DE1782645C3 - Kollektionsmappe - Google Patents

Kollektionsmappe

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DE1782645C3
DE1782645C3 DE19681782645 DE1782645A DE1782645C3 DE 1782645 C3 DE1782645 C3 DE 1782645C3 DE 19681782645 DE19681782645 DE 19681782645 DE 1782645 A DE1782645 A DE 1782645A DE 1782645 C3 DE1782645 C3 DE 1782645C3
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DE
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DE19681782645
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Inventor
Anmelder Gleich
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Sträub, Willy, 7300 Eßlingen
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Description

Anordnung bilden die Trägerblatter im geschlossenen Zustand der Kolleküonsmappe zwei übereinanderiiegende Keile, so daß auf kleinem Raum viele Muster untergebracht werden können, die Mappe im geschlossenen Zustand ein im Querschnitt etwa rechteckiges Format zur bequemen Handhabung aufweist und trotzdem praktisch alle Musterarten beim Aufschlagen der Kolleküonsmappe übersichtlich voi dem Beschauer liegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Mappe im geschlossenen Zustand in perspektivischer Darstellung,
Fig.2 eine Ansicht einer teilweise geöffneten Mappe, ebenfalls in perspektivischer Darstellung,
F i g. 3 eine Ansicht einer voll geöffneten Mappe von der Seite,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine ganz geöffnete Mappe. "
Die dargestellte Kollektionsmappe weist einen Deckelteil 1, einen Rückenteil 2. einen Bodenteil 3, einen weiteren Rückenteil 4 und einen Überschlagteil 5 auf, die im geschlossenen Zustand der Mappe eine Umhüllung abgeben, so daß die Mappe ein kofferförmiges Aussehen erhält. Am Deckelteil 1 bzw. Überschlagteil 5 sind Verschlüsse 6 angebracht, die ein leichtes Öffnen und Schließen ermöglichen. Ein Handgriff 21 am Rückenteil 4 erleichtert das Tragen beim Transport. Die Teile 1 bis 5 bestehen z. B. aus einem stabilen Karton, die Rückenteile 2 und 4 verbinden den Deckelteil 1 und den Bodenteil 3 bzw. den Bodenteil 3 und den Überschlagteil 5 gelenkig miteinander. Die Trägerblätter bestehen vorzugsweise aus dünnerem Karton.
In Fig.2 ist die Mappe halb aufgeschlagen. Gut erkennbar sind die einzelnen Trägerblätter 7, auf denen die Muster 8, z. B. Stücke aus Linoleum, Kunststoffbodenbelägen, Wandbelägen, Teppichen, Stoffen u.dgl. aufgeklebt sind. Die Trägerblätter 7 weisen einen um einen Knickfalz 9 abgebogenen Randteil 10 auf, der auf einer Unterlage 11 befestigt ist. Der Randteil 10 kann aufgeklebt sein, bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform trägt er z. B. Druckknopf-Vaterteile 12, die in Druckknopf-Mutterteile 13 einknöpfbar sind, die auf einem besonderen Blatt 14 aufgereiht sind, das mit der Unterlage 11 fest verbunden ist. Die Randteile 10 der Trägerblätter 7 sind nacheinander auf der Unterlage 11 befestigt, wobei darüber hinaus sich noch die Länge jeden Blattes 7 von der Länge des nächstfolgenden Blattes etwa um die Größe des Randteiles unterscheidet. Dadurch ergibt sich beim öffnen der Mappe ein schuppenförmiges Auseinanderziehen, so daß der in der Fig. 2 rechte Randbereich jedes Trägerblattes 7 sichtbar wird und die ganze Kollektion beim öffnen der Mappe aufgeschlagen vor dem Beschauer liegt. Das oberste Trägerblatt 7', das zugleich das kürzeste ist, kann zusätzlich eine Klappe 15 aufweisen, die um einen zweiten Falz 16 umschlagbar ist.
Bei der Ausbildung nach F i g. 2 dient als Unterlage 11 für den einen Teil der Trägerblätter 7 unmittelbar der Deckelteil 1. Im geschlossenen Zustand der Mappe (Fig. 1) bilden die Blätter 7 einen Keil 17, dessen Spitze am Rückenteil 2 und dessen Basis am Rückenteil 4 liegt.
Am Bodenteil 3 ist in der Nähe des Rückenteiles 4 als weitere Unterlage 11 ein Zwischenboden 18 an einem Gelenkband 19 befestigt, an dem in gleicher Weise wie am Deckel 1 die Trägerblätter 7 mit ihrem Randteil 10 befestigt sind. Das oberste Trägerblatt 7' ist auch hier in der größten Entfernung vom Rückenteil 4 angeordnet, wie das oberste Trägerblatt 7' auf der anderen Seite in größter Entfernung vom Rückenteil 2 befestigt ist. Damit ergibt sich wieder im geschlossenen Zustand der Mappe (Fig. 1) ein Keil 20. dessen Keilspitze dieses Mal am Rückenteil 4 und dessen Basis am Rückenteil 2 liegt, so daß die beiden Gruppen von Trägerblättern 7 aufeinander liegen und die Mappe im Schnitt etwa ein rechteckiges Aussehen erhält.
