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Schutzkammer für Haarwellvorrichtungen.
Die Erfindung bezieht sich auf Sehutzklammern für Haarwellvorrichtungen, deren gelenkig miteinander verbundene, durch einen Verschlussbügel festlegbare Klemmschenkel je in einer gegen Dämpfe und Wärme isolierenden Umhüllung aus Gummi od. dgl. eingeschlossen sind. Bei den bekannten Schutzklammern wird die Umhüllung aus einem je über die Klemmschenkel gefalteten und alsdann vernähen oder verklebten Gummistreifen hergestellt. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Schutzklammer, zu deren Umhüllung über die Klemmschenkel schiebbare, mit einer Ausnehmung für den Versehlussteil der Klammer versehene nahtlose Röhren aus Gummi verwendet sind, welche an der Oberseite seitlich abstehende leistenförmige Ansätze besitzen und an der Unterseite gerillt sind.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Schutzkammer für die Haarbehandlung im Schaubild nach der ersten Ausführungsform und Fig. 2 die zweite Ausführungsform der Schutzkammer in Draufsicht bzw. im Längsschnitt
Die Schutzkammer besteht in bekannter Weise aus zwei Klemmschenkeln a, welche einerseits durch ein Gelenkstück b miteinander verbunden sind, anderseits durch einen an einem der Klemmschenkel angelenkten und das freie Ende des andern Klemmschenkels umgreifenden Verschlussbügel c verbunden werden.
Um die Klemmkraft bzw. die gegenseitige Entfernung der beiden Klemmschenkel a in der Schliessstellung der Stärke der jeweils einzuspannenden Haarsträhne entsprechend stetig regeln zu können, ist das mit dem Verschlussbügel c zusammenwirkende Ende des einen Klemmschenkels a mit einer ansteigenden, z. B. exzentrisch zum Drehpunkt des Verschlussbügels c gekrümmten Fläche versehen,
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Weise je in eine die Kopfhaut vor der schädlichen Einwirkung von sich entwickelnden chemischen Dämpfen und Hitze schützende Umhüllung, z.
B. aus Gummi, eingebettet ; erfindungsgemäss besteht diese Umhüllung aus über die Klemmsehenkel a gestülpte nahtlose Röhren/, die an ihrer mit der Kopfhaut in Berührung gelangenden Unterseite Rillen, an ihrer Oberseite jedoch von den Klemmschenkeln a seitlich abstehende leistenförmige Ansätze A aufweisen. Die in den zufolge der Rillen g gebildeten Kanälen bzw. im freien Raume unterhalb der Ansätze h befindliche Luftschicht wirkt als Wärmeisolator ; es wird dadurch die schützende Wirkung erzielt. An der Oberseite der röhrenförmigen Umhiillung t der beiden Klemmschenkel a ist eine Aussparung i für den Verschlussbügel c vorgesehen.
Gemäss der in Fig. 2 zur Darstellung gebrachten zweiten Ausführungsform besitzt die Schutzklammer im Gelenkstücke b eine oder mehrere Ausnehmungen k, z. B. in Form von in der Längsachse der Schutzkammer angeordneten Ausschnitten, in deren eine jeweils der Wickeldorn mit einem hakenförmigen Ansatze festlegbar ist. Durch die geeignete Wahl einer der Ausnehmungen k zum Einhängen des Wickeldorns hat man es in der Hand, dessen Lage gegenüber der Klammer so weit zu ändern, dass beim Wickeln sich ergebende Ungleichmässigkeiten nachträglich ausgeglichen werden können.
Um ein zu tiefes Einfallen des hakenförmigen Ansatzes und somit Verletzungen des Trägers der Klammer hintanzuhalten, ist im geeigneten Abstande unter den Ausnehmungen k eine Schutzplatte I befestigt, auf welcher der hakenförmige Ansatz aufruht. Über den Ausnehmungen k ist nun gemäss der Erfindung in der röhrenförmigen Umhüllung t eine Aussparung rn vorgesehen.
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