AT128814B - Münzfernsprecher. - Google Patents

Münzfernsprecher.

Info

Publication number
AT128814B
AT128814B AT128814DA AT128814B AT 128814 B AT128814 B AT 128814B AT 128814D A AT128814D A AT 128814DA AT 128814 B AT128814 B AT 128814B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coin
cylinder
coins
receiver
blocking element
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Bandhauer
Emil Ing Haardt
Original Assignee
Franz Ing Bandhauer
Emil Ing Haardt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Ing Bandhauer, Emil Ing Haardt filed Critical Franz Ing Bandhauer
Application granted granted Critical
Publication of AT128814B publication Critical patent/AT128814B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Münzfernsprecher. 



   Gegenstand dieser Erfindung ist ein Telephonautomat mit   MÜnz- oder Markeneinwurf,   der so ausgebildet ist, dass ohne jede Beeinflussung der   Leitungsverbindungen den durssh das Sprechen   verursachten Luftschwingungen der Weg zur Membran durch ein Sperrelement verschlossen ist und durch die mittels   Marken-oder Miinzeinwurf verursachte Umstellung   dieses Sperrelementes freigegeben wird. 



  In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 den Erfindungsgegenstand im Aufriss bzw. Grundriss in der Sperrstellung. Fig. 3 zeigt das Sperrelement in der Lage, in der es den Weg zum Mikrophon freigibt. 



   In den zur Membran führenden Sprechkanal a ist ein Zylinder b eingebaut, welcher in den Zapfen c und d reibungslos gelagert ist. Der Zylinder b ist so eingefügt, dass er, ein klein wenig Spiel hat, also keine direkte Berührung seiner   Mantelfläche   mit der   Innenfläche   des Sprechkanals stattfindet, demnach auch keine bewegungshindernde Reibung auftritt. 



   Der Zylinder b ist mit dem verstellbaren Kippgewicht e, dem   Miinzhebel t und   dem Rückstellhebel g fix verbunden. Ausserdem ist er senkrecht zu seiner Achse mit einer Bohrung gemäss dem Durchmesser des Sprechkanals versehen. 



   In der Ruhestellung kommt der Zylinder b so zu stellen, dass seine Bohrung senkrecht zum Sprechkanal liegt. Durch das Drehmoment des Gewichtes e und durch den Anschlag h ist diese Stellung fixiert. 



   In dieser Stellung wird der Zylinder b jeder in den Sprechkanal gelangenden Luftschwingung den Weg zur Membran sperren und daher das Telephon unbenutzbar machen, da kein Gespräch weitergegeben wird. 



   Wenn jetzt durch den Miinzkanal i Münzen auf den   Münzhebel t gebracht   werden, so wird das Drehmoment des   Hebels t grösser   sein als das Moment des Gewichtes e und dadurch den ganzen Zylinder um 90  verdrehen. Die Fixierung in der neuen Stellung ist durch Anlegen des Hebels f an den Anschlag k gegeben. In den Münzkanal   i   kommen nur richtige Münzen, da alle andern durch einen Münzprüfer bekannter Art, welcher vorgeschaltet ist, abgelenkt werden. 



   Fig. 2 zeigt den Zylinder b in der Stellung, in die er durch richtigen Münzeinwurf gebracht wird. 



  Jetzt ist seine Bohrung in der Richtung des Sprechkanals, so dass den in den Kanal gelangenden Luftschwingungen der Weg zur Membran freigegeben ist. 



   Wenn nach Beendigen des Gespräches der Hörer aufgelegt wird oder der Träger des Hörers niedergedrückt wird, hat dies eine direkte oder indirekte Berührung (gegebenenfalls durch Zwischenhebel) des niedergehenden Hörertragteils mit den   Rückstellhebel.     g   zur Folge und verursacht die Rückstellung des Zylinders b in seine sperrende Lage (Fig. 1). 



   Diese Konstruktion ermöglicht es, bei Apparaten mit Wählscheiben ohne Münzeinwurf zu wählen und die Meldung des Angerufenen abzuwarten. Dann erst muss durch Münzeinwurf die Sprechmöglichkeit für den Anrufer selbst geschaffen werden. 



   Es könnte durch Kombination dieser Einrichtung mit einem Zeitbemessungselement bekannter Art die Zeit vom   Gesprächsbeginn   (Münzeinwurf) begrenzt werden, indem nach Ablauf einer gewissen   Gesprächsdauer   der Zylinder b durch diesen Apparat in seine Sperrstellung gebracht wird. Durch sofortigen neuerlichen Münzeinwurf könnte das Gespräch ohne neuen Anruf fortgesetzt werden, da der Zylinder b wieder umgestellt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Münzfernsprecher, dadurch gekennzeichnet, dass ohne jede Beeinflussung der Telephonleitung den durch das Sprechen verursachten Luftschwingungen durch ein Sperrelement (b) der Weg zur <Desc/Clms Page number 2> Mikrophonmembran gesperrt ist und erst durch die durch Münz-oder Markeneinwurf verursachte Um- stellung des Sperrelementes (b) freigegeben wird.
    2. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Auflegen des Hörers oder Niederdrücken des Hörertragteiles das Sperrelement wieder in seine sperrende Stellung versetzt wird. EMI2.1
AT128814D 1931-04-25 1931-04-25 Münzfernsprecher. AT128814B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT128814T 1931-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT128814B true AT128814B (de) 1932-06-25

Family

ID=3635805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128814D AT128814B (de) 1931-04-25 1931-04-25 Münzfernsprecher.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT128814B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT128814B (de) Münzfernsprecher.
DE753481C (de) Muenzfernsprecher
DE401291C (de) Schaltungsanordnung fuer schrittweise einstellbare Wahlschalter
DE431938C (de) Gespraechszaehler fuer Fernsprech-Apparate in Telephonanlagen mit Selbstanschluss-und Waehlerbetrieb
DE568243C (de) Muenzfernsprecher mit einer von der Nummernscheibe angetriebenen Einrichtung zur Gebuehrenabstufung
DE683632C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE659833C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE536906C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetiger Signalgabe, die durch Relaisketten gesteuert wird
AT137953B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.
DE429695C (de) Muenzfernsprecher mit schwenkbarem Muenzkanal
DE894255C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit Waehlerbetrieb
AT123737B (de) Selbstkassierer für Telephonsprechstellen.
DE611929C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen die Teilnehmer Verbindungen inzwei Verkehrsrichtungen selbst herstellen koennen
AT112902B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.
AT132649B (de) Fernsprechstation mit Anschluß an verschiedene Verkehrsrichtungen.
AT29091B (de) Selbstanschluß-Fernsprechamtsschalter.
DE747287C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen
AT211880B (de) Schaltungsanordnung für die Gebührenermittlung von Rundschreibverbindungen in Fernschreibwählanlagen
DE277910C (de)
DE559750C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen nur bevorzugten Teilnehmern eine Aufschaltung auf besetzte Leitungen ohne besondere Schaltmittel beim Anrufenden moeglich ist
DE679372C (de) Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler
AT146996B (de) Schaltungsanordnung für automatische Fernsprechvermittlungsämter.
DE401385C (de) Waehlereinrichtung fuer Fernsprechanlagen
DE725044C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
AT158089B (de) Selbstkassierende Selbstanschluß-Fernsprechstelle.