AT120116B - Einrichtung zur Abstimmung von Hochfrequenzkreisen, insbesondere von solchen mit kleinen Energien. - Google Patents
Einrichtung zur Abstimmung von Hochfrequenzkreisen, insbesondere von solchen mit kleinen Energien.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Eimichtung znr Abstimmnng von Hochfrequenzkreisen, insbesondere von solchen mit kleinen Energien.
Es ist bekannt, die Welle eines von einem Kristall gesteuerten Kreises dadurch etwas zu ändern, dass man eine in Reihe mit diesem Kristall geschaltete Kapazität ändert. Eine bekannte Schaltung, wobei dieses Verfahren verwendet wird, ist in Fig. 1 wiedergegeben.
Durch dieses Verfahren kann man jedoch (s. z. B. Jahrbuch der drahtlosen Telegraphie, Band 29, Heft 1, Seite 23) nur eine ganz kleine Wellenänderung erreichen. So beträgt nach der angeführten Ver- öffrntlichung die so zu erzielende relative Wellenänderung nur ein Zehntausendstel.
EMI1.1
nahme der Wellenlänge.
Man kann eine bedeutend grössere Wellenänderung erreichen, wenn man statt wie bis jetzt einen Kristall beispielsweise zwei Kristalle verwendet und einmal nur einen Kristall einschaltet, das andere Mal aber beide Kristalle parallel.
Versuche haben gezeigt, dass selbst, wenn beide Kristalle ganz oder nahezu gleiche Eigenfrequenzen besitzen, die Zuschaltung des zweiten Kristalls eine bedeutende Änderung der Welle verursacht.
Verstimmt man aber den Kreis eines oder beider Kristalle kk gegenüber ihrer Eigenwelle beispiels-
EMI1.2
noch etwas mehr erreichen.
Ausserdem nimmt der Nutzstrom bei der Frequenzänderung mittels zweier Kristalle nach Fig. 2 bedeutend weniger ab als bei nur einem Kristall nach Fig. 1.
Man kann die Kristalle auch in Reihe miteinander schalten, und man bekommt dann wiederum eine andere Welle.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in der Einrichtung zur wahlweisen Abstimmung von Hochfrequenzkreisen, insbesondere von solchen mit kleinen Energien (z. B. Gitterkreise von Empfangsund Senderöhren), die so umschaltbar ist, dass sie es gestattet, die Abstimmung auf jede von zwei oder mehreren bestimmten Wellen durch Gruppenumschaltung (Reihen-, Parallel-oder Einzelsehaltung) von Kristallen herzustellen. Diese Einrichtung hat u. a. noch den folgenden Vorteil :
Sollte z. B. ein Sender verschiedene Wellen senden, so hat man bis jetzt für jede Welle einen besonderen Kristall gebraucht, so dass für n-Wellen n-Kristalle notwendig waren.
Mit der Einrichtung nach der Erfindung aber kann man selbst mit nur zwei voneinander etwas in der Eigenwelle abweichenden Kristallen mindestens vier Wellen durch eine einfache Umgruppierung der Kristalle wahlweise aussenden :
1. wenn der erste Kristall allein,
2. wenn der zweite Kristall allein,
3. wenn sie beide parallel,
4. wenn sie beide in Reihe geschaltet sind.
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Nimmt man statt zweier Kristalle deren drei, so beträgt die Zahl der möglichen Wellen, sogar ohne Zuhilfenahme der Kapazitäten Ce, wie eine einfache Rechnung ergibt, 17.
Die Zahl der möglichen Wellen steigt sehr stark mit der Zahl der Kristalle an, da ausser der Reihen- und Parallelschaltung noch sehr mannigfaltige Gruppenschaltungen möglich sind, z. B. ergeben vier
Kristalle 100 Möglichkeiten.
Verstimmt man aber die Kristallkreise gegeneinander ausserdem noch durch verschiedene Kapa- zitäten, wie dies beispielsweise in Fig. 2 (Kapazitäten GÚ angedeutet ist, so kann man die Anzahl der zu erzielenden Frequenzen noch bedeutend vermehren.
Die Reihenschaltung der Kristalle hat den besonderen Vorteil, dass die Abstimmung des Kreises viel schärfer wird. Dieses ist besonders wichtig in Empfängerröhren.
Ein Anwendungsbeispiel für den Hochfrequenzradioempfang ist in Fig. 3 dargestellt. Hier ist zwischen Antenne A und Gitterkreis eines Hochfrequenzverstärkers b ein mit Kristallen abgestimmter
Zwisehenkreis eingeschaltet. Bei Rundfunkempfang, wo der Lokalsender den Fernempfang stört, kann man den Einfluss des Lokalsenders durch passende Wahl der Kristalle sehr wirksam eliminieren. Jedem
Fremdsender entspricht dann eine andere Kombination der Kristalle, z. B. der Kölner Welle ein be- bestimmter Kristall oder eine bestimmte Kombination der Kristalle, der Pariser Welle wieder ein anderer bestimmter Kristall oder Kombination usw.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Abstimmung von Hoehfrequenzkreisen, insbesondere von solchen mit kleinen
Energien (Gitterkreise von Empfangs-und Senderöhren), gekennzeichnet durch eine Umschaltvorriehtung, die es gestattet, die Abstimmung auf jede von zwei oder mehreren bestimmten Wellen durch Gruppen-
EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE120116T | 1928-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT120116B true AT120116B (de) | 1930-12-10 |
Family
ID=29276993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT120116D AT120116B (de) | 1928-06-23 | 1929-06-15 | Einrichtung zur Abstimmung von Hochfrequenzkreisen, insbesondere von solchen mit kleinen Energien. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT120116B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010119B (de) * | 1953-04-07 | 1957-06-13 | Automatic Elect Lab | Schaltungsanordnung fuer frequenz- und amplitudenstabilisierte Oszillatoren |
-
1929
- 1929-06-15 AT AT120116D patent/AT120116B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010119B (de) * | 1953-04-07 | 1957-06-13 | Automatic Elect Lab | Schaltungsanordnung fuer frequenz- und amplitudenstabilisierte Oszillatoren |
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