AT115879B - Anordnung für fremdgesteuerte Röhrensender. - Google Patents

Anordnung für fremdgesteuerte Röhrensender.

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AT115879B
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Inventor
Wilhelm Kummerer
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Telefunken Gmbh
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  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description


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  Anordnung für   fremdgesteuerte Röhrensender.   
 EMI1.1 
 röhre durch die Parallelschaltung einer Kapazität und einer Selbstinduktion gebildet, so besteht die Möglichkeit, dieses Gebilde entweder auf die Betriebsfrequenz abzustimmen oder gegenüber der
Betriebsfrequenz zu verstimmen. Im ersten Fall ist die am Gitter liegende Spannung, die ja gleich der
Spannung am Kondensator ist, stark abhängig von der jeweiligen Dämpfung des Kreises, die in den meisten Fällen in erster Linie durch die Gitterlast des zu steuernden Rohres gebildet wird. Verändert sich diese Belastung z. B. bei Modulation, so hat das zur Folge, dass mit abnehmender Belastung die
Gitterwechselspannung steigt und dadurch dem Modulationsvorgang entgegenwirkt.

   Um diesen Übelstand zu vermeiden, könnte man den Kreis so weit verstimmen, dass in bezug auf seine Serienimpedanz der Blindwiderstand den Wirkwiderstand überwiegt. In diesem Falle ist die Spannung nahezu unabhängig von der Belastung, indes hat man dann den Übelstand, durch den verstimmten Kreis bei Kopplungsänderungen den Generatorkreis zu verstimmen, so dass jede Kopplungsänderung eine Nachstellung des Generatorkeises erforderlich macht ; diesen Übelstand zu vermeiden, ist Zweck vorliegender Erfindung. Der zwischen Gitter-Kathode befindliche Kondensator ist erforderlich, um bei grösseren Röhren den Oberwellen des Gittergleichstromes einen Abschluss zur Kathode zu gewähren. Die Kapazität dieses Kondensators wird in paralleler Selbstinduktion kompensiert, so dass die parallel zu diesem Kreise liegende Wirklast keine Verstimmung auf diesen Kreis   ausübt.

   Gleichzeitig   wird parallel zu diesem Kreis ein auf Serienresonanz abgestimmtes Gebilde, bestehend aus Selbstinduktion und Kapazität, gelegt, dem durch Kopplung die E. M. K. zugeführt wird,   d. h.   also, die an dem parallelen Schwingkreis bzw. am Gitter liegende Spannung ist gleich der E. M. K., unabhängig von der Belastung, da infolge der Kompensation der Selbstinduktion bzw. der Kapazität des die E. M. K. führenden Teiles deren innerer Widerstand auf Null gebracht ist. Da gleichzeitig, vom Standpunkt der E. M. K. aus gesehen, das ganze daran hängende Gebilde in Serienresonanz ist, wird auch kein Blindwiderstand auf den Arbeitskreis der Röhre übertragen und somit die oben geschilderten Nachteile vermieden. 



   Eine Schaltung gemäss der Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in der anliegenden Figur gegeben, wo R1 die Generatorröhre darstellt und R2 die fremdgesteuert Röhre. Der Arbeitskreis   81   der Röhre   R   wirkt auf den Gitterkreis der Röhre   R2, und   dieser Gitterkreis besteht erfindungsgemäss aus einer Parallelschaltung eines auf die Nutzfrequenz abgestimmten Schwingungskreises 82 und anderseits aus einer Serienschaltung einer Kapazität 0 und einer Selbstinduktion L, wobei C und L in Serienresonanz sind.

   Bei einigen Schaltungen für drahtlose Telephonie empfiehlt es sich, parallel zum Schwingungskreis   82   einen besonderen Dämpfungswiderstand W zu schalten, um eine zu scharfe Resonanzkurve des Gitterkreises zu vermeiden und damit eine günstigere Übertragung eines grösseren Frequenzbandes zu   ermög-   lichen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anordnung für fremdgesteuerte Röhrensender, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterkreis der fremdgesteuerten Röhre aus einer Parallelschaltung eines auf die Nutzfrequenz abgestimmten Schwingungskreises und eines ebenfalls auf die Nutzfrequenz abgestimmten Serienkreises besteht, wobei die E. M. K. an den Serienkreis übertragen wird und von der Grösse der gewünschten Hochfrequenzwechselspannung ist. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT115879D 1927-12-31 1928-11-09 Anordnung für fremdgesteuerte Röhrensender. AT115879B (de)

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