AT130641B - Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe substituierten 2-Aminoimidazoldihydriden-(4.5). - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe substituierten 2-Aminoimidazoldihydriden-(4.5).

Info

Publication number
AT130641B
AT130641B AT130641DA AT130641B AT 130641 B AT130641 B AT 130641B AT 130641D A AT130641D A AT 130641DA AT 130641 B AT130641 B AT 130641B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
dihydrides
aminoimidazole
substituted
preparation
amino group
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT130641B publication Critical patent/AT130641B/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe substituierten   2-Aminoimidazoldihydriden- (4.   5). 



   Es wurde gefunden, dass man leicht und in guter Ausbeute zu   2-Aminoimidazoldihydriden- (4.   5) gelangt, welche in der Aminogruppe durch mindestens einen aromatischen oder hydroaromatischen Rest substituiert sind, wenn man Salze der   S-Alkyläther   von 2-Mercaptoimidazoldihydriden- (4. 5) (Äthylenisothioharnstoffen) unter Ausschluss von Wasser in Gegenwart oder Abwesenheit von Verdünnungsmitteln mit Aminen der allgemeinen Formel HN.   R'R"   (worin R'einen aromatischen oder hydroaromaischen Rest,   R"einen ebensolchen   bzw. einen aliphatischen Rest oder Wasserstoff bedeutet) auf über 1000 liegende Temperaturen erhitzt. 



   Die Umsetzung verläuft nach der folgenden, allgemeinen Gleichung : 
 EMI1.1 
 
Es ist zwar schon bekannt, offene   S-Alkylisothioharnstoffäther   in wässeriger Lösung mit aliphatischen Aminen in Guanidine überzuführen (C. 1908,   I,   1467) ; die bekannte Arbeitsweise führt jedoch bei Verwendung der oben angegebenen Ausgangsstoffe nicht zur Bildung von Guanidinen. 



   Die nach vorliegendem Verfahren erhältlichen Basen sind in organischen Lösungsmitteln mit Ausnahme von Äther sehr leicht löslich ; sie lösen sich in Wasser mit stark alkalischer Reaktion. Die Basen sollen als Zwischenprodukte für die Darstellung von Farbstoffen und Färbereihilfsprodukten Verwendung finden. 



   Beispiel 1 : 50 Gewichtsteile   S-Methyläthylenisothioharnstoffjodhydrat (aus   Äthylenthioharnstoff und Jodmethyl, F =   137    [aus Sprit umkrist.]) und 44 Gewichtsteile p-Toluidin werden in 250 Gewichtsteilen Amylalkohol gekocht, bis die Mercaptanentwicklung beendet ist, dann mit Wasserdampf destilliert und aus dem filtrierten Destillationsrückstand durch Zusatz von Alkalilauge das   2- [p-Tolyl-     amino]-imidazoldihydrid- (4.   5) gefällt. Von anhaftendem p-Toluidin kann es durch Waschen mit Äther befreit werden ; es kristallisiert aus Wasser in langen Nadeln vom F =   133-134 .   



   Das in analoger Weise dargestellte   2-Phenylaminoimidazoldihydrid- (4. 5)   bildet aus Wasser umkristallisiert weisse Blättchen, die bei   1220 schmelzen.   



   Das mittels Methylanilin dargestellte   2-[N. N- Phenylmethylamino ]-imidazoldihydrid- (4.   5) schmilzt bei   131 .   



   Das unter Verwendung von Cyclohexylamin hergestellte   2-Cyclohexylaminoimidazoldohydrid- (4.   5) schmilzt aus Chlorbenzol umkristallisiert bei   102 .   



   Sämtliche Verbindungen bilden schwerlösliche Pikrate. 



   Beispiel 2 : 100 Gewichtsteile Äthylenthioharnstoff werden mit 125 Gewichtsteilen Dimethylsulfat in 250 Gewichtsteilen Alkohol unter Kühlung verrührt bis alles gelöst, ist der Sprit abgedampft und der Rückstand mit 500 Gewichtsteilen p-Toluidin auf   130  unter   Rühren erhitzt, bis die   Mereaptan-   entwicklung beendet ist. Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1 ; das erhaltene Produkt ist identisch mit dem nach Beispiel 1 dargestellten. 



