AT129041B - Puderdosen-Etui und Dose hiefür. - Google Patents

Puderdosen-Etui und Dose hiefür.

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AT129041B
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Matthias Weisz
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  Puderdosen-Etui und Dose hiefiir. 



   Man hat bereits   Puderbehälter aus nachgiebigem Material   wie Leder od. dgl. vorgeschlagen, bei welchen durch eine Siebplatte getrennte Räume vorgesehen sind, von welchen der eine unmittelbar zur Aufnahme des Puders und der andere zur Aufnahme einer Quaste dient, welche gegen die Siebplatte gedruckt gehalten und durch   Druck auf* die Begrenzungs-   wand des Puder enthaltenden Raumes bestäubt wird. 



   Diese Behälter weisen   Übelstände   auf ; so genügt schon der bei der Handhabung des Behälters erforderliche   Amassdruck Puder durch   die Siebplatte hindurch auf die Quaste aufzustäuben und bei jeder derartigen Manipulation tritt dieses Ausstäuben ein, so   dass   die Quaste   überreichlich   bestäubt wird. Auf letztere können infolge des Anliegens der Quaste die meist oxydischen Beläge übergehen, die sich erfahrungsgemäss an die metallene Siebplatte dann ansetzen, wenn diese nicht aus Edelmetall hergestellt ist. Diese metallischen Verunreinigungen können mit der Quaste in die Haut eingerieben   werden und Veranlassung zur Ekzem-   bildung geben. 



   Diese Nachteile werden gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt. dass ein Raum des Etuis aus nachgiebigem Material zur Aufnahme einer den Puder enthaltenden metallenen Dose eingerichtet ist, die in bekannter Weise mit   perforiertem Deckel   und elastischem Boden ausgestattet ist. Diese Dose ist in dem   Raum   des Etuis derart untergebracht, dass ihr Deckel in einem Abstand von der   In dem ändern   Raum eingelegten Quaste gehalten wird, wobei ihr Boden von aussen her   durch darauf ausgeübten Druck deformiert wird, um   Puder auszustäuben. 



   In dem Puderdosen-Etui ist zum obigen   Zwecke eine Zwisciienwand   vorgesehen, die einen   kreisförmigen   Ausschnitt aufweist, gegen dessen Rand sich einerseits die Puderdose mit ihrem perforierten Deckel, anderseits die Puderquaste mit dem Rand ihrer Reibfläche anlegt. Diese Zwischenwand hält sohin Dose und Quaste in einem Abstand voneinander. Zu letzterem Zwecke kann auch der perforierte Deckel eine Scheibe etwa aus Pressspan tragen oder man kann ihn mit Wellungen oder Rippen versehen, an derem Grunde die Perforierungen untergebracht sind. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht und zeigt Fig. 1 das Puderdosen-Etui in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie   X-X   der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der Puderdose von der Bodenseite und Fig. 4 eine Ansicht derselben von der Deckelseite aus, Fig. 5 stellt einen Querschnitt der Puderdose dar. Fig. 6 und 7 sind Ansichten einer Ausführungsform der Puderdose von der Boden-und Deckelseite aus. Fig. 8 stellt einen Querschnitt durch diese Ausführungsform dar. 



   Das   Puderdosen-Etui   besteht aus einer Tasche 1 aus Leder u. dgl., die eine mit einem keisförmigen Ausschnitt 3 versehenen Zwischenwand 2 aufweist, durch welche sie in zwei gesonderte Räume 4 und 5 geteilt wird. Im Räume 4 ist die Puderdose   6,   und im Raume 5 die Puderquaste 7 so eingeschoben, dass sich gegen den Rand des kreisförmigen Ausschnittes in der Zwischenwand 2 einerseits der perforierte Deckel der Puderdose, anderseits die Puderquaste mit ihrem Arbeitsflächenrande anlegt. Um die Puderdose zuverlässig von der Puderquaste (wegen gleichmässiger Zerstäubung des Puders) in entsprechendem Abstand zu halten, ist der perforierte Deckel 9 der Puderdose 6 mit Pressspan 8 od. dgl. belegt, der mit dem Puderdosendeckel korrespondierende Perforierungen aufweist (s.

   Fig.   4 und 5).   

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 Fig. 7 und 8 zeigt eine Ausführungsform bei der die Puderdose aus Edelmetall hergestellt ist und eine Berührung der Puderquaste mit dem Dosendeckel, weil hier ungefährlich, nicht mehr vermieden werden muss. Bei dieser Ausführungsform werden. in dem perforierten Deckel der Puderdose Wellungen eingepresst und befinden sich die Perforierungen am Grunde der Täler dieser Wellungen. 



   Zur Fixierung in der geschlossenen Stellung besitzt das Puderdosen-Etui 1 eine Schlaufe 10. welche in eine Lasche 11 gesteckt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Etui aus nachgiebigem Material, wie Leder, mit zur Aufnahme von Puder und Quaste dienenden, einander gegenüberliegenden, getrennten Räumen, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Räume zur Aufnahme einer den Puder enthaltenden metallischen Dose eingerichtet ist, welche in bekannter Weise mit einem perforierten Deckel und elastischem Boden versehen ist, und dass der Deckel der Dose in einem Abstand von der in dem andern Raum des Etuis eingelegten Quaste gehalten ist.

Claims (1)

  1. 2. Etui nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Räume zur Aufnahme der Dose und der Quaste trennende Zwischenwand mit einem zentralen kreisförmigen Ausschnitt von geringerem Durchmesser als jenem der Quaste und der Dose zur Abstanderhaltung zwischen Dose und Quaste.
    3. Dose für ein Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf ihrem perforierten Deckel ein ebenfalls mit korrespondierenden Perforierungen grösseren Durchmessers versehener Belag aus Pressspan befestigt ist.
    4. Dose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im perforierten Deckel Wellungen oder Rippen eingepresst sind, auf derem Grunde die Perforierungen untergebracht sind, um die Puderaustrittsöffnungen in einem Abstand von der Quaste zu halten.
AT129041D 1931-01-31 1931-01-31 Puderdosen-Etui und Dose hiefür. AT129041B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093523B (de) * 1957-10-01 1960-11-24 Coty S A Puderdose

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1093523B (de) * 1957-10-01 1960-11-24 Coty S A Puderdose

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