AT129407B - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl.

Info

Publication number
AT129407B
AT129407B AT129407DA AT129407B AT 129407 B AT129407 B AT 129407B AT 129407D A AT129407D A AT 129407DA AT 129407 B AT129407 B AT 129407B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bottle
bottles
basket
cells
roller
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Ing Rumpen
Original Assignee
Heinrich Ing Rumpen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Ing Rumpen filed Critical Heinrich Ing Rumpen
Application granted granted Critical
Publication of AT129407B publication Critical patent/AT129407B/de

Links

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl. 



   Bei den bisherigen Flaschenreinigungsmaschinen erfolgt die Aussenreinigung der Flaschen durch Spritzstrahlen, die aus entsprechend angeordneten Düsen unter hohem Druck gegen die Aussenflächen der in geeigneten Zellen angeordneten Flaschen gerichtet werden. 



   Die Reinigungsverfahren dieser Art haben eine Reihe von Nachteilen. Um die ganze Aussen-   fläehe   der Flaschen mit Sicherheit zu erfassen und eine gründliche Reinigung zu erzielen, müssen sehr viele Spritzstrahlen von hohem Druck angewendet werden, wodurch nicht nur sehr viel Kraft beansprucht wird, sondern die Maschine auch infolge der vielen Spritzdüsen nebst den entsprechenden Rohrleitungen, Spritzkasten usw. in ihren Bauausmassen vergrössert und beträchtlich verteuert wird. Es stösst ferner auf grosse Schwierigkeiten, den verschiedenen Flaschengattungen bei der Aussenreinigung einwandfrei 
 EMI1.1 
 Zahl und Stellung der Spritzstrahlen für eine bestimmte Durchschnittsgrösse der Flasche, so werden grössere Flaschen nicht hinreichend kräftig gespült.

   Um diesen Nachteil zu vermeiden, müsste man die gesamte Spritzvorrichtung so konstruieren, dass sie auch zur gründlichen Aussenreinigung der grössten in Betracht kommenden Flaschen ausreicht. Dadurch würde aber die Einriehtung ausserordentlich unwirtschaftlich. Ein weiterer Nachteil der bekannten Spritzmaschinen besteht darin, dass eine zumindest teilweise Verstopfung einzelner Düsen im Betriebe unvermeidlich ist, wodurch nicht-nur die Reinigung beeinträchtigt wird, sondern auch mancherlei Störungen im Betrieb entstehen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bilden ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aussenreinigung von Flaschen, die die geschilderten Nachteile auf eine ausserordentlich einfache Weise vermeiden. Das 
 EMI1.2 
 der Flaschenzellen vorzugsweise als Kippgefässe ausgebildete Behälter vorgesehen, die bei ihrer plötzlichen   Umkippbewegung   die   Reinigungsflüssigkeit   mit voller Wucht   schwallartig   über die Flaschen werfen, wodurch alle durch die Vorweichung bereits gelösten äusseren Schmutzbestandteile, besonders auch die Etiketten, durch die Wucht des zwischen den Flaschen und den Zellenwänden geschlossenen Wasserstromes abgeschwemmt werden. Durch mehrmalige Anwendung dieses Verfahrens kann eine vollkommene   Aussenreinigung   erzielt werden. 



   Der Ersatz des bisher   üblichen   Spritzverfahrens durch ein mehrmaliges   schwtillartiges über-   schwemmen der Flaschen durch die Reinigungsflüssigkeit bringt nicht nur eine wesentliche Vereinfachung der Bauweise und eine Verringerung der Bauausmasse der Flaschenreinigungsmaschine mit sich, sondern 
 EMI1.3 
   herigen     Spritzmaachmen,   aber kein hoher Druck benötigt. Auch für die Pumpen ist nur eine geringe Antriebskraft erforderlich, da ein hoher Druck nur für die wenigen   Innenspülungen   notwendig ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäss der Erfindung ausgestalteten   Flaschen-   reinigungsmaschine dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Maschine unter Fortlassung der Gestelle, Fig.   lt   den vordern Teil derselben Ansicht mit anders. Stellungen der Flaschenkörbe, Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Fig. 3,4 und   5 drei Ansichten eines Flasehenkorbes, teilweise   im Schnitt, Fig. 6 und 7 eine   Ausffillrtmgs-   form der   Flaschenkorbhalte-und-bewegungsvorriehtung   der oberen horizontal geführten Flaschenkörbe. 



   Die Fig. 1 und la sind im kleineren Massstabe bezeichnet. 



