DE648796C - Sender fuer wahlweisen Betrieb auf zwei Wellenbaendern - Google Patents
Sender fuer wahlweisen Betrieb auf zwei WellenbaendernInfo
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- DE648796C DE648796C DER94022D DER0094022D DE648796C DE 648796 C DE648796 C DE 648796C DE R94022 D DER94022 D DE R94022D DE R0094022 D DER0094022 D DE R0094022D DE 648796 C DE648796 C DE 648796C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/24—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection
- H03J5/242—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection used exclusively for band selection
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- Transmitters (AREA)
Description
- Sender für wahlweisen Betrieb auf zwei Wellenbändern Diel Erfindung bezieht sich auf einen Zweiwellensender, der mit Mitteln versehen ist, die ein wahlweises Senden auf Kurz- oder Langwellen gestatten.
- Erfindungsgemäß können die Röhren bei Kurzwellenbetrieb im Gegentakt schwingen, während bei Langwellen entsprechende Schwingkreise an .die Symmetriepunkte der Gegentaktschaltung angeschlossen sind und die-Röhren dann parallel arbeiten. Dadurch wird erreicht, daß jede Welle unter Ausschluß der anderen betrieben werden kann. Zweitens arbeitet der Sender auf jeder Welle in einer so günstigen Schaltung und Anordnung, daß ein nennenswerter Energieverlust gegenüber entsprechenden Einfachsendern nicht auftritt.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand der beigefügten Zeichnung, die eine vorzugsweise Ausführung darstellt, erläutert. Selbstverständlich ist aber die Erfindung nicht auf dieses Beispiel beschränkt.
- In der Zeichnung bedeutet i ein Paar gewöhnlicher Trioden oder Röhren irgendeines anderen passenden Types. Die Kathoden 2 sind dargestellt mit indirekter Heizung. Wenn man will, kann man natürlich auch direckt geheizte Kathoden nehmen. Die Gitter sind verbunden zu einer Resonanzschleife 4, deren Abstimmung vervollständigt wird durch variableKondensatoren5. DieSchleife4 arbeitet so mit den Röhren i zusammen, daß diese im Gegentakt Ultrakurzwellen erzeugen. Der Ausgangskreis dieser Röhren ist ebenfalls abgestimmt mittels der Induktionsschleife 6 und der Abstimmkondensatoren 7. Das Potential wird den Anoden der Röhren i von irgendeiner passenden Quelle, wie sie durch die Plus- und Minuszeichen bei 8 angedeutet ist, zugeführt. Die Ausgangsenergie des Schwingkreises kann durch Kopplungskondensatoren g auf einen abgestimmten Eingangskreis übertragen werden, der die Gitter eines Paares von Röhren io enthält. Die Abstimmung dieses Eingangskreises für die Röhren io kann auf den gewünschten Wert gebracht werden mittels Spulen i i. Der Ausgangskreis der Röhren ist ebenfalls abgestimmt, und zwar mittels der Induktionsschleife 12 und den Abstimmkondensatoren 13-Die Röhren io und die sie verbindenden Kreise stellen eine Verstärkerstufe dar. Eine zweite Verstärkerstufe ähnlich der ersten kann vorgesehen werden, dargestellt durch die Röhren 14. Die Ausgangsenergie der Verstärkerröhren 14 kann induktiv auf einen Arbeitskreis übertragen werden, der die Induktionsschleife 15 und die regelbaren Kondensatoren 16 enthält. Gegebenenfalls kann einer der Kondensatoren 16 mit einer Kurzwellenantenne und der andere mit einem Gegengericht verbunden werden. Soll dagegen eine Dipolantenne verwendet werden, dann können die Kondensatoren in irgendeiner den Fachleuten geläufigen Weise verbunden. werden.
- Der Sender mit seinen beiden Verstärkerstufen, wie er hier beschrieben wurde, wird nun durch weitere abgestimmte Kreise ergänzt, um den Sender zu befähigen, gelegentlich mit einer verhältnismäßig langen Welle betrieben zu werden. Diese weiteren Kreise umfassen in der Schwingstufe einen abgestimmten Schwingkreis mit einer Spule 17 und einem variablen Kondensator 18, ferner für jede Verstärkerstufe einen Schwingkreis mit den Spulen icg und dein variablen Kondensator 2o. Wenn diese Schwingkreise all die Oszillatorverstiirlzerl:reise angeschlossen werden, dann arbeiten die verschiedenen Röhrenpaare parallel. Für den Betrieb bei der langen Welle stellen die Induktionsschleifen .I, 6 und 1 und 15 Stromwege mit vernachlässigbar kleiner Induktion dar. Die Werte der Kondensatoren 5, ; und 13 sind derart, daß sie der langen Welle einen hohen Widerstand darbieten. Daraus geht hervor, daß für praktische Zwecke die abgestinunten Kreise, die für den Kurzwellendienst vorgesehen sind, vernachlässigt werden können, wenn sie mit den S@liwingkreisen für den Tieffrequenzbetrieb verbunden werden.
