AT135405B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufsetzen von elastischen Verschlußkapseln auf Flaschen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufsetzen von elastischen Verschlußkapseln auf Flaschen.

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AT135405B
AT135405B AT135405DA AT135405B AT 135405 B AT135405 B AT 135405B AT 135405D A AT135405D A AT 135405DA AT 135405 B AT135405 B AT 135405B
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expanding rods
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Richard Engel
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Richard Engel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Aufsetzen von elastischen   Versclusskapseln   auf Flaschen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine gemäss der Erfindung ausgebildete Vorrichtung mit zweiteiligem, aufgefädeltem Ring im Längsschnitt und Draufsicht dargestellt, Fig. 3 zeigt die Vorrichtung während des Aufsetzens einer Kapsel auf eine bauchige Likörflasche in einem zu Fig. 1 rechtwinkeligen Längsschnitt. Fig. 4 zeigt die Ausbildung eines einteiligen Ringes, in welchen die Enden der   Stäbchen   zurückgezogen werden können. 



     Mit J ?   ist ein an seiner Innenseite konisch ausgedrehter Ring bezeichnet, an welchem eine beliebige Anzahl äusserst biegsamer   Stäbchen   2 aus Stahlblech, Fischbein od. dgl. befestigt ist. Diese   Stäbchen,   welche an ihrem freien Ende eine Verbreiterung 3 aufweisen, sind so lang, dass sie in Verlängerung der konischen Ausdrehung des Ringes 1 in einer Spitze zusammenlaufen. Ein aus zwei Backen 4, 4'bestehender Ring ist mittels der Löcher 5 auf die Stäbchen gleitbar aufgefädelt. Zur Verminderung der Reibung könnten die Stäbchen statt unmittelbar im Ringkörper beispielsweise auch zwischen Rollen geführt werden. 



   Jede Backe greift mittels eines Passstiftes 6 in die Gegenbacke ein und Federn 7 sind bestrebt, die beiden Backen geschlossen zu halten. Die Backen sollen mindestens so schwer sein, dass sie unter Überwindung aller Reibungswiderstände selbsttätig an den Stäbchen soweit herabgleiten können, dass deren Vereinigung in einer Spitze nicht gehindert wird. 



   Der Ring 1 ist mittels der   Hülsen   8 auf den feststehenden Säulen 9 geführt, auf welchen er durch einen geeigneten Antrieb auf-und abwärts bewegt werden kann. Die Flasche 10 ruht auf einem starren oder gegenläufig mit Ring   1 beweglichen, zweckmässig   höhenverstellbaren Tisch. Bei Gebrauch der Vorrichtung wird eine Kapsel 12 auf die   Spreizstäbchen   2 aufgesetzt und durch gegenseitige   Näherung   des Tisches 11 und des Ringes 1 die Flasche zwischen den Stäbchen hindurchgesteckt.

   Diese werden hiebei durch den mit der Flasche gegen das freie Ende der   Stäbchen   wandernden Ring   4', 4"derart unterstützt.   dass die Stäbchen, die sich in ihrem unterhalb des Ringes gelegenen Abschnitt gegen die Flaschenschulter anpassen, mit ihrem oberhalb des Ringes gelegenen Abschnitt stets an dem zylindrischen Flaschenhals anliegen. 



   Das Entfernen der mit der Kapsel versehenen Flasche aus der Vorrichtung erfolgt in der Weise. dass der Ring 1 nach oben und der Tisch 11 wieder nach unten bewegt werden. Gleichzeitig werden die Backen 4, 4'von Hand aus oder durch eine geeignete Vorrichtung erfasst und etwas auseinandergezogen. 



  Sobald sich die Backen oberhalb des Flaschenmundes befinden, werden sie losgelassen, schnellen zusammen und gleiten auf den Stäbchen wieder in die Lage nach Fig. 1 zurück, womit der Apparat für das Aufsetzen der nächsten Kapsel bereit steht. 



   Nach Fig. 4 ist auf den   Spreizstäbchen   2 ein einteiliger Ring   18   aufgefädelt, dessen   Löcher 5   Erweiterungen 14 aufweisen, in welche die breiten Enden 3   der Stäbchen   am Ende der Bewegung der Flasche vollständig zurückgezogen werden. Zur Vermeidung einer Verletzung der aufgezogenen Kapsel ist sohin nichts weiter notwendig als den Ring so lange in der in Fig. 4 gezeichneten Endlage zu halten, bis der Flaschenhals aus ihm herausgetreten ist. Sollten die auf die Stäbchen 2 aufgefädelten Ringe in ihrer Grösse verschiedenen Durchmessern der   Flaschenhälse   angepasst werden können, so können sie etwa nach Art eines Spannfutters oder Gewindeschneidkluppe verstellbar sein. 
 EMI2.1 
 
1.