   Die   Flaschenkörbe   3 (Fig. 3-5) haben geschlossene   Längs-und Seitenwandungen,   die Zwischen- wandungen der Zellen 2 können durchbrochen sein. An der Kopfseite treten die mit Durehbrüehen 5 versehenen Zentriertulpen 4 zum richtigen Halten der Flaschen 1 um ein gewisses Mass gegen die Zellen-   oberkanten zurück,   damit die   zum Überschwemmen   zugeführte Reinigungsflüssigkeit sicher aufgefangen und in allseitig geschlossenem, rohrförmigem Strom über die Flaschen geführt wird. An der Bodenseite der Körbe 3 sind Bügel 6 zum Halten der Flaschen vorgesehen. 



   Zur Fortbewegung, Führung, Umwendung und jeweiligen richtigen Einstellung des Flaschen- korbes 3 ist dieser seitlich mit Tragzapfen 9,9'und mit Rollen   8, 8'versehen,   die in den   Stirnblechen'7   befestigt sind. Wechselweise greifen Transport-und Führungsmittel, wie umlaufende Hebel, Unrund- scheiben, Lenker-, Trag-und Führungsleisten, die zu beiden Seiten der Maschine angeordnet sind, an den Zapfen 9,9', Rollen   8,   8'oder auch an den die Rollen haltenden Stellringen 10, 10'an. Ihre seit- liche Führung erhalten die Körbe durch ihre Stirnwände 7, die zwischen den   Transport-und Führungs-   stellen mit einem gewissen Spielraum passen.

   Die Stirnwände 7 sind an ihrer   Aussenfläche   allseitig keilförmig abgekantet, so dass keinerlei scharfe Kanten Störungen beim Fortbewegen der Körbe bedingen   können.   



   Die Flaschen 1 werden bei A von Hand oder selbsttätig durch eine nicht gezeichnete, bekannte
Vorrichtung in die Zellen 2 der   Flaschenkörbe   3 geschoben, der   Verschlussbügel   6 fällt nach Verlassen der Anschlagleiste 11   (Fig.   1,   1 a)   herunter. Der Korb 3 wird nun durch Herunterschwenken des Hebels 12 mittels der Unrundscheibe   M" (Fig. l a)   an dessen Führungsleiste   M,   auf welcher der Korb mit seiner
Rolle   y (Fig.   4,5 und 7) aufliegt, freigegeben und rollt mit seiner Rolle 8'auf die Führungsleiste 15 (Fig. 1).

   Beim Weiterlaufen der Transportscheibe   16,   die am Bolzen 9 eingreift, während die Führung des Trägers 3 mittels seiner Rollen   8'und 8 durch Führungsleisten 15   und   17   erfolgt, gelangt der Flaschen- korb 3 mit seinem Bodenteil voran in den Weichbottich 18 und wird auf den unteren Teil der Führungs- leiste und Tragleiste   15,   auf welche die Rolle 8 aufsetzt, abgegeben. Der Träger rollt nach Hochheben des im ersten Vorweichbottich 18 am weitesten rechts befindlichen Korbes um eine Korbbreite weiter ; diese Weiterbeförderung kann durch ein am Zapfen 9 angreifendes Hilfsmittel zwangsweise erfolgen. 



   Nach einer bestimmten Zeit gelangt. der Korb in die Endstellung des ersten Abteils, wo er von der Trans- portscheibe 16 mitgenommen wird. Die Transportscheibe 16 geht über alle andern Trägerbolzen hinweg und kann bei entsprechender Ausführung der Leiste 15 mit seiner Nase 20, die um eine Bolzenstärke gegen den übrigen Scheibenrand vorsteht, nur diesen Korb mitnehmen. 



   Es sind auch andere Ausführungen   möglich,   wobei der Zapfen 9 in den Schlitz der Scheibe 16 hineingehoben wird, etwa durch einen Hebel, der auf Welle 19 sitzt. Der Korb wird nun auf seinem weiteren Laufe von der Scheibe bzw. dem Umlaufhebel   21,   der den Flaschenkorb mit den Rollen   8,   8' erfasst, weiterbefördert und gelangt bei Stützpunkt 47 (Fig. la) in die umgekehrte Stellung, so dass sich die Flaschen entleeren. Das Schmutzwasser mit den eventuellen Bier-, Milch- oder andern Resten wird mittels einer zwischen den Umlaufhebeln 21, 22 angebrachten Auffangsehale 23 nach aussen abgeführt, damit keine vorzeitige Verunreinigung des nun anschliessenden Laugenbades eintreten kann.