Bei der Draufsicht auf die vollaufgeschlagene Mappe in Fig.4 ist das oberste Trägerblatt T auf der linken Seite um den Knickfalz 9 nach links umgeschlagen, so daß die Druckknopf-Vaterteile 12 und die Klappe 15 sichtbar sind. Auf der rechten Seite ist ebenfalls das oberste Trägerblatt T nach rechts umgeschlagen, das zweite Trägerblatt ist ausgeheftet, so daß hier die Druckknopf- Mutterteile 13 des auf dem Zwischenboden 18 befestigten Blattes 14 sichtbar sind. Insbesondere aus F i g. 3 kann entnommen werden, daß bei ganz geöffneter Mappe die linke Schar der Trägerblätter 7 einen Teil der rechten Schar der Trägerblätter 7 verdeckt.
Die Mappe wird im geschlossenen Zustand wie ein Koffer am Handgriff 21 getragen. Beim Vorzeigen der Muster 8 werden die Verschlüsse 6 gelöst, die Mappe liegt z. B. auf einem Tisch auf dem Bodenteil 3 auf. Sodann wird der Umschlagteil 5 aufgeschlagen und dann der Deckelteil 1 angehoben, so daß die in F i g. 2 gezeigte Position erreicht wird. Zum völligen Öffnen der Mappe wird das unterste Trägerblatt 7" etwas angehoben, so daß das freie Ende des Zwischenbodens 18 zugänglich wird. Dieser wird nach rechts aufgeschlagen, wobei sich die von den Trägerblättern 7 freie Seite auf den Überschlagteil 5 legt. Damit liegen praktisch alle Muster dem Beschauer frei vor, durch Anheben des untersten Trägerblattes 7" wird auch der durch die linke Schar der Trägerblätter 7 abgedeckte Teil sichtbar. Beim Schließen der Mappe wird umgekehrt vorgegangen. Nach dem Anheben des untersten Trägerblattes 7" kann der Zwischenboden 18 mühelos zugeklappt werden, mit dem Unilegen des Deckelteiles 1 und dem Einschieben des Überschlagteiles 5 ist die Mappe bereits wieder in geschlossenem Zustand. Bei geöffneter Mappe kann jedes einzelne Trägerblatt 7 um den Knickfalz 9 umgelegt werden, so daß alle Muster auf dem darunterliegenden Trägerblatt völlig offen vorliegen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 Β*·«"»'"= "SenTek»;;»"Anordnung (DT-PS
KniJkfaiXabgetdlten Randteil (10) auf einer i. daß be>mHJH»^^SchßenderD ke,dle
Unterlage (11) befestigt sind, die über ein Schwenk- Ka en sicn inandergesetzte Lage zurückgehen.
Senk mit einem der Umhüllungsteile verbunden ist. Kasten in.n ^ Aufgabe zugrunde, e.ne
undte Randteile (10) der einander folgenden De^^appS e zu schaffen mit der Muster ,„
Trägerblätter (7) in immer größerem Abstand vom K°Hekuon ^ fibersichthch auf kleinem Raum
Schwenkgelenk parallel zu diesem angeordnet sind 1S ^J boten werden können
2. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- darg ^^ s)eht d,e Erflndung vor> net, daß bei der Befestigung die Seite des Randteil« Zur --os | f jewells mit einem durch einen (10) der Unterlage (11) zugekehrt ist. die auf dem daß rag ^ ^^., guf Unterlage übrigen Trägerblatt (7) die Muster (8) trägt. Kmck a s „^ ^ Scnwenkgeienk mit einem
3. Mappe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeich- *o bee1S^ JV teile verbunden ist. und die Randte.le net. daß der Randteil (10) des Trägerblattes (7) mit de "lung Tragerblatter in ,mrr.er größe-Druckknöpfen auf der Unterlage (11) befestigt ist £_es£nd vom Schwenkgelenk parallel zu diesem
4. Mappe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeich- '^m A^nfl d Auf diese Weise fächern sich die net. daß die einander folgenden Trägerblatte-(7) um angeordnt s d dje Umerlage um lhr so kürzer sind, je weiter weg ihr Randteil (10) vom 25 Jragejblauer »« enkt wjr4 so daim Randbe. Schwenkgelenk der Unterlage (11) befestigt .st. SchwenKge «g dneten Muster bei allen TYäger-
5. Mappe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich- reich^d.e^ ^ sichtbar sind. Die schuppenartige net. daß die Randteile (10) einander folgender Wa«er" ^e ichu ohne daß besondere Gelenkvicr-Trägerblätter (7) dicht an dicht aneinander ange- Vorlage wire * wären die Befestigung der schlossen sind und die Blätter (7) sich jeweils um die 30 eck ο dg nwe ^ umgekn)ckten Randteil :.. n™icHK RanHtcilesiiO) verkürzen. ira^ciL. - . . „ ■ . feriigungsmäRie 1ε
Breite des Randtcilcs(IO)verkür?en. ul^nners einfach ur.d läßt sich fei-tigungsmäßig leicht
