AT131026B - Elektrisch angetriebenes Fahrzeug. - Google Patents

Elektrisch angetriebenes Fahrzeug.

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AT131026B
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switch
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pedal
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switching
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Inventor
Franz Ing Wurz
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Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


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  Elektrisch angetriebenes Fahrzeug. 



   Die Erfindung bezieht sich auf elektrisch angetriebene, insbesondere gleislose aus einer Fahrleitung gespeiste Fahrzeuge. Um deren Führer zu entlasten, ist es bekannt, eine selbsttätige Steuerung der Triebmotoren zu verwenden, die aber im gegebenen Fall auch vom Führer beeinflussbar ist. Z. B. besteht eine solche bekannte selbsttätige Steuerung darin, dass sich einzelne Schütze in einer bestimmten Schaltfolge selbsttätig weiterschalten, indem Hilfskontakte je an dem vorhergehenden Schütz die Steuerleitung für das nachfolgende Schütz vorbereiten oder schliessen. Durch Unterbrechen der Steuerleitung zu einzelnen Schützen oder Schützgruppen an einem vom Führer zu betätigenden Schalter ist der Führer zugleich in der Lage, gewisse Grenzschaltstufen einzustellen, über die die selbsttätige Steuerung nicht hinaussehreiten kann.

   Die Erfindung bezweckt, bei solchen und ähnlichen elektrischen Fahrzeugen eine in der äusseren Handhabung gleiche Bedienungsweise durch den Führer zu erhalten, wie sie im allgemeinen bei Automobilen üblich ist. Hiedurch wird eine an und für sieh bewährte Steuerungsart auch für elektrisch angetriebene Fahrzeuge nutzbar gemacht, im besonderen aber Fehlgriffen in der Steuerung vorgebeugt, zu denen im Gefahrfall der meist vom Automobilbetrieb übernommene Führer bei den bisher üblichen Steuerungen elektrischer Strassenfahrzeuge neigt. 



   Beim Gegenstand der Erfindung ist ein Pedal oder ein   äquivalentes Kommandoorgan vorgesehen,   durch dessen Betätigen (Niederdrücken) der Triebmotorenstromkreis geschlossen wird. Erfindungsgemäss wird durch dieses Pedal zugleich das Einschalten des Steuerstroms zur Steuerung der Triebmotoren vorbereitet, worauf durch folgendes Loslassen des Pedals der Steuerstrom geschlossen wird. 



  Der Steuerstrom kann zu diesem Zwecke über Kontakte geführt sein, die zugleich mit dem Schliessen des Triebmotorenstromkreises eingeschaltet werden, und ferner über Kontakte am Pedal, die in dessen losgelassenem Zustande geschlossen sind. Beim Niederdrücken des Pedals werden die erstgenannten Kontakte im Steuerstromkreis geschlossen, beim darauffolgenden Freigeben des Pedals die zweitgenannten ; um den Steuerstrom einzuschalten bzw. das Fahrzeug in Bewegung zu setzen, ist also (so wie beim Automobil das Kupplungspedal) das Pedal erst niederzudrücken und dann freizugeben. Hiebei lässt sich zugleich erreichen, dass bei eingeschaltetem Triebmotorenstrom der Steuerstrom schon durch teilweises Niederdrücken des Pedals an dessen Kontakten unterbrochen und das Fahrzeug verzögert werden kann, ohne den Hauptstromkreis zu öffnen.

   Durch einfaches Loslassen des Pedals kann dann wieder auf volle Fahrt übergegangen werden. 



   Mit Vorteil kann die Anordnung auch so getroffen werden, dass bei eingeschaltetem Triebmotorenstrom durch weiteres (vollständiges) Niederdrücken des Pedals eine   Ausschalt- bzw. Auslösevorrichtung   betätigt wird, die eine Unterbrechung des Triebmotorenstromes bewirkt. Das Steuerpedal nach der Erfindung ist also beim Anfahren und Anhalten des Fahrzeuges in ganz derselben Weise zu betätigen wie das Kupplungspedal bei Automobilen. 