   Verfahren zum Aufsetzen von elastischen   Verschlusskapseln   auf Flaschen, bei welchen eine Kapsel auf den freien Enden einer Gruppe ringförmig angeordneter Spreizstäbehen aufgesetzt und auf den Flaschenmund einer zwischen den   Spreizstäbchen   durchgesteckten Flasche aufgestreift wird. dadurch gekennzeichnet, dass die   Spreizstäbchen     (2)   zwischen ihren Einspannstellen und ihrem freien Ende   Unter-   stützungspunkte durch auf den   Spreizstäbchen   aufruhende, federnd in der Richtung gegen den Flaschenhals gedrückte Hebel, Rollen oder einen Ring (4, 13) usw.

   erhalten, welche gleichzeitig mit dem Durchstecken der Flasche   (10)   gegen das freie Ende der   Spreizstäbchen   bewegt werden, wodurch bewirkt wird, dass die elastischen Spreizstäbehen, die sich unterhalb des Ringes noch gegen die Schulter der Flasche aufstützen, beim Durchstecken der Flasche, sich mit ihren oberen Enden an den Flaschenhals anschmiegen und an diesem abwärtsgleitend die Kapsel freigeben. 



   2. Vorrichtung zum Aufsetzen von elastischen   Verschlusskapseln   auf Flaschen, bestehend aus einer Gruppe ringförmig angeordneter Spreizstäbehen, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesen Stäbchen   (2)   federnd in der Richtung gegen den Flaschenhals gedrückte Rollen, Hebel oder ein Ring (4,   ,   dessen Innendurchmesser grösser ist als der Aussendurchmesser des Flaschenhalses, od. dgl. aufruhen, welche   dir.   im hohem Masse biegsam ausgeführten Stäbchen zwischen ihren Einspannstellen und ihrem freien Ende unterstützen.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckhebel bzw.-rollen, der Ring (4, 13) od. dgl. in der Längsrichtung der Stäbehen frei beweglich sind, so dass sie von der Schulter der durchgesteckten Flasche gegen das freie Ende der Spreizstäbehen geschoben werden können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ring (4, 4', 13) in Öffnungen (5) gleitbar auf den Spreizstäbchen (2) aufgefädelt ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Enden der Stäbchen verhindert wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Spreizstäbchen (2) an einer Kegelfläche befestigt und so lang sind, dass sie in Fortsetzung der Kegelfläche in bekannter Weise in einer Spitze zusammenlaufen.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Spreizstäbchen (2) aufgefädelte Ring (4, 4', 13) so schwer ist, dass er unter Überwindung der Reibungswiderstände auf den Stäbchen soweit nach abwärts gleitet, dass die freien Enden der Stäbchen in einer Spitze zusammentreffen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druekrollen bzw.-hebel, der Ring od. dgl. zum Fernhalten der freien Enden der Stäbchen (2) von der eben aufgezogenen Kapsel beim Entfernen der verschlossenen Flasche (10) ausgebildet sind, indem sie radial vom Flaschenhals abgehoben werden können, oder z. B. der Ring die freien Enden der Stäbchen in sich aufnimmt.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Spreiz- stäbchen (2) in den auf ihnen aufgesteckten Ring (13) soweit zurückgezogen werden können, um ausserhalb des Bereiches jeder Berührungsmoglichkeit mit der aufgezogenen Kapsel zu gelangen.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchfädel- öffnungen (5) des auf den Spreizstäbehen aufgesteckten Ringes (13) Erweiterungen (14) aufweisen, in welche die Verbreiterungen (3) der Spreizstäbchen eintreten (Fig. 4).
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Spreiz- stäbchen aufgesteckte Ring (4, 4') mehrteilig ausgeführt ist, zum Zwecke, die Ringteile beim Entfernen der Flasche radial vom Flaschenhals abzuheben (Fig. 1-3). EMI3.2
AT135405D 1934-12-11 1932-05-27 Verfahren und Vorrichtung zum Aufsetzen von elastischen Verschlußkapseln auf Flaschen. AT135405B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009047463A1 (de) * 2009-12-03 2011-06-09 Krones Ag Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen einer Etikettenhülse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009047463A1 (de) * 2009-12-03 2011-06-09 Krones Ag Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen einer Etikettenhülse

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Publication number Publication date
AT153655B (de) 1938-06-25

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