DE727992C - Mischschaltung fuer Ultrakurzwellen-UEberlagerungsempfaenger - Google Patents
Mischschaltung fuer Ultrakurzwellen-UEberlagerungsempfaengerInfo
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- DE727992C DE727992C DEB186131D DEB0186131D DE727992C DE 727992 C DE727992 C DE 727992C DE B186131 D DEB186131 D DE B186131D DE B0186131 D DEB0186131 D DE B0186131D DE 727992 C DE727992 C DE 727992C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D7/00—Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
- H03D7/14—Balanced arrangements
- H03D7/1408—Balanced arrangements with diodes
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
Description
- Mischschaltung für. ULtrakurzwellen-Überlagerungsempfänger Gegenstand der Erfindung, ist eine Mischschalltung für Ultra!kurznwelilen-IUber(iagerunggssempfänger; bei der als- Mischröhren Dioden Verwendung finden.
- Derartige Schaltungen sind an sich bekannt. Die Mischung der empfangenen Schwingungen und der Überlagerungsschwngungen erfolgt hierbei durch Aussteuerung des gekrümmten Teils der Kennlinie. Die Dioden haben gegenüber den Trioden den Vorteil, daß die Dämpfung in ihnen bei sehr kleinen Wellen, insbesondere solchen unter 50 cm, infolge der bei derartig hohen Frequenzen wirksam werdenden Elektronenlaufzeit wesentlich kleiner ist als die in der Gitterentladungsstrecke der Triode.
- Die bekannten Schaltungen unter Verwendung von Dioden zur Mischung sind z. B. so aufgebaut,. daß die Mischung in einer Gegentaktanordnung mit zwei Diodenvorgenommen wird, der die Überla,gerersp,annnng in einer Differentialschaltung zugeführt wird; Neben der Symmetrierung ergibt sich hierbei als Vorteil; daß durch Ausnutzung beider Halbwellen der Überlagererschwingungen die Empfindlichkeit gegenüber den Schaltungen mit einfacher Diode gesteigert wird. Weiterhin besteht- die Möglichkeit, das direkte Einfallen zwischenfrequenter Wechselspannungen in den Zwischenfrequenzeingangskreis zu verhindern.
- Bei derartigen bekannten Schaltungen hat man nun die Zuführung der Empfangsenergie im Kathodenkreis vorgenommen. Eine derartige Schaltung besitzt den Nachteil, daß die Kapazität der Kathoden gegeneinander und die schädliche Kapazität der Drosseln eine Verringerung des Resonanzwiderstandes der als Schwingungskreis wirksamen Lecherleitung hervorruft, so daß die an der Entladungsstrecke liegende Spannung verhältnismäßig gering -ist.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile der bekannten Anordnung dadurch vermieden; daß die Zuführung der Empfangsschwingungen über eine an den Anoden liegende Lecherleitung im Gegentakt erfolgt, daß die Überlagerungsschwingungen den Kathoden mit - Hilfe eines Entkopplüngskreises ebenfalls im Gegentakt zugeführt werden und daß die Zwischenfrequenzschwingungen zwischen den elektrischen Mitten der beiden Zuführungskreise abgenommen werden. Die erfindungsgemäße Anordnung besitzt den besonderen Vorteil, daß die zur Zuführung der schwachen Empfangsenergie im Anodenkreis dienende Lecherleitung völlig unbelastet ist, so däß sie mit hohem Resonanzwiderstand arbeitet. Der Wirkungsgrad der gesamten Anordnung wird hierdurch stark verbessert.
- In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführung der erfindungsgemäßenSchaltung dargestellt. Bei der in dieser _ Abbildung dargestellten Anordnung gelangt die von der Empfangsantenne g aufgenommene Wechselspannung über eine abgestimmte Lecherleitung an die beiden Anoden der Duodiode i i. Die Zuführung der vom Schwingungserzeuger 12 abgegebenen Überlagerungsspannung erfolgt über einen Resonanzkreis 13 auf die beiden Kathoden der Duodiode. Die in den Entladungsstrecken sich bildende Zwischenfrequenz wird in der Verbindungsleitung 14 abgegriffen, die die Mitte der Lecherleitung und die der Ankopplungsspule verbindet und möglichst räumlich auch in der elektrischen Mitte der Lecherleitung angeordnet ist. Vorzugsweise wird die Leitung 14 gleichzeitig durch den die Entladungsstrecken enthaltenden Glaskolben geführt. Die Leitung selbst ist durch einen Kondensator 15 aufgetrennt, der mit der Spule 16 einen auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Kreis bildet. Die Kathoden der Entladungssysteme müssen bei Verwendung eines gemeinsamen Röhrenkolbens getrennt aus diesem herausgeführt werden. Gleichzeitig muß durch Abstimmung der Heizleitungen vermieden werden, daß die Überlagererwechselspannung kurzgeschlossen wird. Man schaltet daher vorteilhaft an die beiden noch- freien Enden der z. B. mit direkter Heizung ausgeführten Kathoden 2 auf die Überlagerungsfrequenz abgestimmte Resonanzkreise 17 und 18, über die der Heizstrom von der Heizbatterie ig zugeführt wird.