   Der Korb wird durch den Umlaufhebel 22, der wieder an den Zapfen 9,9'greift, unter Mithilfe von Führungs- leisten 49,50, 51, 52 für die Rollen   8, 8'in   die erste Stellung mit dem Boden nach unten in das Laugen- abteil   44   gebracht und auf die Tragleiste 24 abgegeben. Nach einer bestimmten Weichdauer, während der Korb schrittweise weitergeschoben oder getragen wird, wird derselbe durch eine an sich bekannte
Hebelvorrichtung 25 (Fig. 1) hochgehoben und gelangt so auf die   Zwischentragleiste   26. An dieser Stelle erfolgt eine, Überschwemmung der Flaschen mit Lauge, die aus den darüber angeordneten, zweckmässig schwenkbaren Gefässen 27 erfolgt.

   Nach mehrmaliger   Überschüttung wird   der Korb mittels der Scheiben 28 und den daran gelenkartig gelagerten Hebeln 29 in die Stellung mit dem Kopfe nach unten geschwenkt.
Die Scheiben 29 greifen dabei an den Zapfen 9, die Hebel 29 an den Stellringen   10'an,   während die Rollen 8 auf den Tragleisten 26 laufen. Auf der oberen Tragleiste 30 abgegeben, setzen sich die Flaschen- körbe auf abdichtende oder auch nur teilweise   abschliessende   Wände 31 (Fig. 1) auf. Es wird nun Lauge oder andere gewünschte Flüssigkeit zum Reinigen oder Sterilisieren usw. in die Zellen 2 gefüllt, die so lange in ihnen verbleibt bzw. nur langsam abfliesst, bis die Zellenkörbe abgehoben bzw. weiterbefördert werden. Die Flaschen sind somit einer fliessenden Weichung in der Zelle unterworfen. 



  Die zu diesem Zwecke oberhalb der Körbe angeordneten schwenkbaren Gefässe   32   werden wechsel- weise gefüllt und in die Zellen, entleert, und es ist entweder ein gesteuerter Mehrweghahn oder, wie ge- zeichnet, ein schwenkbares Zuflussrohr 33 angeordnet. Durch diese Anordnung wird die gegebene Pumpen- leistung dauernd voll ausgenutzt, ohne dass Wasser usw. nutzlos abfliesst. Die aus den Zellen ausfliessende
Flüssigkeit wird in die obenerwähnten Gefässe 27 zum   Überschwemmen   der Flaschen aufgefangen   und nach. der Überspülung, vorzugsweise   gesondert, zu einer besonderen Filtriervorrichtung abgeführt. 



   Nach mehrmaliger Innenspritzung in den folgenden Stellungen kommen die Flaschen in die Station für Warmwasserbehandlung. Diese Abteilung ist gegen die vorhergehende oberhalb der Träger durch 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ein   TrennMech   34 (Fig. 1), das sich am unteren Ende durch ein elastisches Mittel an die Oberkante der Träger anlegt, geschützt. In der Warmwasserstation werden die Laugen oder andere   Flüssigkeitsrüek-   stände der Flaschen innen und aussen in beschriebener Art abgeschwemmt. Das   Abschwemmwasser   wird in Gefäss 35 erfasst und in das Abteil 18 als Ersatz für das abgeführte Schmutzwasser geleitet. Nach   weiterer Kalt- und Warmwasserspritzung   kann noch eine Ausblasung mit trockener Luft oder mit andern Mitteln erfolgen.

   Die schrittweise Fortbewegung der Flaschenkörbe geschieht   zweckmässig durch   hebbare und hin und her bewegliche Tragleisten 36 (Fig. 6,7). Sie kann aber auch auf andere bekannte Weise erfolgen. Die genaue Einstellung der Flaschenkörbe zueinander wird durch Rasten 37 für die Bolzen 9' in den feststehenden Tragleisten   30,   durch   ähnliche   Rasten in den beweglichen Tragleisten 36 für die Rollen 8'gewährleistet. Durch Aufsetzen der unteren Rollen oder Bolzen in Rasten 38 oder auf andere Art kann die genaue Einstellung zu den Innenspritzstrahlen weiterhin gesichert werden. 



   Der Flasehenkorb 3 mit den gereinigten Flaschen wird nach erfolgtem Austropfen vermittels der beweglichen Leisten 36 in den Bereich der umlaufenden Hebel 39 gebracht und von diesen erfasst und in die zum Entladen der Flaschen notwendige Stellung gebracht. Kurz vor   Erreiehung   dieser Stellung wird die Korbrolle 8 zu diesem Zweck durch eine ortsfeste Leitrolle 40 aus der Lagerung 41 des Hebels 39 herausgedrückt und zwischen dieser Leitrolle und dem Laufrande der folgenden Transport- und Leitscheibe 42 am Weiterlaufen verhindert, so dass ein für die sichere Entladung und für die Aufrichtung der Flaschen   zweckmässiger   Stillstand erreicht wird. Die nachfolgende Rolle 8 ist gleichzeitig auf die Führungsleiste 43 aufgelaufen, nachdem zunächst die Welle oder die Nabe des Hebels 39 dem
Korb als Stütze gedient hatte.