   Um eine vollständig analoge Pedalanordnung wie bei Automobilen zu erhalten, kann in bekannter Weise noch ein Bremspedal vorgesehen werden, bei dessen Betätigung ausser der Herstellung der Bremsschaltung, erfindungsgemäss zugleich eine Unterbrechung des Triebmotorenstromes erfolgt. Zweckmässig kann zum Ein-und Ausschalten des Triebmotorenstromes durch das Steuerorgan (Pedal) am Führerstand ein eigener Schalter (Hauptschalter) vorgesehen sein, der ausserdem auch eine Überstromauslösung und gegebenenfalls eine Auslösung in Abhängigkeit von der Stellung weiterer   Schaltgeräte   (Fahrtwender,   Bremswalze usw.) besitzt.   

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   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Oberleitungsomnibus im Schaltbild gezeigt.   Mit 1, 2   ist die Fahrtleitung   (Hin-und Rückleitung) bezeichnet,   3 ist der Hauptschalter des Fahrzeuges, 4, 5 sind die Triebmotoren mit ihren Erregerwicklungen 6 bzw. 7, 8 ist der Fahrtwender, mit 9 ist die Steuereinrichtung für die Motoren (Reihenparallelschaltung,   Widerstandsvorschaltung)   angedeutet. 10 ist das erfindungsgemäss angeordnete Pedal, das mittels eines drehbar gelagerten, mit einer Führung 20 versehenen Mitnehmers 30 in der gezeichneten Offenstellung des Schalters   3   an dessen Schaltspindel angreift und bei Niederdrücken des Pedals 10 den Schalter 3 einlegt, der dann durch die Klinken 13 und 23 bzw. 33 und 43 in der eingeschalteten Lage festgehalten wird.

   Am Pedal 10 sind ferner Kontakte 40 angeordnet, die in der gezeichneten losgelassenen Stellung des Pedals geschlossen sind. Sie liegen in der Steuerstromleitung   100,   die jedoch bei ausgeschaltetem Schalter 3 an dem mit diesem verbundenen   Bilfssehalter   11 unterbrochen ist. 200 ist die Steuerstromquelle. Wird durch Niedertreten des Pedals zugleich mit dem Einlegen des Schalters 3 der Hilfsschalter 11 nach links ausgelegt, so wird die über die Kontakte 40 geführte Steuerleitung 100 wohl bei 11 geschlossen und damit das Einschalten des Steuerstromkreises vorbereitet, die Leitung 100 ist jedoch noch so lange bei 40 unterbrochen, als das Pedal 8 niedergetreten ist. Erst wenn dieses losgelassen wird, wird auch bei 40 die Verbindung hergestellt, der Steuerstromkreis also geschlossen. 



   Nach Einschalten des Schalters 3 kommt bei Loslassen des Pedals 10 der Mitnehmer 30 ausser Eingriff mit der Schaltspindel des Schalters 3. Der Mitnehmer fällt infolge seines eigenen Gewichtes 
 EMI2.1 
 Mitnehmer durch die   Kurvenfülrung   (wie die gezeichnete Stellung zeigt) in die Höhe der Sehaltspindel zu liegen.

   Wird jedoch bei eingeschaltetem Schalter 3, also wenn die Schaltspindel von Schalter 3 nicht mit dem Mitnehmer 30 gekuppelt ist, das Pedal 10 niedergetreten, so bewegt sich die Spitze des Mitnehmers 30 entsprechend der Führung 20   schräg nach   abwärts, u. zw. derart, dass sie bei weiterem Niedertreten des Pedals an dem Winkelhebel 12 angreift, der wieder mit dem doppelarmigen Hebel 14 in Eingriff steht. Über die Hebel 12 und 14 wird bei Niedertreten des Pedals mittels Nase 15 der Teil 16 angehoben, der die Klinken 33 und 43 trägt, und dadurch der Schalter 3 entklinkt. Durch eine nichtgezeiehnete Feder od. dgl. wird der Schalter 3 in seine   Aussehaltstellung   befördert.

   Das letzte rechte   Stück   der   Schaltspindel   von 3 ist nach oben frei schwenkbar am übrigen Teil gelagert, damit es dem beim Loslassen des Pedals in seine oberste Lage zurückkehrende Mitnehmer 20 ausweichen kann, mit dem es dann bei der nächsten Pedalbetätigung gekuppelt wird. 



