AT129285B - Verfahren zur Reindarstellung von Kupferlegierungen aus Legierungsabfällen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Reindarstellung von Kupferlegierungen aus Legierungsabfällen u. dgl.

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Description


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  Verfahren zur Reindarstellung von Kupferlegierungen aus Legierungsabfällen u. dgl. 



   Bekanntlich werden die metallischen Verunreinigungen aus Metallschmelzen dadurch entfernt, dass man ein leicht oxydierbares Metall zusetzt, dessen Oxyd an die Oberfläche steigt und von dort entfernt werden kann. Die Reinheit des gewonnenen Metalles und damit auch seine Dichte (Porenfreiheit), Politurfähigkeit und seine metallische Güte überhaupt hängt in erster Reihe von der vollständigen Entfernung der so gebildeten Oxyde ab. Die bisher verwendeten Desoxydationsmittel zeigen jedoch den Übelstand, dass die Oxyde nicht quantitativ die Schmelze verlassen, sondern Reste in Form feiner Häutchen innerhalb des gereinigten Metallblockes   zurücklassen,   wodurch die Qualität des Gusses erheblich leidet.

   Während nämlich bei reinem Kupfer Reste überschüssigen Sauerstoffes eutektika gelöst bleiben, ist dies bei den Legierungen des Kupfers, insbesondere jenen mit Zinn, Zink oder Aluminium nicht der Fall, und die frei herumschwimmenden   Oxydhäutchen   drücken die mechanischen Werte der erschmolzenen Legierung stark herab. Insbesondere bei Legierungen des Kupfers mit Aluminium, Zinn und Zink tritt dieser Übelstand sehr störend hervor. 



   Wollte man Blöcke von besonders guter Beschaffenheit giessen, so konnte dies bisher nur dadurch geschehen, dass oxydfreies Frischmetall benutzt wurde, wie dies insbesondere bei dem Guss von Bronzekanonen erforderlich war. 



   Die Verwertung von Metallabfällen zur Herstellung von hochwertigen Kupferlegierungen war daher ausgeschlossen. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass der Zusatz einer geringen Menge von Lithium, die erheblich unter   l"/o   betragen kann. es gestattet, diesen letzten Rest von Oxyden zu zerlegen. um damit das Metall vollkommen zu reinigen. Es ist bereits bekannt, Alkalimetalle, namentlich Natrium, als Desoxydationsmittel zu benutzen, ohne dass jedoch besondere Erfolge damit erzielt worden sind. Hievon unterscheidet sich der Zusatz von Lithium durch Wegfall der mit der Verwendung anderer Alkalimetalle verbundenen Übelstände und die gute Wirkung, da Lithium infolge seines geringen spezifischen Gewichtes (0'534 gegen 0'862 und 0'971 für K, bzw. Na), ausserordentlich leicht aufsteigt und Verunreinigungen mitreisst. Die Verwendung von Lithium als Desoxydationsmittel für Kupfer ist bekannt (D. R. P. Nr. 471.209).

   Bei diesem Verfahren handelt es sich jedoch nur darum, reinem Kupfer eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit und Dichte zu verleihen, also um die Behandlung eines Materials, bei welchem die Entfernung von   Metalloxydhäutchen,   wie sie in den gemäss vorliegender Erfindung zu verarbeitenden Legierungsabfällen vorkommen, keine Rolle spielt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Reindarstellung von Kupferlegierungen aus Legierungsabfällen u. dgl. durch Zusatz eines Alkalimetalles, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigdesoxydation durch Zusatz von Lithium erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT129285D 1929-06-03 1929-06-03 Verfahren zur Reindarstellung von Kupferlegierungen aus Legierungsabfällen u. dgl. AT129285B (de)

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