   Beim Weiterlauf der Scheibe 42 läuft die Rolle bei Erreichung der Laufrandunterbrechung derselben ab, und der Bolzen 9'legt sich in die Rast 45 der Scheibe 42. Der Korb wird nun nieder mitgenommen und durch die Führungsleiste 43, auf welche auch die hintere Rolle 8 läuft, geführt und an die Transportscheibe 16 abgegeben. Die ortsfeste Leitrolle 40 ist so angeordnet, dass sie die Korbrolle 8'nach Einlaufen in die Rast der Scheibe 42 freigibt und die nachfolgende Rolle 8 an der andern Seite vorbeilaufen lässt. Der Korb legt sieh mit dem Zapfen 9'auf den Rand der Scheibe 16 auf, und der folgende Zapfen 9 gelangt in den Schlitz 46 der Scheibe.

   Die erste Rolle 8'wird beim Weiterlauf (Fig. 1) durch die Führungsleiste   14   des Hebels   12,   die hintere Rolle 8 vermittels der Führungsleiste 43 in die für die Beschickung des   Flaschenkorbes   erforderliche Stellung bei A gebracht. Durch diese Ausführung wird eine gewisse Verzögerung in der Geschwindigkeit des Korbes an der Beschickungseite erreicht, die durch nachfolgende Beschleunigung nach Einlegen der Flaschen durch entsprechend schnelleres Herunterlassen der   Flaschenkorbbodenseite   vermittels des Hebels 12 wieder wettgemacht wird. 



   Die Maschine kann bei entsprechender Ausbildung der Zellenkörbe ebenso zum Reinigen von entsprechenden andern Gegenständen, z. B. Krügen, Kannen, Gläsern und Kochgeschirr usw., unter Benutzung des geschilderten Verfahrens ausgebildet werden. 



   Das neue Reinigungsverfahren kann auch bei Reinigungsmaschinen angewandt werden, die mit Zellenrädern ausgerüstet sind, und bei solchen, bei welchen   dieFlaschenkörbe durch   Ketten miteinander verbunden sind oder bei welchen dieselben durch Ketten durch den Apparat geführt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl., bei welchen die in rohrförmigen Zellen eingesetzten Flaschen den   Weich- und Spülvorrichtungen zugeführt   werden, dadurch gekenn- 
 EMI3.1 
 Lauge oder einer andern Reinigungsflüssigkeit gefüllt sind, behandelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Flaschenzellen als Kippgefässe (27, 32) ausgebildete Behälter vorgesehen sind, welche bei ihrer plötzlichen Umkippbewegung die Flüssigkeit mit voller Wucht sehwallartig über die Flaschen werfen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschenzellen während der Aussenreinigung durch am Gestell der Maschine angeordnete Wände (31) ganz oder teilweise abgedichtet sind, um die oben zugeführte Flüssigkeit einige Zeit in den Zellen zu halten.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3 mit mehrfacher Verwendung des Spülwassers, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschenkörbe in mehreren Reihen übereinander angeordnet sind und dass unterhalb einer oberen Zellenreihe vorzugsweise gleichfalls als Kippgefässe ausgebildete Behälter (27) angeordnet sind, welche die aus der oberen Zellenreihe ausströmende Reinigungsflüssigkeit auffangen und sie schwallartig über die darunterliegenden Zellen schütten.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der die Flaschen aufnehmenden Zellen an der Kopfseite über die in bekannter Weise mit Durchbrüchen (5) versehenen kegelförmigen Zentriertulpen (4) vorragen, so dass die Reinigungsflüssigkeit sicher aufgefangen und allseitig in geschlossenem rohrförmigem Strom über die Flaschen geführt wird.
    6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher die Flaschenkörbe für ihre mittels Kurvenscheiben in Verbindung mit tragenden Führungsleisten bewirkte Durchführung <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenkorb (3) nach Anlangen an der Besehickungsstelle (A) durch das mittels einer Unrundscheibe (13) erfolgende Herunterschwenken eines Hebels (12) der an der Führungsleiste (14) des Hebels (12) mit seiner vorderen Rolle (8') aufliegende Korb freigegeben wird und mit dieser Rolle dz auf eine steile Führungsleiste (15) rollt, so dass die Geschwindigkeitsverzögerung, die der Flaschenkorb durch Auflaufen seiner voranlaufenden Rolle (8') auf die Führungsleiste (14) des Hebels (12) in Verbindung mit dem Abwärtslaufen der hinteren Rolle (8) auf einer geneigten Führungsleiste (17) erhält,
    nach erfolgter Beschickung durch schnelleres Ablaufen der vorderen Rolle (8') von ihrer Führung (15) ausgeglichen wird und der Korb mit dem Boden voran in den Weichbehälter eintaucht (Fig. 1 und la).
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der bei der Entladestelle (B) angelangte Flaschenkorb (3), durch seine untere Rolle (8') mittels einer ortsfesten Rolle (40) aus der Lagerung (41) des Umlaufhebels (39) herausgedrückt, durch diese Rolle und den Laufrand der folgenden Transportscheibe (42) so. lange festgehalten wird, bis der Bolzen (9') durch Einlaufen in eine Rast (45) der Transportscheibe (42) durch diese weiter mitgenommen wird, zu dem Zwecke, für die Entladung der Flaschen Zeit zu gewinnen (Fig. 1 und l a).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Anhängen der Flaschenkörbe (3) bestimmten waagrechten feststehenden Leisten (30) und die zum Weitertransport vorgesehenen beweglichen Leisten (36) entsprechend der Flaschenkorbteilung mit Rasten (37) versehen sind, damit die genaue Stellung für die Innenspritzung gewährleistet ist, wobei die Sicherung der senkrechten Lage der Flaschenkörbe an den Ausspritzstellen durch Aufsetzen der unteren Rollen ' oder Bolzen (9') in bekannter Weise in Rasten (38) einer ortsfesten horizontalen Tragleiste erfolgt (Fig. 6 und 7).
AT129407D 1927-07-01 1928-06-30 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl. AT129407B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE129407X 1927-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT129407B true AT129407B (de) 1932-08-10

