AT129869B - Flaschenverkapselmaschine. - Google Patents

Flaschenverkapselmaschine.

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AT129869B
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Austria
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jaws
bottle
capsule machine
locking piece
bottle capsule
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Inventor
Anders Josef Jonsson
Original Assignee
Anders Josef Jonsson
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Description


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   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Verschliessen von Flaschen durch Kapseln bei der ein   Verschlussstück   vorgesehen ist, das durch die eingeführte Flasche angehoben wird und Klemmbacken zum Eindrücken der Kapsel auf den Flaschenhals aufweist. 



   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Klemmbacken in Führungen des Verschlussstückes in einer Ebene quer zur Bewegungsrichtung der Flasche bzw. des Verschlussstückes verschiebbar gelagert und durch an festen Auslegerarmen des Gestells angreifende Lenker so gesteuert sind, dass sie bei der Bewegung des Verschlussstückes nach der einen Richtung in einer Ebene gegeneinander geschoben, bei der Bewegung nach der andern Richtung auseinander gezogen werden. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die einander zugekehrten Randteile der Klemmbacken an den Enden schräg abgenommen und in den so gebildeten, im Querschnitt annähernd dreieckigen Hohlräumen kleinere keilförmige Backen angeordnet sind, die bei der Einwärtsbewegung der Backen durch die   Schrägflächen   entgegen der Kraft von Federn nach innen gedrückt werden. 



   In der Zeichnung sind die wesentlichen Teile der Maschine gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt. Die   Fig. l   und 2 zeigen zwei Ansichten der   Verschliessvorrichtung.   Die Fig. 3 und 4 zeigen Schnitte in grösserem Massstabe nach der Linie   111-111   und IV-IV der Fig. 1 bzw. 2. 



     1   ist das Gestell der Maschine, das auf einem Tisch, einer Bank oder sonstiger Unterlage angebracht werden kann. In der Fundamentplatte 2 ist ein Kolben 3 geführt, der am oberen Ende eine Fussplatte oder einen Halter 4 für die Flasche trägt (Fig. 1 und 2). Durch einen Hebel 5, eine Lenkerstange 6 und einen Fusshebel 7 kann die Fussplatte 4 angehoben werden. Eine Feder 8 bringt die genannten Teile in die Ausgangslage zurück, sobald der Fusshebel freigegeben wird. 



   Das   Verschlussstück   10 ist im oberen Teil des Gestells 1 mit einem kolbenähnlichen Teil 11 verschiebbar gelagert, der einen Bund 12 zur Bestimmung der unteren Endstellung des   Verschlussstückes   trägt. Dieses ist mit einem Hohlraum 30 versehen, der nach unten in eine konische Öffnung 31 für den Flaschenkopf übergeht. Im Hohlraum 30 ist ein   üblicher   elastischer Ring 15, z. B. aus Gummi gelagert, in den der Flaschenkopf zum Festklemmen der Kapsel hineingesteckt wird. Der hiezu erforderliche Druck gegen den Ring wird durch zwei grössere, in Führungen 16 (Fig. 4) des Verschlussstückes bewegliche Backen   13,   14 und zwei kleinere Backen 17, 18 bewirkt. Alle Backen bewegen sich gegen den Ring, wenn das   Verschlussstück   10 nach oben geschoben wird.

   Diese Bewegung der Backen wird bei Beginn der Bewegung des   Verschlussstückes   durch zwei Lenker 20, 21 bewirkt, die mit einem Ende an den Klemmbacken 13,   14,   mit dem andern Ende an festen Armen 22, 23 des Gestells angreifen. Wird das Verschlussstück wieder gesenkt, so werden die Backen wieder auseinandergezogen. 



   Die Backen 17, 18 sind, wie ersichtlich, keilförmig und werden bei der dargestellten Ausführungsform gegen den Ring 15 durch Einwirkung von schrägen Flächen 26 der Backen   13,   14 geschoben. Die Backen 17, 18, welche eine gleichmässige Verteilung des Klemmdruckes gegen den Ring sichern, werden in die Ausgangsstellung durch Federn 27 zurückgeführt. Wie ersichtlich machen alle Backen nur ganz kleine Bewegungen. 



   Die Bedienung und Wirkungsweise der Maschine ist äusserst einfach. Man braucht nur jede Flasche auf die Fussplatte 4 zu stellen, eine Kapsel auf den Flaschenkopf aufzulegen und dann den Fusshebel zu betätigen. Während des ersten Teiles der Bewegung der Flasche tritt der   Flasehenkopf   in das Verschlussstück ein. Dieses wird sodann von der Flasche nach oben mitgenommen, wobei die Kapsel angesetzt wird. Wenn man dann den Druck auf den Fusshebel vermindert, zieht die Feder 8 die Fussplatte 4 und 

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 herunterfällt. 



   Die Bauart gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass ein wirksamer Klemmdruck der geradlinig bewegten Backen unter allen Umständen gesichert ist. Die Einrichtung ist in ziemlich weiten Grenzen von der Halsweite der Flaschen unabhängig. Die Anordnung der kleinen keilförmigen Backen gewährleistet einen vollkommen gleichmässigen Klemmdruck über den ganzen Umfang des Flaschenhalses. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Flasehenverkapselmaschine   mit durch die eingeführte Flasche verschiebbaren, Klemmbacken aufweisenden Verschlussstück, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken   (13,   14) in Führungen des   Verschlussstückes   (10) in einer Ebene quer zur Bewegungsrichtung der Flasche bzw. des Verschlussstückes verschiebbar gelagert und durch an festen Auslegerarmen (22, 23) des Gestells (1). angreifende Lenker (20, 21) so gesteuert sind, dass sie bei der Bewegung des Verschlussstückes nach der einen Richtung gegeneinandergeschoben, bei Bewegung nach der andern Richtung auseinandergezogen werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugekehrten Randteile der Klemmbacken (13, 14) an den Enden schräg abgenommen und in den so gebildeten, im Längsschnitt annähernd dreieckigen Hohlräumen kleinere keilförmige Backen (17, 18) angeordnet sind, die EMI2.2 EMI2.3
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