AT128593B - Elektrode für medizinische Zwecke. - Google Patents

Elektrode für medizinische Zwecke.

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AT128593B
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Rudolf Dr Mannl
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  Elektrode für medizinische Zwecke. 



   Bei der Anwendung elektrischer Ströme für Heilzwecke ist die Beschaffenheit der Elektroden von grosser Bedeutung. Dies gilt namentlich für die Diathermie, bei welcher hochfrequente Wechselströme von relativ geringer Spannung und beträchtlicher Stärke mittels blanker Kontaktelektroden durch den menschlichen Körper geleitet werden. Die hiebei auftretende   Joule'sche   Wärme in den durchströmten Körperteilen ist für die Heilwirkung wesentlich. Die Erwärmung ist u. a. abhängig von der Stromdichte, welche deshalb in dem behandelten Gebiet möglichst gleichmässig sein soll. Besonders ist eine ungleichmässige Erhitzung der Eintrittsstellen des Stromes auf der Haut zu vermeiden. Es geschieht dies durch die Verwendung geeigneter Elektroden.

   Die   gebräuchlichste   Art derselben sind biegsame Metallfolien, welche der Körperform anmodelliert werden. Jedoch ist bei unregelmässig geformten und an sich wenig plastischen Körperteilen die Anmodellierung eine nur unvollkommene. Es ergeben sich besonders an den Rändern Stellen mangelhaften Kontaktes, welche zu Verbrennungen führen können. Es wurde versucht, statt der dünnen Metallfolien Drahtgeflechte, Ketten oder   Schuppengewebe   auf elastischen Unterlagen anzuwenden. Der Effekt dieser Massnahmen entsprach jedoch nicht den Erwartungen, weil auch das Metallgewerbe unelastisch ist und grösseren Niveauunterschieden der Körperoberfläche nicht zu folgen vermag. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige Elektrodenform, welche sich beliebig unebenen Körperteilen anpasst. Zu diesem Zwecke wird die Gesamtfläche der Elektrode in zahlreiche, kleine 
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 so findet zwischen ihnen kein Stromausgleich statt. Eine Verbrennungsgefahr besteht also nicht. Die einzelnen Kontaktkörper sind zweckmässig stiftförmig ausgestaltet und parallel zu einander zur Elektrode vereinigt. Die einzelnen Stifte können in weiten Grenzen senkrecht zur Elektrodenfläche verschoben werden, wodurch der Erfindungszweck, die Anpassungsmöglichkeit an Unebenheiten, erzielt wird. Die Stifte können entweder federnd in einer gemeinsamen, gitterartigen Führung befestigt oder in diesem Gitter verschiebbar sein. In diesem Fall können Vorrichtungen angebracht werden, durch welche die Stellung jedes einzelnen Stiftes fixiert wird, z.

   B. durch Schrauben, Kontaktfedern u. dgl. Auch könnten die einzelnen Stifte ohne gemeinsame Gitterführung miteinander verbunden sein, z. B. durch Nutenführung, Magnetismus u. dgl. 



   In der Zeichnung sind   Ausführungsbeispiele   der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 ist der Grundriss einer Metallplatte a, welche von zahlreichen zylindrischen Löchern c durchsetzt ist. Die Platte trägt einen Metallappen mit einer Klemmschraube b zur Befestigung des Verbindungskabels. 



   Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Platte a, durch deren Löcher c Stifte d gesteckt sind. Diese Stifte tragen an ihrem oberen Rand absehraubbare Köpfe g, welche ein Herausgleiten verhindern. An dem entgegengesetzten Ende ist jeder Stift d mit einem halbrunden Kopf e versehen. Zwischen Kopf und Platte befindet sich die Feder/, welche bei Annäherung des Kopfes an die Platte   zusammengedrückt   wird, so dass einerseits der Kopf des Stiftes eine elastische   Fühlung   mit der Körperoberfläche erhält, anderseits aber zwischen Platte und Kopf, bzw. Stift ein ständiger, elektrischer Kontakt hergestellt ist. 



   Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher vierkantige Stifte c durch ein Metallband a, das durch die Kontaktschraube b zusammengehalten wird, vereinigt sind. 



   Fig. 4 zeigt dieselbe Vorrichtung im Schnitt, wobei a das Metallband und c die Metallstifte darstellen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrode für medizinische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zahlreichen, zweckmässig parallelen, einzelnen Kontaktkörpern besteht, welche relativ zu einander in der Höhe verschiebbar sind.
    2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkörper stiftförmig ausgestaltet sind und durch eine gemeinsame, gitterartige Führung zusammengehalten werden, die selbst stromleitend ist. EMI2.1
AT128593D 1930-07-29 1931-07-23 Elektrode für medizinische Zwecke. AT128593B (de)

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