AT130454B - Verfahren zur Herstellung einer getränkten, unregelmäßigen Pflasterung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer getränkten, unregelmäßigen Pflasterung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstelung einer getränkten Pflasterung durch Versetzen von unregelmässigen Pflastersteinen in Sand und ist dadurch gekennzeichnet, dass die so erhaltene Pflasterung vor der Übergabe an den Verkehr mit Kaltasphalt begossen und gepresst wird. Es ist bekannt, unregelmässige Pflastersteine in Sand zu versetzen. Es ist ferner bekannt, unregelmässige Pflasterungen durch Begiessen mit Kaltasphalt und Pressen zu tränken. So sind z. B. schon unregelmässige. in Splitt gesetzte Pflasterungen mit Kaltasphalt behandelt worden. Das Verfahren gemäss der Erfindung hat. gegenüber den bekannten Verfahren folgende Vorteile : 1. Vollkommenere Einbettung der Pflastersteine in das Gemisch von Asphalt und anorganischem Füllmaterial. 2. Lückenlose Ausfüllung der Fugen mit diesem Gemisch, Ausführungsbeispiel : EMI1.2 In den Sand werden die unregelmässigen Pflastersteine c so eingesetzt, dass die grösste und ebenste Seite nach oben zu liegen kommt. Es bildet sich ein unregelmässiges Fugensystem (Fig. 1). Darauf folgt eine nasse Walzung, welche kleinere Unebenheiten ausgleicht und gleichzeitig den Sand bis zu einer gewissen EMI1.3 der Walze zu verhindern. Bei unregelmässigen Pflasterungen berühren sich die Steine nur an verhältnismäig wenigen Punkten, EMI1.4 gesetzte Pflasterung gepresst. z. B. gewalzt, so geraten die Steine in lebhaftes Wanken : die Fugen werden abwechslungsweise enger und weiter und dabei treten auch beträchtliche Erschütterungen auf. Nach dem Aufgiessen von Kaltasphalt bleibt dieser zunächst auf dem Sand liegen ; denn der Kaltasphalt dringt nicht leicht von selbst in den Sand ein. Die Mischung von Sand und Kaltasphalt erfolgt eigentlich erst bei der Pressung infolge des Wankens der Steine und infolge der Erschütterungen. Der Kaltasphalt dringt demnach nur soweit in den Sand vor, als sich die Erschütterungen auswirken, also in die eben wunsch- EMI1.5 von Sand und Kaltasphalt bildet einen dickflüssigen Brei, in dem die Sandteilchen grössere Bewegungs- freiheit besitzen, da der hochprozentige Kaltasphalt als Gleitmittel für diese wirkt. Wegen der flüssigen Beschaffenheit des Gemisches sehreitet die Durchmischung schnell vorwärts. Der dickflüssige Sand- . \sphalt-Brei wird, wenn die Fugen enger werden, in diesen emporgedrückt und teilweise hinuntergesaugt, wenn sie sieh wieder erweitern. Im Verlaufe des Durchmischungsvorganges werden die Fugen schliesslich ganz ausgefüllt, u. zw. ist die Füllung eine lückenlose, weil diese von unten nach oben stattfindet, und EMI1.6 hat gezeigt, dass der Kaltasphalt auch die schräg nach abwärts gerichteten Seiten und sogar die Unterseiten der Pflastersteine erreicht. Diese werden somit vollkommen in den später hart werdenden Sand- Asphalt-Mörtel a ! eingebettet. Die so eingebauten unregelmässigen Pflastersteine bilden mit dem verfestigten Einbettungsgemisch ein Ganzes. Ein auf den einzelnen Stein ausgeübter Druck wirkt sich nicht ausschliesslich an seiner Unterlage aus. sondern er wird. infolge der tiefgehenden Verkittung der Streine, durch die Pflasterschale auf eine grössere Fläche verteilt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer getränkten Pflasterung durch Versetzen von unregelasässigen Pflastersteinen in Sand, dadurch gekennzeichnet, dass die so erhaltene Pflasterung vor der Übergabe an den Verkehr mit Kaltasphalt begossen und gepresst wird. EMI2.1
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| AT130454D AT130454B (de) | 1928-01-10 | 1928-03-28 | Verfahren zur Herstellung einer getränkten, unregelmäßigen Pflasterung. |
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1928
- 1928-03-28 AT AT130454D patent/AT130454B/de active
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