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Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren hochfrequenter Heilströme.
Die Erfindung bezieht sieh auf die weitere Ausgestaltung von Einrichtungen zum Dosieren hochfrequenter Ströme für Heilzwecke mittels eines neben dem Nutzkreise zu dessen Beeinflussung vorgesehenen, bezüglich seiner Energieaufnahme einstellbaren Regulierkreises. Sie ist gekennzeichnet durch einen Hochfrequenzgenerator, der mit dem Patientenkreis und wenigstens einem weiteren zum Generator abstimmbaren Sehwingungskreis (Resonanzkreis) induktiv gekoppelt ist.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt schematisch eine Ausfuhr ungsform der Einrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 Diagramme der Resonanzkurve.
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zeugung hochfrequenter Schwingungen enthält. Mit E1 ist ein Abstimmkreis bezeichnet, der eine ver- änderliche Kapazität C enthält. durch deren Betätigung dieser Kreis zum Schwingungskreis S auf Resonanz eingestellt oder in wählbarem Grade verstimmt werden kann. Mit W ist ein veränderlicher Ohmscher Widerstand bezeichnet, der so eingestellt wird, dass die sonst steile Resonanzkmve I (Fig. 2) flacher, etwa wie mit II angedeutet, ausfällt. A1 ist ein in den Resonanzkreis R1 eingeschaltetes Amperemeter, dessen Bestimmung später erläutert wird.
Mit R ist ein dritter Schwingungskreis bezeichnet. zwischen dessen Elektroden E, E der zu behandelnde Patient liegt. Dieser Kreis enthält eine veränderliche Selbstinduktion L, die es ermöglicht, ihn gleichfalls in Resonanz zum Schwingungskreis S einzustellen. Mit : 12 ist ein in den Kreis Rz geschaltetes Amperemeter bezeichnet.
Die Dosierung der auf den Patienten einwirkenden Hochfrequenzströme (Wellen) erfolgt in nach- stehender Weise :
Sobald der Schwingungskreis S in Tätigkeit ist und bevor noch der Patient in den Kreis R2 eingeschaltet wurde, stimmt man den Kreis R1 dureh Einstellung der veränderbaren Kapazität C auf volle Resonanz zum Sender S ab, was am Instrument. li abgelesen werden kann. Nun wird der zu behandelnde Patient zwischen die Elektroden E. E geschaltet und auch der Kreis Rz auf Resonanz zum Sender S abgestimmt.
Obzwar beide Kreise nunmehr auf Resonanz abgestimmt sind, erhält der Kreis vorläufig noch eine sehr geringe Energie im Verhältnis zum Kreis Ru. da der kapazitive Widerstand des Patienten relativ gross ist. Man kann die eben geschilderten Verhältnisse auch dadurch erreichen, dass man die Kopplungsverhältnisse beider Kreise verschieden, n. zw. so wählt, dass bei Abstimmung beider Kreise auf volle Resonanz, der Patientenkreis vorerst nur sehr geringe Energien aufnimmt. Nun verstimmt man durch Betätigen von C den Kreis R1'wobei sich der Strom IR1nach der flachen Kurve II (bei bestimmter Einstellung von W) ändert. Mit zunehmender Verstimmung des Kreises R1 erhält der
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Resonanz erhalten bleibt.
Durch Anschläge am Kondensator C kann man das Mass 2 !'J. (Fig. 2) der ohne Gefährdung des Patienten zulässigen Verstimmung im Kreise R1 und damit die vom Kreis R2 aufgenommenen Energiemengen begrenzen.
Wenngleich für das angestrebte Ziel der Erfindung vor allem die Kopplung der Kreise R"R, mit dem Sehwingungskreis S wesentlich ist, so muss doch auch die Kopplung der Kreise R1'Rz gegeneinander entsprechend eingestellt werden.
Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man dem Schwingungskreis S, dessen Energieaufnahme dosiert werden soll, auch mehrere Resonanzkreis R1, R'1, ,R1'' zuordnen, deren Einstellung
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dass jeder Resonanzkreis für sich allein, unabhängig von den andern Resonanzkreisen, verstimmt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Dosieren kochfrequenter Ströme für Heilzwecke mittels eines neben dem Nutzkreise zu dessen Beeinflussung vorgeseh enen, bezüglich seiner Energieaufnahme einstellbaren Regulierkreises, gekennzeichnet durch einen Hochfrequenzgenerator, der mit dem Patientenkreis und wenigstens einem weiteren zum Generator abstimmbaren Schwingungskreis (Resonanzkreis) induktiv gekoppelt ist.