E.   E geschaltet und auch der Kreis   Rz   auf Resonanz zum Sender S abgestimmt.

   Obzwar beide Kreise   nunmehr   auf Resonanz abgestimmt sind, erhält der Kreis      vorläufig noch eine sehr geringe Energie im Verhältnis   zum   Kreis   Ru. da   der kapazitive Widerstand des Patienten relativ gross ist. Man kann die eben geschilderten Verhältnisse auch dadurch erreichen, dass man die Kopplungsverhältnisse beider Kreise verschieden, n. zw. so wählt, dass bei Abstimmung beider Kreise auf volle Resonanz, der Patientenkreis vorerst nur sehr geringe Energien aufnimmt. Nun verstimmt man durch Betätigen von C den Kreis   R1'wobei sich   der Strom IR1nach der flachen Kurve II (bei bestimmter Einstellung von W) ändert. Mit zunehmender Verstimmung des Kreises   R1   erhält der 
 EMI1.2 
 Resonanz erhalten bleibt. 



   Durch Anschläge am Kondensator C kann man   das Mass 2 !'J. (Fig.   2) der ohne Gefährdung des Patienten   zulässigen Verstimmung   im Kreise R1 und damit die vom Kreis R2 aufgenommenen Energiemengen begrenzen. 



   Wenngleich für das angestrebte Ziel der Erfindung vor allem die Kopplung der Kreise   R"R,   mit dem Sehwingungskreis S wesentlich ist, so muss doch auch die Kopplung der Kreise   R1'Rz   gegeneinander entsprechend eingestellt werden. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man dem Schwingungskreis S, dessen Energieaufnahme dosiert werden soll, auch mehrere Resonanzkreis R1, R'1, ,R1'' zuordnen, deren Einstellung 

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 EMI2.1 
 dass jeder Resonanzkreis für sich allein, unabhängig von den andern Resonanzkreisen, verstimmt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Einrichtung zum Dosieren kochfrequenter Ströme für Heilzwecke mittels eines neben dem   Nutzkreise zu   dessen Beeinflussung   vorgeseh enen, bezüglich   seiner Energieaufnahme einstellbaren Regulierkreises, gekennzeichnet durch einen Hochfrequenzgenerator, der mit dem   Patientenkreis   und wenigstens einem weiteren zum Generator abstimmbaren Schwingungskreis (Resonanzkreis) induktiv gekoppelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Resonanzkreisen neben den üblichen Abstimmittel ein einstellbarer Ohmscher Widerstand vorgesehen ist. um die Form der Resonanzkurve der jeweils erwünschten Dosierung anpassen zu können. EMI2.2
AT132977D 1930-12-13 1930-12-13 Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren hochfrequenter Heilströme. AT132977B (de)

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