   Mit dem Ausschalten des Schalters 3 für den Hauptstrom wird zugleich auch die Steuerstromleitung 100 am Schalter 11 unterbrochen, was eine weitere Unterbrechung des Hauptstromes an den   Steuerorganen (Schützen, Schaltwalzenkontakten od. dgl. ) zur Folge hat. Statt der Leitung 100 wird   durch den Schalter 11 die Hilfssteuerleitung 101 eingeschaltet, die beim Bremsen Verwendung findet. 



   Ausser dem Pedal 8 ist zweckmässig noch ein Pedal 17 vorgesehen, das zum Bremsen dient. Durch Niedertreten dieses Pedals wird über Welle 27 der Winkelhebel 72 in der gleichen Weise gedreht wie durch den Mitnehmer 20 des Pedals   10,   also ebenfalls der Schalter 3 entklinkt und ausgeschaltet und der Hilfsschalter 11 auf Leitung 101 umgeschaltet. Das Bremsen kann entweder mechanisch oder elektrisch erfolgen. In letzterem Fall kann zweckmässig eine Bremsschaltwalze vom Bremspedal17 selbst betätigt werden, der über Leitung 101 der Bremssteuerstrom zugeführt wird. 



   Vorteilhaft kann der Schalter 3 ausser vom Führer durch die Pedale 10 und 17 auch noch selbsttätig ausgeschaltet werden. Im gezeichneten Beispiel stehen z. B. die Klinken 33 und 43 unter dem Einfluss von Hauptstromspulen 53 und 63, die bei Überstrom von gewisser Höhe eine Ausklinkung herbeiführen, wodurch der Schalter 3 ausgeschaltet wird. 



   Ausser der   Überstromauslösung   ist noch eine Auslösung des Schalters 3 in Abhängigkeit von der Stellung des Fahrtwenders 8 vorgesehen. Eine mit dem Fahrtwender 8 verbundene Nockenscheibe 18 (siehe Seitenansicht in Fig. 2) spielt mit der Schaltstange 16 so zusammen, dass in den Stellungen V und   ss     (Vorwärts-bzw. Rückwärtsfahren)   des Fahrtwenders der Schalter 3 verklinkt bleibt, in der Mittelstellung (Ausschaltstellung) des Fahrtwenders aber die Verklinkung gelöst wird, indem die Schaltstange 16 durch die Nocke an der Scheibe 18 gehoben wird und die Klinken 33 und 43 ausser Eingriff bringt. 



   In der Steuerleitung 100 sind ebenso wie in der Hauptleitung vorteilhaft ausser den vom Führer betätigten Kontakten 11 und 40 noch selbsttätig wirkende Schalter, die Stromwächter 50, angeordnet, die zweckmässig eisenlos ausgeführt sind. Diese Schalter sind vom Triebmotorenstrom erregt. Steigt der Hauptstrom beim Weiterschalten auf einen vorbestimmten, zu   grossen   Wert an, so wird der Steuerstrom durch die Schalter 50 unterbrochen und das Weiterschalten so lange verhindert, bis der Hauptstrom auf einen zulässigen Wert gesunken ist. Um die Trägheit der   Stromwäehter mögliehst   gering zu halten, ist eine bewegliche Spule 52 im   Nebenschluss   zu einer festen Spule 51 geschaltet, so dass erstere nur ein   Zweigstrom durchfliesst   und sie leicht gehalten werden kann.

   Die feststehende Spule 51 dient 
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     Zweckmässig   kann ferner im Steuerstromkreis 100 noch ein vom Führer zu betätigender Schalter vorgesehen sein, mit dem das selbsttätige Fortschreiten der Steuerung bis zu gewissen Schaltstufen ein- 

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 stellbar ist. Vorteilhaft ist dieser Wahlschalter am Lenkrad 60 des Fahrzeuges angeordnet. Diese Anordnung des Schalters ist nicht nur raumsparend, sondern auch für den zugleich das Lenken besorgenden Führer sehr handlich. Es wird dadurch eine weitere Angleichung an die Automobilsteuerung erzielt. Der Wahlschalter ist in der Zeichnung mit 70 bezeichnet. Von den Kontakten a, b,   c   dieses Schalters gehen drei Leitungen 100a, 100b, 100e ab. 



