AT132706B - Verfahren zur Darstellung von Halogenwasserstoffadditionsprodukten des Acetylens. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Halogenwasserstoffadditionsprodukten des Acetylens.

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AT132706B
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  Verfahren zur Darstellung von   Halogenwasserstoffadditionsprodukten   des Aeetylens. 



   Es ist bekannt, Halogenwasserstoffadditionsprodukte des Acetylens durch Überleiten von Gemischen aus Aeetylen und einem   gasförmigen Halogenwasserstoff über   erhitzte, auf poröse Träger aufgetragene Katalysatoren, wie z. B. Quecksilberverbindungen, darzustellen (s. deutsche Patentschrift Nr. 278249). 



   Besser als Quecksilberverbindungen eignen sich als Katalysatoren Verbindungen der Metalle der zweiten und fünften Gruppe des periodischen Systems, wie der alkalischen Erden,   des Magnesiums,   Wismuts, Antimons, Vanadins, Aluminiums, Zinks, Eisens ; es können auch Gemische derartiger Metallverbindungen Verwendung finden. 



   Es wurde nun gefunden, dass man sowohl die Lebensdauer der zur Anwendung gelangenden Katalysatoren verlängern als auch die Reaktion beschleunigen kann, wenn man als Träger für die Katalysatoren hoehaktive Kohle, Silieagel od. dgl. verwendet. 



   Beispiel 1 : Hoehaktive Kohle wird mit einer salzsauren Lösung von   Wismutchlorid getränkt   und im   Salzsäurestrom     getrocknet.   Man leitet bei 200  ein Gemisch gleicher Raumteile Acetylen und trockenen   Salzsäuregases über   den Katalysator. Vorteilhaft verwendet man das Gemisch der Reaktionsgase im Überschuss, wobei man das überschüssige Gas - gegebenenfalls nach vorausgehender Absorption 
 EMI1.1 
 Ausbeute ist quantitativ. Die Leistung des Katalysators war nach 100 Stunden noch unverändert. 



   Beispiel 2 : Silieagel wird mit einer salzsauren Lösung von   Antimondrichlorid     getränkt   und im   Salzsäurestrome   getrocknet. Man arbeitet bei einer Temperatur von 1800 entsprechend Beispiel 1. 



    Äthylidenchlorid   wird dabei nicht gebildet. 
 EMI1.2 
 



   Beispiel 4 : Hoehaktive Kohle wird mit einer Lösung von   Bariumbromid getränkt   und im Bromwasserstoffstrom getrocknet. Durch Überleiten eines Gemisches gleicher Raumteile Aeetylen und Bromwasserstoff erhält man Vinylbromid in guter Ausbeute, wobei als Nebenprodukt   Äthylidenbromid   entsteht. 



   Beispiel 5 : Ein Porzellanrohr von   160cm Länge   und   4'3 CIn Durchmesser   wird mit   2100 eu3   hoehaktiver Kohle gefüllt, die mit 10% ihres Gewichtes an Bariumchlorid imprägniert ist. Der Katalysator wird auf   250-260'erhitzt   und ungefähr 800 l Aeetylen pro Stunde durch eine Pumpe im Kreisstrom darüber getrieben. Gleichzeitig werden 200 g Salzs uregas durch den Apparat geleitet. Die unverbrauchte Salzsäure wird durch Waschen mit Wasser absorbiert und das gebildete Vinylchlorid durch Kühlung kondensiert. Das überschüssige Aeetylen wird durch die Pumpe der Apparatur wieder   zugeführt.   



    Ungefähr   100    < jf Vinylchlorid   werden pro Stunde erhalten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Halogenwasserstoffadditionsprodukten des Acetylens durch Überleiten von Gemischen aus Acetylen und einem gasförmigen Halogenwasserstoff bei erhöhter Temperatur über auf poröse Träger aufgetragene Verbindungen der Metalle der zweiten und fünften Gruppe des periodischen Systems, wie der alkalischen Erden, des Magnesiums, Wismuts, Antimons, Vanadins, Zinks, EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT132706D 1929-11-05 1929-11-05 Verfahren zur Darstellung von Halogenwasserstoffadditionsprodukten des Acetylens. AT132706B (de)

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