- Durch die beschriebene Anordnung wird gleichzeitig erreicht, daß die gesamte Schaltung absolut symmetrisch ist und eineErdung erfolgen. kann, :ohne daß die Gefahr besteht, daß Störschwingungen aufgenommen werden.
- Damit die Dioden mit höchster Empfindlichkeit arbeiten, ist es notwendig, den Abstand zwischen Kathode und Anode so klein wie nur möglich zu halten. Weiterhin ist es zweckmäßig, die Anode als das Ende eines geraden Zuführungsdrahtes auszubilden, der das Ende der Eingangslecherleitung bildet. Gegebenenfalls kann die Diode auch indirekt geheizt sein. Der geerdete Punkt -der beschriebenen Schaltung ist gleichzeitig auch der Hochfrequenzerdpunkt der Zwischenfrequenz. Eine direkte Aufnahme der Zwischenfrequenz kann daher nicht erfolgen. Die beschriebene Schaltung arbeitet in der Weise, daß eine Zwischenfrequenz in den Röhren jeweils dann gebildet wird, wenn die positive Halbwelle der Oszillatorspannung auf die entsprechende Diode- einwirkt. Durch die Gegentaktschaltung werden beide Halbwellen . der Oszillatorspannung im Gebiet der größten Kennliniensteilheit der Dioden ausgenutzt, so daß man eine entsprechend höhere Verstärkung in der Mischschaltung erhält.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Mischschaltung für Ultrakurzwellen-Überlagerungsempfänger, bei der die Mischung der Empfangsschwingungen und der TJberlagerungsschwingungen in einer Gegentaktschaltung mit zwei Diodenstrecken erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Empfangsschwingungen über eine an den Anoden liegende Lecherleitung im Gegentakt erfolgt, daß die überlagerungsschwingungen den Kathoden mit Hilfe eines -Ankopplungskreises ebenfalls im Gegentakt zugefüihrt werden und daß die Zwnschenfrequenzschwingungen zwischen den elektrischen Mitten der beiden Zuführungskreise mit Hilfe eines Resonanzkreises abgenommen werden.
- 2. Mischschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität des auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Resonanzkreises direkt im Zuge einer in der Mitte zwischen den Lecherleitungen verlaufenden Leitung, welche die geerdete Mitte des Empfangskreises und die Mitte des Überlagererankopplungskreises miteinander verbindet, liegt und die zugehörige Induktivität entfernt davon angeordnet ist.
- 3. Röhre zur Verwendung in einer Mischschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsstrekken in einem gemeinsamen Röhrengefäß angeordnet sind, daß die Kathodenzuführungen getrennt herausgeführt sind und daß die Verbindungsleitung durch den die Entladungsstrecken enthaltenden Gefäßkolben geführt und symmetrisch zu den Elektrodensystemen eingeschmolzen. ist. q.. Mischschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Entladungsstrecken mit direkt geheizten Kathoden die nicht mit dem Überlagereranköpplungkreis verbundenen Enden derselben über je einen auf die Überlagererfrequenz abgestimmten Resonanzkreis mit der Heizstromquelle verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB186131D DE727992C (de) | 1939-02-02 | 1939-02-02 | Mischschaltung fuer Ultrakurzwellen-UEberlagerungsempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB186131D DE727992C (de) | 1939-02-02 | 1939-02-02 | Mischschaltung fuer Ultrakurzwellen-UEberlagerungsempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE727992C true DE727992C (de) | 1942-11-17 |
Family
ID=7010176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB186131D Expired DE727992C (de) | 1939-02-02 | 1939-02-02 | Mischschaltung fuer Ultrakurzwellen-UEberlagerungsempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE727992C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069700B (de) * |
-
1939
- 1939-02-02 DE DEB186131D patent/DE727992C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069700B (de) * |
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