   Die Leitung 100a führt zu einer Gruppe sich   selbsttätig   fortschaltender Schütze, die den ersten 
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 Diese Schaltstufe ist besonders für Verschiebezwecke geeignet. Das Fahrzeug erhält auf der Schaltstufe a nur eine verhältnismässig geringe Geschwindigkeit. 



   Wird der Schalter 70 auf den weiteren Kontakt b bewegt, so erhält die Leitung 100b Strom. Diese führt zu einer weiteren Gruppe sich selbst weiterschaltender Schütze, durch die nacheinander die auf
Stufe a noch eingeschalteten Vorschaltwiderstände ausgeschaltet werden, bis die Motoren in Reihe unmittelbar ohne Vorschaltung von Widerständen an der Fahrspannung liegen. 



   Wird schliesslich die Leitung 100e über Kontakt   c   am Wahlschalter 70 unter Strom gesetzt, so werden die Motoren zunächst unter Vorschaltung von Widerständen parallel geschaltet und selbsttätig fortschreitend die Widerstände wieder ausgeschaltet. In der höchsten, dem Kontakt c entsprechenden
Schaltstufe, sind die Motoren unmittelbar ohne Vorschaltung von Widerständen parallel an die Fahr- drahtspannung gelegt. 



   Um dem Führer noch eine weitere Möglichkeit zur   willkürlichen   Einstellung von Schaltstufen zu geben, ist folgende Anordnung vorgesehen. Am Lenkrad 60 ist ausser dem Schalter 70 noch ein Druckknopf 80 angeordnet, von dem ein Schalter 90 mit kurzzeitigem Stromschluss betätigt werden kann, der z. B. das Weiterschalten um je eine Stufe bewirkt. Er bleibt nur so lange eingeschaltet, als je ein Schütz zum Ansprechen braucht, wird dann aber wieder ausgeschaltet und dadurch das Ansprechen des nächstfolgenden Schützes verhindert, wenn nicht der Druckknopf neuerlich betätigt wird. Der Schalter 90 besitzt vorteilhaft zwei parallel geschaltete Spulen 91 und   92,   die einander magnetisch entgegenwirken, von denen der einen ein Ohmscher Widerstand   94,   der anderen ein induktiver Widerstand 95 vorgeschaltet ist.

   Werden die Spulen durch den Druckknopf 80 an die Steuerleitung 100 (über Leitung   102)   angeschlossen, so tritt in der Spule 91 sofort der volle Stromwert auf, während in der Spule 92 wegen des vorgeschalteten induktiven Widerstandes die Stromstärke nur allmählich ansteigt. Zunächst überwiegt also die magnetisierende Wirkung von 91 und schaltet den Schalter ein. Ist jedoch in der Spule 92 der Strom soweit angestiegen, dass sich die magnetischen Wirkungen der Spulen 91 und 92 gegenseitig aufheben, so fällt der Schalter wieder ab. Durch entsprechende Bemessung der Widerstände 94 und 95 kann die Dauer des Schaltimpulses so eingestellt werden, dass bei jeder   Druckknopfbetätigung   der Schalter 90 nur so lange eingeschaltet ist, als ein Schütz zum Ansprechen braucht.

   Durch den Schalter 90 wird ein paralleler   Überbrilekungsstromzweig   102 zum Wahlschalter 70 und zweckmässig auch zugleich zu den   Stromwäelltern   50 geschlossen. Durch letzteres Mittel kann bei schweren Anfahrbedingungen, z. B. auch ausnahmsweise dann auf die   nächsthöhere   Schaltstufe übergegangen werden, wenn der Stromwächter dies nicht erlauben würde. Durch den Schalter 90 können also sowohl Schaltstufen hergestellt werden, die am Wahlschalter 70 nicht vorgesehen sind, ebenso aber auch Schaltstufen, die der Strom-   wächter   sonst nicht zulassen würde. 