Family

ID=5663067

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT129407D AT129407B (de) 1927-07-01 1928-06-30 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT129407B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011004853B4 (de) Fördervorrichtung zum Zuführen von Spülgut an eine Transportspülmaschine
EP2059352B1 (de) Verfahren zur behandlung von flaschen oder dergleichen behälter in einer reinigungsmaschine sowie reinigungsmaschine
EP0221017A1 (de) Vorrichtung zur automatischen Reinigung eines Sitzes eines Wasserklosetts
DE3019601C2 (de) Lebensmittel-Waschmaschine mit Trocknungseinrichtung
DE3930880A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum reinigen, insbesondere entfetten verschmutzter teile durch spuelen und/oder bespritzen
AT129407B (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Flaschen u. dgl.
DE556443C (de) Flaschenreinigungsmaschine mit Flaschentransportvorrichtung
DE679163C (de) Flaschenreinigungsmaschine
DE2138159B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Polieren der Innen- und Außenflächen von Hohlglaskörpern in einem bewegten Polierätzbad, bei dem die Polierflüssigkeit nach erfolgter Einwirkung abfließt
DE233219C (de)
DE465627C (de) Einrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere zum Waschen und Erschweren breitgefuehrter Seidengewebe
WO1987006921A1 (fr) Dispositif pour nettoyer des boites
DE2303357A1 (de) Einrichtung zum reinigen von geschirr oder dgl
EP2781272B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Reinigung von Behältern
DE527588C (de) Selbsttaetige Resteentleerungs- und Vorspritzvorrichtung fuer Hohlgefaesse
AT283135B (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Waschen von Flaschenkästen
AT130330B (de) Flaschenspritzmaschine.
DE3934797A1 (de) Einrichtung zum entfernen von etiketten und feststoffen, scherben aus einer behandlungsfluessigkeit einer behaelterreinigungsmaschine, insbesondere flaschenreinigungsmaschine
DE719735C (de) Flaschenreinigungsmaschine
DE374465C (de) Maschine zum Waschen und Spuelen von Flaschen
DE2607813A1 (de) Vorrichtung zum reinigen von offenen gefaessen
DE2364363A1 (de) Vorrichtung zum entleeren und reinigen von flaschen, insbesondere trinkflaschen fuer kaefigtiere in tier-zucht- und versuchsanstalten
DE668853C (de) Vorrichtung zum Absondern der vom Spuelwasser der Flaschenreinigungsmaschine mitgefuehrten Etiketten
DE439622C (de) UEberfuehrungsvorrichtung fuer Flaschen einer Flaschenreinigungsmaschine
DE2705507C2 (de) Abschwallvorrichtung in Flaschenreinigungsmaschinen