- Durch ein einfaches Umschalten können die verschiedenen Paare von Elektronenröhren entweder im Gegentakt oder parallel betrieben werden. Zu diesem Zwecke wird vorzugsweise ein Relais 2i vorgesehen, dessen Stromkreis eine Batterie.22 und den Druckknopfschalter 23, 24 enthalten mag. Wird der Druckknopf 24 heruntergedrückt, dann bekommt das Relais die Energie, Kurzschlußkontakte 23, 26 zu öffnen und zwei Kontakte 2; zu schließen, wodurch die beiden Abstiminkondensatoren 28 geerdet werden. Der Charakter dieser Schaltoperation ist derart, daß die Schwingkreise einschließlich der Selbstinduktion 1; und ig und der Abstiumikondensatoren 18 und 2o in arbeitsfähiger Weise an die Kreise der Schwing- und Verstärkerröhren angeschlossen werden, so daß diese im Parallelbetrieb arbeiten. -Das Erden der Kondensatoren 28, jeder auf einer Seite der Schaltung, vervollständigt die Anordnung derart, daß der Oszillator auf der gewünschten langen Welle schwingen kann.
- Wenn der Sender auf der langen Welle arbeiten soll, dann wird ein Schwingkreis 33, der mit dein - Ausgangskreis der Röhren 1q. durch die Schleife 12 verbunden ist, verwandt. Die Ausgangsenergie eines Modulators kann diesem - Schwingkreis 33 aufgedrückt «-erden. Gekoppelt mit der Spule 29 des Schwingkreises ist eine Spule 3o, auf die die modulierte Ausgangsenergie übertragen werden kann. Die Spule 30 liegt in einem Kreise mit einer veränderlichen Selbstinduktion 31, die eine Verbindung zu einer Langwellenantenne besitzt. Zwischen der Stufe der Langwellenkreise der Verstärkerstufen sind Neutralisierungskondensatoren 32 vorgesehen. -Aus der vorliegenden Beschreibung sind die Forteile der einfachen Schaltvorrichtung leicht zu erkennen. Wenn der Druckknopf 24 nicht heruntergedrückt ist, kann der Sender mit kurzer Welle betrieben werden. Die dann vorliegenden Verhältnisse erlauben Gegentaktbetrieb der verschiedenen Paare von Elektronenröhren. Zu anderen Zeiten kann der Sender mit einer verhältnismäßig langen Welle betrieben werden einfach dadurch, daß inan durch Druckknopf 2- lierunterdrückt, womit man die verschiedenen Tieffrequenzschwingkreise in Arbeitsschaltung mit dem Senderschaltwerk bringt. Wenn man will, kann man den Schalter auch von Hand antreiben anstatt durch das Relais 21.
- Wie schon erwähnt, ist die Erfindung verschiedener Modifikationen fähig. Insbesondere kann man statt eines Kurzwellenbandes ein Ultrakurzwellenband vorsehen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sender finit je zwei Röhren in jeder Stufe für wahlweisen Betrieb auf zwei Wellenbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Röhren jeder Stufe für die kurzen Wellen in Gegentakt, für die langen Wellen parallel geschaltet sind und daß die Schwingungskreise für die langen Wellen an den Svininetriepunkten der iin Gegentakt geschalteten Kreise liegen.
- 2. Sender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Kurzwellenbetrieb die Langwellenschwingungskreise des Steuersenders kurzgeschlossen sind, während die Spulen der Verstärkerschwingungskreise als Drosseln für die Spannungszuführungen benutzt werden.
- 3. Sender nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerstufen wellenunabhängigneutralisiertsind.
- 4. Sender nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung auf das jeweilige Wellenband durch ein Relais betätigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US648796XA | 1934-08-18 | 1934-08-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648796C true DE648796C (de) | 1937-08-09 |
Family
ID=587132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER94022D Expired DE648796C (de) | 1934-08-18 | 1935-08-18 | Sender fuer wahlweisen Betrieb auf zwei Wellenbaendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648796C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938325C (de) * | 1952-10-17 | 1956-01-26 | Geigy Ag J R | Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen |
-
1935
- 1935-08-18 DE DER94022D patent/DE648796C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938325C (de) * | 1952-10-17 | 1956-01-26 | Geigy Ag J R | Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen |
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