   Die Erfindung ist naturgemäss nicht auf eine Fahrzeugsteuerung mit   Schützen   beschränkt, sondern auch bei Steuerungen mit motorisch bewegter Schaltwalze usw. anwendbar. Auch kann selbstverständlich die Verbindung der Pedale 10 und 17 mit den   Ein-bzw. Aussehaltorganen   für den Triebmotorenstrom und ebenso die Kontaktanordnung für den Steuerstrom von der beschriebenen im Rahmen der Erfindung abweichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrisch angetriebenes, insbesondere gleisloses, aus einer Oberleitung gespeistes Fahrzeug mit elektrischer Steuerung der Triebmotoren und einem Pedal oder äquivalentem Kommandoorgan, durch dessen Niederdrücken der Triebmotorenstromkreis geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch dieses Pedal zugleich das Einschalten des Steuerstroms zur Steuerung der Triebmotoren vorbereitet wird, worauf der Steuerstrom durch folgendes Loslassen des Pedals geschlossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorgänge im Steuerstromkreis und im Triebmotorenstromkreis durch neuerliches Niederdrücken des Pedals rückgängig gemacht werden.
    3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstromkreis über Kontakte (11) geführt ist, die zugleich mit dem Schliessen des Triebmotorenstromkreises eingeschaltet werden, und über damit in Reihe liegende Kontakte (40), die bei losgelassenem Steuerpedal (10) geschlossen sind, wobei der Steuerstromkreis zweckmässig schon durch teilweise Wiederbetätigung des Steuerpedals unterbrochen wird.
    4. Fahrzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres (vollständiges) Niederdrücken des Steuerpedals bei eingeschaltetem Triebmotorenstrom diesen unterbricht. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Fahrzeug nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, mit einem vom Führer zu betätigenden Hauptschalter im Triebmotorenstromkreis, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerpedal bei ausgeschaltetem Hauptschalter diesen einschaltet, bei eingeschaltetem Hauptschalter aber diesen ausschaltet.
    6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerpedal (10) je nach dem Schaltzustand des Triebmotorenstromkreises entweder mit einem Einschaltglied (Schalt- EMI4.1 gekuppelt wird.
    7. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschalter (3) neben der Pedaliemsteuerung zugleich eine Überstromauslösung hat.
    8. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschalter eine Auslösung in Abhängigkeit von der Stellung weiterer Schaltgeräte, wie Fahrtwender, Bremswalze usw. besitzt, so dass zugleich mit der Überführung dieser in die Ausschaltstellung der Hauptstrom unterbrochen wird.
    9. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem ausser dem Steuerpedal ein Bremspedal vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei dessen Betätigung (Niederdrücken) ebenfalls der Triebmotorenstrom (Hauptschalter) ausgeschaltet wird.
    10. Fahrzeug nach Anspruch l oder einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen am Lenkrad angeordneten Wahlschalter (70), mit dem das selbsttätige Fortschreiten der Steuerung bis zu gewissen Schaltstufen einstellbar ist.
    11. Fahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wahlschalter (70) und vorteilhaft auch ein im Steuerstromkreis liegender Stromwächter (50) durch einen zweckmässig mittels Druckknopfes (80) am Lenkrad (60) gesteuerten Schalter (90) mit kurzzeitigem Stromschluss über- brückbar ist, um willkürliches Weiterschalten um je ein Schütz oder mehrere zu ermöglichen.
    12. Ausführungsform nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der kurzzeitig wirkende Überbrucklmgsschalter (90) von zwei oder mehreren parallel geschalteten, einander entgegenwirkenden Wicklungen (91, 92) erregt ist, von denen der einen ein Ohmscher (94), der anderen ein induktiver Widerstand (90) vorgeschaltet ist.
    13. Ausführungsform nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der im Steuerstromkreis angeordnete, zweckmässig eisenlose Stromwächter eine feststehende (51) und eine bewegliche Magnet- sierungsspule (52) besitzt, wobei erstere als Nebenschlusswiderstand für die letztere dient. EMI4.2
AT131026D 1931-06-16 1931-06-16 Elektrisch angetriebenes Fahrzeug. AT131026B (de)

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