DE520402C - Haarkamm - Google Patents

Haarkamm

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DE520402C
DE520402C DEE39992D DEE0039992D DE520402C DE 520402 C DE520402 C DE 520402C DE E39992 D DEE39992 D DE E39992D DE E0039992 D DEE0039992 D DE E0039992D DE 520402 C DE520402 C DE 520402C
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hair comb
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D24/00Hair combs for care of the hair; Accessories therefor
    • A45D24/02Single-piece combs

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  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Haarkamm, dessen Gebrauch neben dem Ordnen der Haare gleichzeitig eine Wellen- bzw. Lockenbildung der Haarsträhnen (Ondulation) hervorruft.
Zur Erzeugung von Haarwellen werden bekanntlich Lockenwickler, Brennscheren u. dgl. benutzt. Diese Behandlungsarten der Haare nehmen einmal viel Zeit in Anspruch und ίο halten in ihrer Wirkung nur kurze Zeit vor, zum anderen wird auf die Haare ein schädlicher Einfluß ausgeübt. Infolgedessen wurden teuere und verwickelte Vorrichtungen gebaut, mit deren Hilfe sogenannte Dauerwellen erzeugt werden. Da diese aber nur von Fachleuten zu bedienen sind und eine Behandlung der Haare mit ihnen kostspielig ist, versuchte man, Haarkämme herzustellen, deren Zinken man eine besondere Form gab, um dadurch eine Wellenbildung der Haare zu erzielen. Man gab den Zinken dieser Kämme eine in ihrer Längsrichtung verlaufende Wellenform. Da die Haare bei der Behandlung jedoch senkrecht zu den Kammwellen zwisehen den einzelnen Zinken hindurchgleiten, das einzelne Haar beim Kämmen also gar keine Wellenform annehmen kann, wurde das erstrebte Ziel nicht erreicht.
Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugründe, daß eine Wellenerzeugung der Haare nur dann beim Kämmen möglich ist, wenn die durch die Kammzinken gleitenden Haare zwangsläufig gebogen werden.
Gemäß der Erfindung ist ein Haarkamm mit Zinken versehen, welche in ihrer Länge in zwei Ebenen gewellt und außerdem noch wechselweise verschränkt sind, und zwar derart, daß die Schränkungsreihen gegenläufig zueinander stehen, die Schränkungen einer jeden Reihe aber gleichgerichtet sind. Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß bei Benutzung eines Kammes gemäß der Erfindung jedes Haar nicht nur in seiner relativen Lage zu den andern linear geordnet wird, sondern daß es auch infolge der Verschränkung der Kammzinken zwangsläufig gebogen wird, und zwar außerhalb der Bewegungsrichtung des Kammes selbst, so daß das mit dem Kamm behandelte Haar sich auf die zwangsläufige Verbiegung einstellen, d. h. sich in Wellen legen muß.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsart der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Abb. ι die Ansicht eines geraden Kammes mit Handgriff,
Abb. 2 die Ansicht eines gebogenen Kammes ohne Handgriff,
Abb. 3 die Seitenansicht eines Kammes nach der Abb. 2.
Die einzelnen Zinken α des Kammes sind wellenartig gebogen, und zwar so, daß sie in der Draufsicht nach Maßgabe der Abb. 1 eine Wellenform bilden und ebenfalls, von der Seite betrachtet, wellenförmig verlaufen, sind also in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen gewellt. Außerdem sind die einzelnen Zinken α wechselweise verschränkt, wobei die einzelnen Schränkreihen b, c, d gegenläufig zueinander stehen, dagegen die in einer · Schränkreihe liegenden Biegungen gleichgerichtet sind. Die Anzahl der Zinkenwellungen ist beliebig. Bei der in der Abb. 1 gezeigten Ausführung bestehen die Zinken ο mit dem Kammrücken e aus einem Stück. Der Rücken " ist seitlich zu einem Handgriff/ verlängert. Die Zinken können am Kammrücken auch als besondere Teile angebracht sein. Nach der in Abb. 2 gezeigten Ausführungsart stehen die Spitzen g der in vorbeschriebener Weise ge- : formten Zinken nicht in einer geraden Linie, sondern bilden einen etwa der Kopfwölbung entsprechenden Bogen. Hierbei kann der Kammrücken h gebogen oder auch geradlinig verlaufen. Der Baustoff kann beliebiger Art, beispielsweise Horn, Metall, Zelluloid o. dgl. sein.
Beim Kämmen des Haares mit dem Erfindungsgegenstande werden die zwischen den Zinken hindurchgleitenden Haarsträhnen nach ; drei Richtungen hin ihre Lage zu wechseln gezwungen, so daß sie in wirkungsvollster Weise zu Wellen oder Locken zusammengeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Haarkamm mit in ihrer Länge in zwei Ebenen gewellten Zinken, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (α bzw. g) wechselweise verschränkt sind, wobei die 1 Schränkungsreihen (b, c, d) gegenläufig zueinander stehen, dagegen die Schränkungen einer jeden Schränkungsreihe gleichgerichtet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE39992D Haarkamm Expired DE520402C (de)

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