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Einrichtung zum automatisehen Bespielen von liehtelektrisehen Musikinstrumenten.
Die Erfindung bezieht sich auf lichtelektrische Musikinstrumente, wie sie im österreichischen Patente Nr. 109233 besehrieben sind, und hat eine Einrichtung zum automatischen Bespielen solcher Musikinstrumente zum Gegenstand.
Bei diesen Musikinstrumenten erfolgt die Tonerzeugung vermittels eines Lautsprechers, der auf elektrische Schwingungen anspricht, welche durch in Tonfrequenz unterbrochene Belichtung von stromdurchflossenen photoelektrischen Zellen erzeugt werden, und die Tonauslösung mittels einer Klaviatur, die es ermöglicht, die intermittierende Belichtung der photoelektrischen Zelle mit dem Tastendruck sowohl ein-und auszuschalten als auch in ihrer Intensität zu variieren.
Die Erfindung besteht darin, dass der Stromkreis der jedem Ton dieser Instrumente zugeordneten Lichtquelle bzw. die jedem Ton zugeordnete Beleuchtung selbsttätig, zweckmässig auf elektrischem Wege eingeschaltet bzw. zur Wirkung gebracht wird, indem ein oder mehrere dem betreffenden Ton zugeordnete Kontakte od. dgl. für die Dauer des zu spielenden Tones durch ein bewegtes, mit den zu spielenden Tönen entsprechend angeordneten Gegenkontakten versehenes Organ betätigt werden. Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes werden jedem Ton mehrere Kontakte zugeordnet, die ver-
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schiedenen Kombinationen zusammen betätigt werden können, so dass derselbe Ton mit verschiedenen
Tonstärken gespielt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 im vorderen Teile und im hinteren Teile je eine Ausführungsform, während die Fig. 2 und 3 schematische Skizzen zur Veranschaulichung des Zusammenwirkens der Kontakt- vorrichtung der ersten bzw. der zweiten Ausführungsform zeigen.
Die den verschiedenen Tönen des lichtelektrischen Musikinstrumentes zugeordneten Lichtquellen f10 / ! ! usw. liegen in zweckmässig von einer einzigen Batterie a gespeisten Stromkreisen, die einerseits zu einem
Kontakte d, anderseits zu Kontakten e1 bzw. e usw. führen. Die Kontakte d, e1 e usw. sind beim dar- gestellten Ausführungsbeispiel durch voneinander durch isolierte Schichten getrennte Scheiben oder
Streifen gebildet, die zu einem kammartigen Kontaktblock vereinigt sind.
Das Schliessen der Kontakte d-el bzw. d-e1 usw. zur Hervorrufung des zu spielenden Tones erfolgt durch ein unter dem Kontaktblock vorbeibewegtes aufrollbares oder zusammenklappbares Band k, das durch eine Rolle c aus zweckmässig elastischem Material gegen den Kontaktblock gedrückt wird. Dieses Band k besteht aus elektrisch leitendem oder zumindest an seiner Oberfläche elektrisch leitendem Material, z. B. aus sogenanntem
Staniolpapier. Diese Fläche wird mit einer isolierenden Schichte bedeckt mit Ausnahme ihrer Rand- streifen n und der Stellen m, die den zu spielenden Tönen entsprechen, so dass, wenn eine solche Stelle m unter den ihr zugeordneten Kontakt, z. B. e2, gelangt, der Stromkreis der Lichtquelle, z.
B. der Lampe 2, durch die leitende Brücke n-m des Bandes k über die Kontakte d-e2 geschlossen wird, wie aus Fig. 2 leicht ersehen werden kann, die ein Schema der Kontaktanordnung für zwei Töne, z. B. c und cis, gibt.
Bei dem im hinteren Teil der Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind jedem Ton je zwei Kontakte ell und e, e und e2a usw. zugeordnet. Jeder der beiden Kontakte jedes Tones, z. B. el
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zugeordneten Lichtquelle, z. B. der Lampe f1, verbunden, so dass je nachdem, ob der Lichtquellenstromkreis für den betreffenden Ton über den Kontakt ell oder e, geschlossen wird, die Lichtquelle mit geringerer oder grösserer Lichtstärke wirkt und infolgedessen auch ein Ton von geringerer oder grösserer Stärke
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hervorgerufen wird.
Durch eine entsprechend breitere Kontaktstelle m auf dem Band k können auch beide Kontakte, elm und e, gleichzeitig geschlossen werden, wodurch infolge der weiteren Widerstandsänderung im Lichtquellenstromkreis eine entsprechende weitere Änderung der Tonstärke erreicht wird, wie dies in Fig. 3 schematisch veranschaulicht ist. Die Zahl der jedem einzelnen Ton zugeordneten Kontakte mit verschiedenen zugehörigen Widerständen kann natürlich beliebig vermehrt und dadurch die Zahl der erzielbaren Widerstandskombinationen im Lichtquellenstromkreis beliebig vergrössert werden, wodurch sehr viele Variationen der Tonstärke der zu spielenden Töne erzielt werden können.
Anstatt den einzelnen Tönen zugeordnete Lichtquellen durch die Kontaktvorrichtung einzuschalten, können auch zweckmässig in grösserer Zahl von einer Lichtquelle bestrahlte, den einzelnen Tönen zugeordnete Blenden od. dgl. z. B. elektromagnetisch entsprechend geöffnet werden, wobei auch die Grösse der Blendenöffnung durch verschiedene Widerstände od. dgl., ähnlich wie oben für die Lichtstärke beschieben, vielfach variiert werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum automatischen Bespielen von lichtelektrischen Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis der jedem Ton dieser Instrumente zugeordneten Lichtquelle bzw. die jedem Ton zugeordnete Beleuchtung selbsttätig auf elektrischem Wege eingeschaltet bzw. zur Wirkung gebracht wird, indem ein oder mehrere dem betreffenden Ton zugeordnete Kontakte od. dgl. für die Dauer des zu spielenden Tones durch ein bewegtes, mit den zu spielenden Tönen entsprechend angeordneten Gegenkontakten versehenes Organ betätigt werden.