b. Mappe nach Anspruch 1 mit einem Deckelteil. besonders en uchung am Knlck(alz Wlrd
einem Rückenteil und einem Bodenteil als Umhul- hers elK.a " da^ bej der Befestigung die Seite
einem Rückenteil und einem Boüenteii ais umum- Mu^^ —
lungsteile, dadurch gekennzeichnet, daß das dadurch verringert, daß bei der Befestigung die Seite Schwenkgelenk der Unterlage (Ii) im Bereich des 35 des Randteiles der Unterlage zugekehrt ist. die auf dem Überganges zwischen Deckelteil (1) und Rückenteil übrigen Trägerblatt die Muster trägt. Die Übersichtlich-(2) angeordnet ist. keit kann bei der aufgeschlagenen Mappe dadurch
7. Mappe nach Anspruch t>. dadurch gekennzeich- gesteigert werden, daß die einander folgenden Trägernet, daß der Deckelteil (1) selbst die Unterlage (11) blätter um so kürzer sind, je weiter weg ihr Randteil für die Befestigung der Trägerblätter (7) abgibt. 40 vom Schwenkgelenk der Unterlage befestigt ist. Die
8. Mappe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich- Randteile der Trägerblätter können auf der Unterlage net, daß am Bodenteil (3) über ein Schwenkgelenk aufgeklebt sein, es ist aber besonders zweckmäßig, wenn eine weitere Unterlage (11) für die Befestigung der sie mit Druckknöpfen befestigt sind, da dann jedes Randteile (10) weiterer Trägerblätter (7) in Form Trägerblatt ohne weiteres gegen ein anderes ausgeeines Zwischenbodens (18) auf der dem Rückenteil 45 tauscht werden kann.
(2) abgekehrten Seite angeordnet ist. Als Umhüllungsteile sind mindestens ein Deckelteil,
9. Mappe nach Anspruch 1, 2, 4 und 8, dadurch ein Rückenteil und ein Bodenteil vorgesehen. Es ist von gekennzeichnet, daß die Trägerblätter (7) bei besonderem Vorteil, wenn der Deckelteil selbst die geschlossener Mappe auf der dem Bodenteil (3) Unterlage für die Befestigung der Trägerblätter abgibt, zugekehrten Seite des Zwischenbodens (18) befe- 50 weil dann mit dem Aufschlagen des Deckels bereits die stigtsind. Auffächerung stattfindet. Die Art der Anordnung der
10. Mappe nach Anspruch 6. deidurch gekenn- Trägerblätter bedingt, daß bei geschlossener Mappe die zeichnet, daß als zusätzliche Umhüllungsteile an den Trägerblätter keilförmig übereinander liegen. Um die Bodenteil (3) über einen weiteren Rückenteil (4) ein Kollektionsmappe besonders handlich zu machen und Überschlagteil (5) angelenkt ist und Überschlagteil 55 sehr viele Muster unterzubringen, wird nach einem (5) und Deckelteil (1) durch Verschlüsse (6) lösbar weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, daß miteinander verbunden sind und an einem Rücken- am Bodenteil über ein Schwenkgelenk eine weitere teil (4) ein Handgriff (21) befestigt ist. Unterlage für die Befestigung der Randteile weiterer
Trägerblätter in Form eines Zwischenbodens auf der
60 dem Rückenteil abgekehrten Seite angeordnet ist,
wobei die Trägerblätter bei geschlossener Mappe auf
Die Erfindung betrifft eine Kollektionsmappe mit der dem Bodenteil zugekehrten Seite des Zwischenbogelenkig miteinander verbundenen Umhüllungsteilen dens befestigt sind und als zusätzliche Umhüllungsteile und dazwischen angeordneten Trägerblättern, auf an den Bodenteil über einen weiteren Rückenteil ein denen Muster von Stoffen, Bodenbelägen, Wandbelä- 65 Überschlagteil angelenkt ist und Überschlagteil und gen u. dgl. aufgebracht sind. Bei bekannten Kollektions- Deckelteil durch Verschlüsse lösbar miteinander vermappen dieser Art sind die Trägerblätter buchförmig bunden sind. Am einen Rückenteil ist dann für den festcebunden oder lose geheftet, es isit dann umstand- leichten Transport ein Handgriff befestigt. Durch diese
DE19681782645 1968-09-26 Kollektionsmappe Expired DE1782645C3 (de)

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DE19681782645 DE1782645C3 (de) 1968-09-26 Kollektionsmappe

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Publication Number Publication Date
DE1782645A1 DE1782645A1 (de) 1971-10-14
DE1782645B2 DE1782645B2 (de) 1976-05-26
DE1782645C3 true DE1782645C3 (de) 1977-01-20

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD548782S1 (en) 2005-02-09 2007-08-14 Silfox Holding Gmbh Color sample book

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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