DE960208C - Wirbelstrombremse zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit insbesondere der Schaltwerke elektrischer Triebfahrzeuge - Google Patents

Wirbelstrombremse zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit insbesondere der Schaltwerke elektrischer Triebfahrzeuge

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DE960208C
DE960208C DEA8062D DEA0008062D DE960208C DE 960208 C DE960208 C DE 960208C DE A8062 D DEA8062 D DE A8062D DE A0008062 D DEA0008062 D DE A0008062D DE 960208 C DE960208 C DE 960208C
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/20Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed
    • B60L15/28Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed without contact making and breaking, e.g. using a transductor
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Description

  • Wirbelstrombremse zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit insbesondere der Schaltwerke elektrischer Triehfahrzeuge Es ist bereits eine Wirbelstrombnemse zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit insbesondere der Schaltwerhe elektrischer Triebfahrzeuges vorgeschlagen worden, bei der ein vom Regelvorgang unabhängiger Teil der Erregung durch einen vom Strom der Triebmtitoren beeinfiußben Stromwächter ein- oder ausgeschaltet wird und bei eingeschalteter Erregung ein Höchstmaß an Bremskraft bewirkt.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung einer solchen Schaltwerksbremse. Das Schaltwerk eines Triebfahrzeuges hat beim Anfahren einen gewissen Weg zurückzulegen, um in die Endstellung zu gelangen. Ferner sind mitunter einige Feldschwächungsstufen für die Fahrmotoren vorgesehen, so daß, von der Nullstellung ausgehend, ein betrIchtlicher Weg vom Schaltwerk zurückgelegt werden muß. Soll nun aus dieser letzten. Fahrstellung, die der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges' entspricht, auf Bremsung übergegangen werden, so ist zunächst derselbe Weg vom Schaltwerk in umgekehrber Richtung zurückzulegen. Dazu kommt dann noch ein Weg bei der Weiterschaltung auf die einzelnen Bremsstufen. Nimmt man an, daß die Beschleunigung des Fahrzeuges beim Anfahren und seine Verzögerung beim Bremsen gleich groß sind, so erfordert der Übergang auf Bremsung beim Schaltwerk eine längere Durchlaufzeit, während die Leerlaufzeit des Schaltwerkes sehr klein sein muß, damit sich beim Bremsen aus niedriger Fahrgeschwindigkeit die gewünschte Bremskraft so schnell wie möglich einstellt. Außerdem muß der Stromwächter bei mehreren Anfahr- und Bremsstufen. auf verschiedene Stromwerte ansprechen.
  • Die gefordierten Durchlaufzeiten für das Schaltwerk können je nach den Fahrbedingungen so weit voneinander verschieden sein, daß die Steuerung des Regelvorganges allein durch den Stromwächter und durch die von ihm eingeschaltete Erregung der Wirbelstrombremse nach dem eingangs erwähnten Vorschlag nicht ausreicht. Nach der Erfindung wird daher durch den vom Strom der Fahrmotoren beeinfiußten Stromwächter zusätzlich zu der vom Stromwächter gesteuerten Erregung der Wirbelstrombremse eine Vorerregung für die Dauer des Beschleunigungs- oder Bremsvorganges zugeschaltet, die bei abgeschalteter Abbremserregerwicklung für das Schaltwerk eine etwas größere Schaltgeschwindigkeit zuläßt, als zur Aufrechterhaltung der gewählten- Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeuges notwendig ist, und die genauere Geschwindigkeitsregelung des Schaltwerkes wird mit Hilfe des Stromwächters und der Abbremsexregerwicklung bewirkt.
  • Die in der Zeichnung -mit z bezeichnete Vorerregerwicklung, .die entweder mit nicht näher bezeichneten Anzapfungen oder mit Nebenschlußwiderständen für die verschiedenen Beschleunigungs-und Verzögerungsstufen versehen ist und durch den Wahlschalter 7 eingeschaltet wird, ist jeweils so bemessen, daß sie für das Schaltwerk eine Ce schwindigkeit zuläßt, die ungefähr so groß wie oder etwas kleiner als die geforderte Durchlaufzeit ist.- Die genauere Geschwindigkeitsregelung in einem nunmehr kleinen Regelbereich, erfolgt durch den Stromwächter i und die Abbremserregerwicklung 3. Die Erregerwicklungen z und 3 werden von einer Batterie 9 gespeist.
  • Wird durch Betätigung einer nicht dargestellten Fahr- und Bremswalze der Strom der Fahrmotoren so geändert, daß der Stromwächter i anspricht, dann schließt er seine- beiden nicht bezeichneten Kontakte. Über den oberen Kontakt wird die Abbremserregerwicklung 3 an die Spannung der Batterie 9 gelegt. Über den unteren Kontakt des Stromwächters i wird zunächst ein Hilfsrelais 6 zum Ansprechen gebracht. Dieses schließt seinen nicht bezeichneten Kontakt, und über diesen sowie den Wahlschalter y verläuft der Stromkreis für die Vorerregerwicklung a. Sobald das Hilfsrelais 6 angezogen hat, hält es sich über seinen Kontakt selbst, d. h., der Stromkreis für die Vorerregerwicklumg a bleibt so lange bestehen, wie das Hilfsrelais 6 ange: zogen ist, nämlich für die ganze Dauer des Be schleunigungs- oder Bremsvorganges. Der Strom für die Abbremserregerwicklumg 3 wird dagegen bei jedesmaligem Ansprechen des Stromwächters i auf den einzelnen Fahr- und Bremsstufen ein- bzw. ausgeschaltet.
  • Die Vorerregerwicklung a wird also mit dem ersten Ansprechen des Stromwächters i, d. h. also nach Ausbildung des Betriebszustandes, zugeschaltet, so daß bis dahin das Schaltwerk die wenig oder gar nicht wirksamen Schaltstufen -mit seiner LeerIaufgeschwindigkeit überschalten kann. Nach der Einschaltung der Vorerregerwicklung z durch den Stromwächter i wird dieser Stromkreis über ein. Hilfsrelais 6 für die Dauer des Beschleunigungs-oder Verzögerungsvorganges geschlossen gehalten. Die Arbeitsgrenzen des Stromwächters i werden entsprechend der gewünschten Vorerregung der Wirbelstrombremse über Hilfsrelais 4, und 4d entweder elektrisch durch Anzapfungen an seiner Stromspule oder durch Nebenschlußwiderstände 5, und 5d zu dieser oder mechanisch durch entsprechende Vorspannung der Feder 8 verändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wirbelstrombremse zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit insbesondere der Schaltwerke elektrischer Triebfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,.daß durch den vom Strom der Fahrmotoren beeinfiußten Stromwächter (i) zusätzlirh zu ihrer Erregung eine Vorerregung für die Dauer des Beschleunigungs- oder Bremsvorganges zugeschaltet wird, die bei abgeschalteter Abbremserregerwicklung (3) für das Schaltwerk eine etwas größere Schaltgeschwindigkeit zuläßt, als zur Aufrechterhaltung der gewählten Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeuges notwendig ist, und daß die genauere Geschwindigkeitsregelung des Schaltwerkes mit Hilfe des Stromwächters (i) und der Abbremserregerwicklung (3) bewirkt wird.
DEA8062D 1941-10-17 1941-10-17 Wirbelstrombremse zur Regelung der Schaltgeschwindigkeit insbesondere der Schaltwerke elektrischer Triebfahrzeuge Expired DE960208C (de)

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