   Zu demselben Produkt gelangt man auch, wenn man in diesem Beispiel das Dimethylsulfat durch die äquivalente Menge Diäthylsulfat ersetzt. 



   Auf analoge Weise kann man die Reaktion mit andern Aminen, z. B. Cyclohexylanilin,   ru¯ odeur     ss-Naphthylamin   usw., ausführen. Die neuen Verbindungen stellen wertvolle Produkte für die pharmazeutische und   Farbstoffchemie   sowie Hilfsstoffe für die Färberei dar. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung vonin derAminogruppe substituierten 2-Aminoimidazoldihydriden- (4. 5), dadurch gekennzeichnet, dass man Salze der S-Alkyläther von 2-Mercaptoimidazoldihydriden- (4. 5) unter Ausschluss von Wasser mit Aminen der allgemeinen Formel HN. R'R" (worin R'einen aromaischen oder hydroaromatisehen Rest, R"einen ebensolchen bzw. einen aliphatisehen Rest oder Wasserstoff bedeutet) in Gegenwart oder Abwesenheit von Verdünnungsmitteln auf über 1000 liegende Temperaturen erhitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT130641D 1928-04-27 1929-04-16 Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe substituierten 2-Aminoimidazoldihydriden-(4.5). AT130641B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE141329X 1928-04-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT130641B true AT130641B (de) 1932-12-10

Family

ID=5668611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT130641D AT130641B (de) 1928-04-27 1929-04-16 Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe substituierten 2-Aminoimidazoldihydriden-(4.5).

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT130641B (de)
CH (1) CH141329A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH141329A (de) 1930-07-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH409980A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Arylamino-1,3-diazacycloalkenen
DE102014214682A1 (de) Vereinfachtes Verfahren zur Synthese von Heterozyklen
AT130641B (de) Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe substituierten 2-Aminoimidazoldihydriden-(4.5).
DE539179C (de) Verfahren zur Darstellung von heterocyclischen Basen der Aminoimidazolin-Reihe
DE864867C (de) Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Monoaethylen-harnstoffen oder ihren Homologen
DE678194C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen von Mercaptothiazolen
DE210886C (de)
AT134626B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminoalkoholen.
AT141144B (de) Verfahren zur Darstellung von Harnstoff- bzw. Thioharnstoffderivaten.
AT235307B (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4&#39;-Diisoamyloxy-thiocarbanilid
DE550571C (de) Verfahren zur Darstellung von substituierten Guanidinen
AT206876B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Alkinylsulfonsäuren
DE845516C (de) Verfahren zur Darstellung von primaeren aliphatischen, aromatischaliphatischen bzw. cycloaliphatischen Aminen
DE624563C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbazolen
CH199906A (de) Verfahren zur Darstellung eines in 2-Stellung substituierten Imidazoldihydrids-(4,5).
AT123402B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminsalzen N-disubstituierter Dithiocarbaminsäuren.
DE541172C (de) Verfahren zur Darstellung von 2-(4&#39;-Aminoarylamino-)6- oder -7-alkoxynaphthalinderivaten
AT203015B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(p-Butoxyphenyl)-3-(p-pyridylphenyl)-2-thioharnstoffen
DE99542C (de)
AT263016B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonamid-Derivaten sowie von deren Säureadditionssalzen
DE939479C (de) Sparbeizmittel und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE607985C (de) Verfahren zur Darstellung gemischter Disulfide aus Dithiocarbamaten und Arylschwefelhalogeniden
DE1936789A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Additionsverbindungen von Schwefeldioxid an tertiaeren Aminen
DE2458191A1 (de) Verfahren zur herstellung von s-trialkoxybenzolverbindungen
CH267603A (de) Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates.